Ressort Forschung und Transfer

Nur wer ausgetretene Pfade verlässt, kann auch Neues finden.

Dieser Grundsatz gilt insbesondere für das Thema Forschung an einer Fachhochschule. Forschung an der Hochschule Niederrhein ist anwendungsorientiert; hier haben die Forscher stets den unmittelbaren Nutzen ihrer Ergebnisse vor Augen. Für die Kooperationspartner der Hochschule - Unternehmen, Organisationen, soziale Einrichtungen - bieten die Ergebnisse dieser Forschung echte Wettbewerbs- und Standortvorteile.

Um den forschenden Professoren an der Hochschule Niederrhein den Rücken für die Forschung frei zu halten, gibt es das Ressort II - Forschung und Transfer an der Hochschule Niederrhein.

Die Aufgaben des Ressort Forschung und Transfer umfassen folgende zentralen Punkte:

Abteilung Forschung

  • Support der Forscher und Forscherinnen der Hochschule Niederrhein bei der Antrags- und Auftragsforschung
  • Vertragsmanagement und praxisorientierte juristische Beratung
  • Erfindungs- und Patentmanagement

 

Abteilung Transfer

  • Planung und Beantragung grenzüberschreitender großer Verbundprojekte sowie Koordination der im Ressort II integrierten vorhandenen Großprojekte
  • Transfer von F.u.E.: Wissenschaft und Forschung für Unternehmen nützlich machen

 

Fortschritt NRW

Ganz im Sinne von "Fortschritt NRW" werden wir unsere Forschungsschwerpunkte, Forschungsinstitute und Kompentenzzentren weiterentwicklen.

Unsere Forschungsschwerpunkte sind dabei:

Funktionale Oberflächen

Die Hochschule Niederrhein legt aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte und traditionellen Verbundenheit zur Textil- und Chemieindustrie einen starken Fokus auf oberflächenrelevante Technologien und Methoden. Als textile Hochschule, verteilt auf vier Fachbereiche der Ingenieurwissenschaften (Textil und Bekleidung, Textilmaschinenbau, Textildesign, Textilchemie) und in Kombination mit den ebenfalls seit langem bestehenden Kompetenzbereichen Lackchemie und Oberflächenanalytik in der Chemie sowie dem Reinigungs- und Hygienestudiengang des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, besitzt die HN schon immer eine starke Keimzelle der Oberflächenwissenschaften.

Diese wurde ständig ausgebaut, so dass sich heute die Expertise auf mehrere Institute und Kompetenzzentren sowie einige Einzelforscher erstreckt. Insbesondere das Institut für Lacke und Oberflächenchemie (ILOC) sowie das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), das Kompetenzzentrum Surface Technologie and Applied Research (STAR), aber auch das Institut für Modellbildung und Hochleistungsrechnen (IMH) beschäftigen sich mehr und mehr mit oberflächenrelevanten Themen.

Mittlerweile reichen die Forschungs- und Entwicklungsansätze vom Produktdesign über Plasma- und Nanotechnologien, Klebstofftechnologien, technischen Textilien und Fügetechnologien und Mikroverzinkung bis hin zu modernem Reinigungsmanagement.

Der gesamte Schwerpunkt hat eines der stärksten Drittmitteaufkommen der Hochschule. Das bereits bestehende Image des Niederrheins als angewandtes Oberflächen- und Textilzentrum wird stetig ausgebaut. Aufbauend auf unsere vielfältigen Kompetenzen im Bereich der Oberfläche wurde 2016 ein eigenes Zentrum, das „Hochschule Niederrhein Institut for Surface Technology (HIT)“ als zentrale wissenschaftliche Einrichtung gegründet. Durch das einzigartige Anwendungszentrum für Hochdurchsatztechnologien werden künftig themenübergreifender und interdisziplinärer und als Public Private Partnership noch näher an den klein- und mittelständischen Unternehmen der Region aus den Bereichen Klebstoffe, Farben, Lacke, Korrosionsschutz, Auftragsstoffe zum Drucken, 3D-Druck u.v.m. forschen.

Gesundheits- und Ernährungsforschung

Eine optimale Verbindung zwischen langjähriger Erfahrung bzw. Expertise und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen stellt der Forschungsschwerpunkt Gesundheits- und Ernährungsforschung dar. Dieser manifestiert sich von außen gut sichtbar im Kompetenzzentrum Routinedaten im Gesundheitswesen des Fachbereichs Gesundheitswesen, im Fachbereich Ökotrophologie durch das Competence Center for Microbiology and Biotechnology (CCMB) und im neugegründeten Kompetenzzentrum für Angewandte Mykologie und Umweltstudien (KAMU). Im letzteren werden die Fachgebiete Mykologie der Nutzpilze (Makromyceten) und Mikrobiologie mit dem Schwerpunkt auf Schimmelpilze (Mikromyceten) zusammengeführt.

In vielen Feldern, wie u. a. Medizintechnik, Gesundheitsökonomie, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Lebensmittelhygiene, Gesundheitstextilien, gesundheitsbewusster Ernährung, Hygienemanagement in Krankenhäusern, Optimierung von Hygieneprodukten, Entwicklung von bakteriologischen Schnelltests, innovative Netzhautprüfgeräte und Gesundheitslogistik, werden die Grundlagen der Medizin- und Ernährungsforschung in marktnahe Innovationen umgesetzt.

Unterstützend wirken hier die Institute für Arbeits-, Umwelt-, Gesundheitsschutz und Ethik (A.U.G.E.), das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) sowie das Kompetenzzentrum Forschung für intelligente Assistenzsysteme und -technologien (FAST) mit zahlreichen Einzelforschern.

Jüngst wird dieser Schwerpunkt durch das neugegründete Competence Center eHealth (CC eHealth) verstärkt. eHealth ist ein immer wichtigerer Pfeiler des Gesundheitswesens und stellt große Herausforderungen an alle Akteure. Der Fokus des neuen Kompetenzzentrums liegt in der wissenschaftlichen Analyse und in der Entwicklung innovativer technischer Lösungsansätze, diemit Hilfe innovativer Informations-­ und Kommunikationstechnologien neue Formen der inter- und intraorganisationalen Zusammenarbeit und Prozessorganisation ermöglichen.

IT- und Logistikkonzepte

Die Hochschule am Niederrhein liegt mitten in der zentralen Logistikregion im Herzen Europas. Aus diesem Grunde gibt es auch eine enge Kooperation mit den Logistikaktivitäten in den unmittelbar benachbarten Niederlanden.

Ebenfalls hat die Hochschule Niederrhein eine lange Tradition im Bereich der angewandten Informatik in mehreren Fachbereichen. IT-relevante Fragestellungen sind in Forschung und Entwicklung in jeglicher angewandten Disziplin von Bedeutung. Im Mittelpunkt stehen die beiden Forschungsinstitute für Geschäftsprozessmanagement und IT (GEMIT) und für Mustererkennung (iPattern) sowie die Kompetenzzentren für Forschung für intelligente Assistenzsysteme und -technologien (FAST) und das eWeb Research Center zur Erforschung des Online-Handel bzw. des eCommerce.

Darüber hinaus beschäftigen sich auch viele andere Institute und Kompetenzzentren der Hochschule mit dieser Thematik, u. a. das Institut für Modellbildung und Hochleistungsrechnen (IMH). Die Themenbreite erstreckt sich von der IT-Sicherheit über Optimierung von Datennetzen bis zur Entwicklung von Softwarelösungen für fast jeden Anwendungsfall.

Zuletzt wurde das Kompetenzzentrum Clavis für Informationssicherheit der Hochschule Niederrhein gegründet, das anwendungsorientiert daran forscht die Informationssicherheit von Organisationen und Unternehmen in der Region mittlerer Niederrhein sicherzustellen und zu erhöhen.

Produkt- und Prozessentwicklung

Eine der ureigenen Aufgabe einer ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Fachhochschule wie der Hochschule Niederrhein ist die angewandte wissenschaftliche Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen mit unmittelbarem Verwertungs- und Marktbezug.

Besonders die Stärkung der zentralen Zielgruppe, des regionalen Mittelstandes für den globalen Wettbewerb setzt schnelle Applied-Science-to-Business-Umsetzungen voraus. Die Produktentwicklung findet hauptsächlich in technisch-ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Textil- und Bekleidungstechnik und Chemie statt.

Aber auch die Produktentwicklungsaspekte des Designs sind von enormer Bedeutung. Die Prozessentwicklung findet auch hier in den obigen Fachgebieten Anwendung. Zusätzlich aber auch in der Verfahrenstechnik, der Informatik und dem Wirtschaftsingenieurwesen, welche auch die gesellschaftlichen Faktoren mit einbezieht.

Insbesondere ist dieser Schwerpunkte in den Forschungsinstituten für Modellbildung und Hochleistungsrechnen (IMH), für Geschäftsprozessmanagement und IT (GEMIT) und für Arbeitsschutz, Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Effizienz (A.U.G.E.) sowie in fast allen Kompetenzzentren verortet. Die Themenfülle erstreckt sich über die Mechatronik, die Kunststofftechnologie, dem Objektdesign, der Theorie des erfinderischen Problemlösens und der Prozessteuerung bis zur strategischen Patententwicklung.

Neu hinzugekommen ist das Kompetenzzentrum Intelligente Systemlösungen für die Automatisierung (ISA), das für praktische, angewandte Entwicklungen intelligenter technischer Systeme und Lösungen steht und durch effizienten und praxisnahen Technologietransfer innovative Ausbildungs- und Geschäftsmodelle entwickelt.

Soziale und ökonomische Innovationen

Ein großer Teil der innovativen Forschung- und Entwicklung der Hochschule Niederrhein findet in den zahlreichen gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen statt. Die Hochschule besitzt neben den Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften in fast allen Fachgebieten Gesellschaftswissenschaftler, welche interdisziplinär mit den Ingenieuren und Naturwissenschaftlern gemeinsam forschen und entwickeln. Die Bandbreite erstreckt sich von direkter sozialwissenschaftlicher Forschung über u.a. Marketing, Controlling, Mittelstand und Management bis hin zu strukturpolitischen Analysen, Machbarkeitsstudien und Gutachten in den technischen Bereichen sowie Forschungsgebieten in Pädagogik, Psychologie und Gerontologie.

Institute wie Social Concepts (So.Con), das Niederhein Institut für Regional- und Strukturforschung (NIERS) sowie die prozessorientierten Institute GEMIT und A.U.G.E. bauen auf eine langjährige Erfahrung und Expertise auf. Zusammen mit Kompetenzzentren wie dem eWeb-Research-Center sowie Kindheitspädagogik in Bewegung (KiB) und Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung (REAL) bauen sie den Bekanntheitsgrad als Hochschule für bedarfsorientierte Gesellschaftsforschung weiter aus. Dazu trägt auch das Kompetenzzentrum Social Urban Design (SOUND) bei, dessen Wissenschaftler soziokulturelle Veränderungen zur räumlichen Lebensqualität, Lehr- und Lernräumen, ästhetischer Bildung, demographischem Wandel, Gesundheitsförderung und Integration initiieren und wissenschaftlich, sowie gestaltend begleiten.

Die jüngste Einrichtung dieses Forschungsschwerpunktes ist das EthNa- Kompetenzzentrum CSR (Corporate Social Responsibility).

Energieeffizienz

Im jüngsten Forschungsschwerpunkt der Hochschule Niederrhein sind alle Facetten des Themas Energie abgebildet. Hier werden einerseits unmittelbar innovative Energietechnologien und neue Managementansätze entwickelt bzw. konzipiert. Andererseits behandeln zunehmend viele Forschungs- und Entwicklungsprojekte anderer Themenfelder energierelevanter Fragestellungen. So werden Prozessteuerungs- und Planungsaufgaben aktuell auch immer unter Energieeinsparpotentialen betrachtet.

Hauptsächlich beschäftigen sich mit diesem Themenfeld das Lehr- und Forschungszentrum SWK-Energiezentrum E² und die NEW Stiftungsprofessur für Controlling insbesondere in der Energiewirtschaft & Betriebswirtschaftliches Energiemanagement. Die Schwerpunkte des SWK-Energiezentrums E² liegen in den Gebieten Anlagenbau und -planung, mechanische und thermische Verfahrenstechnik, Prozesstechnik, Statistische Verfahren, Umwelttechnik und Verfahrensentwicklung; jene der NEW-Stiftungsprofessur sind Energiekostenmanagement, energieadjustierte Investitions-/Wirtschaftlichkeitsrechnung, Integration von Energieaspekten in das Unternehmenscontrolling und die Analyse der Wirksamkeit von einschlägigen Energie-Regulierungen.

Zusätzlich liegt ein Fokus wissenschaftlicher Betrachtung von Energieeffizienzmaßnahmen u. a. auch bei den Instituten Geschäftsprozessmanagement und IT (GEMIT), Arbeitsschutz, Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Ethik (A.U.G.E.), dem Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) sowie beim Competence Center for Microbiology and Biotechnology (CCMB).

Hochschulübergreifendes Kompetenzzentrum

Am 15.11.2012 wurde durch das Präsidium der Hochschule Niederrhein das Promotionskolleg an der Hochschule Niederrhein gegründet.

Das Promotionskolleg trägt unter anderem dem dritten Bologna-Schritt für Fachhochschulabsolventen Rechnung und soll die Forschungskultur an der Hochschule Niederrhein stärken. Die Hochschule Niederrhein hat sich zum Ziel gesetzt, die Promotionsmöglichkeiten ihrer exzellenten Absolventen und die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verbessern.

Primäre Aufgabe des Promotionskollegs ist eine fachübergreifende zentrale Anlaufs- und Koordinationsstelle für alle Promotionsvorhaben für Studierende, Professorinnen und Professoren an der Hochschule Niederrhein.

Neben einer systematischen Erfassung und Betreuung der Promotionsaktivitäten an der Hochschule steht zudem die Vernetzung der Doktoranden und Doktorandinnen. Ziel ist es, eine Kommunikationsplattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen und gemeinsame, promotionsübergreifende Aktivitäten zu ermöglichen.

Eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten / Stipendien finden Sie hier

Informationen zur Anmeldung

Promovieren Sie in einem kooperativen Verfahren mit einer Universität an der Hochschule Niederrhein? Dann können Sie sich hier im Promotionskolleg der Hochschule anmelden, damit wir Sie über kooperative Promotionen, promotionsübergreifende Aktivitäten und über Seminare informieren können. Die Anmeldung zum Promotionskolleg berechtigt Sie zu der Teilnahme an den Veranstaltungen und Seminaren. Die Eingabe erfolgt freiwillig.

Anmeldungsformular
Wichtiger Hinweis zur Anmeldung

Wichtig ist hierbei der Nachweis der kooperativen Promotion durch die Bestätigung auf der zweiten Seite (Kreuzchen) sowie der Unterschrift des Betreuenden an der Hochschule Niederrhein!

Bitte schicken Sie das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Dokument an das Promotionskolleg im Ressort für Forschung und Transfer.

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Kontakt

Andrea Finken, Dipl. oec. troph.
Wiss. Mitarbeiterin Transfer von Forschung und Entwicklung

Der Präsidiumsbeirat setzt sich aus insgesamt 8 Mitgliedern zusammen. Dabei sind Forschungsexperten der Hochschule Niederrhein genauso vertreten wie externe Vertreter aus Institutionen und Unternehmen. Nachfolgend die Mitglieder im Einzelnen:

Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Alexander Prange (Vorsitz)

Herr Professor Prange ist Vorsitzender des Präsidumsbeirates und Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Niederrhein. Herr Prange ist Professor für Mikrobiologie und Lebensmittelhygiene am Fachbereich Oecotrophologie sowie Leiter des „Competence Center for Microbiology and Biotechnology (CCMB)". Darüber ist er außerplanmäßiger Professor an der Universität Witten/Herdecke und forscht regelmäßig als Professor-Research an der Louisiana State University in Baton Rouge (USA).

Vizepräsident für Forschung und Transfer

Dipl.-Oek. Markus Menkhaus-Grübnau

Herr Markus Menkhaus-Grübnau ist Referent für Forschung und Transfer im Ressort Forschung und Transfer der Hochschule Niederrhein sowie persönlicher Referent des Vizepräsidenten Herrn Professor Prange.

Markus Menkhaus-Grübnau, Dipl.-Oek.
Referent für Forschungsförderung Persönlicher Referent des Vizepräsidenten II Projektmanagment Leuchtturm_NR

Prof. Dr. Hans-Günter Hirsch

Professor Dr. Hans-Günter Hirsch ist Leiter des Instituts für Mustererkennung (iPattern) der Hochschule Niederrhein. Zu seinen individuellen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die digitale Sprach- und Audiosignalverarbeitung sowie die automatische Spracherkennung. Er ist Professor für Digitale Signalverarbeitung und Mustererkennung am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. 

Digitale Signalverarbeitung und Mustererkennung

Prof. Dr. med. Saskia Drösler

Von 2010-2016 gehörte Frau Prof. Drösler dem ersten Präsidium der Hochschule Niederrhein an. Nach Beendigung dieser Amtszeit ist sie hauptamtlich wieder als Professorin für Medizin, Medizin-Controlling und Informationssysteme an dem von ihr mit aufgebautem Fachbereich Gesundheitswesen tätig. Die Medizinerin gehört seit 2007 dem wissenschaftlichen Beirat zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt an. Außerdem ist sie Mitglied einer WHO-Arbeitsgruppe, die an der Entwicklung der Diagnoseklassifikation ICD-11 im Kontext Behandlungsqualität und Patientensicherheit arbeitet.

Medizin, Medizin-Controlling und Informationssysteme

Prof. Dr. Martin Jäger

Professor Dr. Martin Jäger ist als Professor für Instrumentelle Analytik seit 2013 im Fachbereich Chemie tätig und Mitglied im Institut für Lacke und Oberflächenchemie der Hochschule Niederrhein. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Untersuchung chemisch-technische Prozesse auf dem Gebiet der Process Analytical Technologies mittels portablen Spektrometern an Mikro-Reaktionssystemen. Chromatographische und spektroskopische Methoden erlauben die strukturelle Charakterisierung und die quantitative Bestimmung der Substanzen von pharmazeutisch aktiven Mengen bis hin zu Spurenvorkommen in Nahrung oder Umwelt.

Instrumentelle Analytik, Dekan, Mitglied ILOC Institut

Dr. Sebastian Potyka

Über zehn Jahre war Dr. Sebastian Potyka Geschäftsführer des deutschen Textilunternehmens van Laack GmbH in Mönchengladbach. Zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen tätig, unter anderem bei dem renommierten Fraunhofer-Institut, für das er europäische Industrieunternehmen im Bereich Materialfluss und Logistik beriet. Sein Studium und seine Promotion absolvierte er an der Universität Dortmund. Seit 2017 ist er neuer Finanzvorstand der WIV Wein International AG (WIV).

Dipl.-Ing. Susanne Merl

Susanne Merl ist geschäftsführende Gesellschafterin der Edmund Merl GmbH & Co. KG Feinkostfabriken mit Sitz in Brühl. Das innhabergeführte Familienunternehmen stellt hochwertige, kühlfrische Heringsspezialitäten, Feinkostsalate, Aufstriche und Patisseriedesserts ohne Zusatz von Konservierungsstoffen her. Sie verantwortet unter anderem den Bereich Produktentwicklung, Qualitätssicherung und Marketing.

Dr.-Ing. Norbert Miller

Dr. Norbert Miller ist Geschäftsführer der 1872 gegründeten Firma Scheidt & Bachmann GmbH. Das Familienunternehmen, das in fünfter Familiengeneration im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt geführt wird, entwickelt Systeme, die von vielen Millionen Menschen weltweit in über 50 Ländern regelmäßig genutzt werden. Wer in Deutschland mit der Bahn fährt, am Flughafen in Las Vegas parkt, in Boston Bus und Bahn nutzt oder in München, Moskau oder Manila tankt und bezahlt, wird wohl Scheidt & Bachmann Produkte genutzt haben.