Nachhaltigkeitstage 2021
vom 22. bis 26. November

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Nachhaltigkeitsstage

Nachhaltige Digitalisierung, Verantwortungsethik, Klimaneutralität, Ökologischer Fußabdruck, Stadtentwicklung und Gemeinwohl, Gendergerechtigkeit, Ernährung und Bioökonomie, das Lieferkettengesetz und nachhaltiger Konsum machen die Vielfalt Nachhaltiger Entwicklung deutlich: Nachhaltige Entwicklung ist eine dynamische Bewegung, die versucht, menschliche Gesundheit und Wohlergehen mit ökologischer Notwendigkeit in Einklang zu bringen. Und aufgrund schwindender ökologischer Ressourcen kann nur konstatiert werden: Sozial-ökologische Verantwortung geht uns alle an.

Alle Vorträge, Workshops und Podien, thematisch an verschiedenen Zielgruppen orientiert, sind allgemeinverständlich und können grundsätzlich von allen Interessierten besucht werden. Von Montag bis Freitag stehen je drei Zeitfenster à 90 Minuten zur freien Auswahl und kostenfrei offen:

Die Mittagsangebote um 13 Uhr haben die Zielgruppe der Studierenden im Auge. Um 15 Uhr werden insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter aus den Unternehmen angesprochen. Am Abend um 17 Uhr 30 wird die interessierte Öffentlichkeit adressiert.

Die Nachhaltigkeitstage werden über das EthNa Kompetenzzentrum CSR der Hochschule (Prof. Dr. Monika Eigenstetter) organisiert. Eine formlose Anmeldung oder Nachfrage ist über ethna(at)hs-niederrhein.de möglich. Sie erhalten dann im Vorfeld die Zoom-Links A und B incl. Meeting-Kenncodes per Mail. Die aktiven Zoom-Links und Einwahldaten werden dann auch hier Online verfügbar sein.

Die digitalen Nachhaltigkeitstage der Hochschule Niederrhein wollen alle Menschen der Region dazu einladen, sich einfach einzuwählen, zuzuhören, mitzudiskutieren und sich anregen zu lassen.

 

Hier geht es zu den Zoom-Links (nach dem Event nicht mehr aktiv)

Eröffnung + Themenreihe A
Themenreihe B  

Hier erreichen Sie während der Nachhaltigkeitstage unser Support-Team (nach dem Event nicht mehr aktiv)

 

Eröffnung der Nachhaltigkeitstage

12 Uhr - Begrüßung und offizielle Eröffnung
Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein

Grußworte im Namen der Campus-Standorte  
Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach
Sabine Lauxen, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Stadt Krefeld

Überblick über die Aktivitäten der Hochschule Niederrhein
Dr. Dorothee Renker, Nachhaltigkeitsbeauftragte der HSNR
Prof. Dr. Monika Eigenstetter, EthNa Kompetenzzentrum CSR

13 Uhr - Start der ersten Workshops
Themenfeld A - bitte Link A einfach geöffnet lassen
Themenfeld B - bitte Meeting A verlassen und zu Link B wechseln

 

 

A - Nachhaltige Digitalisierung

13.00  Workshop „Open Data zur Luftqualität“
15.00  Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima: Was kann KI wirklich leisten?
17.30  Recht, Ethik und KI – Herausforderungen der Digitalisierung für unsere demokratische Grundordnung

Mit den raschen Entwicklungen der Digitalisierung, dem Zugriff auf viele öffentliche Daten und mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz sind viele Möglichkeiten, aber manchmal auch unrealistische Hoffnungen verknüpft. Digitalisierung ist ein wunderbares Instrument, wenn man dessen Möglichkeiten und Grenzen realistisch einschätzt. Zudem muss man dem hohen Missbrauchspotenzial, welches mit den Möglichkeiten der Digitalisierung einhergeht, Einhalt gebieten.

Programm A - Digitalisierung (Mo 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Workshop "Open Data zur Luftqualität"
    Frei zugängliche Umweltdaten lassen sich nutzen, um die aktuelle Luftqualität und die tatsächliche Belastung der Umwelt durch menschliche Quellen abzuschätzen. Nachhaltige Entscheidungen zur Verringerung der Schadstoffkonzentrationen benötigen genau diese Daten, um effektiv zu wirken. In diesem Workshop werde kurz die Luft-Schadstoffe und deren Gefährdungspotential, sowie Messverfahren vorgestellt, um dann zu zeigen, wie das öffentliche und private Messnetzwerk aufgebaut ist. Die Teilnehmer:innen werden in Arbeitsgruppen angeleitet, wie man auf die Datenbanken zugreifen kann, um relevante Messwerte z.B. aus dem eigenen Wohngebiet zu gewinnen.
    Rainer Kufferath (HSNR)
     
  • 15:00 Uhr
    Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima: Was kann KI wirklich leisten?
    Künstliche Intelligenz steckt voller Verheißungen: Sie soll die Wirtschaft revolutionieren, unsere Städte smarter machen, und nicht zuletzt den Klimawandel bremsen. Was können wir von KI erwarten? Doch auch wenn „Künstliche Intelligenz“ anderes suggeriert, sind heutige KI-basierte Systeme nur für eng umrissene Aufgaben nützlich und keineswegs sicher vor Fehlern. Welche Rolle kann KI also spielen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit? Beispiele aus den Bereichen Energie, Mobilität und Landwirtschaft veranschaulichen, was KI konkret leisten kann – und was nicht.
    Annika Kettenburg
  • 17:30 Uhr
    Recht, Ethik und KI – Herausforderungen der Digitalisierung für unsere demokratische Grundordnung
    Der Vortrag bewegt sich im Spannungsfeld von strengen Datenschutzanforderungen einerseits und dem Bedürfnis nach Information seitens Politik und Wirtschaft andererseits.
    Sabine Sobola, M. A.
     

Moderation:
Prof. Dr. Christoph Dalitz (HSNR Elektrotechnik)
Prof. Dr. Monika Eigenstetter (HSNR EthNa Kompetenzzentrum CSR, Textil- und Bekleidungstechnik)

 

B - Verantwortungsethik

13.00  Die Zukunft der Vergangenheit: Erinnerungskultur im Strukturwandel
Glück Auf, Prinz Regent! Virtuelle Realität und Erinnerungskultur im Ruhrgebiet
15.00  Nachhaltige Soziale Arbeit: Verantwortungsethik als Ethik sozialer Einrichtungen
17.30  Eine Ethik für die technologische Zivilisation: Zukunftsverantwortung denken mit Hans Jonas

Verantwortungsethik - Erinnerungskultur, Soziale Arbeit, Technologie und  Umwelt
Der Verantwortungsbegriff ist vielseitig besetzt und bedarf der Klärung. Verantwortung wofür, gegenüber wem, und in welchem normativen Kontext? In einer Reihe aufeinander bezogener Beiträge wird der Verantwortungsbegriff in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten reflektiert.

Programm B - Verantwortungsethik (Mo 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Die Zukunft der Vergangenheit - Erinnerungskultur im Strukturwandel
    Prof. Dr. Andris Breitling (HSNR Sozialwesen)

    Glück Auf, Prinz Regent! Virtuelle Realität und Erinnerungskultur im Ruhrgebiet
    Der Gastvortrag nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit und Bewältigung von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen.
    M. Luczak, M.A.
     
  • 15:00 Uhr
    Nachhaltige Soziale Arbeit: Verantwortungsethik als Ethik sozialer Einrichtungen
    Eine öffentliche Vorlesung gibt Einblicke in die Ethik der Sozialen Arbeit. Berufliches Verhalten in der Sozialen Arbeit tangiert eine Vielfalt an ethischen Problemen, die verantwortlich gelöst werden müssen.
    Prof. Dr. Andris Breitling (HSNR Sozialwesen)
     
  • 17:30 Uhr
    Eine Ethik für die technologische Zivilisation: Zukunftsverantwortung denken mit Hans Jonas
    In einer Diskussion mit den Gästen Dr. Ralf Seidel, ehem. Chefarzt und Leiter der Rheinischen Landesklinik in Rheydt, Initiator und langjähriger Vorsitzender der Hans Jonas Gesellschaft e.V. in Mönchengladbach und Prof. Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, Universität Siegen, Bildungsphilosophie, und Hans Jonas-Institut, Technik- und Umweltethik, wird mit dem Publikum diskutiert, wie sich Verantwortung heute definieren sollte.
    Prof. Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, Universität Siegen, Dr. Ralf Seidel, Hans Jonas Gesellschaft e.V., Prof. Dr. Andris Breitling (HSNR Sozialwesen)

Interessierte können sich mit der SWR-2-Sendung Hans Jonas und die Ethik der Verantwortung vom 28. Februar 2020 vorbereiten. 


Moderation:
Prof. Dr. Andris Breitling (HSNR Sozialwesen)

 

A - Der ökologische Fußabdruck: Life Cycle Assessment

13.00  Kohlenstoff im Boden – Auswirkungen auf den Klimawandel
15.00  Biodiversität und soziale Aspekte als Erweiterung der Ökobilanzierung
17.30  Die Qual der Wahl: Ökobilanzierung im Alltag

Der ökologische Fußabdruck setzt den tatsächlichen Verbrauch von Ressourcen und Fläche in das Verhältnis zur Biokapazität der Erde. Danach verbraucht die Menschheit aktuell 1,7 Erden. Würden alle Menschen so wie in Deutschland leben, benötigte man ca. 3 Erden. Mit einem Lebenszyklusansatz kann man Ressourcenverbräuche ermitteln, Auswirkungen auf die Umwelt wie den CO2-Ausstoß bestimmen und Ansatzpunkte zur Verminderung des Ressourceneinsatzes erhalten. Um CO2-Emmissionen zu binden, sind offene Weideflächen, Wälder und Moore bedeutsam.

Programm A - Life Cycle Assessment (Di 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Kohlenstoff im Boden – Auswirkungen auf den Klimawandel
    CO2 kann im Boden gebunden werden. So können gesunde Böden helfen den Klimawandel abzumildern. Doch was sind gesunde Böden und was muss für ihren Erhalt und ihre Ausweitung getan werden?
    Dr. Höfle (HSNR)
     
  • 15:00 Uhr
    Biodiversität und soziale Aspekte als Erweiterung der Ökobilanzierung
    Neuere Ansätze der Ökobilanzierung versuchen ganzheitlichere Bewertungen und nehmen neben den CO2-Emissionen weitere Größen mit auf.
    J. Heinz, C. Schrader
     
  • 17:30 Uhr
    Die Qual der Wahl: Ökobilanzierung im Alltag
    Die Umweltauswirkungen eines Produkts zu bestimmen, ist alles andere als trivial und birgt manche Überraschung. Zur Aufstellung einer Ökobilanz muss z.B. ermittelt werden, wie viel Erdöl in einem Joghurtbecher steckt, welche Reise die Milch machte, bevor sie verarbeitet wurde… und von welcher Kuh stammt denn überhaupt die Milch?
    Prof. Dr. Christof Menzel, Prof. Dr. Uwe Großmann (HSNR Oecotrophologie)


Moderation:
Prof. Dr. Uwe Großmann (HSNR Oecotrophologie)

B - Stadtentwicklung und Gemeinwohl, Regionale Entwicklung

13.00  Die obsolete Stadt – Raumpotentiale für eine gemeinwohlorientierte, klimagerechte und koproduktive Stadtentwicklung in wachsenden Großstädten
15.00  Stärkung der lokalen Wirtschaft – ein Beispiel für das Engagement von Hochschulen im Bereich Co-Creation für Nachhaltigkeit
17.30  Job und Fläche – Zwei Seiten einer Medaille

Es gibt 17 Nachhaltigkeitsziele. Und diese sind nicht harmonisch miteinander verbunden. Menschenwürdige Arbeit und Wachstum (Nr. 8), Industrie, Wachstum und Infrastruktur (Nr. 9) und Maßnahmen zum Klimaschutz (Nr. 13) stehen durchaus miteinander in Konflikt. Lassen sich Synergien schaffen und Zielkonflikte vermeiden?
 

Programm B - Stadtentwicklung (Di 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Die obsolete Stadt – Raumpotentiale für eine gemeinwohlorientierte, klimagerechte und koproduktive Stadtentwicklung in wachsenden Großstädten
    Städtischer Boden ist knapp und begehrt. Doch nur wenn Kommunen räumliche Ressourcen haben, können sie proaktiv Stadt gestalten. Wie lassen sich Raumpotentiale frühzeitig identifizieren und für eine nachhaltige Stadtentwicklung verfügbar machen?
    Prof. Beucker (HSNR Design)
     
  • 15:00 Uhr
    Stärkung der lokalen Wirtschaft – ein Beispiel für das Engagement von Hochschulen im Bereich Co-Creation für Nachhaltigkeit
    Migration, demographischer Wandel, ein verändertes Mobilitätsverhalten und der rasch voranschreitende Digitalisierungsprozess sind wichtige globale Trends. Mit BIWAQ („Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier“), ein Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des deutschen Innenministeriums soll die Verbesserung der Beschäftigungsperspektiven von Langzeitarbeitslosen verfolgt werden, und die lokale Ökonomie gestärkt werden. Der geplante Beitrag beschreibt eine Herangehensweise an das Thema „Stärkung Lokaler Ökonomien“ und will verdeutlichen, dass Hochschulen auf diesem Wege einen (kleinen) Impuls für eine nachhaltige Transformation in ihr regionales Umfeld geben können – auch ohne explizit eine „Nachhaltigkeitshochschule“ zu sein.
    Prof. Dr. Hamm (HSNR Wirtschaftswissenschaften)
     
  • 17:30 Uhr
    Job und Fläche – Zwei Seiten einer Medaille
    Industrie- und Gewerbeflächen gelten vielfach als Sinnbild für wirtschaftliche Entwicklung. Ihre Neuausweisung führt jedoch zu zunehmender Bodenversiegelung, was aus ökologischer und gesellschaftlicher Sicht kritisiert wird. Wie belastbar ist dieses Sinnbild bzw. die Kritik daran?
    Prof. Dr. Krehl (HSNR Wirtschaftswissenschaften)

Moderation:
Prof. Beucker (HSNR Design), Prof. Dr. Krehl (HSNR Wirtschaftswissenschaften)

A - Klimaneutralität

13.00  Klimamanagement und Klimastrategien: Vortrag und Workshop
15.00  Lösungen für eine klimaneutrale Energieversorgung in Industriebetrieben
17.30  Klimaneutrale Wärme – Herausforderungen und Handlungsansätze


Klimaneutralität steht für das Gleichgewicht der Emission von Treibhausgasen und deren Aufnahme aus der Atmosphäre z. B. über Pflanzen, Ozeane oder Böden. Klimaneutralität ist damit eine rechnerische Größe und meint also nicht, dass keinerlei Treibhausgase ausgestoßen werden. Kompensationsmaßnahmen können zur Klimaneutralität beitragen.

Programm A - Klimaneutralität (Mi 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Klimamanagement und Klimastrategien: Vortrag und Workshop zu Klimaschutzmaßnahmen
    Es wird einen kleinen Überblick über Klimamanagement und Klimastrategien in Unternehmen geben. Anschließend wird in kleinen Gruppen diskutiert, welche Klimaschutzmaßnahmen möglich sind.
    L. Schmitt (HSNR) 
     
  • 15:00 Uhr
    Lösungen für eine klimaneutrale Energieversorgung in Industriebetrieben
    Die klimaneutrale Energieversorgung von Industriebetrieben ist keine Fiktion. In diesem Beitrag wird gezeigt, was heute schon möglich ist.
    Prof. Dr. Jörg Meyer, Simon Möhren, Lukas Saars (HSNR, SWK E² Institut für Energietechnik und Energiemanagement)
     
  • 17:30 Uhr
    Klimaneutrale Wärme – Herausforderungen und Handlungsansätze
    P.  Schumacher, J. E. Balzer (Stadtwerke Krefeld AG)

    Nachhaltigkeit und klimaneutrale Gebäude - Bedeutung und Herausforderung für das Zentrale Gebäudemanagement  Krefeld
    Energiewende funktioniert nur mit einer Wärmewende. Herausforderungen und Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung von Gebäuden ist das Thema dieser Beiträge.
    Carola Schellhorn (Stadt Krefeld)


Moderation:
Prof. Dr. Jörg Meyer (HSNR, SWK E² Institut für Energietechnik und Energiemanagement)

 

B - Das Lieferkettengesetz

13.00  Lieferkettenverantwortung für Unternehmen – auch das noch?!
15.00  Lieferkettengesetz – erste Schritte für Unternehmen!
17.30  Best Practices in der Lieferkette: Der grüne Knopf stellt sich vor

Das Lieferkettengesetz und seine Umsetzung
Das neue Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschrechtsverletzungen in Lieferketten (Lieferkettengesetz) unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, sich mit den Corporate Social Responsibility (CSR) Pflichten nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch in der Supply Chain dediziert auseinanderzusetzen. [...]

Programm B - Lieferkettengesetz (Mi 13-19)

  • [...] Das stellt die Unternehmen und ihre Beschaffungsprozesse vor große Herausforderungen: Wie lässt sich Transparenz herstellen? Welche Haftungsrisiken kommen neu auf die Unternehmen zu? Ein neues Siegel im Markt, der Grüne Knopf, ist eine Hilfestellung für Verbraucher, um nachhaltige Kleidung zu erwerben.

  • 13:00 Uhr
    Lieferkettenverantwortung für Unternehmen - auch das noch?! In Workshops und Stakeholderdialogen werden die Anforderungen und die damit einhergehenden Herausforderungen kritisch reflektiert.
    Prof. Dr. Regina Hahn, Prof. Dr. Martin Wenke (HSNR Wirtschaftswissenschaften) 
     
  • 15:00 Uhr
    Lieferkettengesetz - erste Schritte für Unternehmen!
    Im strategischen Beschaffungsmanagement gewinnen vermehrt ökologische und soziale Gesichtspunkte an Bedeutung. Häufig fehlt es aber an einem Verständnis, wie die neuen Anforderungen umgesetzt werden können. Erste wichtige Schritte werden vorgestellt, die die Unternehmen machen können. Neben Informationen zu vorhandenen gesetzlichen Regelungen und Richtlinien werden wichtige CSR-Risiken und Instrumente zur Sicherstellung von nachhaltigen Lieferketten diskutiert.
    Prof. Dr. Nicoletta S. Messerschmidt, Prof. Dr. Shiva Wickert, Prof. Dr. Stefan Zeisel (HSNR Wirtschaftswissenschaften)
     
  • 17:30 Uhr
    Best Practices in der Lieferkette - der Grüne Knopf stellt sich vor
    Der Grüne Knopf ist ein staatliches Siegel für ökologisch und sozial verträglich hergestellte Kleidung. Das Siegel ist sowohl ein Produkt- als auch ein Unternehmenssiegel.
    Silke Langer (GIZ)

 

Interessierte können sich vorbereiten mit https://www.bmz.de/de/entwicklungspolitik/lieferkettengesetz und https://www.gruener-knopf.de/gruener-knopf

Moderation:
Prof. Dr. R. Hahn, Prof. Dr. N. Messerschmidt, Prof. Dr. S. Wickert, Prof. Dr. M. Wenke, Prof. Dr. S. Zeisel (HSNR Wirtschaftswissenschaften)

 

A - Nachhaltiger Konsum

13.00  Alltagsexperiment: Vom Einkauf bis zum Kompost
15.00  Die Einstellungs-Verhaltens-Lücke und was man dagegen tun kann
17.30  Die helle und die dunkle Seite der Schokolade


Unser Lebensstil ist aktuell weit davon entfernt, nachhaltig zu sein. Und es fällt schwer zu verzichten, wenn immer neue und attraktive Produkte in den Markt kommen. Die Einstellungs-Verhaltens-Lücke bestimmt immer noch den Konsum: Viele äußern die Bereitschaft, nachhaltiger einzukaufen, doch im Alltag und an der Kasse zeigt sich anderes.

Programm A - Nachhaltiger Konsum (Do 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Alltagsexperiment Nachhaltigkeit: Vom Einkauf bis zum Kompost
    Studierende stellen ihre Alltagsexperimente zum nachhaltigen Konsum vor und teilen ihre Erfahrungen.
    Prof. Dr. Bödeker und Studierende (HSNR Oectrophologie)
     
  • 15:00 Uhr
    Die Einstellungs-Verhaltens-Lücke und was man dagegen tun kann
    Menschen reagieren im Einkaufsprozess nicht rational, daher kann Aufklärung alleine nicht helfen. Ansätze des Nudging unterstützen nachhaltige Kaufentscheidungen.
    Prof. Dr. Eigenstetter (HSNR EthNa), Prof. Dr. Zaharia (HSNR Wirtschaftsingenieurwesen)
           
  • 17:30 Uhr
    Die helle und die dunkle Seite der Schokolade
    Kinderarbeit und Verletzungen von Arbeits-und Menschenrechten sind immer noch üblich. Aber gerade im Bereich der Schokolade gibt es mehr und mehr Anbieter, die nachhaltig handeln, und kreative Lösungen für nachhaltige Schokolade entwickeln. Interessierte mögen sich im Eine Welt Laden ein paar Probierstücke holen.
    Fairtrade Town Mönchengladbach


Moderation:
Prof. Dr. Bödeker, C. Rohde (HNSR Oectrophologie)

B - Gesellschaftliche Beteiligung

13.00  Global denken, lokal im Hier und Jetzt lenken – Studierende gestalten Transformation
15.00  Angst vor Veränderung und Populismus
17.30  Feministische Perspektiven auf Strukturwandelprozesse

Gesellschaftliche Veränderungen brauchen Engagement und die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes und Neues einzulassen. Es braucht die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und die Fähigkeit, Unsicherheit zuzulassen. Dagegen steht der starke Trend zur Beharrung, sowohl mental als auch strukturell. Gibt es Möglichkeiten, Veränderungen zu stimulieren?

B - Gesellschaftliche Beteiligung (Do 13-19)

  • 13:00 Uhr
    Global denken, lokal  im Hier und Jetzt lenken - Studierende gestalten Transformation
    Junge Menschen fordern zu Recht Veränderungen gesellschaftlichen Denkens und Handelns. Sie benötigten insbesondere in einer alternden Gesellschaft mehr Raum, um neue Initiativen aktiv zu entwickeln. Dieser Workshop bietet hierzu Gelegenheit.
    Prof. Dr. Anne-Friederike Hübener, Prof. Dr. Heike Niemeyer, Christine Nowak (HSNR Sozialwesen) 
     
  • 15:00 Uhr
    Angst vor Veränderung und Populismus
    Mit aktuellen Daten aus einer eben durchgeführten Erhebung werden Ängste und Einstellungen sowie Verschwörungsmythen in der Bevölkerung analysiert.
    Prof. Dr. Beate Küpper (HSNR Sozialwesen)
           
  • 17:30 Uhr
    Podiumsdiskussion: Feministische Perspektiven auf Strukturwandelprozesse
    Gender Data Gap und Diskriminierung bestehen nach wie vor: Oft werden sie nicht erkannt und manchmal sind sie auch tatsächlich nicht sichtbar. Dies lässt sich z.B. auch im Bereich der Energiewende und im Strukturwandel des rheinischen Reviers erkennen. Nach kurzen Inputs der Referentinnen besteht Gelegenheit zu Diskussion und Austausch, wer an diesen Prozessen (nicht) beteiligt ist bzw. welche Perspektiven (zu wenig?) einfließen, und wieweit eigentlich konkrete Lebenslagen in den Strukturwandelprozessen berücksichtigt werden.
    Prof. Dipl.-Ing. Isabel-Maria Finkenberger (FH Aachen, Architektur), Dr. Ann-Marie Krewer (HSNR Sozialwesen), Julia Raspel (HSNR Sozialwesen)


Moderation:
Dr. Ann-Marie Krewer (HSNR Sozialwesen)

A - Ernährung und Gesundheit

13.00  Ohne Currywurst geht gar nichts – oder doch?
+         Okara - Abfallprodukte aus der veganen Lebensmittel weiterverwenden
15.00  Ohne Currywurst geht gar nichts – oder doch?
+         Okara - Abfallprodukte aus der veganen Lebensmittel weiterverwenden

Ernährung und Gesundheit: Sustainable Health Diet
Bis 2050 wird ein globales Bevölkerungswachstum auf 10 Milliarden Menschen vorausgesagt. Um deren Nahrungsmittelversorgung zu sichern und gleichzeitig die angeschlagenen Ökosysteme der Erde zu retten, wird eine pflanzenreiche Ernährung verbunden mit einer umweltschonenden Nahrungsmittelproduktion propagiert: die Planetary Health Diet.

A - Ernährung und Gesundheit (Fr 13-16.30)

  • 13:00 Uhr
    Ohne Currywurst geht gar nichts – oder doch?
    Es muss nicht gleich vegan sein und klimabewusst und gesund leben heißt nicht unbedingt Verzicht.
    Prof. Dr. Peter Kronsbein (HSNR Oecotrophologie)

    Okara - Abfallprodukte aus der vegetarischen Lebensmittelproduktion nachhaltig weiterverwenden
    Auch Abfallprodukte aus Pflanzen können, sofern nicht richtig weiterverwertet, negativ zum Klimawandel beitragen.
    A. Bey
     
  • 15:00 Uhr
    Ohne Currywurst geht gar nichts – oder doch?
    Es muss nicht gleich vegan sein und klimabewusst und gesund leben heißt nicht unbedingt Verzicht.
    Prof. Dr. Peter Kronsbein (HSNR Oecotrophologie)

    Okara - Abfallprodukte aus der vegetarischen Lebensmittelproduktion nachhaltig weiterverwenden
    Auch Abfallprodukte aus Pflanzen können, sofern nicht richtig weiterverwertet, negativ zum Klimawandel beitragen.
    A. Bey

B - Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie

13.00  End of Life – was geht, was geht nicht?
15.00  Greet and Meet – Biotechnologie für Nachhaltigkeit (CLIB-Cluster)
17.30  Bioökonomie in Alltagsprodukten

Bioökonomie gilt als ein Baustein für erdölfreie Wirtschaft. Sie basiert auf der Nutzung von Biomasse einerseits (z.B. Pflanzen) und dem Einsatz biologischer Systeme andererseits (z.B. Bakterien). Es geht hierbei um die Verwendung erneuerbarer, biologischer Ressourcen und die Umwandlung dieser in Produkte (z.B. Öl, Feinchemikalien) und Energie. Auch Abfallströme sollen einen Mehrwert erzeugen (z.B. Leder aus Apfelschalen). Die Kreislaufwirtschaft ...

B - Kreislaufwirt. und Bioökonomie (Fr 13-19)

...  kann sich dagegen auch auf rein technische Kreisläufe richten, bei denen es darum geht, den Wert von Produkten oder Stoffen und Ressourcen so lange wie möglich zu aufrecht zu erhalten. Beides sind zukunftsweisende Trends für eine nachhaltige Transformation in der industriellen Produktion. 

  • 13:00 Uhr
    End of Life - was geht, was geht nicht?
    Wiederverwertung und Recycling sind großgeschrieben. Doch längst nicht alles, was in der Reycling-Tonne landet, lässt sich wiederverwerten. Materialeigenschaften brauchen definierte Qualitäten, um sich wiederverwenden zu lassen.
    Prof. Dr. Robert Groten (HSNR Textil- und Bekleidungstechnik)
     
  • 15:00 Uhr
    Greet and Meet - Biotechnologie für Nachhaltigkeit (CLIB-Cluster)
    Der CLIB-Cluster (Cluster Industrielle Bioökonomie) vernetzt Unternehmen und akademische Einrichtungen, für die Biotechnologie eine große Rolle spielt. Vier der Mitgliedsunternehmen stellen sich und ihre Geschäftsfelder kurz vor. In anschließenden Breakout-Sessions gibt es die Möglichkeit für Fragen und zum Kennenlernen.
    Prof. Dr. Uta Bergstedt, Prof. Dr. Andrea Wanninger (HSNR Chemie)
     
  • 17:30 Uhr
    Bioökonomie in Alltagsprodukten
    Wo finden sich Innovationen der Bioökonomie in unserem Alltag wieder? In diesem Vortrag mit anschließender Diskussion werden Beispiele für nachhaltige Produkte aus der Sicht einer Biotechnologin und einer Chemikerin gezeigt sowie Perspektiven für die zukünftige Entwicklung debattiert.
    Prof. Dr. Uta Bergstedt, Prof. Dr. Andrea Wanninger (HSNR Chemie)


Moderation:
Prof. Dr. U. Bergstedt, Prof. Dr. A. Wanninger (HSNR Chemie)