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DZHW Sozialerhebung 2017: HSNR-Studierende absolvieren vor dem Studium häufig eine Lehre

Krefeld, 22. Dezember. Studierende der Hochschule Niederrhein haben häufiger als Studierende an anderen Hochschulen bei Studienbeginn schon eine Lehre abgeschlossen, sie kommen häufiger aus ihrer Heimatregion und stammen seltener aus einem akademischen Elternhaus. Dies geht aus den Daten zu Herkunft und sozialem Milieu der Studierenden hervor, die im Rahmen der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks jetzt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) erhoben wurden.

 

So haben 41 Prozent der Studierenden der Hochschule Niederrhein vor Studienbeginn bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Damit unterscheiden sie sich wesentlich von ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen anderer Hochschulen. Bundesweit haben nur 22 Prozent aller Studierenden vor dem Studienbeginn eine Ausbildung abgeschlossen, in NRW sind es 24 Prozent.

 

Führt das dazu, dass die Studierenden der Hochschule Niederrhein weniger häufig das Fach oder den Abschluss wechseln? Die Zahlen legen diese Vermutung nahe: 13 Prozent der Studierenden der Hochschule Niederrhein haben während ihres Studiums das Fach oder den Abschluss gewechselt, bundes- und landesweit liegt diese Quote mit 20 Prozent deutlich höher.

 

Darüber hinaus gibt es weitere Unterschiede: So ist der Anteil der Heimschläfer unter den Studierenden der Hochschule Niederrhein besonders hoch. Nur 35 Prozent wohnen während der Vorlesungszeit am Hochschulort, bundesweit gilt dies für 61 Prozent der Studierenden, landesweit für 54 Prozent.

 

Und: Studierende in Bund und Land kommen weitaus häufiger als HSNR-Studierende aus einem akademischen Elternhaus. Während bundesweit 48 Prozent der Studierenden mindestens ein Elternteil den Akademikern zurechnen können, gilt dies nur für 31 Prozent der Studierenden an der Hochschule Niederrhein.

 

Passend dazu ist der Anteil der BAföG-Einnahmen am Gesamt-Einkommen der Studierenden bei den HSNR-Studierenden höher als bundesweit oder landesweit (HSNR: 35 Prozent, Bund: 25 Prozent, NRW: 24 Prozent). Auch der Anteil des eigenen Verdienstes ist mit 69 Prozent bei den HSNR-Studierenden höher als im Rest des Landes – weshalb diese übrigens monatlich über mehr Geld verfügen als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in NRW und im Bund 1010 Euro monatlich, bundesweit: 918 Euro, landesweit: 944 Euro).

 

„Diese Zahlen bestätigen unsere Selbsteinschätzung als regionale Hochschule, die ihren Beitrag dazu leistet, jungen Menschen Aufstiegschancen zu bieten. Wir führen sie an die Futtertröge der Gesellschaft, indem wir ihnen ein arbeitsmarktorientiertes Studium heimatnah ermöglichen. Damit erfüllen wir zugleich eine wichtige gesellschaftliche Integrationsaufgabe“, sagt Hochschulpräsident Professor Dr. Hans-Hennig von Grünberg.   

 

Das DZHW befragte bundesweit 55.219 Studierende aus 248 Hochschulen. Davon kamen 12.902 Studierende aus den 47 Hochschulen des Landes NRW und 185 Studierende von der Hochschule Niederrhein.

 

Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02151 822 3610; E-Mail: christian.sonntag@hs-niederrhein.de


Autor: Christian Sonntag