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Bildquelle: Johannes Hiebl

KI in der Lehrforschung: Methodische, ethische und didaktische Perspektiven vom 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Hochschuldidaktisch spielt Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur eine Rolle in Fragen des Lehrens, Lernens und Prüfens, sondern auch in der Beforschung und Entwicklung der eigenen Lehre. Die zentrale Botschaft des Positionspapiers zu generativer KI in Studium und Lehre an der Hochschule Niederrhein lautet: „Die Hochschule Niederrhein befürwortet ausdrücklich den Einsatz generativer KI in Lehren, Lernen und Prüfen im Rahmen des Wertekompasses der Hochschule.“1 Das gibt der Hochschule eine gemeinsame Orientierung und lässt zugleich Raum für die dynamische Entwicklung generativer KI. Es ermutigt Studierende und Lehrende, KI kreativ, kritisch und verantwortungsvoll zu nutzen und neue Lehr-, Lern- und Prüfungsformen zu erproben. Wissenschaftliche Standards, Transparenz, Eigenverantwortung und rechtliche Vorgaben Positionspapier bleiben dabei zentral. An dieser Stelle lohnt sich ein Blick über den Tellerrand: Wie blicken wissenschaftliche Fachgesellschaften auf die Fragen nach wissenschaftlichen Standards, Transparenz, Eigenverantwortung und rechtliche Vorgaben?

Vom 28. September bis 02. Oktober 2026 tagte die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) auf ihrem 43. Kongress an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz unter dem Titel „Zukünfte der Gesellschaft“. Das Fach der Soziologie gilt gemeinhin als eine der wichtigsten Entwicklerinnen und Exporteurinnen sozialwissenschaftlicher Methoden. Hochschuldidaktisch wird dieser Umstand bedeutsam, wenn in der Begleitforschung in hochschuldidaktischen Entwicklungsprojekten, der Beforschung der eigenen Lehre (Scholarship of Teaching and Learning: SoTL) und der Evaluation von Lehrveranstaltungen sozialwissenschaftliche Methoden angewendet werden.

Der Einsatz von KI in der qualitativen Forschung eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber zugleich grundlegende methodische, rechtliche und ethische Fragen auf. Besonders deutlich wird dies in der Auseinandersetzung mit KI-gestützter Transkription, Codierung und Interpretation. Während automatische Transkription bereits vergleichsweise etabliert ist und Forschende deutlich entlasten kann, wird der Einsatz von KI bei der eigentlichen qualitativen Auswertung – dem Codieren – wesentlich kritischer gesehen. Technisch ist vieles bereits möglich: Interviews können automatisch zusammengefasst, Themen vorgeschlagen, Forschungsfragen generiert oder Textstellen codiert werden. Doch allein die technische Verfügbarkeit legitimiert diese Verfahren noch nicht wissenschaftlich. Qualitative Methoden stehen hier vor einer besonderen Herausforderung der Transformation durch KI. Für qualitative Daten – wie beispielsweise Interviewaufzeichnungen – gilt das Prinzip der Nichtschädigung der an der Forschung teilnehmenden Personen ganz speziell, da hier Personenbezüge in besonderer Weise durch die Praxis des Erzählens zum Tragen kommen. Das verpflichtet Forschende dazu, mögliche Nachteile für Teilnehmende zu vermeiden. Bei KI-gestützter qualitativer Forschung betrifft das vor allem Risiken wie unbeabsichtigte Re-Identifikation, Weitergabe sensibler Informationen, unklare Datennutzung durch externe Anbieter oder Fehlinterpretationen durch KI-Systeme.

Wie lässt sich also Künstliche Intelligenz sinnvoll in qualitative Forschung integrieren, ohne methodische Standards, Datenschutz und wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit aus dem Blick zu verlieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Workshop „KI in qualitativer Forschung und Lehre?! Impulse und Herausforderungen für methodische Fundierung, Datenhoheit und Lehre“ von Thorsten Dresing und Thorsten Pehl.2

Gerade bei qualitativen Interviewdaten reicht eine reine Anonymisierung oder Pseudonymisierung häufig nicht aus, um sensible Forschungsdaten sicher mit internetbasierten KI-Systemen zu verarbeiten. Datenhoheit wird deshalb als methodische und ethische Gestaltungsaufgabe verstanden. Lösungen können unter anderem sein: lokale LLM-Implementationen sowie erweiterte Einwilligungserklärungen. Grundsätzlich gilt aber in der qualitativen Forschung, dass KI keine Abkürzungsstrategie für eine intensive Durchdringung der Daten durch die forschende Person ist. Forschende müssen sich selbst als Erhebungs- und Analyseinstrument im Forschungsprozess begreifen, die eine Datenfamilialität nur selbst herstellen können. Deshalb bleibt der „Human in the Loop“ zentral. Forschende müssen KI-generierte Aussagen prüfen und deren Begründungen nachvollziehen können. An dieser Stelle entsteht ein Paradox: Je gründlicher die Kontrolle erfolgt, desto kleiner kann der ursprünglich erhoffte Zeitgewinn werden. Zugleich besteht die Gefahr, dass Forschende der KI gerade dann stärker vertrauen, wenn ihnen selbst Expertise oder intensive Kenntnis des Materials fehlt.

Interessanter erscheinen daher Ansätze, die KI nicht als automatischen Ersatz für qualitative Analyse verstehen, sondern als Sparringspartner*in. Vorgestellt und gedanklich erprobt wurden in dem Workshop verschiedene Prompttechniken sowie zwei weiterentwickelte Ansätze: die Hybride Interpretation mit dialogisch integrierten LLMs und das Serendipity-Prompting. Während bei der hybriden Interpretation die dialogische Auseinandersetzung zwischen Forschenden und KI im Mittelpunkt steht, zielt Serendipity-Prompting darauf, durch unerwartete Perspektiven, Irritationen und alternative Deutungsangebote neue Denkanstöße für den Interpretationsprozess zu gewinnen. Für die Beforschung der eigenen Lehre könnten solche Verfahren beispielsweise dazu beitragen, eigene Vorannahmen über studentische Lernprozesse zu hinterfragen und alternative Interpretationen von Lehr- und Lernerfahrungen zu entwickeln. Damit wird KI nicht als Ersatz für qualitative Interpretation verstanden, sondern als möglicher Bestandteil eines reflektierten Forschungsprozesses. Der Einsatz von KI in der qualitativen Forschung eröffnet neue Möglichkeiten, verlangt aber zugleich eine sorgfältige methodische, rechtliche und didaktische Reflexion. Ziel ist nicht eine möglichst umfassende Automatisierung qualitativer Forschung, sondern ein begründeter und verantwortungsvoller Umgang mit KI als neuem Werkzeug wissenschaftlicher Praxis.

Im Verlaufe der Tagung wurden im Format Lunch & Learn Campfire Sessions als alternatives Diskussionsformat zum üblichen Fachvortrag erprobt, organisiert durch Isabel Steinhardt (Universität Paderborn), Michael Bigos (Hochschule Darmstadt) und Johannes Hiebl (Hochschule Niederrhein) aus der DGS-Arbeitsgruppe „Soziologische (digitale) Lehre“. An mehreren Tischen stellten Präsentierende kurze Praxisbeispiele zur Nutzung von KI in Forschung und Lehre vor. Auf jeweils zehn Minuten Input folgten zehn Minuten Austausch, anschließend wechselten die Teilnehmenden den Tisch. Durch die Rotation konnten verschiedene Themen kennengelernt und eigene Erfahrungen eingebracht werden. Das Format, das ursprünglich für die Lehre entwickelt wurde, sollte so einen intensiveren und stärker beteiligungsorientierten Austausch ermöglichen als klassische Vortragsformate.

Unter anderem wurden spannende Praxiserfahrung diskutiert: Den Bot für die Hausarbeit schon im Seminar gebaut! - Eine Reflexion von Chatbots und ihrer Funktionsweise durch die Erstellung eigener Bots im Seminarkontext (Lea Biere); Machine Learning in R: zwischen Methodenpraxis und theoretischer Fundierung von (un-)supervised learning Algorithmen (Oliver Wieczorek); Generative KI in der Wissenschaft - Wie verändert sich wissenschaftliche Praxis? (Anne K. Krüger & Ingmar Mundt) und viele weitere… Die Diskussionen hierzu werden in den kommenden Wochen im Fachinformationsdienst (FID) Soziologie weitergeführt.3

Die Beiträge in den Kongress-Veranstaltungen „Zukünfte der qualitativen Methodenausbildung in der Soziologie unter dem Eindruck generativer KI“ und „Forschungsethik und Künstliche Intelligenz in der Soziologie“ haben vor allen Dingen eines gezeigt: Es ist unumgänglich zum Thema KI in Lehren, Lernen und Prüfen, sowie zur Beforschung und Entwicklung der (eigenen) Lehre im Gespräch zu bleiben. Es geht weniger darum, ob KI sozialwissenschaftliche Forschung übernehmen kann, sondern darum, wie ihr Einsatz methodisch begründet und intersubjektiv nachvollziehbar gemacht werden kann. Am Ende steht damit auch eine grundsätzliche Kritik an der zunehmenden Beschleunigung wissenschaftlicher Arbeit: Warum müssen immer größere Datenmengen in immer kürzerer Zeit ausgewertet werden? KI verspricht Abkürzungen – qualitative Forschung lebt jedoch gerade von Reflexion, genauer Auseinandersetzung mit dem Material und der Rolle der Forschenden als interpretierendem Forschungsinstrument. Und in Bezug auf das Beforschen der eigenen Lehre (SoTL) steckt gerade in dieser genauen Auseinandersetzung nicht zuletzt die Chance die Lehrpraxis reflexiv aus einem anderen Standpunkt zu erfahren.

Vielleicht liegt gerade darin eine wichtige hochschuldidaktische Perspektive auf KI: Nicht jede Irritation, Unsicherheit oder zeitaufwendige Auseinandersetzung mit empirischem Material ist ein Problem, das technisch gelöst werden muss. Vielmehr können gerade diese Momente den Ausgangspunkt für Erkenntnis- und Lernprozesse bilden. Für die Beforschung der eigenen Lehre könnte KI deshalb besonders dann produktiv werden, wenn sie nicht nur bestehende Interpretationen bestätigt oder Arbeitsschritte beschleunigt, sondern neue Fragen aufwirft, alternative Sichtweisen eröffnet und die eigenen didaktischen Selbstverständlichkeiten irritiert. Entscheidend ist damit weniger die Frage, wie viel Forschungsarbeit KI übernehmen kann, sondern wie ihr Einsatz wissenschaftliche Reflexion und die Weiterentwicklung von Lehre unterstützt.


1  https://www.hs-niederrhein.de/angebote-fuer-lehrende/leni-blog/blogbeitrag/ja-zu-generativer-ki-aber-wie/

2  https://www.audiotranskription.de/ki-einsatz-in-der-qualitativen-forschung/

3  https://www.sociohub-fid.de/s/soziologische-digitale-lehre

 

Autor
Johannes Hiebl ist im Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ an der Hochschule Niederrhein als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er ist Co-Sprecher der DGS-Arbeitsgruppe „Soziologische (digitale) Lehre“.

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Alle Studierenden der Hochschule Niederrhein können maximal 10 Anschaffungswünsche pro Kalenderjahr an die Bibliothek senden. Die Medien werden bevorzugt als E-Book beschafft. Über die Bereitstellung erhalten Sie umgehend eine Mitteilung. Kann das gewünschte Medium nicht als E-Book beschafft werden, erfolgt die Bestellung als Print-Buch. Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald der Titel für Sie abholbereit ist. Sollte ein Anschaffungswunsch nicht realisiert werden können, werden Sie umgehend informiert. 
 

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  • Medien, die bereits als E-Book oder gedruckt in neuester Auflage zur Verfügung stehen oder innerhalb von 14 Tagen wieder zugänglich sind.
  • Medien aus Print-on-Demand-Verlagen
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  • Medien, die vor mehr als 10 Jahren letztmalig erschienen sind
  • Zeitschriften, einzelne Artikel oder Loseblattausgaben

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Was unterscheidet E-Books der Hochschule von privaten E-Books?
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Nach erfolgreicher Anschaffung der elektronischen Ressource erhalten Sie einen Link zum bestellten Medium.

Hinweise zu Print-on-Demand-Verlagen

Die Verlage GRIN, Diplomica, FastBook Publishing, VdM und AV Akademikerverlag und weitere veröffentlichen Seminar- und Abschlussarbeiten im "Print-on-Demand"-Verfahren. Das bedeutet, dass die Autorinnen und Autoren ihre Arbeiten auf eigenen Wunsch zur Veröffentlichung freigeben und der Verlag sie ungeprüft und unverändert druckt. Eine Qualitätskontrolle im Sinne eines Lektorates ist nicht gegeben. Eine Arbeit mit der Note 1 kann genauso veröffentlicht werden wie eine Arbeit mit der Note 6. Kaufende erfahren nicht, wie die Arbeit bewertet wurde und ob sie eine eigene wissenschaftliche Leistung oder ein Plagiat darstellt.

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Bitte beachten Sie dabei, dass wir keine medizinischen, Rechts-, Steuer- und Patentauskünfte erteilen und alle Auskünfte ohne Gewähr erfolgen. Literaturlisten werden von uns nicht erstellt. Verlängerungen von Medien nehmen Sie bitte in der DigiBib nach der Anmeldung unter Bibliothekskonto oder an den Selbstverbuchern eigenständig vor.

 

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Auskunft Bibliothek

Ausleihe und Nutzung

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zur Ausleihe und Bibliotheksnutzung zusammengestellt.

Wer kann ausleihen?

  • Angehörige der Hochschule Niederrhein (Studierende, Mitarbeitende, Lehrende) finden ihren digitalen Bibliotheksausweis in der Hochschul-App iHN.
  • Alle Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW und Studierende deutscher Hochschulen können online einen Antrag auf Zulassung stellen (s. Anmeldung im A-Z).
  • Zur Ausleihe ist eine gültige Bibliotheksnummer erforderlich.

Leihfrist / Verlängerung

  • Die reguläre Leihfrist beträgt 28 Tage. Es gibt eine maximale Leihdauer von 140 Tagen. Die Leihfrist kann bereits am Folgetag der Ausleihe verlängert werden. Sie verlängert sich um maximal 28 Tage. Vorgemerkte Medien und Fernleihen sind von einer Verlängerung ausgeschlossen.
  • Bei Auslands- und Praxissemestern sowie Abschlussarbeiten können längere Leihfristen (s. Längere Leihfrist im A-Z) beantragt werden.

Gebühren und Fristüberschreitung

Folgende Überziehungsgebühren entstehen je nach Dauer der verspäteten Rückgabe oder verspäteten Verlängerung:

1-10 Kalendertage: 2,00 Euro pro Medium
11-20 Kalendertage: 5,00 Euro pro Medium
21-30 Kalendertage: 10,00 Euro pro Medium
31-40 Kalendertage: 20,00 Euro pro Medium
ab 41 Kalendertagen: 20,00 Euro + 25,00 Euro Verwaltungsgebühr + Wertersatz pro Medium bei endgültigem Verlust

Kontoangaben und Überweisung

Nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Überweisung mit folgenden Angaben: 

   Empfänger: Hochschule Niederrhein
   Institut: Stadtsparkasse Mönchengladbach
   Betreff: Säumnisgeb. MG/KR / Benutzernummer
   IBAN: DE55 31050000 000 3425451
   BIC/Swift-Code: MGLSDE33

 

Was ist nicht ausleihbar?

  • Medien mit gelber Markierung
  • Zeitschriftenbände und Zeitschriftenhefte
  • Loseblattausgaben
  • Medien aus den Semesterapparaten

Weitere Informationen ...

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Ausleihe Bibliothek
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Wie funktioniert die Bibliothek?

Wir wollen besser werden!

Wenn Sie Anregungen haben, auf einen dringenden Handlungsbedarf hinweisen wollen oder unzufrieden sind, geben Sie uns bitte Feedback. So sind wir in der Lage, Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Unser Ziel lautet: Ständige Verbesserung!

Für Ihr Feedback können Sie das unten stehende Formular verwenden. Sie können es anonym ausfüllen oder Kontaktangaben machen. Wenn Sie eine Rückmeldung zu Ihrem Feedback wünschen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Ihre Angaben werden verschlüsselt versendet und vertraulich behandelt.

Ihre Angelegenheit wird innerhalb von 20 Arbeitstagen abschließend bearbeitet.

Gerne können Sie sich auch jederzeit an unser Personal an den Servicetheken wenden.

Ihr Feedback

Literatur, die nicht im Katalog der Hochschule Niederrhein verzeichnet ist, kann per Fernleihe aus anderen Bibliotheken in Ihre Bibliothek vor Ort bestellt werden.

 

Abholung & Rückgabe

Fernleihmedien können während der gesamten Öffnungszeiten der Bibliothek abgeholt und zurückgegeben werden. Sie benötigen hierfür Ihren digitalen Bibliotheksausweis in der iHN-App. Sollten Sie keinen digitalen Ausweis besitzen, können Sie sich einen gedruckten Ausweis mit Barcode an der Theke ausstellen lassen.
 

Abholung
Ihre bestellten Medien liegen in unserer Abholstation für Sie bereit. Bitte bewahren Sie das Begleitschreiben unbedingt zusammen mit dem Medium auf.
 

Rückgabe
Für die Rückgabe gibt es zwei Möglichkeiten:

  • An der Abholstation: Hier können Sie die Medien durch scannen des Begleitschreibens selbständig zurückgeben.
  • An der Theke: Geben Sie das Medium ebenfalls zusammen mit dem Begleitschreiben direkt beim Personal ab. 

Eine Rückgabe beim Wachdienst ist nicht gestattet.
 

Sonderfall: Medien nur für die Lesesaalnutzung
Einige seltene oder wertvolle Medien dürfen die Bibliothek nicht verlassen und können nur vor Ort in der Bibliothek genutzt werden. Diese Medien können Sie zu folgenden Zeiten einsehen:

  • Bibliothek Mönchengladbach: Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr
  • Bibliothek Krefeld Süd: Mo.-Fr. 08:00-16:00 Uhr
  • Bibliothek Krefeld West: Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr

Bestellvorgang

Die Bestellung können Sie über die Digitale Bibliothek (DigiBib) unter der Rubrik "Fernleihe" aufgeben.

Detaillierte Informationen zum Bestellvorgang entnehmen Sie bitte den Hilfetexten innerhalb der Downloads oder Infos.

Bestellbar

In der Regel sind Medientypen wie Bücher, Abschnitte aus Büchern, Zeitschriftenartikel, CDs, CD-ROMs, Blu-rays, DVDs u. v. m. bestellbar. 

Auch wissenschaftliche E-Books dürfen über die Fernleihe bestellt werden. Voraussetzung ist zunächst, dass das jeweilige E-Book für die Fernleihe lizensiert wurde. Zusätzlich müssen Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Nicht bestellbar

Folgende Medien sind über die Fernleihe nicht bestellbar:

  • Medien, die sich im lokalen Bestand der Hochschulbibliothek befinden, auch wenn diese ausgeliehen und vorgemerkt sind
  • Komplette E-Journals, Volltextdatenbanken
  • Abschlussarbeiten (Diplom- oder Bachelorarbeiten, etc.)
  • Werke, die im Buchhandel bis zu einem Preis von 15,00 Euro erhältlich sind
  • Zeitungs- und Zeitschriftenbände werden aus konservatorischen Gründen nur selten verschickt
  • Loseblattausgaben und ungebundene Zeitschriften (Kopien möglich)
  • Werke von besonderem Wert, insbesondere des 16. bis 18. Jahrhunderts
  • Normen und Patente
  • Für Medien, die im laufenden Jahr erschienen sind (Neuerscheinungen), empfehlen wir einen Anschaffungsvorschlag, da die aktuelle Literatur stark gefragt und selten verfügbar ist

Kosten

Pro Fernleihbestellung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,50 Euro erhoben. Diese Kosten fallen auch dann an, wenn das gewünschte Medium nicht geliefert werden kann. Die Abrechnung der Gebühr erfolgt automatisch über das Bibliothekskonto. Mehrere aufeinanderfolgende Aufsätze müssen als Einzelbestellungen aufgegeben werden.

Lieferung

Für die Lieferung von gedruckten Büchern müssen Sie im Durchschnitt mit 10 Werktagen rechnen. 

Für Aufsätze erhalten Sie eine E-Mail mit einem Download-Link zu einer PDF-Datei, die Sie innerhalb von 30 Tagen abrufen können. In Ausnahmefällen werden weiterhin Papierkopien geliefert, die für Sie am gewählten Abholort am Service bereitgestellt werden. Rechnen Sie bei Aufsatzbestellungen mit einer durchschnittlichen Lieferzeit von 5 Werktagen.

Für E-Books erhalten Sie ebenfalls eine E-Mail mit dem Hinweis, dass Ihnen das E-Book zum Download über das Fernleihkonto der DigiBib (https://www.digibib.net) bereitsteht. Diese Datei steht Ihnen 14 Tage zur Verfügung.

Leihfrist

Die Leihfrist richtet sich nach den Vorgaben der gebenden Bibliothek und kann variieren. Verlängerungen sind nicht möglich. Bei Fragen zur Leihfrist wenden Sie sich bitte an fernleihe(at)hs-niederrhein.de.

Fernleihe
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Bitte beachten Sie vor der Buchung eines Gruppenraumes eventuell geänderte Öffnungszeiten.

Nutzungsregeln Gruppenräume

  • Bitte vermeiden Sie im Interesse aller unnötigen Lärm und unterhalten Sie sich auch in den Gruppenräumen angemessen.
  • Essen und Trinken (abgesehen von Getränken in fest verschließbaren Flaschen) ist nicht gestattet.
  • Bitte hinterlassen Sie den Raum sauber und aufgeräumt.
  • Materialien für das Whiteboard finden Sie zur Ausleihe im Bereitstellungsregal unter "Bibliothek der Dinge". Bitte leihen Sie diese am Selbstverbucher aus. Die Boxen sind tagesgleich zurückzugeben.

Buchung

  • Klicken Sie rechts auf den jeweiligen Belegungsplans Ihres Campus.
  • Melden Sie sich mit Ihrer Hochschulkennung und dem dazugehörigem Passwort an. Geben Sie die Hochschulkennung einer zweiten Person an.
  • Die Buchung erfolgt mit zwei Klicks. Der erste Klick markiert die Anfangszeit, der zweite Klick die Endzeit. Nach dem ersten Klick erscheint die mögliche Buchungszeit von 3 Stunden in farbigen Kästen.
  • Bei Buchungen für den aktuellen bzw. den Folgetag ist die vollständige Anmeldung der zweiten Person mit der Hochschulkennung und dem dazugehörigen Passwort erforderlich. Für spätere Buchungen genügt die Hochschulkennung der zweiten Person; der Raum ist in diesem Fall lediglich vorgemerkt. Die zweite Person muss bis spätestens zwei Tage vor dem gewünschten Termin durch Eingabe ihres Passwortes im Buchungsportal die Buchung bestätigen, sonst verfällt die Vormerkung.
  • Sie erhalten eine Buchungsbestätigung. Bitte bewahren Sie diese E-Mail auf, um sie auf Verlangen vorzeigen zu können.
  • Buchungen können bis zu einer Woche im Voraus vorgenommen werden. Pro Tag und Person sind maximal 3 Stunden buchbar. Bei mehreren Buchungen am Tag ist eine Unterbrechung von mindestens 2 Stunden erforderlich.
  • Ihr Anspruch auf die Reservierung verfällt, wenn Sie den reservierten Raum bis spätestens 15 Minuten nach dem gebuchten Startzeitpunkt nicht belegen.

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