designkrefeldnews #31

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

da sind sie – die designkrefeldnews #31.

Ab jetzt erscheint unser Newsletter wieder jedes Semester und gibt einen guten Überblick über all das, was in und mit designkrefeld in den letzten Monaten passierte.

Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle Student:innen und Lehrenden für ihr Engagement, Ihre Kreativität und Ihre Lust auf designkrefeld im Sommersemester 2022, in dem auch beliebte Formate wie zum Beispiel das »designkrefeld summercamp« zurückkehrten.

Darüber hinaus konnten sich unsere Studierenden und Alumni wieder über Preise und Auszeichnungen freuen, an Ausstellungen und Wettbewerben teilnehmen – HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Ein umfangreiches Exkursionsprogramm sorgte für Abwechslung und Ausblicke über den Tellerrand hinaus und weitere Veröffentlichungen lassen die »designkrefeld edition« weiter wachsen.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen,
Ihre designkrefeldnews-Redaktion

Auftakt zur Kooperation rhein:dimensional

Foto: Jerôme Dutka

Der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein ist gemeinsam mit der Peter Behrens School of Arts der Hochschule Düsseldorf eine Kooperation mit dem Titel „rhein:dimensional“ eingegangen. Beide Hochschulen wollen in der Zukunft ihre Studierenden gemeinsam ausbilden.

Mit Keramik-, Porzellan- und Glasdesign in Krefeld und Schmuck-Design in Düsseldorf verfügen die beiden Design-Fachbereiche über tradierte, innovative und einzigartige Kompetenzbereiche in den Bachelorstudiengängen „New Craft Object Design“ und „Produkt- und Objektdesign“.

„Seit vielen Jahren gibt es unter den Designer:innen an beiden Hochschulen einen lebhaften Austausch, der mit der Kooperation in ein rechtsicheres Profil gebracht wird. Studierenden beider Standorte wird an der anderen Hochschule eine Zweithörerschaft ermöglicht, wobei die Leistungen gegenseitig vollständig anerkannt werden“, erklärt Prof. Dr. Erik Schmid, Dekan des Fachbereichs Design an der Hochschule Niederrhein.

Mit dem Kooperationsvertrag verstärken beide Hochschulen die Förderung des Technologie- und Wissenstransfers durch die wechselseitige Öffnung der Lehrangebote sowie die Entwicklung und Durchführung von gemeinsamen Projekten. Für die Studierenden steht dadurch ein breiteres Kursangebot offen, mit dem individuell Kompetenzen weiterentwickelt und gefördert werden können.

Student:in Sam Weyergraf ist von der Möglichkeit der Zweithörerschaft an der Hochschule Düsseldorf begeistert: „Ich freue mich ganz besonders darauf, die Werkstätten in Düsseldorf auszuprobieren. So kann ich die Stärken der beiden Hochschulen perfekt nutzen.“ Auch für die Studierenden der Hochschule Düsseldorf sind die Werkstätten der Hochschule Niederrhein ein Highlight. „Ich freue mich zum Beispiel sehr darüber, endlich die Möglichkeit zu haben, Projekte mit Keramik zu realisieren“, sagt Jakob Tils.

Die Kooperation startet mit Beginn des Wintersemesters 2022/2023, in deren Rahmen die beiden Hochschulen auf die Erhebung eines Zweithörerbeitrags verzichten.

SOUND entwarf Design für »Mobiles Grün«

Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, D. Jochmann / von links: Claire Neidhardt, Stadtmarketing, Lucas Brux, Hochschule Niederrhein, Andrea Brönner, Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz, Stefan Hübertz, Kommunalbetrieb, Hanna Finke, Klimastab, Nicolas Beucker, Hochschule Niederrhein

Die Stadt Krefeld entwickelte zusammen mit dem Kompetenzzentrum Social Urban Design »SOUND« am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein mobile Anlagen, die sog. »Krefelder Module«, die als »Mobiles Grün« aktuell auf dem Rathausplatz zum Einsatz kommen.

Die Mobiles Grün-Elemente bestehen aus einem Baukastensystem. Auf dem Rathausplatz mit Blumenbeeten und Sitzbänken sind bislang nur die Basics abgebildet. Zukünftig sollen auch Anlagen mit weiteren nutzbaren Bestandteilen, wie zum Beispiel einer Theke oder einer Ladebuchse für Mobilgeräte aufgestellt werden. Die Prototypen nutzt die Projektgruppe, um die zukünftigen Anlagen noch einmal anzupassen. „Wir werden zum Beispiel die Holzart noch einmal verändern, denn auf dem Rathausplatz ist gut zu sehen, dass bei Regen aktuell Flecken unter den Bänken entstehen“, beschreibt Neidhardt. „Die Prototypen sind auch wichtig, um den Pflegeaufwand für uns abzubilden und herauszufinden, mit welchem Einsatz wir die Elemente verschieben können.“ Im Moment übernimmt der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) die Pflege der Beete, das Projekt ist in das Reinigungs- und Gestaltungsprogramm „Stadt. Fein“ integriert.

Die Stadtverwaltung profitiert von der Zusammenstellung der Projektgruppe, denn diese wurde zu Beginn der Planung breit aufgestellt. Neben dem Stadtmarketing sind auch Akteure aus dem Klimastab, dem Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz, dem Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung und dem KBK dabei. Mit Nicolas Beucker, Professor an der Hochschule Niederrhein, und Design-Student Lucas Brux wird das Entwicklerteam außerdem durch Kreativpioniere verstärkt. Im Rahmen des „Kompetenzzentrums Social Urban Design“ (SOUND) haben sie das Design für die mobilen Anlagen entwickelt. Dazu untersuchten sie zuerst vorhandene Elemente von Herstellern aus den Niederlanden, aus Norwegen, der Schweiz, aus Tschechien, aus Spanien und aus Deutschland. Anschließend nahmen sie die Krefelder Innenstadtarchitektur in den Blick. Über die „Krefelder Ansichten“ entstanden letztendlich die „Krefelder Module“. „Die Module für mobiles Grün sollen sich harmonisch in das Stadtbild einfügen. Aus diesem Grund greifen sie die prägnante horizontale Fassadengliederung typischer klassizistischer Krefelder Stadthäuser auf und verbinden die Stadtmöblierung mit der umgebenden Architektur“, erklärt Beucker. „Der modulare Aufbau der Elemente ermöglicht es, vielfältige Konfigurationen zu erstellen, mit denen die Aufenthaltsqualität in Straßen und auf Plätzen deutlich verbessert wird. Denn, je nach räumlichem Kontext, werden entweder mehr Grün oder mehr Sitzgelegenheiten oder ganz andere Aspekte zum Gebrauch in der Stadt wichtig.“

Das Projekt Mobiles Grün wird durch das Landesprogramm zur Stärkung der Innenstädte und Zentren finanziert. Für neue Beleuchtungselemente, verschönerte Fassaden und die mobilen Anlagen wurden der Stadt Mittel von rund 200.000 Euro genehmigt.

Pressetext: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

designkrefeld edition – »Aus einem anderen Blickwinkel«

»Aus einem anderen Blickwinkel« betrachtet haben zwölf Studierende im Wintersemester 2021/22 mit Dr. Dan Reynolds einen Messingschriftenkatalog der Krefelder Firma Otto Kaestner GmbH.

Die Gravieranstalt von Otto Kaestner operierte von 1876 bis 1937 in Krefeld. Vor allem in den 1880er- bis 1910er-Jahren hatte die Firma im buchgewerblichen Kreisen einen guten Ruf und erhielt auf Weltausstellungen Medaillen für ihre Erzeugnisse. Zeitweilig beschäftigte die Firma mehr als 100 Arbeiter:innen. Unter anderem übertrug sie Bleisatzschriften in Messing. Messingschriften wurden zum Prägen von Bucheinbänden genutzt, da die weit verbreiteten Bleilettern dafür zu weich waren. Kaestners Schriftmusterkataloge weisen eine Fülle an Schriftentwürfen auf, die sich zu verschiedenen deutschen und amerikanischen Schriftgießereien zurückverfolgen lassen. Ein Schriftmusterkatalog (von 1910) der Otto Kästner GmbH befindet sich heute in der Sammlung der Staatsbibliothek in Berlin. Eine digitalisierte Version wurde für dieses Projekt erworben.

Dr. Dan Reynolds, Amerikaner in Krefeld, studierte Design und Schriftgestaltung in Deutschland, Großbritannien und den USA. Sein Forschungsschwerpunkt liegt bei den Schriftgießereien des deutschen Kaiserreichs. Seit 2009 ist er in der Designlehre tätig und seit 2020 als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Hochschule Niederrhein.

Nach weiteren Recherchen u. a. im Krefelder Stadtarchiv haben die Studierenden vektorisierte Kopien der Schriftzüge aus dem Katalog von Kaestner erstellt und in farbenfrohen Designs neu in Szene gesetzt. Entstanden ist eine Broschüre, die am Fachbereich selbst in zwei Druckverfahren auf unterschiedlichen Papiersorten gedruckt wurde: Neben dem herkömmlichen Laserdruck kam auch die gerade immer beliebter werdende Risographie zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein umweltschonendes Schablonendruckverfahren, ähnlich der Siebdrucktechnik. Die 100 Broschüren wurden von den angehenden Designer:innen von Hand zusammengetragen und geheftet.

Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, kann in unserem Shop stöbern und die Publikation für 18 Euro unter www.hsnr.de/designkrefeld-edition bestellen oder einfach eine Bestell-E-Mail an: designkrefeld-edition(at)hsnr.de senden.

Gestaltungslehre Kompaktseminar FARBE _REAL_

Am 03.06. und 04.06.2022 fand unter Leitung von Prof. Susanne Specht & Mathias Lanfer mit 75 Student:innen der Gestaltungslehre ein Kompaktseminar zum Thema »Farbe« statt.

Kompaktseminare vermitteln in konzentrierter Form die Möglichkeit, einzigartige Erlebnisse und besondere Gruppendynamiken zu entwickeln. Hier lernen die Studierenden mediale „Gesamtklänge“ von individuellen und teambildenden Gestaltungsprozessen zu verstehen und umzusetzen.

Tag 1: die in Farbgruppen aufgeteilten Studierenden brachten je 1m2 Farbstücke und Farbflächen mit, welche sie über Wochen gesammelt hatten. Diese Gegenstände, Stoffe und Materialien, wurden zu einem 160 m2 großen Farbrelief in den Spektralfarben modelliert und auslegt.

Tag 2: jede Farbgruppe entwickelte ein eigenes Projekt, um die gewählte Farbe, charakteristisch und der Farbe entsprechend erlebbar zu machen. Es entstanden Filme, Aktionen in der Stadt, Performances und Rauminstallationen, die noch am gleichen Tag präsentiert wurden.

designkrefeld sichtbar »Auf immer Neues II«

Foto: Prof. Nora Gummert-Hauser

Im Rahmen des 54. Krefelder A-Gangs zeigte Ruth Zadow unter dem Titel »Auf immer Neues II« in der Pförtnerloge der Fabrik Heeder aktuelle Arbeiten aus zwei Projekten: Zu sehen waren Illustrationen zu Texten des russischen Dichters Daniil Charms und zu Gedichten des Viersener Bühnenpoeten Markim Pause.

Die Arbeiten aus Wort und Bild wurden auf quadratischen Tafeln aus verschiedenen Materialien angefertigt. Frei und auf dem Boden verteilt luden die Bilder die Besucher:innen dazu ein, sie neu zu ordnen und in andere Zusammenhänge zu bringen.

Ruth Zadow studierte von 2000 bis 2006 Kommunikationsdesign an der Hochschule Niederrhein. Sie arbeitet neben freien künstlerischen Projekten seitdem als freiberufliche Illustratorin und Grafikdesignerin.

Die Ausstellung fand in Kooperation mit der Krefelder Atelier-Ausstellung »A« und dem Kulturbüro Krefeld im Rahmen der »designkrefeld sichtbar« in der »Atelier Pförtnerloge« der Fabrik Heeder statt.

CAKE – unser »Schaufenster« zur Stadt!

Seit fast einem Jahr steht die Plakatwand »CAKE« nun auf dem Fachbereichsgelände am Frankenring – Ecke Hagerweg. Und genauso lang präsentieren wir dort im Wechsel den vielfältigen kreativen Output von designkrefelder:innen.

Bis zum Wintersemester ist dort noch die Arbeit der Fotokünstlerin und designkrefelderin Birgitta Thaysen zu entdecken. Es handelt sich um eine schwarz-weiß-Fotografie der Rheinwiesen bei Düsseldorf zur frühen Stunde. Birgitta Thaysen studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd & Hilla Becher und im weiteren Verlauf bei Nan Hoover Video- und Performance Kunst. Sie beendete ihr Studium 1991 als Meisterschülerin und arbeitet seitdem als Fotografin und Medien-Künstlerin. Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin hier am Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein und lehrt im Bereich Fotografie und Film.

Preview: Zum Semesterstart wird ein Motiv der Studierenden Lena Bothe plakatiert!

Es spielt keine Rolle – ob von Studierenden, Alumni oder Mitarbeiter:innen am Fachbereich Design – wir freuen uns sehr über jede Einreichung. Die Motive werden ausgelost und im regelmäßigen Rhythmus gewechselt, um diesen Ort lebendig zu halten und als Brücke zur Innenstadt auch interessant für außenstehende Neugierige zu machen. Alle Details zur Einreichung finden sich hier: https://designkrefeld.de/cake/

Jetzt einreichen! It’s a piece of cake. (Übrigens, der Name »cake« leitet sich aus der Form unserer Plakatwand ab. Konstruktiv erinnert sie an ein Tortenstück, was den einfachen Vorteil hat, dass immer gleichzeitig zwei Arbeiten präsentiert werden können. Das jeweils Aktuellste auf der Vorderseite in Richtung Frankenring, die vorherige Arbeit sieht man auf der Rückseite, dem Fachbereichsgelände zugewandt.)

In der Bildergalerie finden sich alle bisherigen Einreichungen! Von links nach rechts: Ezra-Samuel Romich; Julia Zejn; Karl Uhlenbrock; Emilia Breit; Alex Zemelka; Kursergebnisse Typo1; Karl Uhlenbrock und Birgitta Thaysen.

Otl Aicher entdecken – in einer bibliophilen Sonderausgabe!

Zur Erinnerung an den großen Denker und Gestalter Otl Aicher, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, hat der Fachbereich Design in der »designkrefeld edition« eine limitierte Auflage des Textes »typographie und bürgerliche freiheit« publiziert.

Otl Aicher war nicht nur einer der herausragenden Gestalter der Nachkriegszeit, er verfasste auch zahlreiche Schriften und Bücher. Mit unserer Publikation wollen wir allen an Gestaltung und Geschichte Interessierten einen kurzweiligen Einstieg in die Texte von Aicher ermöglichen, da diese auch heute noch von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind.

Prof. Gummert-Hauser: »Es war nicht einfach, für diese vielschichtige Person nur einen Text exemplarisch auszuwählen. Wir haben uns für den Text »typographie und bürgerliche freiheit« entschieden, dieser ist erstmals 1988 in dem Buch »typographie« erschienen. Er weist Otl Aicher nicht nur als Designer oder Autor von Fachtexten aus, sondern er zeigt sein ganzheitliches Denken und seine grundsätzliche Haltung zu Gesellschaft und Politik. Der Text wird der streitbaren und widersprüchlichen Persönlichkeit des Schwaben gerecht, für den selbst die Anwendung von Groß- oder Kleinbuchstaben eine politische Angelegenheit war.«

»Otl Aicher 100 – typographie und bürgerliche freiheit« – Die kleine, bibliophile Sonder-Edition, die mit einer Biografie Aichers eingeleitet wird, wurde von Nora Gummert-Hauser gestaltet und handgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Team der Druckwerkstatt am Frankenring wurde sie liebevoll im Buchdruck, Digitaldruck und Siebdruck in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren gedruckt und handgeheftet. Unterstützt wurden die designkrefelder glücklicherweise noch von einer anderen Koryphäe aus dem Bereich der Gestaltung: Erik Spiekermann aus Berlin borgte ihnen aus dem unerschöpflichen Fundus seiner Druckwerkstatt p98, die hier im Haus fehlenden Umlaute der Bleilettern der Schrift Akzidenz Grotesk. Und wenn sie genau hinsehen, entdecken sie, welche Seiten zuerst gedruckt wurden, denn dort fehlten diese noch!

Für Aicher war das Fachliche untrennbar mit dem Gesellschaftlichen verbunden. Seine Ansprüche an sich selbst, sein persönliches Umfeld, sein Team und seine Kunden waren groß. Wir legen allen an Gestaltung, Architektur und Geschichte Interessierten die Lektüre des Weit-, Vor-, und Nach-Denkers Aicher ans Herz. Nicht nur im Jubiläumsjahr.


Otl Aicher 100
140 x 240 mm
48 Seiten + Umschlag (Steifbroschur mit aufgesetzten Deckeln)
Bleisatz (Text Aicher), Digitaldruck (Biographie) und Siebdruck (Umschlag)
drei Papiersorten
Fadenheftung/Koperte
Auflage 100 Exemplare

Für 24 Euro zzgl. Versand zu bestellen über folgenden Link:
www.hsnr.de/designkrefeld-edition

Ein kleiner Vorgeschmack zur Publikation findet sich hier:
https://youtu.be/YvBgESpRgSY

»designkrefeld summercamp«

brush up your brain and train! Wir freuten uns sehr, dass in diesem Jahr vom 13.06. bis 15.06. das »designkrefeld summercamp« wieder ein Comeback feiern konnte. Im Rahmen dieses Formats fand das folgende interessante Workshop-Programm zum Ausbau der Fähigkeiten unserer Student:innen statt:

  • »Profil ohne Neurose die Entwicklung eines marktfähigen Profils als Designer*in« / »Topp! So machen wir das – Verhandlungen führen als Designer*in«, Andreas Maxbauer
  • »Calligraphy & Lettering«, Steffen Elias Mumm
  • »Zeichnen auf Stein – ein Lithographie-Workshop«, Prof. Jochen Stücke & Marco Henkenjohann
  • »InDesign für POD-Studierende«, Steffi Schweers & Thomas Junold
  • »FOUND OBJECTS / LOST SOUNDS – Die Kunst zu finden, ohne zu suchen.«, Marius Chwalek
  • »Speedreading meets Jonglearning® – Schneller lesen und mehr verstehen«, Dr. Nils Echterhoff
  • »Urban Sketching«, Janko Grode
  • »Pitch Your Green Idea! – Spiel dich zu deiner nachhaltigen Unternehmung«, Steffen Pabst und Petra Worms

 

Wir bedanken uns bei den großartigen Referent:innen für die Durchführung dieses inspirierenden Programms und freuen uns schon auf das »designkrefeld summercamp 2023«.

Exemplarisch für das »designkrefeld summercamp 2022« folgende kurze Zusammenfassung von Prof. Jochen Stücke zu dem Workshop »Zeichnen auf Stein – ein Lithographie-Workshop« sowie nachfolgend in der Galerie einige Impressionen:

Während des diesjährigen Summercamps haben wir vom 13.06. bis zum 15.06.22 in unseren Werkstätten einen Lithografie-Workshop angeboten. Dieses außergewöhnliche Flachdruckverfahren, das vor mehr als 200 Jahren erfunden wurde, bietet eine Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Ohne diese Technik wären beispielsweise die Plakatdrucke eines Toulouse-Lautrec nicht denkbar gewesen.

Wir können in unserem Haus diese anspruchsvolle Kunstform in der Lehre anbieten, weil wir mit Marco Henkenjohann einen Drucker als Werkstattleiter haben, der über eine enorme Erfahrung verfügt, die technischen Besonderheiten der Lithografie zu vermitteln.

Der Workshop bot den Teilnehmern einen vollständigen Überblick über die Arbeitsschritte von der Vorbereitung der Litho-Steine bis hin zum fertigen Druck eigner Werke.

Less walkin more Talkin #28 – Entdecke Träume Rebelliere

Im Rahmen der Vortragsveranstaltung LWMT von Prof. Gummert-Hauser und Jens Könen war am 22. Juni Michael Menge, der Geschäftsführer der Designagentur »Oppa Franz« Duisburg in designkrefeld zu Gast. Er wurde von vielen Studierenden und Lehrenden willkommen geheißen und wir haben uns sehr über den Vortrag live in der Shedhalle gefreut.

Bevor er »Oppa Franz« gründete, durchlief Michael Menge zahlreiche kreativwirtschaftliche Stationen. Dazu zählen unter anderem Baggen Design, Oktober Kommunikation, Saatchi & Saatchi und Ogilvy. Mit der eigenen Agentur wurde er bereits vielfach ausgezeichnet. Red Dot Award, European Design Award, IF Award, ADC, German Design Award, um nur einige zu nennen. Neben der Arbeit an Agentur-Projekten war Michael bereits Jury-Mitglied bei »Gute Gestaltung 2019« des DDC. Außerdem ist er einer von 100 Designer:innen, die Briefmarken in Deutschland gestalten dürfen.

Für die Studierenden sicher auch interessant zu hören, dass sein Lebensweg keineswegs immer geradeaus lief, sondern auch er einige Schleifen mit Höhen und Tiefen durchlief, bis er jetzt in 2022 auf Platz 37 der kreativsten Agenturen Deutschlands im PAGE Ranking landete. Danke für den authentischen Einblick in diesen Lebensweg!

Preview! Die nächste LWMT#29 findet am 3. November um 13 Uhr in der Shedhalle statt. Zu Gast ist Malin Schulz – Artdirektorin und Mitglied der Chefredaktion DIE ZEIT.

»designberufe rufen!« digital

Im Sommersemester 22 fand am 20.05.2022 erneut eine digitale Version der »designberufe rufen!« statt. Designkrefeld-Studierende hatten die Möglichkeit, verschiedene Agenturen kennenzulernen, in denen sie ihr Praktikum absolvieren oder nach dem Abschluss beruflich durchstarten können. Die Agenturen präsentierten sich jeweils in einem 30-minütigen Slot. Anschließend standen die Ansprechpartner:innen noch 15 Minuten für Fragen der Studierenden zur Verfügung.

Mit dabei waren: treibhaus - AgenturCampus für KreativKonzeption, MUTABOR, Scholz & Friends, BUTTER., VMLY&R, thjnk, Peter-Schmidt-Group, dreiform, blood actvertising

Wir freuen uns schon auf die »designberufe rufen!« 2023. Dann wieder in Präsenz in der Shedhalle!

Exkursion Museum Schloss Moyland

Am 31.05.2022 haben wir im Rahmen der Lehrveranstaltung „Künstlerische Druckgrafik“ eine Exkursion zum Museum Schloss Moyland in Bedburg-Hau bei Kleve unternommen, um uns die Ausstellung „Flächenbrand Expressionismus“ anzusehen, die mit Arbeiten aus der Sammlung Joseph Hierling und Blättern aus dem Museumsbestand einen hervorragenden Überblick über den Holzschnitt im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bot.

Da der Hochdruck bei uns einen Schwerpunkt im Sommersemester bildete, war es für alle Beteiligten interessant, die technische und inhaltliche Vielfalt einer einzigen Kunstströmung in Augenschein nehmen zu können. Neben Grafiken berühmter Künstler - wie Ernst Ludwig Kirchner oder Christian Schad - boten auch Blätter wenig bekannter Holzschneider interessante Anregungen zur eigenen Bildgestaltung.

Prof. Jochen Stücke

KölnSkulptur#10 | ‚Über Natur – Natural Takeover‘

Foto: Prof. Thomas Klegin

Zum Auftakt einer Exkursionsreihe der ‚designkrefeld’ Exkurswoche folgten Student:innen dem gemeinsam konzipierten Angebot von Prof. Thomas Klegin und Prof. Angelika Rösner zu einem Besuch des Skulpturenparks Köln.

Die aktuelle Inszenierung ‚Über Natur – Natural Takeover‘ der Ausstellungs-reihe KölnSkulptur stellte aktuelle Positionen zeitgenössischer Skulptur im Außenraum vor, die sich, inspiriert von der Lage des öffentlichen Parks zwischen Rhein, Kölner Zoo, Flora und Botanischem Garten, mit dem Thema Natur auseinandersetzen und auf diese Weise mit ihrer Umgebung korres-pondieren.

Integriert in den Sammlungsbestand des Skulpturenparkes, mit seinen zahl-reichen Außenskulpturen von international renommierten Künstlern und Künstlerinnen, boten nicht nur die aktuellen Arbeiten Eindrücke und Erfahrungen für einen angeregten Diskurs.

‚Kunst und Natur‘ – Museumsinsel Hombroich

Foto: Prof. Thomas Klegin

Mit einem Folgeexkurs luden Prof. Klegin und Prof. Rösner Student:innen zu einem Besuch der Museumsinsel Hombroich und die angrenzende Raketenstation Hombroich ein, um das vielfältige sinnliche und dyna-mische Zusammenspiel von Kunst, Natur und Bauwerken gemeinsam zu erleben und zu diskutieren.

Das Erkunden des Landschaftsschutzareals mit seinen begehbaren, teils als Ausstellungsgebäude zur Präsentation einer bedeutenden Kunstsammlung genutzten Skulpturen, vermittelte mit vielfältigen Eindrücken das Selbstverständnis der Museumsinsel - ein Ort schöpferischer Prozesse, der Experimente und ihres offenen Ausgangs zu sein und sich als Insel in einer Gegenwart aus Schnelllebigkeit, Nutzenorientierung und Konsum zu verstehen.

Kunst parallel zur Natur zu betrachten war für alle Beteiligten sicherlich ein nachhaltiges Erlebnis.

Kunst und Alltag – Kunsthalle Recklinghausen

Foto: Prof. Thomas Klegin

Ein Besuch der Kunsthalle Recklinghausen schloss die von Prof. Klegin und Prof. Rösner geleitete Exkursions- reihe ab. Mit „Flo’s Retrospective“ zeigte die Kunsthalle im Rahmen der Ruhrfestspiele die erste Einzelausstellung der estnischen Künstlerin Flo Kasearu in Deutschland.

Die für die Kunsthalle inszenierte ‚Retrospektive‘ widmete sich sowohl globalen Themenkomplexen wie Wirtschaftskrisen und Nationalismen, als auch die damit verbundenen absurden Seiten des Kunstsystems mit seinen patriarchisch-hierarchischen Strukturen.

Kasearu vermag es sozial dringliche und politisch relevante Themen in ihren installativen und interaktiven Arbeiten zu verdichten. Künstlerisch seziert, erforscht, verhandelt und zelebriert sie das Verhältnis von Ernst
und Humor, von Strenge und Witz und reflektiert das post-sowjetische Erbe und die kapitalistische Realität Estlands. Die ‚Alltagsinszenierungen‘ waren ein kritisches und heiteres Finale der Exkursionsreihe.

 

Exkursion in das Papiermuseum Düren

Foto: Prof. Nora Gummert-Hauser

Am Mittwoch, den 15. Juni, ging es bei schönstem Wetter nach Düren. Dort erwartete uns eine sehr gute Führung durch das Museum und ein Workshop, in welchem wir selbst Papier geschöpft und im Anschluss auch geprägt haben.

Das Thema Papier begleitet Düren seit mehr als 400 Jahren – seitdem wird entlang der Rur Papier hergestellt und verarbeitet. Mehr als 100 Betriebe arbeiten als Hersteller von Papier, in der Verarbeitung und als Zulieferer. Deshalb ist Papier weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor in der Stadt – es prägt auch die regionale Identität.

Das Papiermuseum wurde 1990 in direkter Nachbarschaft zum Leopold-Hoesch-Museum gebaut. Seit 2018 erstrahlt es in neuem Glanz – umgebaut von dem Kölner Architekten Klaus Hollenbeck, dessen  Entwurfskonzept (Papierfaltung, Prägung und Wasserzeichen) sich nicht nur in der äußeren Hülle wiederfindet, sondern als Gesamtkonzept in die komplette Ausstellungsgestaltung der Sammlung einfließt. Für uns als Designer:innen ein Glücksfall, – wohltuend zu sehen, wie durchdacht die Gesamtgestaltung umgesetzt wurde und sich im kleinsten Detail wiederfindet. Ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen. Bis Anfang Oktober ist neben der Dauerausstellung noch die Ausstellung: »BAMP: Bauen mit Papier«, die vom Fachgebiet Plastisches Gestalten der Architekturfakultät der TU Darmstadt kuratiert ist, zu sehen.

Infos unter:
https://papiermuseum-dueren.de

Exkursion Berlin

Foto: Prof. Susanne Specht

Eine Gruppe von 16 Student:innen tauchte für vier Tage in einen unvergesslichen Kulturmarathon/Berlin ein. Auf dem Programm standen aktuelle Ausstellungen in der wieder eröffneten Nationalgalerie und der Gemäldegalerie, Spaziergänge zu historischen Orten, Kunstgalerien, der Hamburger Bahnhof mit vielen zeitgenössischen Positionen, das Humboldtforum und Kleinode, wie das Buchstabenmuseum oder dark matter.

In der Wochenmitte gab es im Atelier von Prof. Specht ein Get-Together mit Alumni und externen Kreativen für einen vertiefenden Austausch.

Exkursion Amsterdam – Rijksmuseum & Streetart Museum

Foto: Mathias Lanfer

Eine Exkursion nach Amsterdam. Die Begegnung der alten Meister von Rembrandt bis Franz Hals und Kunst aus dem 12 Jh. am ersten Tag und als Kontrastprogramm, die Urban Streetart Künstler und Graffiti Szene am zweiten Tag.

Eine lebendige Veranstaltung mit 30 Student:innen, die wir nicht vergessen werden.

Dipl. Des. Mathias Lanfer

Julia Stoschek Collection Düsseldorf

Foto: Birgitta Thaysen

»WORLDBUILDING - VIDEOSPIELE UND KUNST IM DIGITALEN ZEITALTER«

Mit Birgitta Thaysen zusammen besuchten Student:innen aus dem 6. bis 2. Semester die private Kunstsammlung von Julia Stoschek. Als eine der weltweit größten Privatsammlungen für zeitbasierte Kunst feiert sie gerade ihr 15 Jähriges Jubiläum.

Die aktuelle Ausstellung WORLDBUILDING untersucht die Beziehungen zwischen Gaming und zeitbasierter Medienkunst; die Ausstellung bildet die jüngsten Entwicklungen der Bewegtbild-Kunst ab und zeigt auf wie Künstler:innen sich mit Computerspielen auseinandersetzen und diese zur Kunstform machen.  
https://www.jsc.art/exhibitions/15-jaehriges-jubilaeum-der-julia-stoschek-collection/

Mehr Details
https://www.jsc.art/wp-content/uploads/2022/05/WORLDBUILDING_Booklet.pdf

Exkursion in der Schriftgeschichte

Foto: Dr. Daniel Reynolds

Vom 12. bis zum 16. Juni begleiteten sechs Kommunikationsdesign-Student:innen den Fachlehrer für Typografie Dr. Dan Reynolds auf einer Exkursion nach Berlin. Dort genossen sie Einblicke hinter den Kulissen des Deutschen Technikmuseums und der Staatsbibliothek zu Berlin.

Im Technikmuseum war die Reisegruppe unter anderem durch des Außendepots sowie der immer noch wegen-Corona-nicht-zugänglichen Druckausstellung und des Historischen Archiv geführt. In der Staatsbibliothek wurde das Digitalisierungszentrum besucht und eine Führung durch das neurenovierte Haus am Unter den Linden war angeboten. Kostbare Schriftproben aus dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren an beiden Standorten untersucht, unter anderem sehr-seltenen Proben von der Krefelder Gravieranstalt Otto Kaestner.

Dank Dr. Reynolds’ wissenschaftliche Begleitung des vom digiS-geförderten Projekt »Die Sichtbarmachung des Sichtbaren – Berlins typografisches Kulturerbe im Open Access« waren keinerlei Eintrittsgebühren von den Teilnehmenden verlangt.

Foto: Prof. Richard Jung
Foto: Screenshot ADC-Talent-Award Show mit Prof. Richard Jung & Jo Marie Farwick

designkrefelder:innen in der Jury des ADC Talent Award

Durch ihre besonderen Leistungen im letzten Jahr waren fünf designkrefeld Student:innen in der 29-köpfigen Jury des ADC Talent Awards vertreten. Die Jury-Mitglieder Jakob Lares, Cherin Mohr, Jago Hintz, Etienne Wagner und Dominik Krüger erhielten für ihre goldenen Auszeichnungen im letzten Jahr das sehr exklusive Angebot für fünf Jahre ADC-Mitglieder zu werden.

Weiterhin waren die Professoren Thorsten Kraus und Richard Jung Teil der Jury. Professor Jung hat außerdem, gemeinsam mit Kollegin Jo Marie Farwick, die Moderation des Talent Show übernommen

designkrefeld Studierende gewinnen Talent Awards des ADC

Insgesamt zehn designkrefeld Student:innen wurden bei dem größten und wichtigsten Treffen der Kommunikationsdienstleistungsbranche gewürdigt. Ness Schwarzer wurde für ihre Arbeit »Tausend – Ein Plädoyer für die deutsch-polnische Freundschaft« in gleich doppelt ausgezeichnet. Sie erhielt Silber in der Kategorie »Craft: Graphic Design/Motion Design« und Bronze in der Kategorie »Concept: Brand Communication, Cross-Media Campaign«.

Bronze ging außerdem an die Abschlussarbeit der Studierenden Liza Klabunde mit dem Thema »Lorem Ipsum – Kultur als Marke« in der Kategorie »Concept: Digital Products/User Experience«. Darüber hinaus wurde sie in der Kategorie »Brand Design« ausgezeichnet. Ebenso erhielten die Semesterarbeit »Allohype, der Rentnertrick – mehr Auszubildende für die Pflege« von Lena Ullrich, Viktor Gertken, Linus Bock, Jannis Kersten, Dejan Mirnic und Camille Köhler sowie die Abschlussarbeit »Reminiscence to Brody & Carson with a little help from AI« von Alex Zemelka Bronzeauszeichnungen.

Eine Auszeichnung ging an Lena Birkelbach für ihre Arbeit »Moan – Attention To The Orgasm Gap« in der Kategorie »Craft: Copywriting/Storytelling«.

Foto: Lennart Ebert
Foto: Michael Grandt

designkrefelder Alumnus Lennart Ebert efolgreich in Mailand

Auf dem speziell Design‐Newcomern gewidmeten Format SaloneSatellite in Mailand war der designkrefeld Alumnus Lennart Ebert mit einem eigenen Stand präsent. Er war bereits zum zweiten Mal mit dabei.

Vielversprechend war bei Lennart Ebert vor allem das Regalsystem FLAG, das durch einen innovativen, aber sehr einfach bedienbaren und intuitiven Verankerungsmechanismus besticht.

Weitere Infos zu den Arbeiten von Lennert Ebert finden Sie unter dem folgenden Link:

LENNART EBERT

designkrefelder Michael Grandt zum ersten Mal in Mailand

Auch der designkrefelder Student Michael Grandt war mit einem eigenen Stand auf der Internationalen Möbelmesse SaloneSatellite in Mailand mit einem Stand präsent. Für ihn war es ein sehr erfolgreiches Debüt. Vor allem die Pendelleuchte FLOAT aus mundgeblasenem Glas zog das Interesse auf sich. Diese fällt durch das Zusammenspiel zweier kontrastierender Schirme aus unterschiedlichem Glas auf.

Mit gleich zwei Talenten am Start war Krefeld im Feld von 120 ausstellenden Designern aus aller Welt sehr stark präsent. Ein Beweis, dass der Fachbereich Design hervorragende Arbeit leistet, die sich mit namhafteren internationalen Hochschulen absolut messen kann.

Interesse an mehr Informationen zu den Arbeiten von Michael? Dann einfach einmal auf seiner Websites stöbern:

OMOTE URA - Michael Grandt

Foto: Volker Linger

Katrin Mevißen - FORMKULTUR - Mevißen & Jagla GbR:

Liebe Katrin, mit welchem Thema hast Du Deinen Abschluss gemacht?

Die gemeinsame Masterarbeit von Monika Izabela Jagla und mir entstand unter dem Titel »Amt für Raumnutzung«. Ein Projekt mit dem Fokus auf Raumverbrauch in Deutschland, bezogen auf Wohnraum. Dazu konzipierten wir eine Kampagne, die Verbraucher:innen auf den persönlichen Raumkonsum und die Folgen aufmerksam macht. Printmedien informieren über die Thematik und weisen auf alternative Möglichkeiten hin. Eine Website bietet Aufklärung über die Folgen der Bodenversiegelung, Raumumnutzungsbeispiele, Links zu Instituten und Vereinen.

Wo war Deine erste Station nach Deinem Abschluss?

Schon während des Studiums habe ich viel nebenbei gearbeitet. Mal in kleinen freien Projekten aber auch als Angestellte bei Agenturen für Corporate Design und als Projektassistenz bei der Montag Stiftung Urbane Räume, wo ich den Aufbau der Nachbarschaft Samtweberei begleiten durfte. Das hat mir zusätzlich zum Studium viel Praxiserfahrung gegeben und gezeigt wo und wie ich später arbeiten möchte. Nach dem gemeinsamen Master Abschluss haben Monika Izabela Jagla und ich entschieden, dass unsere Zusammenarbeit während des Studiums so gut funktioniert hat, dass wir unsere Anstellungsverhältnisse und Soloselbstständigkeiten aufgegeben haben um FORMKULTUR zu gründen.

In unserem Büro auf dem Westwall 27 arbeiten wir seitdem an gemeinsamen Projekten. Zusammen entwickeln wir konzeptionelle Strategien und ästhetische Lösungen nah am Menschen. Dabei liegen uns nachhaltige Projekte besonders am Herzen.

Wie ging es dann weiter? Was machst Du jetzt?

Am Anfang war es etwas schwierig  – auch wegen Corona – genügend Aufträge zu generieren. Wir haben viel an unserem Profil gearbeitet, an öffentlichen Ausschreibungen teilgenommen und vor allem nicht aufgegeben. Das hat sich bis heute ausgezahlt und wir konnten viele neue Kunden gewinnen und spannende Projekte umsetzen.

Parallel dazu haben wir mit einer Gruppe von Krefeld:innen den freischwimmer e.V. gegründet, dessen Vorstandsvorsitzende ich wurde. Der Verein setzt sich mit viel ehrenamtlichem Engagement dafür ein, das alte historische Krefelder Stadtbad mit neuem Leben zu füllen und das verwunschene Areal wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute bin ich dort gemeinsam mit Marcel Beging in der Projektentwicklung tätig. Durch die Förderung »Initiative Ergreifen« sind wir auf dem Weg unseren Teil des Areals zu entwickeln.

Auch über dieses Projekt hinaus setzen wir uns für ehrenamtliches Engagement ein und für partizipative Prozesse bei der Gestaltung des öffentlichen Raums.

Was hat Dir am Studium in Krefeld besonders gefallen?

Wir haben viel Theorie durchgenommen und uns dazu gemeinsam ausgetauscht. Das hat meine praktische Berufserfahrung gut untermauert und mir einen Berufsethos gegeben. Dabei fand ich es besonders spannend, dass in unserer Masterklasse viele ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Vorkenntnisse durch die Studierenden zusammenkamen.

Möchtest Du aktuellen designkrefeld-Student:innen etwas mit auf den Weg geben?

Ihr braucht: Neugierde, Mut, Leidenschaft für das was ihr tut und Durchhaltevermögen. Lasst Euch genügend Zeit für das Studium, der Rest kommt von selbst.

  • 19.09. Ersti-Begrüßung in der Shedhalle
  • 23.09. Absolvent:innen-Zeremonie
  • 24.09. + 25.09. designkrefeld werkschau
  • 13.10. + 14.10. designkrefeld designlab
  • 20.10. DESIGN DISCUSSION 83
  • 03.11. LessWalkinMoreTalkin #29
  • 04.11. Mastersymposium
  • 17.11. DESIGN DISCUSSION 84
  • 28.11. - 04.12. designkrefeld wunderbar auf dem »MIKS« Weihnachtsmarkt
  • 07.12. designachtsmarkt
  • 12.01. DESIGN DISCUSSION 85

Hochschule Niederrhein
Fachbereich Design
Frankenring 20
47798 Krefeld
www.designkrefeld.de

Redaktion:
Danny Eickemeyer

 

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Danny Eickemeyer, Dipl.-Kfm. (FH)
Fachbereichsmanager Ansprechpartner für Presse- und Kooperationsanfragen