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Die 102. Design Discussion beschäftigt sich mit dem Thema „Reparieren“. Foto: Fachbereich Design

Stadt reparieren statt neu bauen: Architektin Claudia Schmidt bei der Design Discussion

Abriss oder Erhalt, Neubau oder Weiterbauen? Die Frage, wie mit dem bestehenden Stadtraum umgegangen werden kann, steht im Zentrum der nächsten Design Discussion des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein (HSNR) und des Kulturbüros der Stadt Krefeld.

Am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 20 Uhr spricht die Architektin Claudia Schmidt auf der Studiobühne 2 der Fabrik Heeder (Virchowstraße 130) gemeinsam mit Professor Dr. Erik Schmid, Dekan des Fachbereichs Design, über das „Reparieren“ von Stadt und Gebäuden. Im Fokus steht die Frage, wie sich bestehende Strukturen erhalten, anpassen und sinnvoll weiterentwickeln lassen, statt sie abzureißen und zu ersetzen. Der Eintritt ist frei.

Die gebaute Umwelt steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Ressourcenknappheit und der Wandel urbaner Räume verändern die Anforderungen an Architektur und Stadtplanung grundlegend. Ansätze des Weiterbauens und der Reparatur gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung.

Claudia Schmidt, Architektin mit Arbeitsorten in Amsterdam und Krefeld, beschäftigt sich seit Jahren mit dem Umgang mit bestehender Bausubstanz. Als Co-Autorin einer kulturhistorischen Analyse des Krefelder Städtebaus, die vom Rat der Stadt als Entwicklungskonzept beschlossen wurde, bringt sie umfassende Expertise in den Bereichen Denkmalpflege, Stadtentwicklung und nachhaltige Baukultur mit.

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