Die Trägerversammlung der Transferallianz Rheinisches Revier (TARR) ist an der Hochschule Niederrhein (HSNR) in Mönchengladbach zusammengekommen. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulleitungen der beteiligten Hochschulen, die jeweils zuständigen Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten für Forschung und Transfer sowie die Leitungen der Transferstellen nutzten das Treffen, um die strategische Weiterentwicklung des Hochschulverbundes zu beraten. Die Trägerversammlung positioniert die TARR als Transformationsgestalterin, Qualitätsgemeinschaft und Partnerin für Wirtschaft und Politik im Rheinischen Revier.
In der Transferallianz Rheinisches Revier arbeiten fünf Hochschulen für angewandte Wissenschaften eng zusammen: die Hochschule Niederrhein, die FH Aachen, die TH Köln, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, den Strukturwandel im Rheinischen Revier durch wissenschaftlichen Transfer, Innovation und Kooperation mit Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten. Sie setzen dabei auch auf ihre gute Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern im Rheinischen Revier und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier.
Die beteiligten Hochschulen bekräftigten ihr gemeinsames Selbstverständnis als Kompetenzverbund und Transformationstreiber für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Die TARR verstehen sie als Plattform, die die individuellen Kompetenzprofile der beteiligten Hochschulen sichtbar macht und im Interesse der Transformationsregion Rheinisches Revier miteinander und mit Akteuren in der Region vernetzt.
Jede Partnerhochschule bringt eigene fachliche Stärken und Erfahrungen ein – von technologischer Entwicklung über Digitalisierung, gesundheitlicher Versorgung und nachhaltigen Produktionsprozessen bis zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen der Transformation. In der Allianz werden diese unterschiedlichen Kompetenzen gezielt zusammengeführt, um Unternehmen, Kommunen und weiteren Partnern aus Politik und Gesellschaft einen einfachen und schnellen Zugang zum gesamten Leistungsspektrum der beteiligten Hochschulen zu ermöglichen.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Rheinischen Revier entsteht daraus ein besonderer Mehrwert. Über die Transferallianz erhalten sie einen niedrigschwelligen Zugang zu Innovationsexpertise, Forschungsinfrastrukturen und Kooperationsmöglichkeiten. Gleichzeitig positioniert sich der Verbund als zentraler Ansprechpartner für Politik und regionale Akteure, wenn es um wissenschaftlich fundierte Beiträge zum Strukturwandel geht.
Die Hochschulleitungen betonten die Bedeutung wissenschaftlicher Kompetenzen bei der aktiven Gestaltung von Transformation. „Die TARR-Hochschulen verfügen gemeinsam über ein enormes Kompetenzspektrum für Innovation und Transformation im Rheinischen Revier. Dieses Potenzial möchten wir im Interesse der Transformationsregion Rheinisches Revier nutzbar machen“, betonte Prof. Dr. Susanne Meyer, Präsidentin der HSNR.
Im Verbund der TARR sind die beteiligten Hochschulen strategische Partner für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Transformation. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region.


















