Mönchengladbach/Krefeld. Seit zwei Jahren ist das Talentscouting-Programm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen an der Hochschule Niederrhein (HSNR) aktiv. Inzwischen nehmen 26 weiterführende Schulen aus Krefeld, Mönchengladbach und dem Kreis Viersen am Programm teil. Die Talentscouts Moana Hofmann, Laura Köhnen und Stephanie Patzner beraten Schülerinnen und Schüler ab der elften Klasse regelmäßig vor Ort und begleiten sie bei Bedarf über den Schulabschluss hinaus.
Im Mittelpunkt stehen die besonderen individuellen Stärken, Interessen und Lebenssituationen der Jugendlichen. Dabei geht es nicht allein um schulische Leistungen. Auch gesellschaftliches Engagement, familiäre Verantwortung oder besondere außerschulische Interessen können wichtige Hinweise auf persönliche Talente geben.
„Als Ansprechpartner stehen wir den Jugendlichen beratend zur Seite und unterstützen sie bei der Entwicklung ihrer Zukunftsperspektiven“, sagt Talentscout Moana Hofmann. Je nach Bedarf werden die Talente auch während der Ausbildung oder des Studiums begleitet. „Unsere Beratungen sind stets ergebnisoffen. Die Jugendlichen entscheiden eigenständig ob ein Studium, ein duales Studium oder eine Berufsausbildung das Richtige für sie ist“, erklärt Laura Köhnen. Den passenden Weg zu finden, ist angesichts der großen Auswahl an Studiengängen und Berufen oft eine Herausforderung.
In den vergangenen zwei Jahren ist durch das Talentscouting auch das regionale Netzwerk der HSNR mit Schulen, sozialen Einrichtungen und Unternehmen stetig gewachsen. Die unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen fließen in Angebote für die Jugendlichen ein.
„Unsere Talentscouts werden durch die langfristige Begleitung der Talente zu Wegbegleiterinnen. Sie erhalten durch die enge Betreuung ein umfassendes Gesamtbild der Schülerinnen und Schüler. In der Beratung fördern sie gezielt die Talente in ihrem Bewusstsein für die eigenen Stärken und Potenziale. Dieses ist eine notwendige Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Berufs- oder Studienwahl“, erläutert Dilek Tekin, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der HSNR.



















