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Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

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Projekt „Dein Weg“: Perspektivwechsel und neue Lehrarchitektur

Studierende wissen am besten, wo es im Studium hakt – und was ihnen wirklich beim Lernen hilft. Das Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ nutzt diese Perspektive, um technikwissenschaftliche Curricula an der Hochschule Niederrhein konsequent studierendenzentriert weiterzuentwickeln.

Studierende sehen sehr genau, was in ihrem Studiengang gut funktioniert – und wo es hakt. Das Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ nutzt diese Perspektive, um an der Hochschule Niederrhein einen systematischen Perspektivwechsel in den technikwissenschaftlichen Studiengängen zu ermöglichen. Zwar gehört studierendenzentriertes Lehren für viele Lehrpersonen zur täglichen Praxis, in der Lehrarchitektur ist es jedoch oft nicht konsequent verankert. „Dein Weg“ setzt deshalb bei der Curriculumentwicklung an und macht die studierendenzentrierte Sicht zum Ausgangspunkt, um neue Lernpfade zu eröffnen.

Viele Studierende in technikwissenschaftlichen Studiengängen erleben ihren Studienweg als schwierig. Das zeigt sich unter anderem in Studienwechsel- und Abbruchquoten sowie in einem hohen Anteil von Langzeitstudierenden.[1] Eine zentrale Ursache liegt in einer tradierten Lehrarchitektur technikwissenschaftlicher Studiengänge, die Disziplinlogiken und historisch gewachsene Veranstaltungskanons in den Mittelpunkt stellen. Studierende müssen sich durch diese Kanons „hindurcharbeiten“, um in der Disziplin „anzukommen“ – häufig ohne dass der Sinnzusammenhang für sie erkennbar wird.

Diese Sinnzusammenhänge sollen in der Curriculumentwicklung technikwissenschaftlicher Studiengänge adressiert werden und vor allem vier zentrale Lernhindernisse bearbeiten: (1) die oft als schwierig und praxisfern wahrgenommene Rolle der Grundlagenfächer, (2) die unzureichende Abbildung des gesellschaftlichen Bildungsauftrags der Hochschule (praxisnah und zugleich zukunftsorientiert zu bilden), (3) die zerfaserte Struktur von Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie (4) die fehlende Kompetenzorientierung beim Prüfen.

Grundlagenfächer wie Mathematik und Physik liegen überwiegend in den ersten Bachelorsemestern und sollen fachsprachliche sowie theoretische Grundlagen bereitstellen. In vielen Curricula sind sie jedoch klar von den Kernfächern technikwissenschaftlicher Studiengänge wie Elektrotechnik und Maschinenbau getrennt. Dadurch wirken Inhalte häufig abstrakt. Studierende erkennen den Zusammenhang von Mathematik oder Physik mit technikwissenschaftlichen Anwendungen nicht, da konkrete Anschlussmöglichkeiten fehlen. Das erschwert das Verstehen, das Dranbleiben in den Veranstaltungen und das Bestehen von Prüfungen. Gerade technikinteressierte Studierende finden in dieser Phase oft wenig, was sie motiviert: So werden die ersten Semester nicht selten als Misserfolg erlebt – mit spürbaren Folgen für die Studienmotivation, wie bereits 1993 Edward Deci und Richard Ryan gezeigt haben.

Gleichzeitig haben die Hochschulen einen gesellschaftlichen Bildungsauftrag: Sie sollen transformative Kompetenzen fördern, die für gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg wesentlich sind. Der kanonische Aufbau vieler Studiengänge erschwert dies, sodass transformative Kompetenzen bislang weder inhaltlich noch didaktisch ausreichend integriert sind. Gerade in den Technikwissenschaften werden jedoch systemisches und vernetztes Denken sowie Kreativität in der Problembearbeitung erwartet.[2] Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften formuliert 2023 pointiert: „Wir werden die Großprojekte von morgen nicht mit dem Engineering von gestern zum Erfolg bringen können.“

Die zerfaserte Organisation zeigt sich für Studierende dadurch, dass sie pro Semester viele Module parallel belegen, sie ihre Aufmerksamkeit auf zahlreiche Themen verteilen müssen und am Semesterende durch die Häufung einzelner Prüfungen überwältigt werden. Was sich, wenn die Lehrveranstaltungen inhaltlich nicht ausreichend verzahnt sind, nochmals zuspitzt. Aus prüfungsdidaktischer Sicht fehlen dadurch klare, systematische Zusammenhänge zwischen Lehren, Lernen und Prüfen.

Hinzu kommt, dass technikwissenschaftliche Studiengänge oft darauf zielen, reale Systeme mit formalen Modellen zu beschreiben und zu analysieren. Klassische Klausuren prüfen jedoch häufig vor allem die Reproduktion von Wissen und Verfahren an künstlich vereinfachten Beispielen. Kompetenzorientierte Prüfungen, die Transfer und Urteilskraft erfassen, sind dagegen diagnostisch und didaktisch anspruchsvoll. Gerade in technikwissenschaftlichen Fächern liegen dazu bislang nur wenige, verstreute Praxisbeispiele und öffentlich zugängliche Erfahrungen vor.

Bisherige Einzelmaßnahmen an der Hochschule Niederrhein – etwa Angleichungskurse, Tutorien in Grundlagenfächern, Blockformate wie Campuswochen oder separate Schlüsselqualifikationsmodule – haben nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Gleichzeitig erhöhen drei Entwicklungen den Handlungsdruck: (1) der eklatante Fachkräftemangel, (2) die demografische Entwicklung und (3) die sinkende Studieninteressiertenzahlen in den Technikwissenschaften. Die Antwort von „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ ist daher ein ganzheitlicher Ansatz, der technikwissenschaftliche Studiengänge systematisch neu aufstellt. Ziel ist eine grundlegend neue Lehrarchitektur für die Technikwissenschaften. Das Curriculum wird konsequent am Aufbau von Handlungskompetenzen der Studierenden ausgerichtet. Die Lehrarchitektur wird in vier Handlungssträngen entwickelt und so evaluativ begleitet, dass daraus ein Modellansatz für andere Studiengänge und Hochschulen für angewandte Wissenschaften entstehen kann.

Integration von Grundlagenfächern (Handlungsstrang 1): Relevante Grundlagen werden systematisch mit den jeweiligen Kernfächern vernetzt. Dafür werden Grundlagenmodule wie Mathematik nicht flankierend neben die Kernmodule des Fachs gestellt, sondern in Teilen direkt in die Kernmodule integriert. So sollen Verständnis und Akzeptanz für Grundlagen steigen.

Projekte als durchgängiges Kernelement (Handlungsstrang 2): Angesichts gesellschaftlicher Transformation sollen Studierende komplexe Herausforderungen des Arbeitsmarkts erleben und lernen. Dazu gehören unter anderem digitale Kompetenzen, Digital-Citizenship-Skills[3], klassische Problemlöse- und Anpassungsfähigkeit sowie die Zusammenarbeit mit angrenzenden Disziplinen.[4]

Lerngerechte Organisation (Handlungsstrang 3): Die Vielzahl summativer Prüfungen am Semesterende wird zugunsten studienbegleitender, individualisierter Leistungsfeedbacks reduziert. Studierende sollen dadurch kontinuierlicher lernen, besser unterstützt werden und weniger in kurzfristige „Bulimie-Lern“-Muster geraten.

Prüfen im Fokus (Handlungsstrang 4): Prüfungen steuern Lernen – sie sind Kristallisationspunkte des Kompetenzerwerbs und damit eine zentrale Stellschraube für Lehrinnovation. Daher wird geprüft, wo alternative Prüfungsformate sinnvoll einsetzbar sind, die die anwendungsbezogene Verschränkung von Grundlagenwissen und des Kernfachs abbilden und das Handlungswissen aus den studienbegleitenden Projektmodulen gezielt abrufbar machen.

Um dies zu erreichen, werden Studierende strukturiert in die Umsetzung aller Maßnahmen eingebunden. Im Projekt soll nicht für, sondern mit Studierenden gedacht, gesprochen und gestaltet werden. Im Sinne einer ko-konstruktiven Formel: Innovation durch studentische Partizipation. Darüber hinaus sollen individuelle Lernwege und Potenziale konsequenter gefördert werden – durch Lebenswelt- und Anwendungsbezüge als roten Faden im Studium. Diesen roten Faden stellt die Verankerung von Projekten im Studienverlauf dar: Vor allem in der Studieneingangsphase geht es um frühe Anwendungseinblicke und Identifikation mit dem Fach. In der Studienmitte bearbeiten Studierende ergebnisoffene Fragestellungen im Format des Problem-Based Learning. Gegen Ende des Studiums arbeiten inter- und transdisziplinäre Teams an realen Aufgaben aus Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie. Die Integration der Grundlagen und die durchgehende Projektorientierung sollen sowohl Studieninteressierte als auch diverse Studierendengruppen erreichen.

Die neue Lehrarchitektur ermöglicht eine tiefgreifende Transformation der Curricula, ohne langfristig zusätzliche personelle Ressourcen in der Lehre aufzubauen. Stattdessen werden bestehende Betreuungsaufwände auf neu konzipierte Veranstaltungen umverteilt. Das Engagement der Hochschule zeigt sich in der Bereitschaft, etablierte Studienangebote grundlegend zu erneuern und – falls nötig – strukturell anzupassen, um damit eine nachhaltige Wirkung zu sichern. Studierende sollen – ganz im Sinne des Hochschulentwicklungsplans der HSNR – über fachliche Qualifizierung hinaus zur Übernahme von Verantwortung in einem sich wandelnden beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld motiviert werden.

Im Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ liegt der Fokus auf Studiengängen aus Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen. In den Fachbereichen Ingenieurswissenschaften und Informatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen sind sechs wissenschaftliche Mitarbeitende mit den Aufgaben des Projekts betraut. Die Projektkoordination übernimmt Prof. Dr. Jens Brandt, Dekan des Fachbereichs Ingenieurswissenschaften und Informatik. Darüber hinaus wird in der Hochschuldidaktik der HSNR unter der Leitung von Dr. Sylvia Ruschin die Projektassistenz verantwortet, und die Curriculumentwicklung sowie Begleitforschung durch drei wissenschaftliche Mitarbeitende verwirklicht. Das Projekt wird in der Förderlinie Lehrarchitektur durch die Stiftung Innovationen in der Hochschullehre (StIL) gefördert und ist zunächst bis zum 31.12.2029 finanziert. Verantwortlich für das Gesamtprojekt und die Projektleitung ist als Vizepräsident für Studium und Lehre Prof. Dr. Michael Heber.

 


[1] vgl. Heublein et al. 2020

[2] Heidling et al. 2019

[3] Richardson & Milovidov 2019

[4] Kirchherr et al. 2018

 

Literatur

Deci, E. L., & Ryan, R. M. (1993). Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung. Zeitschrift für Pädagogik, 39(2), 223-238. https://doi.org/10.25656/01:11173 

Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. (2023). Die Advanced Systems Engineering Strategie. Abgerufen von: https://www.acatech.de/publikation/die-advanced-systems-engineering-strategie/ 

Heidling, E., Meil, P., Neumer, J., Porschen-Hueck, S., Schmierl, K., Sopp, P., & Wagner, A. (2019). Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0. VDMA (Hrsg.). Abgerufen von: https://impuls-stiftung.de/wp-content/uploads/2022/05/Ingenieurinnen-und-Ingenieure-fuer-Industrie-4.0.pdf 

Heublein, U., Richter, J., & Schmelzer, R. (2020). Die Entwicklung der Studienabbruchquoten in Deutschland (DZHW Brief 3/2020). Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). https://doi.org/10.34878/2020.03.dzhw_brief 

Kirchherr, J., Klier, J., Lehmann-Brauns, C., & Winde, M. (2018). Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen (Diskussionspapier 1). Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. (Hrsg.), in Kooperation mit McKinsey & Company. Abgerufen von: https://www.stifterverband.org/medien/future-skills-welche-kompetenzen-in-deutschland-fehlen 

Richardson, J., & Milovidov, E. (2019). Introduction. In Council of Europe (Hrsg.), Digital Citizenship Education Handbook, 5–16. Abgerufen von: https://rm.coe.int/16809382f9


Autor:innen

Dr. Sylvia Ruschin leitet die Hochschuldidaktik an der Hochschule Niederrhein. Sie leitet die Curriculumentwicklung und die Umsetzung studierendenzentrierter Lehr- und Prüfungsformate im Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“.

Prof. Dr. Jens Brandt ist Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Niederrhein und Projektkoordinator im Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“.

Johannes Hiebl ist im Projekt „Dein Weg – Lernhindernisse überwinden“ an der Hochschule Niederrhein als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er arbeitet an der Curriculumentwicklung und begleitet die Umsetzung sowie Evaluation der neuen Lehrarchitektur.

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Entdecken Sie die Open Library am Campusbibliothek Krefeld Süd! Montags bis freitags von 16:00 bis 20:00 Uhr haben Sie die Gelegenheit, die Bibliothek in der Open Library zu nutzen – ganz nach Ihrem Zeitplan!

Einfach Ihren Bibliotheksausweis an der Säule vor dem Eingang scannen und schon können Sie die Bibliothek nutzen. Bitte beachten Sie, dass während Ihres Besuchs eine Videoüberwachung stattfindet.

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Anschaffungsvorschlag für Studierende

Alle Studierenden der Hochschule Niederrhein können maximal 10 Anschaffungswünsche pro Kalenderjahr an die Bibliothek senden. Die Medien werden bevorzugt als E-Book beschafft. Über die Bereitstellung erhalten Sie umgehend eine Mitteilung. Kann das gewünschte Medium nicht als E-Book beschafft werden, erfolgt die Bestellung als Print-Buch. Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald der Titel für Sie abholbereit ist. Sollte ein Anschaffungswunsch nicht realisiert werden können, werden Sie umgehend informiert. 
 

Nicht angeschafft werden:

  • Medien, die bereits als E-Book oder gedruckt in neuester Auflage zur Verfügung stehen oder innerhalb von 14 Tagen wieder zugänglich sind.
  • Medien aus Print-on-Demand-Verlagen
  • Medien, die mehr als 150,00 Euro kosten
  • Medien, die vor mehr als 10 Jahren letztmalig erschienen sind
  • Zeitschriften, einzelne Artikel oder Loseblattausgaben

E-Book FAQ

Was unterscheidet E-Books der Hochschule von privaten E-Books?
Einzellizenzen werden in der Regel für einzelne Endgeräte von den Verlagen vertrieben, sie werden von der Hochschulbibliothek nicht erworben. E-Books der Hochschule werden für den gesamten Campus lizensiert, auf sie kann also von jedem Endgerät im IP-Bereich der Hochschule Niederrhein zugegriffen werden. Der Fernzugriff wird durch ein zentrales Anmeldeverfahren realisiert.

Kann ich E-Books auch von zu Hause nutzen?
Ja. Beschäftigte sowie Studierende der Hochschule Niederrhein benötigen für den externen Zugriff auf E-Books, etwa vom heimischen Rechner aus, ihre Hochschulkennung.
Alle E-Books sind innerhalb der Hochschule über die IP-Adressen freigeschaltet.

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Ja. Ist keine Campuslizenz beschaffbar, wird das gewünschte Exemplar in gedruckter Form bestellt. 

Darf ich komplette E-Books herunterladen?
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Warum kann ich nicht immer alle Seiten ausdrucken oder abspeichern?
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Benötige ich einen E-Book-Reader?
Nein. Erforderlich ist lediglich ein Computer (Desktop, Notebook, Tablet oder Smartphone) mit Browser, Internetzugang und PDF-Reader (exemplarisch Adobe Digital Edition, Acrobat Reader).

Verleiht die Hochschulbibliothek auch E-Books?
Nein. Die von der Hochschulbibliothek gekauften und lizenzierten E-Books sind immer verfügbar, somit ist eine Ausleihe nicht erforderlich. Es kann allerdings vorkommen, dass ein E-Book, für das nur eine Lizenz für einen simultanen Zugriff erworben wurde, gerade von anderen Nutzenden "belegt" ist. In diesem Fall gilt es abzuwarten, bis die Lizenz wieder freigegeben wird.

Sind alle gedruckten Titel auch als E-Book bestellbar?
Den gesamten Text als PDF, komfortabel als Download mit einem Klick? 
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Nach erfolgreicher Anschaffung der elektronischen Ressource erhalten Sie einen Link zum bestellten Medium.

Hinweise zu Print-on-Demand-Verlagen

Die Verlage GRIN, Diplomica, FastBook Publishing, VdM und AV Akademikerverlag und weitere veröffentlichen Seminar- und Abschlussarbeiten im "Print-on-Demand"-Verfahren. Das bedeutet, dass die Autorinnen und Autoren ihre Arbeiten auf eigenen Wunsch zur Veröffentlichung freigeben und der Verlag sie ungeprüft und unverändert druckt. Eine Qualitätskontrolle im Sinne eines Lektorates ist nicht gegeben. Eine Arbeit mit der Note 1 kann genauso veröffentlicht werden wie eine Arbeit mit der Note 6. Kaufende erfahren nicht, wie die Arbeit bewertet wurde und ob sie eine eigene wissenschaftliche Leistung oder ein Plagiat darstellt.

Da die Inhalte der veröffentlichten Arbeiten in der Regel den wissenschaftlichen Standards nicht genügen, hat sich die Bibliothek entschieden, Veröffentlichungen dieser Verlage nicht in ihren Bestand aufzunehmen. Wir bitten Sie um Verständnis. 

Anschaffungen für Beschäftigte

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Datenschutzhinweise

Sie haben Fragen? Wir geben Antworten!

Egal ob Sie eine kurze Auskunft benötigen oder Unterstützung bei einer umfangreicheren Arbeit brauchen, wir sind für Sie da.

Bitte beachten Sie dabei, dass wir keine medizinischen, Rechts-, Steuer- und Patentauskünfte erteilen und alle Auskünfte ohne Gewähr erfolgen. Literaturlisten werden von uns nicht erstellt. Verlängerungen von Medien nehmen Sie bitte in der DigiBib nach der Anmeldung unter Bibliothekskonto oder an den Selbstverbuchern eigenständig vor.

 

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  • Campus Mönchengladbach, Gebäude N, Mo-Fr 08:00-18:00 Uhr
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Ausleihe und Nutzung

Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zur Ausleihe und Bibliotheksnutzung zusammengestellt.

Wer kann ausleihen?

  • Angehörige der Hochschule Niederrhein (Studierende, Mitarbeitende, Lehrende) finden ihren digitalen Bibliotheksausweis in der Hochschul-App iHN.
  • Alle Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW und Studierende deutscher Hochschulen können online einen Antrag auf Zulassung stellen (s. Anmeldung im A-Z).
  • Zur Ausleihe ist eine gültige Bibliotheksnummer erforderlich.

Leihfrist / Verlängerung

  • Die reguläre Leihfrist beträgt 28 Tage. Es gibt eine maximale Leihdauer von 140 Tagen. Die Leihfrist kann bereits am Folgetag der Ausleihe verlängert werden. Sie verlängert sich um maximal 28 Tage. Vorgemerkte Medien und Fernleihen sind von einer Verlängerung ausgeschlossen.
  • Bei Auslands- und Praxissemestern sowie Abschlussarbeiten können längere Leihfristen (s. Längere Leihfrist im A-Z) beantragt werden.

Gebühren und Fristüberschreitung

Folgende Überziehungsgebühren entstehen je nach Dauer der verspäteten Rückgabe oder verspäteten Verlängerung:

1-10 Kalendertage: 2,00 Euro pro Medium
11-20 Kalendertage: 5,00 Euro pro Medium
21-30 Kalendertage: 10,00 Euro pro Medium
31-40 Kalendertage: 20,00 Euro pro Medium
ab 41 Kalendertagen: 20,00 Euro + 25,00 Euro Verwaltungsgebühr + Wertersatz pro Medium bei endgültigem Verlust

Kontoangaben und Überweisung

Nutzen Sie bitte die Möglichkeit der Überweisung mit folgenden Angaben: 

   Empfänger: Hochschule Niederrhein
   Institut: Stadtsparkasse Mönchengladbach
   Betreff: Säumnisgeb. MG/KR / Benutzernummer
   IBAN: DE55 31050000 000 3425451
   BIC/Swift-Code: MGLSDE33

 

Was ist nicht ausleihbar?

  • Medien mit gelber Markierung
  • Zeitschriftenbände und Zeitschriftenhefte
  • Loseblattausgaben
  • Medien aus den Semesterapparaten

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Ausleihe Bibliothek
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Wir wollen besser werden!

Wenn Sie Anregungen haben, auf einen dringenden Handlungsbedarf hinweisen wollen oder unzufrieden sind, geben Sie uns bitte Feedback. So sind wir in der Lage, Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Unser Ziel lautet: Ständige Verbesserung!

Für Ihr Feedback können Sie das unten stehende Formular verwenden. Sie können es anonym ausfüllen oder Kontaktangaben machen. Wenn Sie eine Rückmeldung zu Ihrem Feedback wünschen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Ihre Angaben werden verschlüsselt versendet und vertraulich behandelt.

Ihre Angelegenheit wird innerhalb von 20 Arbeitstagen abschließend bearbeitet.

Gerne können Sie sich auch jederzeit an unser Personal an den Servicetheken wenden.

Ihr Feedback

Literatur, die nicht im Katalog der Hochschule Niederrhein verzeichnet ist, kann per Fernleihe aus anderen Bibliotheken in Ihre Bibliothek vor Ort bestellt werden.

 

Abholung & Rückgabe

Fernleihmedien können während der gesamten Öffnungszeiten der Bibliothek abgeholt und zurückgegeben werden. Sie benötigen hierfür Ihren digitalen Bibliotheksausweis in der iHN-App. Sollten Sie keinen digitalen Ausweis besitzen, können Sie sich einen gedruckten Ausweis mit Barcode an der Theke ausstellen lassen.
 

Abholung
Ihre bestellten Medien liegen in unserer Abholstation für Sie bereit. Bitte bewahren Sie das Begleitschreiben unbedingt zusammen mit dem Medium auf.
 

Rückgabe
Für die Rückgabe gibt es zwei Möglichkeiten:

  • An der Abholstation: Hier können Sie die Medien durch scannen des Begleitschreibens selbständig zurückgeben.
  • An der Theke: Geben Sie das Medium ebenfalls zusammen mit dem Begleitschreiben direkt beim Personal ab. 

Eine Rückgabe beim Wachdienst ist nicht gestattet.
 

Sonderfall: Medien nur für die Lesesaalnutzung
Einige seltene oder wertvolle Medien dürfen die Bibliothek nicht verlassen und können nur vor Ort in der Bibliothek genutzt werden. Diese Medien können Sie zu folgenden Zeiten einsehen:

  • Bibliothek Mönchengladbach: Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr
  • Bibliothek Krefeld Süd: Mo.-Fr. 08:00-16:00 Uhr
  • Bibliothek Krefeld West: Mo.-Fr. 08:00-18:00 Uhr

Bestellvorgang

Die Bestellung können Sie über die Digitale Bibliothek (DigiBib) unter der Rubrik "Fernleihe" aufgeben.

Detaillierte Informationen zum Bestellvorgang entnehmen Sie bitte den Hilfetexten innerhalb der Downloads oder Infos.

Bestellbar

In der Regel sind Medientypen wie Bücher, Abschnitte aus Büchern, Zeitschriftenartikel, CDs, CD-ROMs, Blu-rays, DVDs u. v. m. bestellbar.

Nicht bestellbar

Folgende Medien sind über die Fernleihe nicht bestellbar:

  • Medien, die sich im lokalen Bestand der Hochschulbibliothek befinden, auch wenn diese ausgeliehen und vorgemerkt sind
  • E-Books, E-Journals, Volltextdatenbanken
  • Abschlussarbeiten (Diplom- oder Bachelorarbeiten, etc.)
  • Werke, die im Buchhandel bis zu einem Preis von 15,00 Euro erhältlich sind
  • Zeitungs- und Zeitschriftenbände werden aus konservatorischen Gründen nur selten verschickt
  • Loseblattausgaben und ungebundene Zeitschriften (Kopien möglich)
  • Werke von besonderem Wert, insbesondere des 16. bis 18. Jahrhunderts
  • Normen und Patente
  • Für Medien, die im laufenden Jahr erschienen sind (Neuerscheinungen), empfehlen wir einen Anschaffungsvorschlag, da die aktuelle Literatur stark gefragt und selten verfügbar ist

Kosten

Pro Fernleihbestellung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,50 Euro erhoben. Diese Kosten fallen auch dann an, wenn das gewünschte Medium nicht geliefert werden kann. Die Abrechnung der Gebühr erfolgt automatisch über das Bibliothekskonto. Mehrere aufeinanderfolgende Aufsätze müssen als Einzelbestellungen aufgegeben werden.

Lieferung

Für die Lieferung von Buchbestellungen müssen Sie im Durchschnitt mit 10 Werktagen rechnen. 

Für Aufsätze erhalten Sie eine E-Mail mit einem Download-Link zu einer PDF-Datei, die Sie innerhalb von 30 Tagen abrufen können. In Ausnahmefällen werden weiterhin Papierkopien geliefert, die für Sie am gewählten Abholort am Service bereitgestellt werden. Rechnen Sie bei Aufsatzbestellungen mit einer durchschnittlichen Lieferzeit von 5 Werktagen.

Leihfrist

Die Leihfrist richtet sich nach den Vorgaben der gebenden Bibliothek und kann variieren. Verlängerungen sind nicht möglich. Bei Fragen zur Leihfrist wenden Sie sich bitte an fernleihe(at)hs-niederrhein.de.

Fernleihe
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Bitte beachten Sie vor der Buchung eines Gruppenraumes eventuell geänderte Öffnungszeiten.

Nutzungsregeln Gruppenräume

  • Bitte vermeiden Sie im Interesse aller unnötigen Lärm und unterhalten Sie sich auch in den Gruppenräumen angemessen.
  • Essen und Trinken (abgesehen von Getränken in fest verschließbaren Flaschen) ist nicht gestattet.
  • Bitte hinterlassen Sie den Raum sauber und aufgeräumt.
  • Materialien für das Whiteboard finden Sie zur Ausleihe im Bereitstellungsregal unter "Bibliothek der Dinge". Bitte leihen Sie diese am Selbstverbucher aus. Die Boxen sind tagesgleich zurückzugeben.

Buchung

  • Klicken Sie rechts auf den jeweiligen Belegungsplans Ihres Campus.
  • Melden Sie sich mit Ihrer Hochschulkennung und dem dazugehörigem Passwort an. Geben Sie die Hochschulkennung einer zweiten Person an.
  • Die Buchung erfolgt mit zwei Klicks. Der erste Klick markiert die Anfangszeit, der zweite Klick die Endzeit. Nach dem ersten Klick erscheint die mögliche Buchungszeit von 3 Stunden in farbigen Kästen.
  • Bei Buchungen für den aktuellen bzw. den Folgetag ist die vollständige Anmeldung der zweiten Person mit der Hochschulkennung und dem dazugehörigen Passwort erforderlich. Für spätere Buchungen genügt die Hochschulkennung der zweiten Person; der Raum ist in diesem Fall lediglich vorgemerkt. Die zweite Person muss bis spätestens zwei Tage vor dem gewünschten Termin durch Eingabe ihres Passwortes im Buchungsportal die Buchung bestätigen, sonst verfällt die Vormerkung.
  • Sie erhalten eine Buchungsbestätigung. Bitte bewahren Sie diese E-Mail auf, um sie auf Verlangen vorzeigen zu können.
  • Buchungen können bis zu einer Woche im Voraus vorgenommen werden. Pro Tag und Person sind maximal 3 Stunden buchbar. Bei mehreren Buchungen am Tag ist eine Unterbrechung von mindestens 2 Stunden erforderlich.
  • Ihr Anspruch auf die Reservierung verfällt, wenn Sie den reservierten Raum bis spätestens 15 Minuten nach dem gebuchten Startzeitpunkt nicht belegen.

Stornierung

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  • Im Belegungsplan auf die Buchung klicken, die storniert werden soll; diese Buchung wird angezeigt.
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