FAUST
Gasthörendenprogamm

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Aktuelle Hinweise

30.11.2021
Nur Online: Die Ringvorlesung in Krefeld am 01.12.2021 um 13 Uhr findet ausschließlich online statt. Die Zugangsdaten zu der Veranstaltung finden Gasthörende im FAUST-Moodel-Raum. Die anschließende Veranstaltung von Prof. Dr. Kopperschmidt beginnt um 15.00 Uhr wie gewohnt in Präsenz.

Ausfall: Die Ringvorlesung in Krefeld mit Prof. Dr. Borg-Laufs am 08.12.2021 entfällt. Die Veranstaltung wird nicht nachgeholt.

Nur Online: Das Tanztheater am 17.12.2021 findet nicht in Präsenz statt, sonder online via Zoom. Den Link wir die Dozentin rechtzeitig vorher an die Teilnehmenden per E-Mail versenden, sowie im FAUST-Moodle-Raum hinterlegen.

15.10.2021
Ausstehender Termin Ringvorlesung steht fest
am 09.12.2021, 14.15 - 15:45 Uhr
Mit Händen heilen - Iris Richthammer, Ärztin, Fachbereich Osteopathie
Hände berühren, zufällig oder gewollt. Hände können damit Wohlbefinden erzeugen oder Angst.  Hände können verletzen oder heilen. Jeder therapeutische Eingriff in den Körper ist auch eine Körperverletzung. Andererseits erfahren Kinder, denen Berührung vorenthalten wird im späteren Leben psychische und somatische Störungen, der Grund vieler Erkrankungen sind.
Heilung muss der Patient zulassen. Der Patient muss der Körperverletzung zustimmen. Wer bestimmte Eingriffe oder Therapien nicht will, muss dies per Patientenverfügung für sich regeln, denn nicht immer gibt es die Situation, seinen Willen eindeutig formulieren zu können. Dieses Zulassen gilt in der Osteopathischen Medizin im doppelten Sinn. Der Patient muss der Behandlung zum einen zustimmen, er muss sie aber auch mental zulassen wollen. Gegen eine mentale Blockade des Patienten ist der Therapeut machtlos.
Nach einer Einführung in die Osteopathische Medizin werden Beispiele aus dem therapeutischen Alltag vorgestellt, die aufzeigen, welche Anwendungsfelder sich in der allgemeinen Praxis ergeben, aber auch in der Altenpflege und im Altenheim bis hin zum Hospiz. Lassen Sie sich durch das Thema berühren!

01.10.2021
Räume stehen fest
(MG) Geschichte der Zukunft - Dr. Tölke - Raum ZE 36 (weißer Neubau Innenhof)
(MG) Was ist Liebe? - Eisermann - Raum W 111 (FB Wirtschaftswissenschaften)
(MG) Vortragsreihe Heimat, Identität und MG - Raum W 112 (FB Wirtschaftswissenschaften)
(MG) Anfänge des Films - Dr. Frauenrath - Raum S E01

20.10.2021
Korrigierter Termin: Vortrag Mönchengladbach - die Heimat auch für Eingewanderte? statt 24.11.2021 am 01.12.2021

Termine der Vortragsreihe Fachbereich Gesundheitswesen

  • Vortrag Die COVID-19 Pandemie - Eine aktuelle Herausforderung für Global Health von Prof. Dr. Neukirch findet am 30.11.2021, 14.00 Uhr via Zoom statt.
  • Vortrag Hygiene vor Höflichkeit – warum man nicht jedem die Hand geben sollte von Dr. Klauth findet am 14.01.2022, 09.00 Uhr via Zoom statt.
  • Vortrag Bekanntheit und Nutzung von digitalen Gesundheitsangeboten in Deutschland von Prof. Dr. Breil findetam 23.11.2021, 09.00 Uhr via Zoom statt.

FAUST-Programm Wintersemester 2021/22

FAUST-Programm WS 2021/22 (7 MB)
FAUST-Programm WS 2021/22

Download (30 MB)
FAUST-Programm WS 21/22

Anmeldung: 06.09. - 17.09.2021
online (empfohlen) und schriftlich

 

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Zwischentöne 45 / August 2021

Zwischentöne 45 - August 2021

Aktuelle Ausgabe

Generationen-Magazin ZWISCHENTÖNE
Ausgabe 45 / August 2021
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FAUST

Rückblick und Überblick

FAUST (Hochschule Für Alte Und Studierende) ist ein organisiertes und begleitetes Gasthörendenprogramm. Die Entstehungsgeschichte dieses Gasthörendenprogrammes ist ein exzellenter Beleg für eine Eigendynamik sich entwickelnder Aktivitäten älterer Menschen - wenn erst einmal das Interesse geweckt wurde.

Im Rahmen des Kompetenzzentrum "Ressourcenorientierte Alter(ns)sforschung - REAL" der Hochschule Niederrhein, das seit 1993 besteht (früher als Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn"), führten im Jahre 1994 Professorinnen und Professoren eine Ringvorlesung durch, die die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten für die interessierte Studentenschaft im Rahmen einer außerfachlichen, interdisziplinär angelegten Lehrveranstaltung vorstellte und damit eine thematische Diskussion eröffnete. Zu dieser Ringvorlesung war auch die ältere Generation eingeladen, zumal die vorgestellten Forschungsarbeiten sich thematisch mit den Fragen und Problemaspekten der Älteren auseinandersetzten.

Nach Ablauf des Wintersemesters 1994/1995 und damit nach Ende der Ringvorlesung waren die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Zuhörerschaft noch nicht befriedigt und man bat die Dozenten und Dozentinnen der Hochschule, auch weiterhin Seminare für ältere Gasthörende zu öffnen. Diesem Wunsch konnte entsprochen werden, denn es bestand und besteht grundsätzlich an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, mit dem Gasthörendenstatus - nach Absprache mit den Dozenten - an Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

Die MitarbeiterInnen des Kompetenzzentrums unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Kerkhoff entwickelten eine Konzeption, um zukünftig aus den zehn Fachbereichen der Hochschule (Chemie, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Oecotropholgie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen) in Absprache mit den Dozentinnen und Dozenten ein Vorlesungsverzeichnis zusammenzustellen, das den Gasthörenden eine Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten eröffnet. Das Konzept ging auf, von anfänglich 15 interessierten Gasthörenden blicken wir nun stolz auf eine Teilnehmerzahl von 300 Gasthörenden pro Semester. Damit gehört die Hochschule Niederrhein bundesweit zu den Fachhochschulen mit der größten Gasthörendenzahl.

Der ältere Gasthörende, die ältere Gasthörende nimmt an den vom ihm/ihr ausgesuchten Seminaren freiwillig teil. Dieser Aspekt der Freiwilligkeit ist von herausragender Relevanz. Die Motivation zur Weiterbildung ist somit primär gegeben, kein Schein, keine Prüfungsleistung oder kein Diplom ist das Ziel, sondern der Wunsch nach neuen, unbekannten Erkenntnis- und Handlungszusammenhängen bestimmt den Lernanlass und - prozess. Ein solcher Lernprozess der Selbstbildung ist in hohem Maße bezogen auf das Hier und Jetzt. Der Lernende möchte die Erkenntnisse sofort anwenden können, er möchte sich einbringen. Die Gasthörenden können "vor Ort" wissenschaftliche Konzepte mit ihren Erfahrungen verknüpfen, mit kritischem Blick hinterfragen, neue Erkenntnisse gewinnen, veränderte Interpretationsmöglichkeiten des Alltags entdecken und vor allem ihre Lebenssichtweisen an die jüngere Generation weitergeben.

Zusätzlich zu den Vorlesungen und Seminaren der Fachbereiche können Teilnehmende über das FAUSTplus-Programm speziell entwickelte Veranstaltungen zu philosophischen, kunsthistorischen, kreativen und alternsrelevanten Themen besuchen.

Ihre Ansprechpartnerin

Nicole Klösges, Sozialarbeiterin (B.A.)
Koordination FAUST-Gasthörendenprogramm

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