FAUST
Gasthörendenprogamm

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Aktuelle Hinweise / Ausfall, Raumwechsel, etc.

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Der Vortrag von Herrn Hax-Schoppenhorst "Einsamkeit erkennen und überwinden" fällt am 14.11.2019 aus und wird am 19.12.2019 nachgeholt.

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Der Vortrag "Über den Ursprung des sozialen Bandes unter den Menschen: Natur oder Kultur?" von Prof. Dr. Hermann Strasser am 05.12.2019 um 12 Uhr entfällt. Stattdessen hält Prof. Dr. Klaus Hansen einen Vortrag.

Prof. Dr. Klaus Hansen
„Mein Name ist Lang.“ – „Macht nichts, ich hab‘ Zeit.“
Kleines Kolleg über das Missverständnis.
05.12.2019, 12.00 - 14.00 Uhr
Raum S 101

Der Duden versteht unter einem Missverständnis die unbeabsichtigte falsche Deutung einer symbolischen Handlung. Missverständnisse sind lehrreich. Sie belehren uns über die Doppel- und Mehrdeutigkeit unserer verbalen und nonverbalen Zeichen, mit denen wir uns verständigen.
Das Missverständnis hat viele Facetten: Im Alltag ist es ein ärgerlicher Fauxpas, der rasch korrigiert sein will. Das Missverständnis in der Kunst ist eher ein Qualitätsmerkmal des Werks und wäre besser „Mehr-Verständnis“ zu nennen. Das Missverständnis in der Rechtssprechung bringt den „versteckten Einigungsmangel“ von Vertragspartnern zum Vorschein, ohne eine der Parteien schuldig zu sprechen.
Missverständnisse stellen sich immer erst im Nachhinein heraus. Es ist nötig, sie zu entdecken und zu berichtigen; dabei befindet man sich immer in der Gefahr, neue Missverständnisse zu stiften. Denn alles Verstehen ist dem Missverstehen abgerungen und immer nur eine Verständigung auf Zeit.
Ein kultivierter Umgang mit Missverständnissen zeigt sich zuerst in der Toleranz gegenüber der Vielfalt der „Lesarten“, die in den Signalen und Zeichen angelegt ist.

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Ringvorlesung "Allein, aber nicht einsam!?"

Einsamkeit
Ringvorlesung

Allein, aber nicht einsam!?
Interdisziplinäre Betrach­tungen

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Der Vortrag von Herrn Hax-Schoppenhorst "Einsamkeit erkennen und überwinden" fällt am 14.11.2019 aus und wird am 19.12.2019 nachgeholt.
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Nächster Vortrag
Do, 21.11.2019 / 14.15 - 15.45 Uhr / S 304

Führt Einsamkeit zu psychischen Erkrankungen?
Priv.-Doz. Dr. Hanns Jürgen Kunert
Diplom-Psychologe, Median Klinik am Waldsee

Einsamkeit hat im Sprachgebrauch unterschiedliche Bedeutungen, sowohl negative (z.B. Zustand einer nicht erwünschten sozialen Isolation) als auch positive (z.B. als bewusste Strategie, sich für bestimmte Zwecke aus sozialen Bezügen zurückzuziehen). Betrachten wir nun Einsamkeit unter dem negativen Aspekt der sozialen Abgeschiedenheit oder Isolation, kann dies als eine i.d.R. chronische psychische Krisen- und Stresssituation betrachtet werden. Dieser Zustand wiederum steht mit neurobiologischen Reaktionen in Verbindung, die zur Entwicklung von Erkrankungen führen können. In der Vorlesung steht im Mittelpunkt, dass das Gehirn ein „soziales Organ“ ist und in seiner Funktionsweise von positiven und entwicklungsfördernden zwischenmenschlichen Kontakten abhängig ist, dies auch im höheren Lebensalter. Von daher hat die Überwindung von „Einsamkeit“ durchaus auch einen gesundheitsfördernden Charakter.

► Alle Infos hier

Veranstaltungshinweise

Ringvorlesung "IDEALE" in Krefeld

“Auch das lauteste Getöse großer Ideale darf uns nicht verwirren und nicht hindern, den einen leisen Ton zu hören, auf den alles ankommt.“ Werner Heisenberg

Die Krefelder Ringvorlesung im WS 2019/2020 will in sieben Vorträgen historische und systematische, interdisziplinäre und interkulturelle Perspektiven auf den Ursprung von und den Umgang mit Idealen verweisen. Denn in allen Bereichen, von der Mathematik bis zur Kunst, von der Medizin bis zur Philosophie, von der Religion bis zur Erziehung, arbeiten sich alle an Idealen ab, um manchmal ein wenig bedeutungsvoller zu wirken

Die Reihe startet am 08.10.2019 von 15:00 - 17:00 Uhr mit einem Vortrag des Kulturphilosophen Kurt C. Reinhardt zum Thema "Die Idealstadt". Weitere Termine finden Sie in unserem FAUST-Heft ab Seite 15. Nach den jeweils ca. 60minütigen Vorträgen gibt es Tee für alle aus dem Samowar.

Veranstaltungsort
Hochschule Niederrhein
Campus West // Shedhalle
Frankenring 20
47798 Krefeld

Der Eintritt kostet 6,00 Euro pro Einzelvortrag oder 30,00 Euro für alle Vorträge. Sie können den Betrag für die Eintrittskarten bis zum Veranstaltungsbeginn am Kassenautomaten der Hochschule einzahlen. Die gezogene Quittung ist Ihre Eintrittskarte, bitte geben Sie das Original am Eingang ab.

Standort Kassenautomat
Bibliothek Gebäude N
Raum N K35
Frankenring 20
47798 Krefeld

 

 

FAUST-Programm Wintersemester 2019/20

FAUST Gasthörerprogramm

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Faust-Programm Wintersemester 2019/20

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Bitte beachten Sie die Informationen zur Anmeldung im FAUST-Programm auf den Seiten 25 und 26.
ACHTUNG! Bitte melden Sie sich über dieses Formular nicht für die Ringvorlesung an! Hierfür ist eine Anmeldung nicht erforderlich!
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Anmeldung
09. September – 27. September 2019

FAUST

Rückblick und Überblick

FAUST (Hochschule Für Alte Und Studierende) ist ein organisiertes und begleitetes Gasthörendenprogramm. Die Entstehungsgeschichte dieses Gasthörendenprogrammes ist ein exzellenter Beleg für eine Eigendynamik sich entwickelnder Aktivitäten älterer Menschen - wenn erst einmal das Interesse geweckt wurde.

Im Rahmen des Kompetenzzentrum "Ressourcenorientierte Alter(ns)sforschung - REAL" der Hochschule Niederrhein, das seit 1993 besteht (früher als Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn"), führten im Jahre 1994 Professorinnen und Professoren eine Ringvorlesung durch, die die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten für die interessierte Studentenschaft im Rahmen einer außerfachlichen, interdisziplinär angelegten Lehrveranstaltung vorstellte und damit eine thematische Diskussion eröffnete. Zu dieser Ringvorlesung war auch die ältere Generation eingeladen, zumal die vorgestellten Forschungsarbeiten sich thematisch mit den Fragen und Problemaspekten der Älteren auseinandersetzten.

Nach Ablauf des Wintersemesters 1994/1995 und damit nach Ende der Ringvorlesung waren die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Zuhörerschaft noch nicht befriedigt und man bat die Dozenten und Dozentinnen der Hochschule, auch weiterhin Seminare für ältere Gasthörende zu öffnen. Diesem Wunsch konnte entsprochen werden, denn es bestand und besteht grundsätzlich an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, mit dem Gasthörendenstatus - nach Absprache mit den Dozenten - an Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

Die MitarbeiterInnen des Kompetenzzentrums unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Kerkhoff entwickelten eine Konzeption, um zukünftig aus den zehn Fachbereichen der Hochschule (Chemie, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Oecotropholgie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen) in Absprache mit den Dozentinnen und Dozenten ein Vorlesungsverzeichnis zusammenzustellen, das den Gasthörenden eine Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten eröffnet. Das Konzept ging auf, von anfänglich 15 interessierten Gasthörenden blicken wir nun stolz auf eine Teilnehmerzahl von 300 Gasthörenden pro Semester. Damit gehört die Hochschule Niederrhein bundesweit zu den Fachhochschulen mit der größten Gasthörendenzahl.

Der ältere Gasthörende, die ältere Gasthörende nimmt an den vom ihm/ihr ausgesuchten Seminaren freiwillig teil. Dieser Aspekt der Freiwilligkeit ist von herausragender Relevanz. Die Motivation zur Weiterbildung ist somit primär gegeben, kein Schein, keine Prüfungsleistung oder kein Diplom ist das Ziel, sondern der Wunsch nach neuen, unbekannten Erkenntnis- und Handlungszusammenhängen bestimmt den Lernanlass und - prozess. Ein solcher Lernprozess der Selbstbildung ist in hohem Maße bezogen auf das Hier und Jetzt. Der Lernende möchte die Erkenntnisse sofort anwenden können, er möchte sich einbringen. Die Gasthörenden können "vor Ort" wissenschaftliche Konzepte mit ihren Erfahrungen verknüpfen, mit kritischem Blick hinterfragen, neue Erkenntnisse gewinnen, veränderte Interpretationsmöglichkeiten des Alltags entdecken und vor allem ihre Lebenssichtweisen an die jüngere Generation weitergeben.

Zusätzlich zu den Vorlesungen und Seminaren der Fachbereiche können Teilnehmende über das FAUSTplus-Programm speziell entwickelte Veranstaltungen zu philosophischen, kunsthistorischen, kreativen und alternsrelevanten Themen besuchen. Seit 2018 wird FAUST durch das Zentrum für Weiterbildung organisiert, das Kompetenzzentrum REAL unterstützt als wissenschaftlicher Kooperationspartner die inhaltliche Programmgestaltung.

Ihre Ansprechpartnerin

Nicole Klösges, Sozialarbeiterin (B.A.)
Koordination FAUST-Gasthörendenprogramm

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