eLearning für Lehrende

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Digitale Bildungssysteme

An der Hochschule Niederrhein steht Studierenden und Lehrenden seit dem SoSe 2015 die Lernplattform 'Moodle' zur Verfügung. Die Moodle-Startseite erreichen Sie unter der URL: https://moodle.hsnr.de.

Andere digitale Tools ergänzen das Repertoire der Lernplattform und können auch in Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden; teilweise sind sie speziell für MINT-Fächer geeignet.

Regelmäßig finden Moodle-Einführungen und -Labore statt (siehe Termine) und diverse Workshops können im Rahmen unserer Verbundprojekte und Netzwerke angeboten werden.

Anregungen für Qualifizierungen, neue Tools oder Informationsmaterialien können Sie gerne an das digitaLe-Projekt in Ihrem Fachbereich oder die u.g. Kontakte senden.

Beispiele guter Lehrpraxis finden Sie auf der Seite der Medien- und Hochschuldidaktik. Hier finden Sie auch Informationen zur Le/Ni-Lehrprojektförderung, dem Förderprogramm für innovative Lehrideen.

eLearning-Team
Beantwortet Ihre Fragen rund um Moodle, eLearning, eAssessment

Vielfältige digitale Lehre

In diesem Überblick zeigen wir Ihnen, wie Power Point Präsentationen vertont werden können und welche interaktiven Lehr-Lernszenarien von Moodle unterstützt werden. Webkonferenzen können mithilfe des DFN oder Zoom durchgeführt werden.

In Ihren Moodle-Kursen können Sie beispielsweise Diskussionsforen moderieren, Aufgaben stellen und Feedback geben oder vertonte Präsentationen anbieten. Konkrete Informationen finden Sie im Reiter "Online kommunizieren & kollaborieren".

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Mediendidaktikerin im Fachbereich oder an das eLearning-Team. Das Moodle-Handbuch hilft Ihnen bei Fragen rund um Moodle. Bei Fragen zu dieser Webseite, schicken Sie eine E-Mail an elearning(at)hs-niederrhein.de.

Jetzt aktiv: Im Forum "Beratung_Moodle" posten Lehrende & Studierende hilfreiche Tipps und wir zeigen Ihnen konkrete Beispiele für digitale Lehre.

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Externe Inhalte verwenden - OER

Auf der Webseite unseres Verbundprojektes [bridge] werden einige Datenbanken und Verzeichnisse genannt, in denen nach freien Lehr- und Lernmaterialien recherchiert werden kann.
Viele Open Educational Ressources sind für die Verwendung in der Lehre lizenziert - vielleicht finden Sie auf diesem Weg Inhalte, die Sie dann nicht mehr selbst erstellen müssen.

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PowerPoint-Präsentationen vertonen

Mit PowerPoint können in Präsentationen Audiokommentare eingesprochen werden. Die neue Datei wird für die Studierenden im Moodle-Kurs hochgeladen. Zur Begleitung der eigenständigen Erarbeitung bietet es sich z.B. an, ein Diskussionsforum mit konkreten Aufgaben zu moderieren, kürzere Textbeiträge über die "Aufgabe" oder das "Glossar" in Moodle einzusammeln und zu kommentieren, etc.

Hinweis: Das .ppsx-Format verhindert, dass die Datei nach dem Download bearbeitet werden kann. Es handelt sich um ein geschütztes Datei-Format.

Vertonung von PowerPoint-Präsentationen

1. Öffnen Sie Ihre PowerPoint-Präsentation.
2. Rufen Sie die erste, zu vertonende Folie auf.
3. Klicken Sie die Registerkarte „Einfügen“ an und wählen Sie „Audio > Audioaufnahme...“ aus.
4. Vergeben Sie für Ihre Audioaufnahme einen Namen und beginnen durch Anklicken des „roten Kreises“ Ihre Aufnahme. Mit Anklicken des „blauen Quadrats“ beenden Sie die Aufnahme, mit Klick auf "OK" schließen Sie den Vorgang ab.
5. Bearbeiten Sie so viele Folie wie gewünscht.
6. Speichern Sie Ihre Präsentation unter dem Format „PowerPoint-Bildschirmpräsentation (*.ppsx)“ ab (*.ppsx = Datei ist vor einer Bearbeitung geschützt).
7. Laden Sie Ihre Präsentationsdatei entweder in Moodle oder in Sciebo hoch und nennen Sie den Studierenden den entsprechenden Moodle-Kurs bzw. den Sciebo-Link (in Sciebo "teilen" verwenden).

Damit die entstehenden Dateien nicht zu groß sind (optimal < 100 MB) können sie aufgeteilt und damit Pausen eingebaut werden, welche auch für die Studierenden eine didaktisch sinnvolle Unterbrechung sind.

Tipp: Mit einem Headset oder Mikrofon erhalten Sie die bestmögliche Audioqualität.

Wenn Sie nicht nur Audio, sondern auch Bild aufzeichnen wollen, klicken Sie auf den nebenstehnden Kasten "Screencasts aufzeichnen".

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Videotutorials / Screencasts aufzeichnen

Bildschirm mit Powerpoint aufnehmen

In Powerpoint können Sie die Funktion  "Bilschirmpräsentation aufzeichnen" für Screencasts nutzen. Im Gegensatz zu vielen Screencasting-Programmen bleiben die Folien einzeln bearbeitbar, so dass Sie nachträglich etwas in der Aufzeichnung ändern können.

Gehen Sie dafür wie folgend vor:

1. Klicken Sie die Registerkarte "Bildschirmpräsentation" an und wählen Sie "Bilschirmpräsentation aufzeichnen > "Aufzeichung ab aktueller Folie beginnen" aus.
2. Halten Sie die Präsentation wie gewohnt - Markierungen, Stiftbewegungen und Ton werden aufgezeichnet.
3. Klicken Sie "Bildschirmpräsentation beenden" zum Abschluss.
4. Speichern Sie Ihre Präsentation unter dem Format „PowerPoint-Bildschirmpräsentation (*.ppsx)“ ab (*.ppsx = Datei ist vor einer Bearbeitung geschützt).
5. Laden Sie Ihre Präsentationsdatei entweder in Moodle oder in Sciebo hoch und nennen Sie den Studierenden den entsprechenden Moodle-Kurs bzw. den Sciebo-Link (in Sciebo "teilen" verwenden).
 
Vorsicht: Die Funktion kann fehlerhaft sein - der Stift verspringt sporadisch, manchmal auch die Folie. Springt man auf eine bereits bearbeitet Folie, wird die alte Aufzeichnung überschrieben. Deswegen kann es ratsam sein, nach jeder Folie die Präsentation zu speichern.

Andere Softwarelösungen finden Sie unter "Digitale Tools". Damit die entstehenden Dateien nicht zu groß werden (optimal < 100 MB) können sie aufgeteilt und so Pausen eingebaut werden, welche auch für die Studierenden eine didaktisch sinnvolle Unterbrechung sind.

Tipp: Überlegen Sie, was didaktisch sinnvoll ist - eine Powerpoint-Präsentation ist einfach zu vertonen und von geringer Dateigröße, ein Screencast ist aufwendiger und größer.

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Online kommunizieren & kollaborieren (Moodle)

Durch eine Reihe von Moodle-Aktivitäten wird die soziale Dimension des eLearnings unterstützt: Sich mit anderen auszutauschen, bei Problemen gegenseitig zu helfen und gemeinsam Aufgaben zu bearbeiten.

Forum

Das Forum ist ein vielseitiges Werkzeug für die asynchrone Kommunikation. Studierende können es von überall und jederzeit nutzen, um an beliebigem Ort, zu beliebiger Zeit Diskussionsbeiträge zu lesen, eigene Beiträge zu verfassen oder auf Fragen von Kommilitoninnen und Kommilitonen zu antworten. Für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten gibt es verschiedene Forumstypen. Es kann z.B. die Zahl der neuen Themen begrenzt werden oder das Forum auf ein einzelnes Thema beschränkt werden. Bitte informieren Sie Ihre Studierenden, wann und auf welche Weise Sie das Forum moderieren.
Hinweis: Im "Newsletter" können Lehrende posten, Studierenden haben nur Leserechte.

Chat

Der Chat ist leider nicht für die gleichzeitige Nutzung mit sehr vielen Personen geeignet (d.h. nicht nur in der eigenen Veranstaltung / Gruppe sondern in Bezug auf die gesamte Moodle-Installation).

Feedback

Mit der Aktivität "Feedback" können Rückmeldungen der Teilnehmenden eingeholt werden. Es werden eigene Fragen erstellt, die Beantwortung ist  anonymen möglich und ist automatisch grafisch aufbereitet. Für organisatorische Zwecke (z.B. der Anmeldung zu einer Exkursion) kann das Feedback nicht-anonym verwendet werden.

Adobe Connect-Plugin

Die Webkonferenz "Adobe Connect" wird im nächsten Abschnitt erläutert. 

Glossar

Das Glossar kann eingesetzt werden, um kooperatives Lernen zu fördern. Studierende können gemeinsam Wörterbücher oder Lexika zu einem Themenbereich aufbauen. Im Glossar werden Stichwörter oder Begriffe als Einträge hinterlegt, mit Hilfe von Texten, Grafiken, Videos und Links erklärt und Kategorien zugeordnet. Lehrende haben die Möglichkeit, neue Einträge vor der Freigabe zu prüfen. Zudem ist eine Bewertung von Beiträgen möglich.

Wiki

Wie das Glossar eignet sich auch das Wiki zur Förderung kooperativen Lernens. Die Form der Wissensdarstellung ist im Wiki jedoch weniger formal und vorstrukturiert. Ein Wiki ist ein Hypertext-System für Webseiten, die nicht nur gelesen, sondern auch online bearbeitet werden können. Einzelne Seiten eines Wikis können kommentiert und die unterschiedlichen Versionen einer Seite können angezeigt werden.

Etherpad-Lite

Mit der Aktivität „Etherpad Lite“ können mehrere Personen gleichzeitig an einem Text arbeiten. Der Text wird automatisch synchronisiert, während geschrieben wird. Dies kann zum Beispiel zum Schreiben eines Protokolls mit unterschiedlichen Protokollanten oder zur Erstellung einer gemeinsamen Arbeit genutzt werden. Die Beiträge haben zunächst unterschiedliche Farben je Autor*in. Nach Fertigstellung des gemeinsamen Dokuments kann dieses in unterschiedlichen Formaten exportiert werden.

Gegenseitige Beurteilung

Die Aktivität Gegenseitige Beurteilung funktioniert ähnlich wie die Aktivität Aufgabe, gibt Nutzern aber zusätzlich die Möglichkeit, sich gegenseitig zu bewerten (Peer Review). Auch die Berurteilungen selbst können bewertet werden. Ausgewählte Abgaben können am Ende der Aktivität für alle einsehbar veröffentlicht werden.

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Lehre organisieren & Lernen unterstützen

Die Lernplattform "Moodle" bietet eine Reihe von Instrumenten, die Lehrende bei der Organisation ihrer Lehrveranstaltung nutzen können:

Einschreibeschlüssel

Der Zugang zu jedem Moodle-Kurs wird durch einen Einschreibeschlüssel geschützt. Dieser Schlüssel wird bei der Beantragung eines Kurses festgelegt und den Studierenden in der Präsenzveranstaltung mitgeteilt. Neben dem Einschreibeschlüssel für Studierende können weitere Schlüssel, z.B. für TutorInnen festgelegt werden.

Verzeichnisse anlegen

Durch Anlegen eines Verzeichnisses wird über ein Element der Zugang zu vielen Dateien in unterschiedlichen Unterverzeichnissen möglich. Im Vergleich zum Anlegen von Einzeldateien kann so bei umfangreichen Materialsammlungen ein Moodle-Kurs "schlank" gehalten werden. Eine in eine zip-Datei gepackte Ordnerstruktur kann per drag & drop in ein Moodle-Verzeichnis übernommen und dort entpackt werden. Auf diese Weise können die auf dem eigenen Rechner vorhandenen Arbeitsmaterialien mit wenigen Klicks auf die Lernplattform übertragen werden. Sollen auch Studierende die Möglichkeit haben, Dateien in einem Verzeichnis abzulegen, können ihnen Bearbeitungsrechte erteilt werden.

Gruppen einrichten & verwalten

Zur Durchführung von Gruppen- oder Projektarbeiten können Gruppen eingerichtet werden. Dazu gibt es drei Möglichkeiten:

  • automatische Erstellung der Gruppen (z.B. per Zufall oder alphabetisch)
  • manuelle Gruppenzuordnung der Teilnehmer*innen durch die Lehrperson
  • die Studierenden wählen mit der Aktivität "Gruppenabstimmung" selbst die Gruppenzugehörigkeit

Für Gruppenaktivitäten gibt es zwei Optionen: "getrennte Gruppen" – nur die Mitglieder der eigenen Gruppe sind für die Teilnehmer*innen sichtbar und "sichtbare Gruppen" – jede*r arbeitet in der eigenen Gruppe, kann aber die anderen Gruppen sehen.

Newsletter

Lehrende können über den in jedem Moodle-Kurs standardmäßig eingerichteten Newsletter Mitteilungen an alle Teilnehmer*innen einer Veranstaltung senden. Diese Mitteilungen werden an die Hochschul-E-Mailadresse der Studierenden weitergeleitet. WICHTIG: Studierende können im Newsletter nicht anworten. Richten Sie dafür ein "Forum" ein und informieren Sie die Studierenden, wann es wie moderiert wird. 

Abstimmung

Zur Abstimmung von Terminen oder zur Themenvergabe für Hausarbeiten o.ä. kann die Aktivität "Abstimmung" genutzt werden. Dabei kann eine Obergrenze für die Anzahl der Personen festgelegt werden, die eine Abstimmungsalternative wählen können.

Terminplaner

Für die gemeinsame Terminfindung bietet die Aktivität "Terminplanung" eine Vielzahl an Einstellungsoptionen. Fristen für die An-, Ab- und Ummeldung können festgelegt, Gruppentermine eingerichtet und Links zu Online-Veranstaltungen veröffentlicht werden.

Die Bereitstellung von Arbeitsmaterialen für das zeit- und ortsunabhängige Lernen ist eine Grundfunktion von Moodle. Für die Strukturierung und Darstellung von Texten und Dokumenten stehen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung.

Kursformat & Kursdarstellung

In den Einstellungen eines Moodle-Kurses kann das Kursformat und die Anzahl der Kursabschnitte festgelegt werden.

  • Standardformat ist das Themenformat (Einteilung des Kurses in Themenabschnitte).
  • Sehr ähnlich ist das Wochenformat (Einteilung in Wochenabschnitte ab Kursbeginn).
  • Visuell gestalten lässt sich das Gridformat (Raster aus Bildern in der Kursübersicht).
  • Mit den komprimierten Abschnitten (aufklappbare Kursabschnitte) kann die Übersichtlichkeit erhöht werden.
  • Im Einzelaktivitäts-Format wird nur eine Aktivität angezeigt (z.B. ein Lernpaket).
  • Beim sozialen Format wird nur ein Forum angezeigt.

Auch die Wahl der Kursdarstellung kann genutzt werden, um einen Kurs übersichtlich zu gestalten. Zum Beispiel wird durch das Anzeigen von jeweils nur einem Abschnitt pro Seite - anstatt dem Anzeigen aller Abschnitte - der Seitenumfang reduziert. So kann Studierenden langes Scrollen auf der Suche nach Materialien und Aktivitäten erspart werden.

Inhalte mit H5P gestalten

Mit dem in Moodle integrierten Autorentool "H5P" erweitern sich die Vorlagen für kreative Gestaltungen: Zeitleiste (Timeline), Course Presentation oder das "Accordion" sind Darstellungsmöglichkeiten, die in diesem Moodle-Kurs beschrieben werden. Die mit H5P erstellten Inhalte können als Open Educational Ressources markiert und in andere Webseiten eingebunden werden.

Textfeld & Textseite

Texte können nicht nur als Dateien (z.B. im PDF-Format) in Moodle eingestellt werden, sondern mit dem Moodle-Texteditor auch als Textfeld oder Textseite angelegt werden.

Das Textfeld wird ohne Überschrift direkt in einem Kursabschnitt angezeigt. Textfelder können für Begrüßungen, kurze Informationen oder zur Gestaltung der Kursseite genutzt werden - z.B. durch Einbindung von Grafiken. Für Texte, die länger als ein paar Zeilen sind, eignet sich das Textfeld hingegen nicht, da ein Kursabschnitt sonst zu lang und damit unübersichtlich würde.

Die Textseite wird über einen Link - evtl. mit kurzer Beschreibung - aufgerufen. Textseiten können für die Erstellung von kursspezifischen Inhalten oder Informationen eingesetzt werden - kurze Lehrtexte, Literaturlisten, Erläuterungen zum Kursablauf etc.

Lerninhalte als Buch strukturieren

Mit dem Buch können mehrseitige Lerninhalte in buchähnlicher Form mit Kapiteln und Unterkapiteln (weitere Ebenen sind nicht möglich) zusammengestellt werden. Die Kapitelinhalte werden entweder über den Texteditor eingegeben oder als HTML-Seiten importiert. Ein Buch kann beispielsweise bei Gruppenarbeiten zur Sammlung und Dokumentation von Arbeitsergebnissen genutzt werden. Studierenden können dazu Bearbeitungsrechte erhalten. Über die Druckfunktion kann das Buch anschließend als PDF-Datei gespeichert werden.

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Moodle in a Nutshell / MINT digital

In diesem PDF finden Sie eine praktische Übersicht, welche Moodle-Aktivitätenund -Materialien sich wofür eignen - Was lässt sich bewerten? Wo können gemeinsam Inhalte erstellt werden? etc.

Eine Übersicht zu unserem Angebot für die MINT-Fächer finden Sie hier.

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Webkonferenzen / Zoom

Webkonferenzen können als Zoom Meetings oder durch den Verein Deutsches Forschungsnetz e.V. für Hochschulen veranstaltet werden.  Adobe Connect ist eine Webkonferenz, in der Präsentationen gezeigt werden können, sich Studierende per Chat und ggf. Audio/Kamera beteiligen und eine Aufzeichnung möglich ist. Konferenz einrichten:

  • über Zoom: Für Webkonferenzen hat die HN https://hs-niederrhein.zoom.us/ eingerichtet. Der Link darf auch in Moodlekursen bekannt gegeben werden. Bei Fragen hilft die Zoom-FAQ. Alternativ können Sie sich an zoom-support(at)hs-niederrhein.de wenden.
  • im Moodle-Kurs: Aktivität "Adobe Connect" (max. 200 Personen)
  • außerhalb von Moodle: Livestreaming (> 200 Personen) oder Adobe Connect (max. 200 Personen) über den DFN e.V (Veranstalter Login und aktuelle Informationen zur Kapazität). Der DFN bietet auch Unterstützung bei Fragen und Problemen: Hotline und E-Mailkontakt.
  • Mehr Infos zum Programm finden Sie unter "Adobe Connect & Streaming"

Um Webkonferenzen zu ersetzen oder Studierenden Informationen zu bieten, die nicht an einer Konferenz teilnehmen konnten, bietet es sich an, vertonten Präsentationen, das Moodleforum oder vorbereitete Aufgaben (z.B. zum gegenseitigen kommentieren, Literaturstudium etc.) zu nutzen.

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Lehre organisieren & Lernen unterstützen

Lehre organsieren Bild

 

Die Lernplattform "Moodle" bietet eine Reihe von Instrumenten, die Lehrende bei der Organisation ihrer Lehrveranstaltung nutzen können:

Einschreibeschlüssel

Der Zugang zu jedem Moodle-Kurs wird durch einen Einschreibeschlüssel geschützt. Dieser Schlüssel wird bei der Beantragung eines Kurses festgelegt und den Studierenden in der Präsenzveranstaltung mitgeteilt. Neben dem Einschreibeschlüssel für Studierende können weitere Schlüssel, z.B. für Tutor*innen festgelegt werden.

Gruppen einrichten & managen

Zur Durchführung von Gruppen- oder Projektarbeiten können Gruppen eingerichtet werden. Dazu gibt es vier Möglichkeiten:

  • automatische Erstellung der Gruppen (z.B. per Zufall oder alphabetisch)
  • manuelle Gruppenzuordnung der Teilnehmenden durch die Lehrperson
  • die Studierenden wählen mit der Aktivität "Gruppenabstimmung" selbst die Gruppenzugehörigkeit
  • gerechte Verteilung (siehe unten im Abschnitt „Online kommunizieren und kollaborieren“)

Für Gruppenaktivitäten gibt es zwei Optionen: "getrennte Gruppen" – nur die Mitglieder der eigenen Gruppe sind für die Teilnehmenden sichtbar und "sichtbare Gruppen" – jede*r arbeitet in der eigenen Gruppe, kann aber die anderen Gruppen sehen.

Newsletter

Lehrende können über den in jedem Moodle-Kurs standardmäßig eingerichteten Newsletter Mitteilungen an alle Teilnehmer*innen einer Veranstaltung senden. Diese Mitteilungen werden an die Hochschul-E-Mailadresse der Studierenden weitergeleitet. Da im „Newsletter“ nur Lehrende posten können, nutzen Sie für das Posting mit Studierenden bitte das „Forum“.

Abstimmung

Zur Abstimmung von Terminen oder zur Themenvergabe für Hausarbeiten o.ä. kann die Aktivität "Abstimmung" genutzt werden. Dabei kann eine Obergrenze für die Anzahl der Personen festgelegt werden, die eine Abstimmungsalternative wählen können.

Anwesenheit

Mit der Aktivität "Anwesenheit" kann, sofern gesetzlich erlaubt, die Anwesenheit der Studierenden erfasst und verwaltet werden. Nach der Anlegung von Einzelterminen oder wiederkehrenden Veranstaltungen lassen sich vier verschiedene Zustände unterscheiden: anwesend, verspätet, entschuldigtes Fehlen und unentschuldigtes Fehlen. Auf diese Weise können sowohl Lehrende als auch die Studierenden einen Überblick über die Anwesenheit erhalten.

Planer
Diese Aktivität kann zum Beispiel zur Erstellung von Sprechstundenterminen, Laborbelegungsplänen oder zur Vereinbarung von Online-Meetings genutzt werden. 

Lernmaterialien anbieten & strukturieren

Foto Lernmaterialien

 

Die Bereitstellung von Arbeitsmaterialen und somit die Ermöglichung des zeit- und ortsunabhängigen Zugangs ist eine Grundfunktion von Moodle. Für die Strukturierung und Darstellung von Texten und Dokumenten stehen eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung. In den Editoren lassen sich Audio- und Videodateien einbinden; sie werden direkt über das Mikrofon-, oder Kamerasymbol aufgenommen oder vorhandene Dateien integriert.

Kursformat & Kursdarstellung

In den Einstellungen eines Moodle-Kurses kann das Kursformat und die Anzahl der Kursabschnitte festgelegt werden.

  • Standardformat ist das Themenformat (Einteilung des Kurses in Themenabschnitte).
  • Sehr ähnlich ist das Wochenformat (Einteilung in Wochenabschnitte ab Kursbeginn).
  • Visuell gestalten lässt sich das Gridformat (Raster aus Bildern in der Kursübersicht).
  • Mit den komprimierten Abschnitten (aufklappbare Kursabschnitte) kann die Übersichtlichkeit erhöht werden.
  • Im Einzelaktivitäts-Format wird nur eine Aktivität angezeigt (z.B. ein Lernpaket).
  • Beim sozialen Format gelangen die Studierenden direkt in das Forum.

Auch die Wahl der Kursdarstellung kann genutzt werden, um einen Kurs übersichtlich zu gestalten. Zum Beispiel wird durch das Anzeigen von jeweils nur einem Abschnitt pro Seite - anstatt dem Anzeigen aller Abschnitte - der Seitenumfang reduziert. So kann Studierenden langes Scrollen auf der Suche nach Materialien und Aktivitäten erspart werden.

Inhalte mit H5P gestalten

Mit dem in Moodle integrierten Autorentool "H5P" erweitern sich die Vorlagen für kreative Gestaltungen: Zeitleiste (Timeline), Course Presentation oder das "Accordion" sind Darstellungsmöglichkeiten, die in diesem Moodle-Kurs beschrieben werden. Die mit H5P erstellten Inhalte können als Open Educational Ressources markiert und in andere Webseiten eingebunden werden.

Textfeld & Textseite

Texte können nicht nur als Dateien (z.B. im PDF-Format) in Moodle eingestellt werden, sondern mit dem Moodle-Texteditor auch als Textfeld oder Textseite angelegt werden. Mit der Aktivität „Universelles Textfeld“ werden über vier verschiedene „Textfeldtypen“ (Karussell, eingeklappter Text, Gitter und einfacher Text) verschiedene Designmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, mit welchen sich Inhalte gestalterisch darstellen lassen.

Das Textfeld wird ohne Überschrift direkt in einem Kursabschnitt angezeigt. Textfelder können für Begrüßungen, kurze Informationen oder zur Gestaltung der Kursseite genutzt werden - z.B. durch Einbindung von Grafiken. Für Texte, die länger als ein paar Zeilen sind, eignet sich das Textfeld hingegen nicht, da ein Kursabschnitt sonst zu lang und damit unübersichtlich würde.

Die Textseite wird über einen Link - evtl. mit kurzer Beschreibung - aufgerufen. Textseiten können für die Erstellung von kursspezifischen Inhalten oder Informationen eingesetzt werden - kurze Lehrtexte, Literaturlisten, Erläuterungen zum Kursablauf etc.

Verzeichnisse anlegen

Durch Anlegen eines Verzeichnisses wird über ein Element der Zugang zu vielen Dateien in unterschiedlichen Unterverzeichnissen möglich. Im Vergleich zum Anlegen von Einzeldateien kann so bei umfangreichen Materialsammlungen ein Moodle-Kurs "schlank" gehalten werden. Eine in eine zip-Datei gepackte Ordnerstruktur kann per drag & drop in ein Moodle-Verzeichnis übernommen und dort entpackt werden. Auf diese Weise können die auf dem eigenen Rechner vorhandenen Arbeitsmaterialien mit wenigen Klicks auf die Lernplattform übertragen werden. Sollen auch Studierende die Möglichkeit haben, Dateien in einem Verzeichnis abzulegen, können ihnen Bearbeitungsrechte erteilt werden.

Lerninhalte als Buch strukturieren

Mit dem Buch können mehrseitige Lerninhalte in buchähnlicher Form mit Kapiteln und Unterkapiteln (weitere Ebenen sind nicht möglich) zusammengestellt werden. Die Kapitelinhalte werden entweder über den Texteditor eingegeben oder als HTML-Seiten importiert. Ein Buch kann beispielsweise bei Gruppenarbeiten zur Sammlung und Dokumentation von Arbeitsergebnissen genutzt werden. Studierende können dazu Bearbeitungsrechte erhalten. Über die Druckfunktion kann das Buch anschließend als PDF-Datei gespeichert werden.

Datenbank

Mit der Datenbank können komplexe Themen strukturiert abbilden, die nach eigenen Wünschen mit Beschreibungen, Dateien, Messwerten o.Ä. gestaltet werden und durchsuchbare Ergebnisse liefern. Außerdem können Kategorien erstellt werden, um die Datenbank nach Ihren Wünschen zu ordnen.

Online kommunizieren & kollaborieren

Foto Online kommunizieren

 

Durch eine Reihe von Moodle-Instrumenten kann die soziale Dimension des eLearnings unterstützt werden: der Austausch mit anderen Kursteilnehmenden, die gegenseitige Hilfe bei Problemstellungen und das gemeinsame Bearbeiten von Aufgaben.

Forum

Das Forum ist ein vielseitiges Werkzeug für die asynchrone Kommunikation. Studierende können es nutzen, um an beliebigem Ort und zu beliebiger Zeit Diskussionsbeiträge zu lesen, eigene Beiträge zu verfassen oder auf Fragen von Kommilitoninnen und Kommilitonen zu antworten. Für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten gibt es verschiede Forumstypen. Neben dem Standardforum, kann so per Option die Zahl der neuen Themen begrenzt werden oder das Forum auf ein einzelnes Thema beschränkt werden.

Chat

Durch den Chat ist ein synchroner Austausch von Meinungen und unterschiedlichen Perspektiven außerhalb der Präsenzveranstaltungen möglich. Chaträume können sowohl zu festgesetzten Terminen genutzt werden, z.B.  für virtuelle Veranstaltungen oder zur Befragung von externen Experten, wie auch als offenes Kommunikationsangebot für die Teilnehmenden eines Moodle-Kurses.

Feedback

Mit der Aktivität "Feedback" können Rückmeldungen der Teilnehmenden eingeholt werden (durch eigene Fragen mit anonymer Beantwortung und der grafischen Aufbereitung). Als organisatorische Hilfe kann das Feedback auch im „nicht-anonymen“ Modus genutzt werden.

Adobe Connect-Plugin

Mit der Moodle-Aktivität Adobe Connect wird ein Adobe Connect pro Meeting erzeugt. Ein Adobe Connect-Meeting kann als öffentliches Meeting (jede Person hat über die Meetings-URL Zugang) oder als privates Meeting (nur im Moodle-Kurs eingeschriebene Personen haben Zugang) eingerichtet werden. Studierende können private Meetings erst betreten, wenn mindestens ein Veranstalter oder Host den Raum betreten hat.

In einem Adobe Connect-Meeting steht ein visueller (Webcam) und ein auditiver (über Headset) Kommunikationskanal zur Verfügung. Zudem können ein Whiteboard, lokale Dateien oder der Bildschirm der Teilnehmenden geteilt sowie ein integrierter Chat genutzt werden.

Glossar

Das Glossar kann eingesetzt werden, um kooperatives Lernen zu fördern. Studierende können gemeinsam Wörterbücher oder Lexika zu einem Themenbereich aufbauen. Im Glossar werden Stichwörter oder Begriffe als Einträge hinterlegt, mit Hilfe von Texten, Grafiken, Videos und Links erklärt und Kategorien zugeordnet. Lehrende haben die Möglichkeit, neue Einträge vor der Freigabe zu prüfen. Zudem ist eine Bewertung von Beiträgen möglich.

Wiki

Wie das Glossar eignet sich auch das Wiki zur Förderung kooperativen Lernens. Die Form der Wissensdarstellung ist im Wiki jedoch weniger formal und vorstrukturiert. Ein Wiki ist ein Hypertext-System für Webseiten, die nicht nur gelesen, sondern auch online bearbeitet werden können. Einzelne Seiten eines Wikis können kommentiert und die unterschiedlichen Versionen einer Seite können angezeigt werden.

Etherpad-Lite

Mit der Aktivität „Etherpad Lite“ können mehrere Personen gleichzeitig an einem Text arbeiten. Der Text wird automatisch während des Schreibens synchronisiert. Dies kann zum Beispiel zum Schreiben eines Protokolls mit unterschiedlichen Protokollanten oder zur Erstellung einer gemeinsamen Arbeit genutzt werden. Durch das Anzeigen von Autorenfarben können die Beiträge verschiedener Beteiligter sichtbar gemacht werden. Nach Fertigstellung des gemeinsamen Dokuments kann dieses in unterschiedliche Formate exportiert werden.

Gegenseitige Beurteilung

Die Aktivität Gegenseitige Beurteilung funktioniert ähnlich wie die Aktivität Aufgabe, gibt Nutzern aber zusätzlich die Möglichkeit, sich gegenseitig zu bewerten (Peer Review). Auch die Beurteilungen selbst können bewertet werden. Ausgewählte Abgaben können am Ende der Aktivität für alle einsehbar veröffentlicht werden.

Gerechte Verteilung

Mit der Aktivität Gerechte Verteilung können Studierende ihre Antworten mit einer persönlichen Gewichtung abgeben, um möglichst gerecht auf die zur Verfügung stehenden Optionen verteilt zu werden. Im Unterschied zur Aktivität Gruppenwahl erfolgt die Verteilung auf die Gruppen hier nicht nach dem First-Come-First-ServePrinzip. Die Teilnehmenden können in einem festgelegten Zeitraum für ihre Favoriten-Optionen abstimmen. Nach dem Ende der Abstimmung werden die Nutzer/innen auf die Optionen mittels eines Algorithmus möglichst gerecht verteilt. Änderungen können nachträglich manuell vorgenommen werden. Anschließend können die Ergebnisse für Studierende veröffentlicht und Gruppen aus den Ergebnissen generiert werden.

Lernprozesse begleiten & evaluieren

Foto Lernprozess begleiten

 

Durch Moodle-Aktivitäten kann in der Phase des Selbststudiums der Erwerb von Fertigkeiten und Kompetenzen unterstützt und die (Selbst-)Evaluation von Lernprozessen ermöglicht werden. Mit der Aktivität H5P wurden zusätzliche Vorlagen für die kreative Gestaltung von online-Übungen und Testfragen integriert.

Test einrichten

Mit dem Test kann der Lernprozess von Studierenden überprüft und unterstützt werden. Zur Wiederholung, Festigung und Vertiefung von Lerninhalten können interaktive Übungen mit unterschiedlichen Frage- und Aufgabentypen, Abbildungen, Video- und Audiodateien erstellt werden, z.B.:

  • Multiple Choice / Single Choice
  • Zuordnungsaufgabe
  • Lückentext / Liste von Begriffen
  • Wahr-Falsch-Aufgaben
  • Freitext
  • einfache Berechnungen
  • komplexe Berechnungen  (Mit Wiris - bitte sprechen Sie die u.g. Personen an)

Beim Anlegen eines Tests können beliebige Fragen aus einer angelegten Fragensammlung ausgewählt werden. Es stehen daneben eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung: z.B. die Reihenfolge der Fragen, die Dauer der Bearbeitungszeit, die Zahl der möglichen Testwiederholungen sowie unterschiedliche Feedback und Bewertungsoptionen.

Lektion anlegen

Die Moodle-Aktivität Lektion ermöglicht die strukturierte Aufbereitung von Lernmaterialien als abgestimmte Folge von Informations-, Frage- und Verzweigungsseiten. Die Besonderheit ist das adaptive Verhalten der Aktivität: z.B. können die Teilnehmenden in Abhängigkeit von ihrer Antwort auf einer Frageseite zu gänzlich unterschiedlichen weiteren Seiten der Lektion geführt werden. Somit eröffnet eine Lektion den Studierenden individuelle und flexible Lernpfade. Die möglichen Reaktionen der Teilnehmenden müssen von den Lehrenden bei der Konzeption des Angebots antizipiert und die Verzweigungen sorgfältig geplant werden. Für die Anlage von Fragseiten stehen z.B. Multiple/Single-Choice, Wahr-Falsch oder Zuordnungen zur Verfügung.

Lernpakete einbinden

Mit der Aktivität Lernpaket können extern erstellte Lerneinheiten (SCORM-Pakete) in Moodle eingebunden werden. SCORM (Sharable Content Object Reference Model) ist ein Referenzmodell für wiederverwendbare elektronische Lerninhalte. SCORM-Pakete können mit einem SCORM-fähigen Autorenwerkzeug (z.B. Adobe Captivate oder LernBar Studio) selbst erstellt und anschließend in Moodle hochgeladen werden. Der Vorteil von Lernpaketen besteht in den vielfältigen Möglichkeiten die Autorenwerkzeuge für die visuell ansprechende Aufbereitung und Darstellung von Lerninhalten bieten.

Einzel- & Gruppenaufgaben

Die Aktivität Aufgabe ermöglicht es Kursteilnehmenden Beiträge oder Lösungen zu Aufgaben abzugeben, die von den Lehrenden bewertet und kommentiert werden können. Beiträge können als Einzelabgabe oder von Gruppen eingereicht werden. Dabei sind sowohl Online-Texteingaben für kurze Beiträge sowie auch Dateiabgaben (in beliebigen Dateiformaten) möglich. Lehrende können die gesammelten Abgaben als ZIP-Datei herunterladen und haben die Möglichkeit, Bewertungen offline in eine Tabelle einzutragen. Es stehen zudem unterschiedliche Feedbackformen (PDF-Annotation, Kommentar, Feedback-Datei) zur Verfügung.

Gegenseitige Beurteilung

Mit der Aktivität Gegenseitige Beurteilung lässt sich die Bewertung von eingereichten Arbeiten durch die Lehrperson mit Feedbacks durch die Teilnehmenden sowie eine wechselseitige Bewertung kombinieren. Eine gegenseitige Beurteilung läuft in fünf Phasen ab:

  • In der Vorbereitungsphase wird die Aktivität konfiguriert, ein Arbeitsauftrag verfasst und ein Beurteilungsbogen und evtl. eine Beispieleinreichung erstellt.
  • Während der Einreichungsphase reichen die Teilnehmenden ihre Beiträge ein, zudem werden die Einreichungen den beurteilenden Studierenden zugeordnet.
  • Wenn eine gegenseitige Beurteilung vorgesehen ist, beurteilen die Studierenden in der Beurteilungsphase die eingereichten Arbeiten ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen.
  • In der Bewertungsphase erfolgt die Gesamtbewertung. Diese kann je nach Konfiguration die eingereichte Arbeit und die Beurteilung der Arbeiten Anderer berücksichtigen.
  • Wenn die gegenseitige Beurteilung geschlossen ist, werden alle Bewertungen in die Bewertungsübersicht des Kurses übertragen.

Die Aktivität sollte möglichst nur eingesetzt werden, wenn sowohl Lehrperson wie Teilnehmende Erfahrungen mit der Aktivität Aufgabe gesammelt haben. Da sie nicht in Gruppen eingestellt werden kann, sollte überlegt werden, ob es sinnvoll ist, mit Teamleitungen zu arbeiten.

Gamification in Moodle

Gamification erweist sich innerhalb eines Lernprozesses als eine geeignete Methode, die intrinsische Motivation von Studierenden positiv zu beeinflussen und somit höhere Lerneffekte zu erzielen. Auch Moodle bietet die Möglichkeit, die Studierenden spielerisch an die Hand zu nehmen.

Level up

Mit Hilfe des Tools „Level Up“ kann durch das Unterteilen des Lernstoffs in Level der Kurs zu einer Herausforderung gestaltet werden, welche die Studierenden innerhalb eines Semesters meistern sollen. Im Moodle-Kurs werden dann Erfahrungspunkte für vorab definierte „Leistungen“ angezeigt, die dynamisch sogenannte „Events“ auslösen. Die Höhe der Erfahrungspunkte ist hierbei für jedes Event selbst wählbar. Die Visualisierung des Lernfortschritts kann Studierende motivieren, sich der Lernherausforderung zu stellen. Kursleiter*innen erhalten einen Übersichtsbericht der „Levelstufen“ der Studierenden.

Autorenwerkzeuge

Zahlreiche Autorenprogrammen ermöglichen es Lehrenden, ohne umfassende Prgrammierkenntnisse interaktive eLearning-Angebote (z.B. WBTs, Online-Lektionen etc.) oder auch komplexe Multimedia-Anwendungen (z.B. Video-Simulationen) zu erstellen. Über den Export im HTML5-Format und den SCORM-Standard (Sharable Content Object Reference Model) können die selbstproduzierten eLearning-Inhalte als Lernpakete in Moodle-Kurse integriert werden.

  • Ein allgemeiner Hinweis: Bitte betten Sie fremde Inhalte, wie z.B. Youtube-Videos nur mit erweiterten Datenschutz- bzw. Cookie-Einstellungen ein (im Screencast unter "Y").
  • Camtasia Studio
    Camtasia Studio ist ein Programm mit umfangreichen Funktionen zur Aufnahme und Bearbeitung von  Videotutorials. Screencasts können durch Einbindung von Bild- und Audiodateien sowie Videos ergänzt und interessant gestaltet werden. Es stehen Text- und Bewegungseffekte sowie grafische Elemente und Effekte zur Verfügung, durch die wichtige Inhalte hervorgehoben werden können. Zudem wird das Einfügen von Quizzes und Umfragen unterstützt. Der Export als SCORM-Lernpaket ist möglich. Camtasia ist nicht kostenlos, sondern wird als Einzelplatzlizenz beschafft.
  • H5P
    Mit H5P lassen sich ohne lange Einarbeitungszeit interaktive Website-Inhalte erstellen und in Moodle einbinden. Verschiedene Inhaltstypen bieten eine jeweils unterschiedliche Kombination und Präsentation von Texten, Bildern, Audio- und Videoelementen. In Moodle finden Sie es unter "Material & Aktivität anlegen" und wählen dann eine der Vorlagen aus. In dem Moodle-Kurs "H5P erklärt" gibt es mehr Informationen (über "Kurse suchen" bzw. im Bereich "elearning").

Zu den oben genannten Tools können Sie sich gerne an uns wenden. Weitere interessante Tools sind:

  • LernBar Studio
    Mit dem von der Goethe Universität in Frankfurt entwickelten LernBar Studio können anhand von Gestaltungsvorlagen interaktive eLearning-Materialien gestaltet werden. Dabei lassen sich verschiedene Fragetypen (Multiple- und Single-Choice, Ranking, Lückentext) sowie Bild-, Audio- oder Videodateien einbinden. Durch die SCORM-Kompatibilität werden Testergebniss von moodle übernommen.
  • ActivePresenter
    Mit der Free-Edition des ActivePresenter können Videotutorials und interaktive Präsentationen erstellt werden. Dabei können umfangreiche Bearbeitungsfunktionen sowie verschieden Import- und Exportoptionen genutzt werden. Screencastaufzeichnung sind ohne Zeitbeschränkung und ohne Wasserzeichen möglich. Allerdings beinhaltet erst die Professional-Edition den HTML5-Export und die SCORM-Kompatibilität.
  • Adobe Captivate
    Auf der Basis von Screencast-Aufzeichnungen oder PowerPoint-Präsentationen können mit Adobe Captivate interaktive eLearning-Materialien wie WBTs, Videotutorials oder Übungssimulationen entwickelt werden. Bei der Gestaltung können interaktive Elemente, Beschriftungen, Multimedia- und Quiz-Elementen sowie Verzweigungen eingesetzt werden. Eine Veröffentlichung in unterschiedlichen Formaten und als SCORM-Paket ist möglich. Hinweis: Adobe Captivate ist ein kostenpflichtiges Programm.

Abstimmungssysteme

Mit Abstimmungssystemen lassen sich Fragen in Lehrveranstaltungen einbauen, die die Studierenden über Handy oder Laptop anonym beantworten können. Die Abstimmungsergebnisse werden von der Lehrperson angezeigt oder es wird z.B. zunächst über Begründungen und Entscheidungswege diskutiert. Die Studierenden können z.B. dazu aufgefordert werden, zusammen mit ihren Sitznachbar*innen eine Aufgabe zu bearbeiten und sich dann für eine Antwort zu entscheiden. Mit Abstimmungssystemen werden Studierende aktiviert und beteiligt.

Die Hochschule Niederrhein bietet eduVote und Clicker an:

  • eduVote ist durch eine Rahmenlizenz von allen Hochschulangehörigen mit einer HN-E-Mailadresse nutzbar. Das Live-Abstimmungstool kann sowohl im Browser für spontane Umfragen während der Lehrveranstaltung als auch integriert in Powerpoint-Präsentationen eingesetzt werden. Mit dem eduVote-Powerpoint-Add-in können Umfragen direkt in den Präsentationsfolien durchgeführt und gespeichert werden. Bitte registrieren Sie sich mit der Hochschul-Mailadresse auf der Webseite von eduVote.
  • Der "Clicker" beherrscht Single- und Multiple-Choice-Fragen und ist Teil der mobilen App der Hochschule Niederrhein. Lehrende werden einmalig durch die KIS für den Clicker freigeschaltet und bereiten ihre Fragen vor, zu denen ein Zugangscode für die Studierenden generiert wird. Die Studierenden rufen den Clicker in der HN-App bei den „Study Tools“ auf ihrem Smartphone auf und finden dort ihre Fragen.

Didaktische Methode für Abstimmungssysteme: Peer Instruction

Ideen für didaktische Einsatzszenarien bei e-teaching.org

Vergleich mehrerer Abstimmungssystemen (Stand 2015)

Webkonferenzen und Zoom

Webkonferenzen und Livestreaming wird als Ergänzung der Präsenzlehre durch Webmeetings mit Zoom und den DFN e.V. angeboten.

Für Webmeetings mit Zoom steht die URL https://hs-niederrhein.zoom.us/ zur Verfügung. Sie können sich mit Ihrem Hochschulaccount einloggen. Stellen Sie beim Einsatz von Zoom sicher, dass Sie alle Studierenden Ihrer Veranstaltung damit erreichen. Eine Co-Moderation kann hier unterstützen und die Veranstaltung begleiten. 

Adobe Connect ist ein multimediales Webkommunikations- und Kollaborationssystem. Anwendungsmöglichkeiten sind  u. a. Webinare, Online-Sprechstunden und Online-Gruppenmeetings. Durch das Tool können Studierende, die z. B. aufgrund eines Praktikums zeitweise nicht auf dem Campus anwesend sein können, in eine Lehrveranstaltung eingebunden werden oder es lassen sich externen Referent*innen ins Seminar zuschalten. Neben der Kommunikation über Bild (Webcam) und Ton (Headset) kann während eines Meetings mit Adobe Connect ein gemeinsames Whiteboard und ein integrierter Chat genutzt werden. Zudem lassen sich lokale Dateien oder der Bildschirm der Teilnehmenden teilen.

Im Rahmen der Mitgliedschaft der HS Niederrhein im Deutschen Forschungsnetz (DFN) können Lehrende der Hochschule Adobe Connect kostenlos für Forschung und Lehre nutzen (bis zu 200 Teilnehmende je Meeting).

Ein Adobe Connect-Meeting für max. 200 Personen kann direkt im Moodle-Kurs angelegt werden (Aktivität "Adobe Connect" hinzufügen, ggf. Zeitpunkt anpassen und die URL privat oder öffentlich einstellen (= der öffentliche Link kann außerhalb von Moodle an die Teilnehmenden genannt werden). Studierende rufen wie gewohnt ihren Moodle-Kurs auf und betreten zum Termin das Webmeeting.

Alternativ kann über den DFN e.V. "Pexip" für kleinere Meetings (bis zu 23 Personen) oder das Livestreaming (unbegrenzte Zahl von Zuschauern) genutzt werden. Für die Interaktion mit Studierenden eigenen sich außerdem Diskussionsforen, Aufgaben mit Feedback etc. die im Abschnitt "Lernplattform Moodle" beschrieben werden.

Screencasting-Software / Camtasia und Snagit

Mit geringem Aufwand können auch Ungeübte Ihren Computerbildschirm aufzeichnen. Solche Screencasts eignen sich z.B. für Softwareschulungen oder zur Dokumentation von Präsentationen oder Videokonferenzen. Neben kostenpflichtigen Programmen wie Camtasia Studio oder Adobe Captivate gibt es auch kostenfreie Angebote, die Bildschimaufzeichnungen ermöglichen.

Camtasia Studio und Snagit

Mit Camtasia können Präsentationen und andere Videos aufwändiger bearbeitet und für Lehrveranstaltungen oder als OER lizenziert bereitgestellt werden. Mit Snagit lassen sich Sceenshots erstellen oder einfache Videos, die keine umfangreiche Bearbeitung benötigen. Für beide Programme besteht eine hochschulweite Lizenz.

Bitte wenden Sie sich für eine Installation und Freischaltung der Lizenz an den Administrator oder die Administratorin Ihres Fachbereichs (bzw. an die KIS, wenn Sie nicht zu einem Fachbereich gehören). Weiterführende Informationen zu den Programmen erhalten Sie auf der Seite des Herstellers: Tutorials Camtasia und Tutorials Snagit.

Vertiefende Informationen: Camtasia Studio ist ein Programm mit umfangreichen Funktionen zur Aufnahme und Bearbeitung von Videotutorials oder PowerPoint-Präsentationen. Screencasts können durch Einbindung von Bild- und Audiodateien sowie Videos ergänzt und interessant gestaltet werden. Es stehen Text- und Bewegungseffekte sowie grafische Elemente und Effekte zur Verfügung, durch die wichtige Inhalte hervorgehoben werden können. Zudem wird das Einfügen von Quizzes und Umfragen unterstützt. Der Export als SCORM-Lernpaket ist möglich; SCORM-Pakete können wiederum in Moodle als Aktivität "Lernpaket" eingebunden werden. Im Gegensatz dazu bietet Snagit weniger umfangreiche Optionen, dafür aber eine einfache Bedienung, die es ermöglicht, mit wenigen Klicks Screenshots von kompletten Websites zu erstellen oder kurze Videos aufzunehmen. 

Tipps zur Bereitstellung von Videos und Screencasts

Für das Selbststudium ist es wichtig, ...

  • dass Sie Ihren Studierenden Erwartungen an deren Rezeption der Aufnahmen beschreiben. Ergänzen Sie die im Moodle-Kurs bereitgestellte Aufnahme z.B. mit Fragen zu jeder kleinen Einheit, mit denen Studierende überprüfen können, inwieweit sie es verstanden haben.
  • Die Aufnahmen kurz zu halten (z.B. 10 Minuten).
  • Das Mitschreiben von Notizen anzuleiten und
  • für Fragen und Verständnisprobleme, die sich zu einzelnen Aufnahmen ergeben, eine verbindliche Sprechstunde o.ä. anzubieten, die von Ihnen oder Ihren Tutor*innen eröffnet wird.

Kostenfreie Tools

Zu dem oben genannten Tool können Sie sich gerne an uns wenden. Weitere interessante Tools sind:

  • Bandicam
    Bandicam ist ein Videoaufzeichnungsprogramm für Windows. Neben Aufnahme des Bildschirms können auch die Webcam und ein Audiokommentars aufgezeichnet werden. Videos können als Mp4 gespeichert werden. Unregistriert (=kostenfrei) sind Aufnahmen nur bis max. 10 Min. und mit Wasserzeichen im Bild möglich.
  • Expression Encoder
    Die freie Version des Microsoft Programmpakets Expression Encoder enthält die Komponente Screen Capture mit der Bildschirmaufnahmen (+Webcam und/oder Audiokommentar) ohne zeitliche Beschränkung erstellt werden können. Die Ausgabe erfolgt lediglich im XESC-Format, so dass die Videos noch konvertiert werden müssen.
  • Grabilla
    Grabilla ist ein kleines und sehr leicht zu bedienendes Softwaretool zur Aufnahme von Screenshots, Scroll-Captures (z.B. von sehr umfangreichen Webseiten) und Screenvideos. Die Aufzeichnung von Audiokommentaren ist möglich, aufgrund der dürftigen Tonqualität aber nicht zu empfehlen.
  • Screencast-o-matic
    Mit dieser webbasierten Anwendung können der Bildschirm und/oder die Webcam sowie ein Audiokommentar aufgezeichnet und als MP4 gespeichert werden. Dazu ist keine Installation von Software auf dem eigenen Rechner erforderlich. Die Aufnahmedauer ist auf 15 Min begrenzt.

Übersicht: Kostenlose Software für Screencasting- und Videobearbeitung (09/2019)

Planspiele / TOPSIM

Planspiele bieten die Möglichkeit praxisnah Gelerntes in komplexen Szenarien anzuwenden. An der Hochschule werden Planspiele der Firma TOPSIM angeboten. TOPSIM bietet Szenarien zu unterschiedlichen Branchen, Themen und Komplexitätsstufen - von Krankenhausmanagement über Marketing bis zu Logistik. Das genaue Angebot können Sie hier einsehen. Sollten Sie sich für den Einsatz eines Planspieles interessieren, teilen Sie uns bitte die Anzahl der Studierenden mit. Bei inhaltliche Fragen wenden Sie sich direkt an den Support von TOPSIM.

Weiterführenden Informationen finden Sie auf der Intranetseite des eLearning.

Lernen mit Videos & Animationen

Als Lernmedium bieten audiovisuelle Medien eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten:

  • zur authentischen Darstellung von natürlichen & technischen Prozessen oder Interaktionen
  • zur Komplexitätsreduzierung durch Visualisierung und Veranschaulichung
  • zur Darstellung von nicht unmittelbar zugänglichen Gegenständen (z.B. große räumliche & zeitliche Entfernung, zu hohe oder zu geringe Geschwindigkeit, hohes Risiko etc.)
  • zur Motivation von Studierenden
  • zur Intensivierung der Aufmerksamkeit durch emotionale Ansprache

Vor dem Einsatz von Videos sollten auch die möglichen Nachteile bedacht werden:

  • Passive Rezeption und verminderte Lernanstrengungen, wenn der Rezeptionsmodus der der Unterhaltung ist oder wenn Videos (z.B. Vorlesungsaufzeichnungen) die einzige Form der Wissensaneignung sind.
  • 'Illusion of knowing' d.h., Aufgaben werden als zu leicht, die eigenen Fähigkeiten zu hoch eingeschätzt und daher werden zu geringe mentale Anstrengungen investiert

Wie sieht ein gutes Lehrvideo aus?

Auch wenn die konkrete Gestaltung eines Lehrvideos abhängig ist von den Lernzielen, dem Lerngegenstand und der Zielgruppe,
gibt es eine Reihe von Gestaltungsempfehlungen:

  • Länge von Lehrvideos
    Nach dem Segmentierungsprinzip sollte eine maximale Länge von 8 - 15 Minuten nicht überschritten werden.
  • Darstellung von Lerninhalten im Video
    Es sollte kein überflüssiges ‚interessantes Material‘ verwendet werden. Überlastungen eines der beiden Wahrnehmungskanäle (visuell & auditiv) sollten vermieden werden. Wichtige Informationen sollten hervorgehoben werden z.B. durch verbale Hinweise oder grafische Elemente.
  • Audiokommentar zum Bild
    Erläuterungen sollten als gesprochener Text gegeben werden (Modalitätsprinzip). Zeitliche Kontiguität:  Erläuterungen sollten zeitgleich mit dem Bild eingefügt werden Redundanzprinzip:  Ein gesprochener Kommentar sollte nicht als geschriebener Text wiederholt werden. Personalisierungsprinzip: Lernende sollten möglichst in der zweiten Person angesprochen werden.
  • Interaktionsmöglichkeiten
    sollten vorhanden sein.  (Steuerelemente, Verzeichnis, Register etc.)

Fragen vor dem Einsatz von Video im eLearning

  • Warum möchte ich das Medium Video einsetzen? (Welches Lernziel wird angestrebt? Um welche Inhalte geht es? Wer ist die Zielgruppe?)
  • Gibt es das gewünschte Video möglicherweise schon? (Ist eine Nutzung evtl. möglich?)
  • Wie viel Zeit muss ich investieren? (Konzept, Realisierung)
  • Welche technische Ausstattung benötige ich? (Hardware, Software)
  • Welche Kenntnisse und Kompetenzen benötige ich? (evtl. Schulungsangebote)
  • Wo finde ich Unterstützung? (im Fachbereich, an der Hochschule, außerhalb der Hochschule)
  • Wie kommt das Video zu den Studierenden? (Distribution über Lernplattform, eigene Hompage, Youtube etc.)

Handouts und Links

Im Rahmen von [bridge] wurden zum Thema "Video in der Lehre" folgende Handouts erarbeitet und als OER für Sie veröffentlicht:

Audio und Video in Moodle

  • Über den Texteditor in Moodle können Sie Audio- oder Videodateien einbinden. Klicken Sie dazu im Editor auf das Icon "Audio/Videodatei einfügen" oben rechts. Sie können nun wählen, ob Sie die Datei als Link ("URL") einbinden oder hochladen ("Datei hochladen"). Bei Videos können Sie zudem die Anzeigegröße bestimmen ("Darstellung"). Bestätigen Sie mit "Medien einfügen".
  • Statt eine bestehende Datei zu nutzen, können Sie Video- oder Audioinhalte auch über den Editor aufnehmen. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
  • Eine Übersicht über das Videoequipment an der Hochschule, finden Sie im Moodlekurs "Video in der Hochschullehre".

Im Texteditor von Moodle können Formelzeichen und chemische Symbole verwendent werden – um Aufgaben selbst zu erstellen oder vorgefertigte Aufgaben zu intergrieren bieten wir Ihnen folgende Tools an:

OMB+

OMB+ Logo

 

Der Online-Mathematik-Brückenkurs OMB+ ist das digitale Angebot, in dem Studierende ihre Vorkenntnisse für das Studium testen und vor allem wiederholen und vertiefen können. Eine tutorielle Betreuung hilft bei allen Fragen und neben Erklärungen gibt es eine Vielzahl von Online-Übungen. Bitte weisen Sie Ihre Studierenden gerne darauf hin.

MatLab

MatLab-Logo

 

Mit der virtuellen Umgebung MatLab können mathematische Probleme analysiert und grafisch umgewandelt werden. In den Fachbereichen werden die Studierenden über den Einsatz informiert. MatLab-Informationen des Dezernats KIS.

hm4mint

hm4mint Screenshot

 

Mit hm4mint können Studierende sich vorlesungsbegleitend mit mathematischen Sachverhalten auseinandersetzen. Sie finden Beispiel- und Übungsaufgaben sowie kurze Zwischentests. In dem Kurs können Vorlesungsinhalte noch mal selbstständig wiederholt oder bestimmte Themen vertieft werden.

WIRIS

WIRIS-Logo

 

Um in Moodle komplexe mathematische und andere formelbasierte Aufgaben zu stellen sowie mathematische Ausdrücke als Antworten von den Studierenden auswerten zu können, wird WIRIS Quizzes erprobt (auch chemische Symbole). Bitte wenden Sie sich an die u.g. Kontakte, um WIRIS Quizzes als neuen Fragetyp in Moodle auszuprobieren. 

Eine Gestaltungsvariante für Lehrveranstaltungen ist die Integration von formativen E-Assessments, also Online-Übungen, Peer Review oder Testaten im Laufe des Semesters. In jedem Moodle-Kurs können dazu Fragen und Aufgaben angelegt und über längere Zeiträume und / oder im Team gepflegt werden.

Welche E-Assessments bietet Moodle?

  • Tests
  • Abstimmung (für 1 Frage)
  • Lektion mit integrierten Fragen
  • Lernpaket mit integrierten Fragen
  • Aufgabe (auch als Gruppenabgabe)
  • Datenbank
  • Gegenseitige Beurteilung
  • ggf. eignen sich auch das Forum oder das Glossar für Beiträge und gegenseitigem Feedback

 

Die Inhalte können durch Sichern & Wiederherstellen oder "Import" in andere Moodle-Kurse kopiert werden. Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise zur Gestaltung von Testaten sowie zum "Einsammeln" von Studien-, Projekt- und Hausarbeiten mit Moodle (unter Downloads). Studierende kennen die Moodle-Test aus den Sprachkursen, in denen das Sprachenzentrum vielfältige Online-Übungen für die einzelnen Sprachkurse anlegt.

E-Assessment NRW

Die Hochschule Niederrhein ist Verbundpartner des Projekts "E-Assessment NRW" des Wissenschaftsministeriums NRW. Auf der Webseite gibt es eine Übersicht zu dem den Einsatz von E-Assessments an den Universitäten und Hochschulen in NRW und Beispiele für Räume für elektronische Prüfungen (summatives E-Assessment).

Besonders interessant sind die Praxisbeispiele mit Konzepten aus Fachhochschulen. Außerdem werden die "Test-Strukturanalysen" von Moodle in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Hochschule Ostwestfalen-Lippe genauer betrachtet und in der Moodle-Dokumentation veröffentlicht.

www.eassessmentnrw.de

Moodle

Die Termine für Moodle-Labore (als Webinar) und Termine Moodle-Einführungen (in MG und KR) finden Sie immer rechtzeitig auf der Moodle-Startseite.

Workshops mit dem Projekt [bridge]

Die Hochschulen Niederrhein, Rhein-Waal und Ruhr West und die Universität Duisburg-Essen führen gemeinsam das vom Wissenschaftsministerium NRW geförderte Projekt „Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]“ durch. Ziel ist die gemeinsame Förderung der Digitalisierung in Studium und Lehre. Eine Gemeinsamkeit aller Hochschulen im Verbund ist die Nutzung der Lernplattform Moodle.

Informationen und Anmeldung: www.bridge.nrw

Weitere externe Veranstaltungen

Das Netzwerk "E-Learning NRW" bietet zahlreiche Workshops zu Mediendidaktik, Screencasts, OER, ... sowie für einzelne Wissenschaftsdisziplinen an. Bitte informieren Sie sich auf unserer Webseite "Netzwerke" über die kostenlose Teilnahme (gefördert vom Wissenschaftsministerium NRW). Im Workshop-Kalender der hochschuldidaktischen Weiterbildung hdw NRW finden sich ebenfalls spezielle Fortbildungen.

Die Hochschule Niederrhein ist im Bereich "Digitalisierung in Studium und Lehre" an den durch die Digitale Hochschule NRW geförderten Projekten "Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]" und "E-Assessment NRW" beteiligt. Insbesondere im Rahmen von [bridge] bieten wir Lehrenden und Serviceeinrichtungen Möglichkeiten zu Qualifizierung und Austausch.

 

Über diese Netzwerke finden Sie weitere aktuelle Informationen, Diskussionen und Veranstaltungen:

 

Als Open Educational Resources (OER) werden freie Lehr- und Lernmaterialien bezeichnet, die z.B. unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlich werden. Der Grundgedanke von OER ist Bildungsinhalte kostenlos verfüg- und austauschbar zu machen – ob einzelne Materialien oder ganze Kurse. Das Verbundprojekt Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet / Niederrhein [bridge] fördert den Einsatz von OER, besonders zum Thema Existenzgründung.

Speziell zu "Video in der Lehre" haben wir im Rahmen von [bridge] diese Handouts erarbeitet und als OER für Sie veröffentlicht:

Auf Moodle finden Sie bereits einige Kurse, die als OER lizensiert sind:

Auf der Webseite von [bridge] finden Sie Informationen zu Datenbanken in denen nach OER recherchiert werden kann, Informationen zur Lizenzierung und Beispiele für OER. Wir können Sie unterstützen bei...

  • der Recherche von OER-Materialien (Texte, Bilder, Videos, Grafiken) – insbesondere zum Thema „Existenzgründung“
  • der Erläuterung der Creative Commons-Lizenzen
  • und der Veröffentlichung Ihrer CC-lizensierten Materialien im OER-Repositorium des Projektpartners Universität Duisburg-Essen.

Paper

Kirberg, Silke; Kutsch Stefanie et al. (2019): https://bridge.nrw/wp-content/uploads/2019/12/Handreichung_DH.NRW-Projekt-bridge.pdf

Halfmann, Achim; Kirberg, Anja (2019): Gefördert: Das Projekt Digitale Hochschulbrücke [bridge]. In: ProLibris 2/19, S. 66-68.

Fink, Guntram; Kirberg, Silke; Schmidt, Lisa; Tervooren, Sarah (2017): Digitalisierung der Lehre: Beratung und Schulung von Lehrenden an der Hochschule Niederrhein. In: Doyé, Th. et al. (Hrsg.): Hochschule digital?! Praxisbeispiele aus berufsbegleitenden und weiterbildenden Studienangeboten (S. 61-68).

Projekt "E-Assessment NRW" (2017): E-Assessment in der Hochschulpraxis. Empfehlungen zur Verankerung von E-Assessments in NRW.

Kirberg, Silke (2014): Wie können Lehrende bei der Gestaltung virtuell angereicherter Studienformate für heterogene Zielgruppen unterstützt werden? Bedarfsanalysen zur Konzeption der technischen Basis, hochschuldidaktischen Qualifizierungen und Beratungen. In: Cendon, Eva, Flacke, Luise B. (Hrsg.): Kompetenzentwicklung und Heterogenität. Ausgestaltung von Studienformaten an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Handreichung der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen", S. 69-80

Kirberg, Silke (2014): Hochschulräume öffnen im Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule". Zur Architektur digital unterstützter Öffnung und Erweiterung. In: Rummler, Klaus (Hrsg.): Lernräume gestalten - Bildungskontexte vielfältig denken. Waxmann: Münster, New York, S. 469-472.

Kirberg, Silke; Koreny, Katja (2012): Transfer von Projektergebnissen in mehrdimensionaler Sicht. In: Schulz, Manuel et al. (2016): Fernausbildung schärft Perspektiven. Technologiegestützte Bildung als Motor von Innovationsprozessen. Ziel Verlag: Augsburg, S. 200-221.

Kirberg, Silke; Lobinger, Babette; Walzel, Stefan (2012): International, berufsorientiert und virtuell. Ein Praxisreport zur grenzüberschreitenden Lernortkooperation. In: Csanyi, Gottfried et al. (Hrsg.): Digitale Medien - Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre. Waxmann: Münster, New York, S. 270-272.

Vorträge und Workshops

Chanine, Karim; Cyra, Katharina; Halfmann, Achim; Kirberg, Anja; Kirberg, Silke; Kur, Julian; Roolf, Dominik (2019): Workshop "[bridge]-Erfahrungen". eLearning-Netzwerktag, Universität Duisburg-Essen.

Falkenstein-Feldhoff, Katrin; Halfmann, Achim; Lützenkirchen, Frank (2019): Workshop „OER – Konzeption, Workflows und Lizenzen“. Universität Duisburg-Essen.

Halfmann, Achim; Kirberg, Anja (2019): Präsentation "[bridge]-Handlungsfeld OER". „Markt der Möglichkeiten“, eLearning-Day, Hochschule Ruhr West.

Halfmann, Achim (2019): H5P-Workshops für Lehrendes des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein.

Halfmann, Achim; Kirberg, Anja (2019): "Introducing [bridge]“. Webinar „Supporting structures and teaching scenarios for Open Educational Resources“, Aurora Netzwerk.

Halfmann, Achim (2019): Vorstellung "[bridge] und OER-Services". Fakultätsratssitzung, Hochschule Rhein-Waal.

Halfmann, Achim (2019): Moodle-Kurse strukturieren. Webinar im Rahmen des [bridge]-Projektes. Mönchengladbach.

Halfmann, Achim (2018): Vorstellung "[bridge] und OER-Services". Seminar „Digitales Lehren und Lernen mit OER“, Universität Duisburg-Essen.

Halfmann, Achim (2018): Präsentation "Handlungsfeld OER". eLearn NRW, Universität Duisburg-Essen.

Halfmann, Achim; Kirberg, Anja (2018): Kollegialer Workshop „OER – Existenzgründungen“. Hochschule Ruhr-West.

Neiske, Iris; Kirberg, Silke; Heinrich, Sandrina; Petschenka, Anke (2018): Workshop "Kompetenzerwerb unterstützen mit Moodle – Präsentation geeigneter Funktionen und Lernaktivitäten". eLearn NRW, Essen

Keller, Alain Michel, Kirberg, Silke (2017): Vortrag "Der Weg in die Hochschule – Prozesse zur Etablierung hochschulweiter E-Prüfungen". E-Prüfungssymposium, Bremen

Kirberg, Silke; Wegner, Yvonne (2017): Workshop "Qualitätssicherung von Testfragen. Teststatistiken auswerten, Fragen und Aufgaben verbessern". E-Prüfungssymposium Bremen

Kirberg, Silke; Kreplin, Brigitte; von Danwitz, Frank (2015): Vortrag "Datenschutz. Formalitäten und Folgen für den Einsatz von Moodle". Moodlemaharamoot, Lübeck

Gebhardt-Bürkle, Simone; Kirberg, Silke; Schwellenbach, Annemarie (2013): Vortrag "Fremdsprachenerwerb mit Moodle". Moodlemoot, München

Kirberg, Silke; Lobinger, Babette; Walzel, Stefan (2012): Vortrag "International, berufsorientiert und virtuell. Ein Praxisreport zur grenzüberschreitenden Lernortkooperation". Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Wien

Silke Kirberg
Referentin für eLearning
Pia Annas
Moodle, eLearning
Markus Garlichs
Dr. Katrin Waletzke
Referentin für digitales Lehren und Lernen
Leonie Gruber
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
eLearning-Team
Beantwortet Ihre Fragen rund um Moodle, eLearning, eAssessment