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Am 23. und 24. Januar 2026 werden in Krefeld zwei Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „RAU|SCH|EN“ durchgeführt. Foto: Projekt RAU|SCH|EN

Projekt „RAU|SCH|EN“: HSNR initiiert Projekt zu Kunst und demokratischer Beteiligung

Mit dem Projekt „RAU|SCH|EN“ kommen am 23. und 24. Januar 2026 in Krefeld Kunst, Kulturpolitik und demokratische Beteiligung zusammen. Initiiert wurde das Projekt von Studierenden und Lehrenden des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein (HSNR) sowie von Kunstschaffenden. Ziel ist es, Kunst nicht nur zu zeigen, sondern sie als gemeinschaftlichen Prozess und als Impuls für gesellschaftliche Diskussionen erlebbar zu machen.

„RAU|SCH|EN“ versteht „Rausch“ nicht als Kontrollverlust, sondern als kreativen Zustand intensiver Wahrnehmung, Offenheit und Zusammenarbeit. Künstlerinnen und Künstler, Studierende sowie Publikum begegnen sich auf Augenhöhe und gestalten die Veranstaltungen gemeinsam. So entsteht ein Raum, in dem Teilhabe, Mitbestimmung und kreative Gestaltung direkt erfahrbar werden.

Den Auftakt bildet am Freitag, 23. Januar 2026, von 17 bis 19 Uhr der Kulturpolitische Salon im Future Work Lab (Petersstraße 122) in Krefeld. Vertreter:innen aus Kunst, Politik und Wissenschaft diskutieren hier über kommunale Kulturpolitik, Beteiligungsmöglichkeiten und die Nutzung von Räumen für Kunst, Bildung und Austausch. Im Mittelpunkt stehen positive Beispiele und bereits funktionierende Initiativen: Was läuft gut? Was lässt sich weiterentwickeln? Und wie kann Kunst Städte lebendiger machen? Am Beispiel des Stadtbads Neusser Straße wird über zukünftige Nutzungsmöglichkeiten und die Idee eines Jugendkulturhauses gesprochen. Das Publikum ist eingeladen, sich über ein offenes Mikrofon aktiv zu beteiligen. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Eine Anmeldung erfolgt über: https://pretix.eu/rauschen/salon/  

Am Samstag, 24. Januar 2026, wird das Projekt ab 20 Uhr im Stadtbad Neusser Straße fortgesetzt. Das transdisziplinäre Kunstevent „Elektrolyrik im Stadtbad“ verwandelt das historische Gebäude in einen temporären Kunst- und Kulturort. In kleinen Gruppen erleben die Besucher:innen Klangkunst, Performance, Texte und philosophische Impulse. Kunst, Raum und Publikum treten dabei in einen direkten Austausch und machen gemeinsames Erleben und kreative Zusammenarbeit spürbar.

Mitwirkende sind unter anderem Julian Müller und Jörg Wockenfuß mit Klangaktionen, die Sängerin Emma Naughton, Dr. Wolfgang Buschlinger mit philosophischen Impulsen sowie Studierende des Studiengangs Kulturpädagogik der HSNR. Im Anschluss an das Kunstevent findet ein Konzert statt, außerdem lädt eine Bar zum Austausch ein. Da das Gebäude nicht beheizt ist, wird warme Kleidung empfohlen. Interessierte können sich hier anmelden: https://pretix.eu/rauschen/elektrolyrik/  

Für die 14 Studierenden des Bachelor-Studiengangs Kulturpädagogik des Fachbereichs Sozialwesen ist die Veranstaltung zugleich die Präsentation ihres Indoor-Projekts. Über zwei Semester hinweg haben sie sich intensiv mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinandergesetzt und dieses kulturpädagogisch sowie künstlerisch umgesetzt.

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