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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des fünften Youth Science Camp KReateFuture. Foto: Thomas Lammertz

Jugendliche entwickeln Zukunft: KReateFUTURE 2026 bringt Schule, HSNR und Wirtschaft in Krefeld zusammen

Wie sieht die Zukunft unserer Stadt, unserer Arbeitswelt und unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens aus? Antworten auf diese Fragen lieferten am 02. Februar 2026 die Jugendlichen selbst: Beim fünften Youth Science Camp KReateFUTURE entwickelten rund 70 Schüler:innen ab Jahrgangsstufe 9 gemeinsam mit Akteur:innen aus Wirtschaft, Hochschule und Politik innovative Ideen zu den Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Lebensqualität.

In interdisziplinären Teams arbeiteten die Jugendlichen einen ganzen Tag lang an selbst entwickelten Fragestellungen – von der ersten Problemanalyse über Hypothesen bis hin zu konkreten Lösungsansätzen und öffentlichen Pitches.

Lernen auf Augenhöhe – Unternehmen und Hochschule als Resonanzpartner

Ein zentrales Element von KReateFUTURE ist die enge Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus Wirtschaft und Hochschule. Vertreter:innen regionaler und überregionaler Unternehmen begleiteten die Teams als Coaches, Resonanzpartner:innen und Jury-Mitglieder. Beteiligt waren unter anderem ALBERDINGK BOLEY GmbH, die Autobahn GmbH des Bundes, Becker Robotics, die GEA Group Aktiengesellschaft, Landhouz GmbH (AI.Land GmbH), PLEUS Consulting, die SWK AG sowie KrefeldBusiness.

Sie brachten ihre Expertise aus Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Mobilität, Energie, Industrie, Gesundheitswirtschaft, Robotik, Softwareentwicklung, Stadtentwicklung und Fachkräftesicherung ein. Dabei ging es nicht um vorgefertigte Lösungen, sondern um das gemeinsame Denken: Fragen schärfen, Perspektiven wechseln und Ideen realistisch weiterentwickeln.

Auch in der Jury waren Vertreter:innen aus Wirtschaft und Hochschule beteiligt und bewerteten die Projekte gemeinsam mit Blick auf Innovationsgrad, gesellschaftliche Relevanz und Umsetzbarkeit.

Hochschule Niederrhein: Aktive Rolle und starkes Signal

Eine zentrale Rolle spielte die Hochschule Niederrhein. Die Präsidentin der Hochschule, Prof. Dr. Susanne Meyer, richtete ein Grußwort an die Teilnehmenden, verfolgte die Team-Pitches aufmerksam und suchte den direkten Austausch mit den Jugendlichen. Nach den Präsentationen zeigte sie sich beeindruckt von der Qualität der Ideen und betonte: „Wenn ich sehe, mit welcher Ernsthaftigkeit, Kreativität und Verantwortung diese jungen Menschen an Zukunftsfragen herangehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass unsere Welt in guten Händen sein wird.“

Prof. Dr. Meyer übernahm im Anschluss auch die Übergabe der Gewinnerurkunden.

Politische Wertschätzung durch Grußwort von Ministerin Ina Brandes

Ein weiteres starkes Signal setzte das Videogrußwort von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. In ihrem Grußwort würdigte sie das Engagement der Jugendlichen sowie die Bedeutung von Formaten wie KReateFUTURE für Bildung, Wissenschaft und Innovationsfähigkeit: „Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, hinterfragen und eigene Ideen entwickeln können. KReateFUTURE zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Neugier und Innovationskraft in unseren Schülerinnen und Schülern steckt.“

Zugleich hob Brandes die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Wenn Schule, Hochschule, Wirtschaft und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen, entsteht genau die Verbindung von Theorie und Praxis, die wir für eine erfolgreiche Zukunft brauchen.“

Bühne frei für junge Ideen – Jury- und Publikumsvoting

Höhepunkt des Tages waren die Abschluss-Pitches, bei denen die Teams ihre Konzepte vor Publikum und Jury präsentierten. Ausgezeichnet wurden die besten Projekte sowohl durch ein Juryvoting als auch durch ein Publikumsvoting. 

Teilgenommen haben Schüler:innen aus mehreren weiterführenden Schulen aus Krefeld und der Region, darunter die Gesamtschule Uerdingen, die Gesamtschule Kaiserplatz, das Gymnasium Fabritianum, das Gymnasium Horkesgath Krefeld, das Gymnasium Korschenbroich, das Ricarda-Huch-Gymnasium sowie das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium.

Juryvoting: 

1. Platz – „Spotlight“ (8 Gewinner:innen):
2. Platz – „Fachkräftemangel im Gesundheitswesen“ (10 Gewinner:innen)
3. Platz – „PathFinder“ (8 Gewinner:innen)

Publikumsvoting: 

1. Platz – „Y-AI“ (9 Gewinner:innen):
2. Platz – „PathFinder“ (8 Gewinner:innen)
3. Platz – „KReateCity“ (12 Gewinner:innen)

Alle ausgezeichneten Projekte wurden vollständig von den Jugendlichen selbst entwickelt und zeigen eindrucksvoll, wie reflektiert junge Menschen aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen analysieren – und welche Lösungen entstehen, wenn man ihnen echte Mitgestaltung ermöglicht.

KReateFUTURE – mehr als ein Projekttag

KReateFUTURE ist ein gemeinsames Format der Initiator:innen aus Bildung, Wirtschaft und Innovationsförderung. Getragen wird das Projekt vom KReateFUTURE-Team in Zusammenarbeit mit dem zdi-Zentrum KReMINTec, der Stadt Krefeld, der Hochschule Niederrhein, der Agentur für Arbeit, KrefeldBusiness sowie der Unternehmerschaft Niederrhein. Austragungsort des Youth Science Camps ist die Mediothek Krefeld, die als offener Lern- und Begegnungsraum ideale Bedingungen für Austausch, Kreativität und interdisziplinäres Arbeiten bietet.

Ziel von KReateFUTURE ist es, junge Menschen frühzeitig für Zukunftsthemen zu begeistern und ihnen reale Einblicke in wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen – mit Perspektiven, die über den Veranstaltungstag hinausreichen.

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