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Von November 2026 bis Januar 2027 läuft die MuseumsUni Krefeld. Copyright: Dirk Rose / Kunstmuseen Krefeld

Wissenschaft trifft Kunst - MuseumsUni Krefeld startet im November

Was hat Kunst mit Demokratie zu tun? Wie lässt sich Nachhaltigkeit gestalten? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und Big Tech für unsere Gesellschaft? Und wie wird das Weltall durch Astrofotografie sichtbar? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die MuseumsUni Krefeld 2026/2027. Von November 2026 bis Januar 2027 laden die Hochschule Niederrhein (HSNR) und die Kunstmuseen Krefeld Schüler:innen der Mittel- und Oberstufe zu den Veranstaltungen im Kaiser Wilhelm Museum ein (Joseph-Beuys-Platz 1, 47798 Krefeld). 

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung, die von Profesor:innen der HSNR verständlich und praxisnah vermittelt werden. Im Anschluss geht es gemeinsam in die Ausstellungen „Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit“ beziehungsweise „Emma Talbot. PSYCHE“. Die Inhalte der Vorträge werden bei den geführten Rundgängen anhand ausgewählter Kunstwerke weitergedacht. 

Alle Veranstaltungen finden von 12 bis 13.30 Uhr statt. Das Angebot richtet sich an Klassen- und Kursverbände mit bis zu zwei Lehrkräften oder Begleitpersonen. Pro Termin können zwei bis drei Klassen mit insgesamt maximal 55 Personen teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung unter: servicekunstmuseen(at)krefeld.de 

„Wir freuen uns, dass wir diese Kooperationsreihe auch in diesem Jahr mit vielen spannenden Vorträgen mitgestalten dürfen. Die Themen sind am Puls der Zeit – und sind in Kombination mit den anschließenden Rundgängen durch die Ausstellungen für Schulklassen sicher eine interessante Abwechslung zum klassischen Unterricht“, sagt HSNR-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Meyer.

„Die MuseumsUni führt zusammen, was junge Menschen für ihre persönliche und gesellschaftliche Entwicklung brauchen: Kunst, Kultur, Wissenschaft und den offenen Austausch. Die Kooperation zwischen den Kunstmuseen Krefeld und der Hochschule Niederrhein eröffnet den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven auf das Museum und aktuelle Forschungsfragen. Daher freut es uns sehr, dass das Kaiser Wilhelm Museum und unsere Ausstellungen als Ort und Katalysatoren für interdisziplinären Dialog dienen“, so Katia Baudin, Direktorin der Kunstmuseen Krefeld. 

Zum Programm: 

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht am 16. November Prof.in Dr. Waltraud Meints-Stender (Fachbereich Sozialwesen) mit der Frage „Ich gegen den Rest der Welt!? Wie können wir friedlich miteinander leben?“. 

Am 23. November widmet sich Prof. Dr. Angelika Krehl (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) der Frage „Alles nachhaltig, oder was?“. Im Fokus stehen wirtschaftliche und soziale Herausforderungen der Klimakrise sowie die Frage, wie Ressourcen geschont und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg gefördert werden können. 

Wie gemeinsames Handeln neue Möglichkeiten eröffnet, zeigt Prof.in Sophie Innmann (Fachbereich Design) am 30. November in „Besser gemeinsam!“. Neben einem Kurzvortrag gibt es eine praktische Übung. 

Mit den gesellschaftlichen Folgen technologischer Entwicklung beschäftigt sich Prof. Dr. habil. Jürgen Karla (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) am 14. Dezember. Sein interaktiver Vortrag „Big Tech und KI – Eine Gefahr für unsere Demokratie?“ verbindet Informatik, Wirtschaft und Politik. 

Den Abschluss bildet am 18. Januar 2027 Prof. Dr. Nils Kopal (Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Informatik) mit Astrofotografie – Wie man das verborgene Weltall sichtbar macht“. Dabei treffen Informatik und Physik auf Kunst.

Die MuseumsUni Krefeld ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule Niederrhein und der Kunstmuseen Krefeld im Rahmen der Dritten Mission. Die Hochschule möchte mit dem Format Einblicke in ihre vielfältigen Studien- und Forschungsbereiche geben und zugleich den Austausch mit der Stadtgesellschaft stärken. 

Weitere Informationen und das vollständige Programm: www.hsnr.de/museums-uni 

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