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Dr. Petra Bracht vom foodineum und Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Mark Hermenau

foodineum auf Grüner Woche in Berlin vertreten

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) und der Rhein-Kreis Neuss präsentieren ihr gemeinsames Kooperationsprojekt foodineum auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau findet vom 16. bis 25. Januar statt und feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum.

Insgesamt werden rund 110 Unternehmen und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen auf dem 1.200 qm großen NRW-Gemeinschaftsstand vertreten sein. Das foodineum beteiligt sich dort am Stand des Foodhub NRW und reist gemeinsam mit mehreren Projekt- und Netzwerkpartner:innen an. Diese erhalten die Möglichkeit, sich jeweils für drei Tage am Stand zu präsentieren. So stellt unter anderem das Start-up Happen seine proteinreichen, herzhaften Snacks vor, während das Food & Nutrition Lab des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein Einblicke in seine aktuellen Forschungsaktivitäten in der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft gibt.

Mit der Teilnahme an der Grünen Woche möchte sich das neu gegründete foodineum einem internationalen Fachpublikum bekannt machen und sein Netzwerk innerhalb der Foodbranche weiter ausbauen. Die Messe bietet eine zentrale Plattform, um Kontakte zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und weiteren Akteuren entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu knüpfen. 

„Das foodineum steht exemplarisch für den wissenschaftlich fundierten Transfer von Forschung in die Praxis. Unsere angewandte Forschung in der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft liefert wichtige Impulse für innovative, nachhaltige Produkte und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Internationale Grüne Woche bietet eine hervorragende Plattform, um diese wissenschaftliche Expertise sichtbar zu machen, den Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren und gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für die Lebensmittelbranche zu entwickeln“, so Kathleen Diener, Vizepräsidentin der HSNR (Ressort Forschung).

Bereits am 7. Januar präsentierte sich das foodineum gemeinsam mit weiteren NRW-Ausstellern im NRW-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Damit folgte das Projekt der Einladung von Ministerin Silke Gorißen, die der Presse einen ersten Einblick in die vielfältigen Themen und Schwerpunkte des NRW-Standes auf der Grünen Woche gab. 

Das foodineum ist eine innovative Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es bündelt Expertise, Infrastruktur und Netzwerke, um das Rheinische Revier als Modellregion für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und innovative Lebensmittelwirtschaft zu etablieren. Gleichzeitig soll die Standortattraktivität vor Ort erhöht und so der Strukturwandel aktiv gestaltet werden.

Kreisdirektor Dirk Brügge betont: „Mit dem foodineum schaffen wir eine starke Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Lebensmittelbranche. Die Präsenz auf der Grünen Woche bietet eine hervorragende Gelegenheit, das Innovationspotenzial unserer Region einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und den Rhein-Kreis Neuss als zukunftsorientierten Standort für die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft sichtbar zu machen. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein setzen wir gezielt Impulse für nachhaltige Wertschöpfung, Innovation und den Strukturwandel im Rheinischen Revier.“

Das foodineum ist ein Kooperationsprojekt des Rhein-Kreis Neuss und der HSNR und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und kofinanziert durch das Land Nordrhein-Westfalen.

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