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Anfang Juli startete das Projekt „CampusMobil“ an der Hochschule Niederrhein. Foto: HSNR

Millionenförderung für das Projekt „CampusMobil“ der HSNR

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) hat sich mit ihrem Projekt „CampusMobil“ in dem Programm „Die Welt ist dein Campus“ gegen zahlreiche Mitbewerber:innen durchgesetzt. Insgesamt wurden 219 Anträge eingereicht, von denen 29 erfolgreich waren. Das Projekt zielt darauf ab, Studierende im Zuge ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu gesellschaftlichem und verantwortungsvollem Handeln zu befähigen. Die HSNR verlagert („mobil“) den Lernort der Studierenden („Campus“) mit dem Projekt in die Welt.

Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben startete am 1. Juli 2026 und verfügt über ein Gesamtvolumen von rund 2, 9 Millionen Euro. 

Inhaltlich gliedert sich das Projekt in drei Teilziele. Erstens sollen Studierende in transdisziplinären und curricularen Projekten Problemlösestrategien für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Zweitens liegt der Fokus auf Bevölkerungsgruppen, die bislang kaum Kontakt zu Hochschulen hatten, um ihnen einen niedrigschwelligen Zugang und Partizipationsmöglichkeiten zu bieten. Drittens dient das Projekt Lehrenden als Orientierungsrahmen für eigene transdisziplinäre Vorhaben.

„Die Förderung gibt uns die Möglichkeit, Lehre, Forschung und gesellschaftliches Engagement noch enger miteinander zu verknüpfen. Mit dem Projekt CampusMobil schaffen wir neue Lernräume außerhalb der Hochschule und entwickeln gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Lösungen für konkrete Herausforderungen vor Ort. So wird Wissenschaft unmittelbar erlebbar und kann einen sichtbaren Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten“, sagt Professor Dr. Alexander Rachmann vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen.

Zu Beginn sind die beiden Fachbereiche Ingenieurswissenschaften und Informatik sowie Wirtschaftsingenieurswesen beteiligt. Langfristig ist jedoch geplant, alle Fachbereiche und Studiengänge der HSNR in das Projekt zu integrieren. Auch andere Hochschulen sollen durch Workshops in das Projekt eingebunden werden. So entsteht ein wechselseitiger Kanal, der die Grundlage für eine Community von Hochschullehrenden zur transdisziplinären Lehre wird.

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