Mein Auslandssemester
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Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Ellen - FB 02 - Woodbury/USA

Ellen hat ein Semester an der Woodbury University in Kalifornien studiert - eine Partnerhochschule des Fachbereich Design.

Mein Auslandssemester im Studienfach „Graphic Design“ an der Partnerhochschule Woodbury University in Burbank, Kalifornien

 

Mein Auslandssemester an der Woodbury University in Burbank habe ich von Januar bis Mai 2015 (Frühlingssemester) absolviert.

An meinem ersten Tag in der Hochschule wurde ich sogleich herzlich aufgenommen. Bei der Einführungsveranstaltung bekamen wir wichtige Informationen und auch eine Führung über das Campusgelände.

 

Auf dem Campus Gelände gibt es zwei verschiedene Studentenwohnheime; ich habe im nördlichen Studentenwohnheim in einer 2er Wohngemeinschaft gewohnt. Jedes Studentenwohnheim hat mehrere Küchen, gemeinsame Bäder, Waschmaschinen, Trockner und jeweils einen Aufenthaltsraum mit Sitzmöglichkeiten, einem Fernseher und einem Billardtisch.

 

Als Austauschstudentin darf man seine Kurse selber, egal in welchem Semester der Kurs eigentlich statt findet, auswählen. Bei der Auswahl der Kurse steht die Leiterin des jeweiligen Studienfaches mit Rat und Tat zur Seite. Sie hat sich nach meinen Interessen und meinen bereits absolvierten Kursen in Deutschland erkundigt, so dass wir zusammen meinen individuellen Stundenplan zusammenstellen konnten. Dieser umfasste vier Kurse: Graphic Design 2, Typography 3, Logo and Identity Design und Web Design 1. Im Unterschied zur Hochschule Niederrhein finden diese Kurse zwei mal in der Woche statt. In jedem Kurs wird auf jeden Studenten individuell eingegangen; die Kurse sind insgesamt klein gehalten (bis zu höchstens 20 Studenten).

 

Die erste Hürde war für mich Englisch zu sprechen. Das Englisch im Alltag und im Studium unterscheidet sich von dem Schulenglisch: da man aber im wahrsten Sinne des Wortes in das kalte Wasser geworfen wird, ist das nach sehr kurzer Zeit schon kein Problem mehr. 

 

Die „Woodbury University“ ist eine eher kleine private Hochschule mit ca. 1600 Studenten. Viele Studenten kommen direkt aus Los Angeles oder sie waren vorher bereits an einer anderen Hochschule in Kalifornien und haben dann gewechselt. Vor Ort sind aber auch einige, die aus anderen Ländern kommen (Hawaii, Mexiko, Guatemala, Ostafrika, Armenien, ...). Das kulturelle Zusammenleben hat sehr gut funktioniert; alle sind sehr offen. Oft haben wir uns abends zum Bowling spielen, Kino oder für eine Bar verabredet. Von der Hochschule selber aus wurde außerdem sehr viel für die Studenten organisiert. Da staunt man zum Beispiel nicht schlecht, wenn für einen Tag, für ein Event, für alle Studenten, ein kleines Riesenrad, Go Karts und eine Hüpfburg auf dem Campus stehen und „Frisches vom Grill“ und ein Schokoladenfondue auch nicht fehlen. Das prägt das Campusleben sehr und bringt alle Studenten aus den verschiedensten Studienrichtungen zusammen.

 

Was bleibt? Eine unvergessliche Zeit, eine berufliche Weiterbildung und neue Freunde!

 

Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe. Nicht nur beruflich hat das Auslandssemester mich weiter gebracht: Sprachlich habe ich mich in Englisch sehr weiterentwickelt, neue Kulturen schätzen und kennengelernt, Freundschaften gegründet und mich selber weiterentwickelt.