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Die Hochschule Niederrhein war am 24. und 25. April 2026 Gastgeberin der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Foto: Jonas Gärtner

Hochschule Niederrhein richtet bundesweite Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit aus

Die Hochschule Niederrhein war am 24. und 25. April 2026 Gastgeberin der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Unter dem Titel „Autoritäre Verschiebungen des Sozialen. Demokratiefeindliche Entwicklungen und Eingriffe in Kontexten Sozialer Arbeit“ diskutierten rund 650 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Herausforderungen für Demokratie und Soziale Arbeit. Das wissenschaftliche Programm umfasste über 70 Panels, Keynotes, Posterausstellungen sowie verschiedene Diskussions- und Austauschformate. 

Eröffnet wurde die Tagung am Hochschulstandort in Mönchengladbach durch Grußworte von Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Felix Heinrichs, der Präsidentin der Hochschule Niederrhein Prof. Dr. Susanne Meyer sowie der Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen Prof. Dr. Anne-Friederike Hübener. Die Beiträge unterstrichen die Bedeutung sozialer Arbeit für gesellschaftlichen Zusammenhalt, regionale Verantwortung und die Rolle der Hochschule als Ort des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austauschs.

Eine der vier Keynotes hielt Prof. Dr. Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein und stellvertretende Leiterin des Instituts SO.CON. Unter dem Titel „Die angespannte Mitte – zwischen Demokratiefeindlichkeit und Demokratieengagement“ beleuchtete sie aktuelle gesellschaftliche Spannungen und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit. 

Auch darüber hinaus war die Hochschule Niederrhein mit zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen in den über stark vertreten: So thematisierten Prof. Dr. Beate Küpper und Alina Jugenheimer Antisemitismus im Kontext Schule und Herausforderungen für die Soziale Arbeit. Tina Leber stellte widerständige Jugendliche im Kontext von Rechtsextremismus in den Fokus, während Christine Manthei gemeinsam mit Prof. Dr. Ann Marie Krewer, Saskia Griffig und Julia Schatzschneider Ergebnisse zur Demokratiearbeit in Kommunen in Nordrhein-Westfalen präsentierte. Weitere Beiträge von Prof. Dr. Sven Steinacker zur historischen Einordnung Sozialer Arbeit im Nationalsozialismus sowie von Prof. Dr. Michael Noack und Melanie Oeben zu Teilhabe und Vertrauen rundeten das wissenschaftliche Programm ab.

Begleitet wurde die Tagung durch eine Promovierenden-Vorkonferenz mit Blick auf das Promotionsrecht im Bereich der Sozialen Arbeit. Im Rahmen der Tagung wurden außerdem zwei Promotionspreise der Barbara Budrich Stiftung verliehen. Eine Abendveranstaltung mit rund 350 Teilnehmenden bot darüber hinaus Raum für informellen Austausch und Vernetzung. Im Verlauf der Tagung fanden zudem Gremienentscheidungen statt, darunter die Entlastung des Vorstandes sowie die Verabschiedung der langjährigen Geschäftsstellenverantwortlichen.

Die erfolgreiche Durchführung der Tagung war Ergebnis einer erfolgreichen Bewerbung des Fachbereichs Sozialwesen im Rahmen eines DGSA-Calls. Die Organisation vor Ort lag auf Hochschulseite bei einem Team unter der Leitung von Prof. Dr. Anne-Friederike Hübener sowie im Projektmanagement bei Mirco Wessolly, gemeinsam mit Dr. Hannah Wachter, Jil Klother, Barbara Lenders und Serena Berghaus. Unterstützt wurde die Umsetzung durch studentische Hilfskräfte, die Medientechnik, die IT sowie Jonathan Hörst.

„Die Hochschule Niederrhein zieht insgesamt eine sehr positive Bilanz der Veranstaltung, die den wissenschaftlichen Diskurs ebenso stärkte wie den Austausch zwischen Praxis, Politik und Wissenschaft im Feld der Sozialen Arbeit“, sagt Fachbereichsdekanin Prof. Dr. Anne-Friederike Hübener. 

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