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Von links nach rechts: Christian Bram (Technischer Leiter CPI Vertex Antennentechnik GmbH), Marcel Weinholz (Werksstudent bei CPI Vertex Antennentechnik, Student der HSNR), Lina Pietsch (Leitende IT-Architektin IWA Projekt, Studentin der HSNR), Prof. Dr.-Ing. Karl Steeger (Projektbetreuer IWA Projekt, HSNR), Jan-Hendrik Hüning (Projektplan Manager IWA Projekt, Student der HSNR), Meike Wittrock (Teamleitung IWA Projekt, Studentin der HSNR). Foto: HSNR

Studierende präsentieren Forschung zu Antennensystemen bei Duisburger Unternehmen

Wie lassen sich komplexe Antennensysteme effizienter entwickeln und auswerten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Niederrhein. Im Rahmen sogenannter IWA-Projekte bearbeiten Studierende konkrete Fragestellungen aus der Industrie und entwickeln dafür eigene technische Lösungsansätze. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten präsentierten sie nun bei einem Besuch beim Unternehmen CPI Vertex Antennentechnik aus Duisburg-Homberg.

„Unser Ziel ist es, Lehre, Forschung und praktische Anwendungen eng miteinander zu verzahnen“, sagt Karl Steeger, Professor für Technische Mechanik und Konstruktionslehre an der Hochschule Niederrhein. Vor seiner Berufung an die Hochschule war er technischer Leiter bei CPI Vertex Antennentechnik.

Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Optimierung und Automatisierung des sogenannten Postprocessings in der Simulationssoftware Ansys. Bei der Entwicklung hochpräziser Antennensysteme werden mithilfe numerischer Simulationen große Datenmengen erzeugt. Diese müssen ausgewertet werden, um zentrale Leistungsparameter einer Antenne zu bestimmen und unterschiedliche Varianten miteinander vergleichen zu können. Die manuelle Analyse dieser Daten ist jedoch aufwendig und zeitintensiv.

Die Studierenden entwickelten daher Konzepte und Werkzeuge, mit denen sich wichtige Leistungskennwerte systematisch aus umfangreichen Simulationsergebnissen extrahieren und strukturiert aufbereiten lassen. Ziel ist es, relevante Parameter schneller, reproduzierbar und automatisiert auszuwerten und so eine verlässliche Grundlage für technische Optimierungsprozesse zu schaffen. Dadurch können komplexe Antennensysteme effizienter analysiert und Varianten gezielter bewertet werden.

Vor Ort wurden die Studierenden von Geschäftsführer Peter Fasel sowie dem technischen Leiter Christian Bram begrüßt. Neben der Unternehmensleitung nahmen auch Fachleute aus den Bereichen Konstruktion sowie numerische Berechnung und Simulation an den Präsentationen teil. „Wir sehen darin großes Potenzial für Innovationen im Bereich hochpräziser Antennensysteme“, sagt Prof. Dr. Karl Steeger. Geplant ist, die entwickelten Ansätze in Folgeprojekten weiterzuführen und schrittweise in industrielle Entwicklungs- und Optimierungsprozesse zu integrieren. 

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