Im Studium der Sozialen Arbeit sind die Praxisphasen das zentrale Bindeglied zwischen Theorie und gelebter Berufspraxis. Als Praxisanleiter:in haben Sie die Möglichkeit, diesen Übergang aktiv zu gestalten: Sie schaffen strukturierte Lernräume, verknüpfen fachliches Wissen mit konkretem Handeln und begleiten Studierende dabei, eigenverantwortliche Urteils- und Entscheidungskompetenzen zu entwickeln.
Der zweitägige Workshop vermittelt Ihnen nicht nur ein tiefes Verständnis der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, sondern auch praxisnahe Methoden für alle Phasen des Lernprozesses – von der zielgerichteten Planung über motivierende Gesprächsführung bis hin zu klaren, ressourcenorientierten Rückmeldungen.
Damit Sie das Gelernte sofort in Ihrem Arbeitsfeld umsetzen können, erhalten Sie ein Set handlungsorientierter Arbeitsunterlagen, die sich flexibel an die Gegebenheiten Ihrer Einrichtung anpassen lassen. Sie lernen, Lernvoraussetzungen zu diagnostizieren, realistische Lernziele zu formulieren, Entwicklungen zu beurteilen und reflektierte Feedbacks zu geben – stets mit dem Ziel, die Qualität der Praxisanleitung nachhaltig zu steigern.
Praxisanleitung als Bildungs- und Professionalisierungsauftrag
- Praxis als Lernort im Studium Sozialer Arbeit
- Bedeutung der Praxisanleitung für die Entwicklung professioneller Handlungsfähigkeit
- Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Rolle, Aufgaben und Voraussetzungen von Praxisanleitung
- Organisatorische Voraussetzungen
- Rollen und Funktionen von Anleitungen
- Anforderungen und Kompetenzen anleitender Fachkräfte
Anleitung als Prozess
- Phasen von Praxislernprozessen
- Anforderungen und Lerngelegenheiten phasengerecht gestalten
Kompetenzorientierte Zielentwicklung
- Kompetenzorientierung als Einheit von Wissen, Verstehen, Handeln und Reflexion
- Lernzielformulierung
- Arbeiten mit dem Praxisverlaufsplan





















