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Während ihres Aufenthaltes an der Hochschule Niederrhein nahmen die ukrainischen Studierenden der Partnerhochschule V. N. Karazin Kharkiv National University an zahlreichen Workshops teil. Foto: International Office der Hochschule Niederrhein

Studierende aus der Ukraine besuchen die Hochschule Niederrhein

Seit vergangener Woche sind 16 Studierende und zwei Professorinnen der ukrainischen Partnerhochschule V. N. Karazin Kharkiv National University im Rahmen eines internationalen Austauschs and der Hochschule Niederrhein (HSNR) in Krefeld und Mönchengladbach. Der Austausch wird durch das Programm Erasmus+ gefördert und findet bereits zum dritten Mal statt.

Die Studierenden und ihre Professorinnen Dr. Valeriia Baranova und Dr. Kateryna Oriekhova begannen ihren Aufenthalt im Future Work Lab der HSNR in Krefeld. Begleitet von Karla Kaminski, Mitarbeiterin im International Office der HSNR, erarbeiteten die Studierenden erste Eindrücke von Krefeld in Form von kurzen Videos.

Zuvor stellte Ricarda Stamms von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Krefeld den Wirtschaftsstandort vor. Anschließend erstellten die Studierenden eine Präsentation, die vor allem junge Unternehmen ansprechen soll, die Krefeld als potenziellen Standort in Betracht ziehen. Karla Kaminski zeigte sich beeindruckt: „Es ist beeindruckend, wie viele Informationen und Eindrücke die Studierenden in so kurzer Zeit gesammelt und so professionell präsentiert haben.“

Am Montag begrüßte Hochschulpräsidentin Professorin Dr. Susanne Meyer die Gäste offiziell. In ihrer Rede betonte sie die besondere Situation, die durch den Krieg in der Ukraine entstanden ist, und versicherte die Solidarität der Hochschule mit den Studierenden und der Ukraine.

Im Rahmen ihres Programms nahmen die Studierenden auch am Kurs „Intercultural Communication and Collaboration“ im Masterstudiengang International Management teil. Dieser wurde von Professorin Dr. Sue Rossano-Rivero vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften geleitet.

Zusammen mit dem Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik wurden Workshops, Vorlesungen und Seminare organisiert. Die Themen reichten von der Rolle von Technologie in der Kommunikation bis hin zu den Einflüssen von Role-Models. In interaktiven Sessions wurden neue Technologien wie Augmented- oder Virtual-Reality vorgestellt, die zeigen, wie Innovationen die interkulturelle Kommunikation fördern können.

Die Dozentinnen Kateryna Oriekhova, Doktorin der Wirtschaftswissenschaften und stellvertretende Leiterin des Lehrstuhls für Bankwesen und Finanztechnologien, sowie Valeriia Baranova, Doktorin der Wirtschaftswissenschaften und Professorin desselben Lehrstuhls an der V. N. Karazin Kharkiv National University, schätzen die Gelegenheit zur Teilnahme an diesem Austausch sehr. Gemeinsam mit den Studierenden reflektierten sie über die Erfahrungen der Woche: „Während des Austauschs nahmen die Studierenden aktiv an Teamarbeiten, Präsentationen und Diskussionen zu Themen wie interkultureller Kommunikation, Führung und globaler Zusammenarbeit teil. Besonders wertvoll waren die Workshops zu Augmented- oder Virtual-Reality-Technologien, die den Studierenden zeigten, wie Innovationen die Kommunikation über kulturelle Grenzen hinweg fördern können. Die Veranstaltungen ‚One World, Many Voices‘ und ‚Listening Across Borders‘ regten die Studierenden dazu an, ihre eigenen Perspektiven zu hinterfragen und ein besseres Verständnis für andere Kulturen zu entwickeln. Die Arbeit in internationalen Teams half den Studierenden nicht nur, ihre fachlichen Fähigkeiten zu erweitern, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen wie Teamarbeit, kritisches Denken und interkulturelles Bewusstsein zu fördern.“

Der Austausch endet mit einem Besuch des Unternehmens L'Oréal in Düsseldorf, bevor die Besucherinnen und Besucher wieder in die Ukraine zurückkehren.

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