Center Textillogistik CTL

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Herzlich willkommen!

Das Center Textillogistik (CTL) ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund. An den Standorten Mönchengladbach und Dortmund gibt es je eine Arbeitsgruppe unter gemeinsamer Leitung von Prof. Dr. Markus Muschkiet. Zurzeit arbeiten vier wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Mönchengladbach und vier wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Dortmund.

Im CTL sollen unter dem Motto „Logistik für Textilien – Textilien für Logistik“ das Bestreben der Wirtschaft, innovative Lösungen in der Praxis anzuwenden, und die Interessen der wissenschaftlichen Partner an praxisbezogenen, aktuellen Forschungsthemen auf dem Gebiet der Textillogistik am Niederrhein gebündelt werden. Die beiden Arbeitsgruppen in Dortmund und Mönchengladbach ergänzen sich dabei und bringen ihre jeweiligen Stärken und Kompetenzen mit ein.

Dahinter stehen zum einen die Optimierung von Logistikprozessen der Textilbranche und zum anderen Textile Technologien für Produktion und Logistik. Der Fokus liegt auf fünf Forschungslinien:

  • Nachhaltige Textillogistik
  • Textillogistik der letzten Meile
  • Intralogistik und IT der textilen Kette
  • Textillogistik für intelligente Kleidung
  • Hochleistungstextilien in Produktion und Logistik

Link: Center Textillogistik am Fraunhofer IML

Leiter des Instituts

Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet
Leiter Center Textillogistik CTL Textillogistik

"Logistik ist in der Textilbranche ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das hat mit schnellen Saisonwechseln, der hohen Importquote, Retouren im Online-Handel sowie einer Vielzahl weiterer Aspekte zu tun. Für die Textilunternehmen ist Logistik eine wesentliche Kernkompetenz. Hier kann die Wissenschaft die Wirtschaft entscheidend unterstützen.“

PROF. DR. MARKUS MUSCHKIET
Leiter des Center Textillogistik am Fraunhofer IML und der Hochschule Niederrhein

Absage: Textillogistik-Forum

Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation findet das 3. Textillogistik-Forum am 18.06.2020 nicht statt.

Über eine terminliche Verschiebung oder alternative Veranstaltungsform informieren wir Sie zu gegebener Zeit.

Studien-, Forschungs- und Abschlussarbeiten

Nachhaltigkeit in der "letzten Meile"

  • Anstrengungen in der "letzten Meile" der Textillogistik in Europa (wahlweise Asien, USA, …)
  • Logistik der Zukunft - futuristische Transportmittel in Innenstädten
Natalie van Bentum, M.Sc.
Center Textillogistik CTL

Kreislaufwirtschaft

  • Marktanalyse: Anteil an verwendeten Rohstoffen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und ihre Herkunft
  • Recycling-Ansätze für Alttextilien
Ida Marie Brieger, B.Sc.
Center Textillogistik CTL

Verpackung im Onlinehandel

  • Alternative Verpackungssysteme (Ersatz von Polybags)
  • Optimieren von Versandverpackungen
Dipl.-Ing. (FH) Marija Meyerhoff
Center Textillogistik CTL

Passive Klimakontrolle im Container

  • Vergleich von passiven (textilen) Systemen zur Luftfeuchteregulierung
  • Vergleich von aktiver und passiver Klimakontrolle beim Transport von Textilien
  • Anforderungen an nicht-sichernde textile Hilfsmittel in einem Container
Marcel Beiß, M.Sc.

Die "Letzte Meile"

Nachhaltigkeit auf der "letzten Meile"

Aufgrund des erhöhten Sendungsaufkommens durch den wachsenden e-Commerce steigt das Waren- und Transportvolumen in innerstädtischen Ballungsräumen stark an. Kurier-, Express- und Paket-Dienstleister (KEP), welche auf die kleinteilige Distribution von Konsumgütern spezialisiert sind, werden folglich mit dem Dilemma der Stadtlogistik konfrontiert: Mit ca. 30 % Anteil am Verkehrsaufkommen in Innenstädten tragen sie deutlich zu höheren externen Kosten des Verkehrs bei, wie z.B. zu Emissionen, Stau, Lärm oder Verkehrsunfällen (Vgl. Logistik Knowhow 2017). Gleichzeitige besteht die Notwendigkeit der Verkehrsvermeidung, um die Zustellungskosten auf der "letzten Meile" zu senken und durch eine optimierte Performance den zunehmenden Ansprüchen der Konsumenten nach Zeitfensterzustellung oder Same-Day-Delivery gerecht zu werden. Beim Transport von Bekleidung können zusätzliche Herausforderungen auftreten, wie z.B. das Handling von Hängeware. Es bedarf innovativer Zustellungskonzepte, welche Erfolg für KEP versprechen und gleichzeitig einen nachhaltigen Mehrwert für die City-Logistik schaffen.

Kreislaufwirtschaft

Textilien im Rahmen der Kreislaufwirtschaft

Die aktuelle Wertschöpfungskette der Textil- und Bekleidungsindustrie verursacht mit ihrer linearen Ausrichtung große Mengen an Alttextilien und hat durch den Einsatz von u. a. Wasser, Chemikalien und Pestiziden negative Auswirkungen auf ihre Umwelt. Mit der Einführung einer textilen Kreislaufwirtschaft können Ressourcen eingespart werden und der Verbrauch von Chemikalien, Pestiziden und weiteren Einsatzmitteln gesenkt werden. Ziel ist es, mit dem Recycling von Alttextilien die textile Kette von vorne zu beginnen, um den Kreislauf zu schließen. Das Modell der Kreislaufwirtschaft richtet sich gegen Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung und unterstützt Maßnahmen zur Verhinderung des Klimawandels.

Die Alttextilverwertung steht vielseitigen Herausforderungen gegenüber und ist verschiedenen Einflussgrößen ausgesetzt. Es gilt Handlungsmaßnahmen zur Besserung des Alttextilmarktes zu erforschen.

Verpackung

Verpackung im Onlinehandel

Die Kunststoffabfälle durch Verpackungen haben sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt. Alle Verpackungsarten müssen betrachtet werden, also Verkaufsverpackung, Versandverpackung, Transportverpackung, Serviceverpackung. Der Online-Handel ist ein Treiber für den zunehmenden Verpackungsmüll in der Textilindustrie.

Es gibt ein Umdenken beim Konsumenten! 85% der Endkunden wünschen nachhaltige Verpackungen (laut PwC Studie). Der Forschungsbedarf an nachhaltigen Materialien und alternativen Konzepten wächst somit ebenfalls stetig.

Textilien im Transport

Passive Klimakontrolle im Container

Beim Containertransport von Gütern aus/in (sub)tropische/n Regionen kann es durch Temperaturschwankungen während des Transports im Container zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit an Containerdecke/ -wänden sowie an der Ware kommen. Dieser sogenannte „Containerschweiß“ kann durch Herabtropfen zu einer Schädigung der Ware führen. Ebenso ist Schimmelbefall als Folge möglich. Als mögliche Gegenmaßnahme werden Beutel mit Trockenmitteln, z. B. Kieselgel, in den Container gehangen. Die berechenbare, benötigte Menge reduziert den Anteil der Luftfeuchtigkeit unter den Taupunkt, so dass eine Schädigung der Ware für die erwartete Dauer des Transports ausgeschlossen wird. Die zurzeit als Einwegartikel konzipierten Beutel werden am Ende des Containertransports entsorgt.

Besonders bei dem Transport von Textilien ist eine Regulierung der Luftfeuchtigkeit wichtig. Durch die zugelassene Restfeuchte beim Transport (gemessen bei Normklima) können sie die benötigte Menge an Trockenmittel im Vergleich zu anderen transportierten Gütern erhöhen, wie z. B. Elektronik, bei der ein Feuchteeintrag im Wesentlichen von den Verpackungsmaterialien (Kartonage) ausgeht. Ohne Berücksichtigung und entsprechender Anpassung der Klimaregulierung im Container ist die Schädigung der textilen Ware beim Transport wahrscheinlicher.

Es sollen die Möglichkeiten und Grenzen einer wiederverwendbaren textilen Lösung zur passiven Regulierung des Kryptoklimas im Container untersucht werden.

2019

2. Textillogistik-Forum

Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet beim 2. CTL Forum in Mönchengladbach

Logistik für Textilien – Textilien für Logistik

Am Mittwoch, dem 09. Oktober 2019, besuchten über 45 Vertreter von Textil- und Bekleidungsunternehmen sowie Verbänden aus der Industrie das zweite Textillogistik-Forum an der Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach. Das Forum bot eine Plattform zum Austausch und Wissenstransfer der aktuellen Entwicklungen, Innovationen und Herausforderungen in der Logistik sowie im Bereich Textilien. Die Inhalte wurden unter dem Motto "Logistik für Textilien – Textilien für Logistik" präsentiert.

Das abwechslungsreiche Programm setzte sich aus Keynotes zur Textillogistik, den Forschungsvorhaben der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen des Center Textillogistik sowie externen Fach- und Impulsvorträgen zusammen.

Prof. Dr. Vossebein, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik an der Hochschule Niederrhein und Leiter der Öffentlichen Prüfstelle, hieß die Teilnehmer am Campus herzlich willkommen. Bei den Fachvorträgen wurde der Schwerpunkte auf die Trends Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit in der Textillogistik gelegt. Detlef Spee, Leiter der Abteilung Intralogistik & -IT Planung am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML, sprach über die digitale Infrastruktur für künstliche Intelligenz sowie über die Zukunft der Intralogistiksysteme. Einige Einblicke in die Ergebnisse der Fraunhofer Studie zum Thema Retouren im Fashion e-Commerce präsentierte Lea Isfort (Fraunhofer IML). Christel Habig, Leiterin von Zalando SE am Standort Mönchengladbach, stellte den Teilnehmern den effizienzsteigernden „Bagsorter“ aus ihrem Lager vor. Zu den Impulsvorträgen gehörte außerdem die Präsentation von zwei Masterstudentinnen der Hochschule, welche ihr eigenes Start Up Marilis nachhaltig aufgebaut haben und innovative Handyketten sowie Accessoires entwickeln. Besonders wichtig ist den Gründerinnen, Liliane Suda und Elise Esser, dabei die Kooperation mit sozialen Einrichtungen und ein transparentes Material-Sourcing.

Bei der abschließenden Besichtigung ausgewählter Forschungslabore am Standort Mönchengladbach konnten die Teilnehmer einen praktischen Einblick in die Themengebiete des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik erlangen. Dazu gehören beispielsweise Forschungen im Bereich Smart Textiles, Projekte, welche die Problematik von Mikroplastik in Haushaltswäsche erforschen, technische Textilien und Ausrüstung, die Garnherstellung durch Ringspinnerei oder der Textildruck.

Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet, Leiter des "Center Textillogistik" am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik und der Hochschule Niederrhein, fasst zusammen: „Mit einer ausgewogenen Mischung Forschung und Praxis wurde auch das 2. Textillogistik-Forum ein voller Erfolg. Dieses Mal lag der Fokus in der Forschung bei den Aktivitäten der Mitarbeiter des Teams in Mönchengladbach. Aus der Praxis gab es Einblicke von Start-Up Marilis bis zur Logistik von Zalando am Standort in Mönchengladbach. Wir freuen uns auf das 3. Textillogistik-Forum.“

Der Wissenstransfer, die Verbindung von Forschung und Praxis sowie die Möglichkeit, innovative, logistische Entwicklungen hautnah zu erleben, konnte den Teilnehmern einen Mehrwert bieten und spiegelt sich in ihrem positiven Feedback wieder. Von nun an erfolgt die Veranstaltung in einem jährlichen Rhythmus und findet das nächste Mal am 18. Juni 2020 am Fraunhofer IML in Dortmund statt.

1. Textillogistik-Forum

1. CTL Forum

Logistik für Textilien – Textilien für Logistik

Am 14. März 2019 trafen sich über 40 Firmenvertreter der Textil- und Logistikbranche zum ersten Textillogistik-Forum im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund. Unter dem Motto "Logistik für Textilien – Textilien für Logistik" informierten sie sich über aktuelle Trends und innovative Entwicklungen in der Logistik sowie im Bereich Textilien.

Bei einem abwechslungsreichen Programm aus Fachvorträgen, Diskussionen, Innovations-Pitches sowie einer Besichtigung der Forschungslabore des Fraunhofer IML konnten die Teilnehmer neue Impulse für die Praxis mitnehmen. Insbesondere die Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs zu branchenspezifischen Themen wurde durch die Teilnehmer sehr geschätzt. Neben einem Überblick über aktuelle Themen aus den Bereichen des Center Textillogistik wurde bei den Innovations-Pitches ein Schwerpunkt auf das Thema Maschinelles Lernen gelegt.

Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet, Leiter des "Center Textillogistik" am Fraunhofer IML, stellt den Austausch zwischen den Unternehmen und der Wissenschaft in den Vordergrund: "Es freut mich, dass das erste Textillogistik-Forum so positive Resonanz gefunden hat. Das Networking und die Kombination der Vorträge leisten einen Mehrwert für die Textilwirtschaft und machten dieses Event einzigartig in der Branche."

Neben Vorträgen von den Mitarbeitern des Center Textillogistik bereicherten außerdem zwei Gastredner das Forum: Uwe Schöbel der Dolezych GmbH & Co. KG bot den Teilnehmern einen Überblick, wie Textilien in logistische Prozesse integriert werden können. Dr. Sascha Feldhorst der MotionMiners GmbH, erweiterte zudem das forschungsnahe Programm mit der Vorstellung ihrer Software, die es Unternehmen ermöglicht, eigenständige manuelle Arbeitsprozesse, hinsichtlich Effizienz und Ergonomie, zu analysieren und optimieren.

Der Wissenstransfer, die Verbindung von Forschung und Praxis sowie die Möglichkeit, innovative, logistische Entwicklungen hautnah zu erleben, hat das erste Textillogistik-Forum zu einem vollen Erfolg gemacht und wird von nun an regelmäßig stattfinden. Das nächste Textillogistik-Forum wird im Herbst 2019 am Standort der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach veranstaltet.

2018

Eröffnung des Center Textillogistik (CTL)

Eröffnung CTL

Fraunhofer IML eröffnet mit der Hochschule Niederrhein das Center Textillogistik

Mönchengladbach, 22. Oktober. In der neuen Textilakademie auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein ist heute das Center Textillogistik (CTL) eröffnet worden. Das CTL soll Innovationstreiber für die Textilindustrie der Region sein. Es wurde im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein und dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML gegründet.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg eröffnete die Auftaktveranstaltung mit den Worten: „Es ist unser erklärtes Ziel, als der bundesweit zentrale Ausbildungspartner und Innovationstreiber der Textilbranche wahrgenommen zu werden. Diesem Ziel sind wir mit der Gründung des Fraunhofer Center Textillogistik ein gutes Stück nähergekommen. Es ist heute schon kaum mehr vorstellbar, dass ein textiles Unternehmen uns nicht kennt.“

Das neue Center reiht sich ein in ein textiles Portfolio der Hochschule Niederrhein, das bundesweit einmalig ist. Neben dem Fachbereich Textil und Bekleidungstechnik, dem europaweit größten seiner Art, gehören dazu: das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), das gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen betriebene Deutsche Textilforschungszentrum Nordwest (DTNW), Aus- und Weiterbildung im Rahmen der Textilakademie gemeinsam mit zwei Textilverbänden, zwei öffentliche Prüfstellen für textile Materialprüfungen von Textilien sowie das im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entstehende Innovatorium.

„In der Textil- und Bekleidungsindustrie wurde Globalisierung schon gelebt, bevor es diesen Begriff überhaupt gab“, sagte Dr. Wilfried Holtgrave, Präsident des Verbands der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. „Heute ist Logistik in der Textil- und Bekleidungsbranche ein entscheidender Erfolgsfaktor geworden.  Hochleistungstextilien werden als Schlüsseltechnologie für zukünftige Logistik und Mobilität angesehen.“ Schnelle Saisonwechsel, eine hohe Importquote, viele Retouren im Online-Handel und weitere Aspekte führen dazu, dass die Logistik für die Textilunternehmen an Bedeutung gewinnt. Unternehmen sollen durch das neue Zentrum auf wissenschaftlicher Ebene unterstützt werden.

Rolf Königs, Präsident des Verbands der Rheinische Textil- und Bekleidungsindustrie, erläuterte die untrennbare Einheit von Entwicklung, Produktion und Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Gerade die Textillogistik hat sich in den letzten Jahren in Deutschland und besonders in der Region enorm entwickelt und an Bedeutung gewonnen. Zeitpunkt, Partner und Standort für die Eröffnung des Center Textillogistik (CTL) passen perfekt zusammen.“

Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Institutsleiter Fraunhofer IML, sagte anlässlich der Eröffnung: „Für uns Logistiker ist die Textilbranche durch die spezifischen Anforderungen und ihre Dynamik sehr spannend. In Mönchengladbach wollen wir mit dem CTL nun die Chance nutzen, unsere Ideen und die textile Kompetenz am Standort zum Nutzen unserer Kunden zu verknüpfen.“

Im Zuge des Aufbaus werden mindestens elf Personen, von der studentischen Hilfskraft bis zum wissenschaftlichen Mitarbeiter, für das CTL forschen und Industrieprojekte bearbeiten. Die Hochschule Niederrhein erhält für das CTL eine Anschubfinanzierung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von voraussichtlich rund einer Million Euro bis ins Jahr 2021.

Das Fraunhofer IML erhält eine Zuwendung im Rahmen des Fraunhofer-Kooperationsprogramms mit Fachhochschulen in Höhe von einer Million Euro bis ins Jahr 2022. Danach soll sich das Center Textillogistik selbst durch das Einwerben von Industrie- und Forschungsmitteln finanzieren und so zu einem dauerhaften Bestandteil von Fraunhofer, Hochschule, Stadt und Region werden.

Leiter des neu geschaffenen Centers ist Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet, Professor für Textillogistik am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein. Er sieht seine Aufgabe darin, die Themenkomplexe Logistik und Textil zusammen zu bringen. Dafür nutzt das neugeschaffene Center Textillogistik die Kompetenz des Fraunhofer IML in Dortmund für das Thema Logistik und die Kompetenz des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein für das Thema Textilien.

Leiter Center Textillogistik CTL

Prof. Dr.-Ing. Markus Muschkiet
Leiter Center Textillogistik CTL Textillogistik

Mitarbeiter Center Textillogistik CTL

Marcel Beiß, M.Sc.

Natalie van Bentum, M.Sc.
Center Textillogistik CTL

Ida Marie Brieger, B.Sc.
Center Textillogistik CTL

Dipl.-Ing. (FH) Marija Meyerhoff
Center Textillogistik CTL

Adresse

HOCHSCHULE NIEDERRHEIN

Center Textillogistik (CTL)
Center Textile Logistics (CTL)

Postanschrift: Webschulstr. 31
Besucheradresse: Richard-Wagner-Str. 140
41065 Mönchengladbach

Tel.: 02161 186-6130
E-Mail: ctl@hs-niederrhein.de
Fax: 02161 186-6013
Web: www.hs-niederrhein.de/ctl

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