SOCIAL.CONCEPTS - Institut für
Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.
Veröffentlichung von RPV
08.08.2025

Die Ergebnisse des Projekts RPV – Regionales Präventionszentrum im Kreis Viersen (2019–2024) sind in einer internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht worden. Im Rahmen des Projekts wurde ein Gesundheitscoaching für langzeitarbeitslose Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen eingeführt und wissenschaftlich begleitet. Der Fachartikel stellt neben den zentralen Ergebnissen auch das methodische Vorgehen vor und diskutiert Folgenforschung als geeignete Alternative zur klassischen Wirkungsforschung.

 

Oeben, M., Krewer, A. M., & Noack, M. (2025). Consequences of Healthcare Coaching for Long-Term Unemployed Individuals with Health Restrictions. Health Psychology Research, e81240018. https://doi.org/10.14440/hpr.0121 

Teamfoto auf der Konferenz
RediStar bei Summer Conference
15.07.2025

Die 15. Summer Conference der Gesellschaft für Regionalforschung fand am 26. und 27. Juni 2025 im Future Work Lab in Krefeld statt. Unter dem Thema „Entrepreneurship and Regional Development in Times of Transformations“ präsentierten Fachleute und Wissenschaftler*innen ihre Erkenntnisse. Für das in Kooperation von NIERS und SO.CON durchgeführten Projekt RediStar hat Ebru Sarikaya dort einen Vortrag über die Herausforderungen und Ressourcen von Frauen mit Migrationshintergrund im Gründungswesen gehalten. Die Tagung bot nicht nur wertvolle Einblicke, sondern auch hervorragende Networking-Möglichkeiten. Die inspirierenden Keynotes und Diskussionen förderten den Austausch über innovative Ansätze in der regionalen Entwicklung. Das Projektteam freut sich darauf, die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Arbeiten integrieren zu können. 

Symbolbild der Tagung
Tagungsbeitrag von Wi-Rex
11.07.2025

Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung

 

Vom 3. bis 5. Juli fand am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld die Tagung „Perspektiven der sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung“ statt. Eingeladen hatten der Arbeitskreis „Gewalt als Problem soziologischer Theorie“ und die Konfliktakademie ConflictA, gefördert von der Sektion „Soziologische Theorie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

Am Freitag stellte Denis van de Wetering Einblicke aus seiner Forschung zu rechtsextremen Gewaltatmosphären im öffentlichen Raum vor. Im Zentrum standen Fragen nach der sozialen Herstellung von Bedrohung, Affektmobilisierung und Raumpolitiken im Kontext rechtsextremer Gewalt.

 

Die Tagung verdeutlichte die Vielschichtigkeit sozialwissenschaftlicher Gewaltforschung – ein Feld, das sich durch theoretische Offenheit, methodische Vielfalt und eine hohe gesellschaftliche Relevanz auszeichnet.

Gesprächsabend mit Wi-Rex
10.07.2025

Am 28. Mai war Denis van de Wetering (Wi-Rex, Transferplattform) als Experte für Rechtsextremismus beim öffentlichen Dialogabend„Reden nach dem Anschlag“ in der Wissenswerkstadt Bielefeld zu Gast. Eingeladen hatte die Konfliktakademie ConflictA, um nach dem Messerangriff vor der Bar „Cutie“ mit Bürger*innen, Praktiker*innen und Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

 

In einem kurzen Workshop sprachen wir über stadtgesellschaftliche Verunsicherung, Fragen der Zugehörigkeit und die Gefahr extremistischer Deutungen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, solche Räume des Austauschs mitzugestalten. Gerade nach gewaltvollen Ereignissen braucht es offene Gespräche, differenzierte Perspektiven und lokale Vernetzung – für eine offene Stadtgesellschaft, die rechten Erzählungen, Hetze und Propaganda etwas entgegensetzen kann.

Deckblatt Broschüre
Beitrag von BEWARE
09.07.2025

„Positionierte Orte“ – so heißt die neue Broschüre, die der Düsseldorfer Erinnerungsort Alter Schlachthof und das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im Juli 2025 gemeinsam herausgegeben haben. Auf über 100 Seiten finden sich darin Beiträge und Interviews zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Geschichtsrevisionismus, Rassismus und Antisemitismus an NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorten. Die Veröffentlichung begegnet damit aktuellen und drängenden Herausforderungen: Denn Mitarbeiter*innen an diesen historischen Orten erleben zunehmend Angriffe von Rechtsaußen. Sie müssen umgehen mit Sachbeschädigungen, mit Provokationen von Neonazis, mit antisemitischen Anfeindungen, mit Geschichtsumdeutungen und erinnerungspolitischen Attacken extrem rechter Parteien.

Tina Leber vom Projekt „BEWARE: Bedrohte Demokratiearbeit wappnen und resilient machen“ stellt in der Broschüre das vom Projekt entwickelte Praxistool zur bedarfsorientierten Strategieentwicklung für den Umgang mit Bedrohungen vor. Das Praxistool erscheint in Kürze.

Veröffentlichung in Fachzeitschrift
08.07.2025

Das Projektteam von KoKo II (Kommunales Konfliktmanagement fördern – Kommunen für Integration stärken; 11.2021-12.2024) hat einen wissenschaftlichen Artikel in der renommierten Fachzeitschrift Konfliktdynamik veröffentlicht, in dem die Forschungsergebnisse des Projekts zur Entwicklung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines Konfliktmanagementsystems in Kommunen gebündelt werden.

In der Publikation werden die fördernden und hemmenden Bedingungen für die erfolgreiche Implementierung eines solchen Systems detailliert analysiert. Diese Erkenntnisse sind besonders wertvoll für Kommunen, die an der Etablierung eines effektiven Konfliktmanagements interessiert sind, da sie praktische Tipps und Handlungsempfehlungen direkt berücksichtigen können.

In Kürze wird außerdem eine umfassende Veröffentlichung erscheinen, in der alle Ergebnisse des KoKo II Projekts speziell für die Bedürfnisse der Kommunen aufbereitet sind. Bleiben Sie gespannt!

 

Manthei, C., Schatzschneider, J., Küpper, B. (2025) Kommunales Konfliktmanagement – eine Antwort auf lokale Krisen? Konfliktdynamik 14(2) 115-123. DOI: 10.5771/2193-0147-2025-2-115. 

Vortrag von Lars Wiegold
07.07.2025

In der Veranstaltungsreihe „Wi-REX meets IKG Forum“ werden die Phänomene Rechtsextremismus und Rechtspopulismus aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Organisiert wird sie in Kooperation des Wissensnetzwerks Rechtsextremismusforschung (Wi-REX) und des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG). Diesmal wird am 17.07.2025 um 14 Uhr Lars Wiegold einen Online-Vortrag zu dem Thema „Spielarten extremistischer Kommunikation in Gaming-Welten“ halten.

 

Einwahl-Link für das Zoom Webinar: https://uni-bielefeld.zoom-x.de/j/9713868202

 

An der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis

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SO.CON: sozialraumorientiert, organisations- und zielgruppenbezogen

Das Institut setzt Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis um. Ziel unserer Aktivitäten ist es, zum Abbau sozialer Ungleichheit bzw. von strukturellen Barrieren beizutragen und soziale Teilhabe zu fördern. Wir setzen Impulse für soziale und sozioökonomische Innovationen und tragen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.

Im Fokus unserer Arbeit stehen die Bereiche Arbeit, Gesundheit, Soziales und Kompetenzentwicklung – mit den Querschnittsthemen Diversität und Digitales. Dabei kooperieren wir mit Kommunen, (sozialen) Einrichtungen und anderen Forschungsinstitutionen, um eine nachhaltige und auf Verstetigung zielende Projektarbeit zu fördern. Die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Instrumente/Handreichungen bringen wir sowohl in die wissenschaftliche Debatte als auch in die Praxis ein. 

Unser interdisziplinäres Team zeichnet sich durch eine offene, empathische und konstruktive Kommunikation aus. Die Zusammenarbeit von Professor:innen, Mitarbeitenden, wissenschaftlichen Hilfskräften und Praktiker:innen basiert auf einem respektvollen Umgang und Wertschätzung von Vielfalt. Mit unserer Führungskultur fördern wir aktive Beteiligung sowie die Vereinbarkeit von privater Sorge-Arbeit und Beruf. Gemeinsam gelingt uns so eine erfolgreiche Projektarbeit!

Was uns wichtig ist...

  • Soziale Verantwortung bei der Auswahl der Projektthemen und ihrer Umsetzung.
  • Die Verknüpfung von sozialwissenschaftlicher Erkenntnis und anwendungsorientierter Praxis.
  • Gelebte Diversität nach Innen und Außen in Kooperation und Kommunikation.
  • Die Ausbildung von Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Unser Selbstverständnis als lernende Organisation.

Worüber wir verfügen...

  • Vielfältige Methoden-Kompetenzen der qualitativen und quantitativen Forschung, in sozialraumorientierten bzw. Netzwerk-Analysen, Analyse von Organisationsstrukturen in Hinblick auf Gender-/Diversity-Aspekte, Knowhow in E-learning und Digitalisierung, Moderation oder Veranstaltungsplanung.
  • Langjährige Erfahrungen darin, aus den Erkenntnissen hilfreiche und anwendungsorientierte Instrumente und Handlungshilfen für Kommunen, Institutionen und Zielgruppen zu erarbeiten.
  • Fundierte Kenntnisse im Projektmanagement und der seriösen Abwicklung von durch Kommune, Land, Bund oder EU finanzierten Projekten

Unser Institut realisiert spannende und zukunftsweisende Projekte, die nicht nur Wissen erweitern, sondern auch gesellschaftliche Impulse setzen. Mit einem engagierten Team forschen wir in drei verschiedenen Bereichen und entwickeln Lösungen, die nachhaltigen Einfluss auf die Welt von morgen haben. Tauchen Sie ein in unsere vielfältigen Projekte und lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für Fortschritt und Kreativität inspirieren!

Entdecken Sie unser umfangreiches Angebot an Publikationen, welches praxisnahe Einblicke und interessante Forschungsergebnisse bietet. Ob Monografien, Artikel in renommierten Fachzeitschriften oder hilfreiche Instrumente – jede Veröffentlichung spiegelt die Expertise unseres Instituts wider. Wir laden Sie ein, etwas zu stöbern und die neuesten Erkenntnisse für Ihre Arbeit zu nutzen.

(Diese Seite befindet sich in Bearbeitung.)

Ob Sie Fragen zu unseren Projekten haben, Feedback geben möchten oder einfach nur einen persönlichen Austausch suchen – zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Sekretariat

Anna Kusuma
Sekretariat SO.CON

Postadresse

Hochschule Niederrhein

Institut SO.CON

Reinarzstraße 49

47805 Krefeld

Besuchsadresse

Hochschule Niederrhein

Cyber Management Campus (auf dem Monforts Quartier)

Schwalmstraße 301

41238 Mönchengladbach

Anfahrt

Bus: Mit den Buslinien 005, 006 oder SB81 kommen Sie zur Haltestelle “Monforts Quartier”. Betreten Sie das Gelände über Tor 2, gehen Sie geradeaus zu Eingang 23 und dann links die Treppe hinauf.

 

Auto / Navigationsadresse: Schwalmstraße 301 (Monforts Quartier), Mönchengladbach. Fahren Sie über Tor 2 auf das Gelände, auf der linken Seite finden Sie die Parkplätze. Nehmen Sie Eingang 23 und gehen Sie links die Treppe hinauf.

 

 

Der Institutsrat

Leitung und wiss. Geschäftsführung Institut SO.CON
Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen Stellvertretende Leitung des Institutes SO.CON ehemalige Mercator Fellow (2017)
Prof. Dr. Werner Heister
Betriebswirtschaft im Sozialen Sektor
Methoden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit / Quartiermanagement Studiengangskoordinator Bachelor Soziale Arbeit (vollzeit/teilzeit)
Soziale Dienste und Einrichtungen, Sozialverwaltung Mitglied des Prüfungsausschusses
Prof. Dr. Dieter Wälte
Klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sarah Brechmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt RediStar
Saskia Griffig, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin SO.CON
Petra Habisch-Ryll
Institut SO.CON Finanzadministration
Diversity mit dem Schwerpunkt Gesundheit (Tandem-Niederrhein)
Anna Kusuma
Sekretariat SO.CON
Tina Leber, Dipl. Erziehungswissenschaften
Institut SO.CON
Sandra Mahros
Institut SO.CON Projekt "KLiQG"
Christine Manthei, M.A. Empirische Bildungsforschung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Dr. Melanie Oeben, M. Sc. Psychologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut SO.CON, Projekt "BaNGe"
Fabian Mertens, M.A. Sozialwissenschaften
Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Anja Nick-Sahnwaldt, Dipl. Romanistin
Institut SO.CON Projekt „KLiQG"
Julia Schatzschneider, M.A. Soziale Arbeit
Institut SO.CON Projekt "KoKoII"
Ariane Schulz, M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement
Institut SO.CON Projekt "KLiQG"
Julia Tiskens, M.A. Psychosoziale Beratung und Mediation
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dekanat Studiengangskoordinatorin BASA (dual) Datenschutzbeauftragte des FB06
Marieke Vomberg, M.A. Business Management
Institut SO.CON Projekt "R3"
Stefanie Wolgast
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "KLiQG"
Denis van de Wetering
Institut SO.CON Projekt "WI-REX"
Beratung
Barrierefreiheit