SOCIAL.CONCEPTS - Institut für
Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.
Erkenntnisse aus dem Projekt R3
30.06.2026

Das Forschungsprojekt „R³ – Regional.Responsibility.Resonance: Innovationen durch Corporate Regional Responsibility“, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Förderlinie „REGION.innovativ“, wurde erfolgreich abgeschlossen. Die zentralen Erkenntnisse über Strukturwandel und unternehmerische Verantwortung auf regionaler Ebene wurden als Fact Sheets veröffentlicht:

  • Akteur:innen und ihre Antriebskräfte, die gemeinwohlorientiertes Handeln motivieren (zum Fact Sheet)
  • Beziehungen und Strukturen von Akteur:innen als verbindendes Geflecht sozialer Innovationen (zum Fact Sheet)
  • Individuelle Erfahrungen und resonante Beziehungen als Treiber kooperativen Handelns (zum Fact Sheet)

 

 

neue qualitative Studie
29.06.2026

In seinem neuen Beitrag “Was uns dann entgegenkam, dann hat’s halt direkt in die Schnauze gegeben". Eine qualitative Studie zum Übergang in die rechtsextreme Gewalt im öffentlichen Raum widmet sich Denis van de Wetering den Praktiken rechtsextremer Gewaltausübung. Im Mittelpunkt steht die Frage, durch welche Praktiken sich männliche Angehörige rechtsextremer Kameradschaften selbst und gegenseitig zur wiederholten Ausübung kollektiver physischer Gewalt im öffentlichen Raum befähigen. Die Befunde zeigen, dass Wege in die Gewalt eine voraussetzungsvolle Praxis darstellen. Sie folgen weder einer Eskalationslogik noch sind sie als Sprung in die Gewalt zu verstehen. Vielmehr lassen sich komplexe Verkettungen normativ grundierter und affektiv aufgeladener Praktiken rekonstruieren, die als Brücke zwischen diskursiven rechtsextremen Ideologien und dem Moment der Gewaltausübung fungieren. 

In: Kriminologisches Journal, 58(2), 99–125.

Cover des Sozialmagazins
Neue Pubikation erschienen
25.06.2026

Der neue Beitrag “Die Aufgabe, die Brandmauer zu sein. Herausforderungen für die Bearbeitung von Bedrohungen in der zivilgesellschaftlichen Demokratiearbeit” von Tina Leber untersucht anhand von empirischen Forschungsdaten drei Herausforderungen für die Bearbeitung von unterschiedlichen Bedrohungen im Feld der Demokratiearbeit gegen Rechts: erstens die Veränderung der extremen Rechten und ihrer Handlungsarenen, zweitens die Strukturiertheit des beruflichen Arbeitsfeldes und drittens die spezifische Ausbuchstabierung und Verzahnung politischer Interventionen unterschiedlicher Akteur:innen.

In: Sozialmagazin 5-6/2026 Rechte Einflussnahmen. Verlagsgruppe Beltz

Neue Veröffentlichung erschienen
18.06.2026

In dem Artikel“Personal Constructions of Effective (Health) Coaching Relationships” wird untersucht, wie Coaches und Klient:innen effektive Coachingbeziehungen wahrnehmen und konstruieren. Dabei werden zentrale Merkmale erfolgreicher Coachingbeziehungen identifiziert und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen den jeweiligen Perspektiven beleuchtet. Darüber hinaus wird ein detaillierter Einblick in die eingesetzte Methodik gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass der gewählte methodische Ansatz besonders gut geeignet ist, individuelle Konstruktionen und subjektive Bedeutungszuschreibungen im Coachingkontext sichtbar zu machen.

 

Oeben, M., & Grajfoner, D. (2026). Personal Constructions of Effective (Health) Coaching Relationships. International Journal of Evidence Based Coaching and Mentoring, 0(0), 1–13.

Workshop für zugewanderte Fachkräfte
10.06.2026

Selbstsicher in den deutschen Arbeitsmarkt starten

An drei Terminen (21.05., 28.05. und 10.06.) haben wir gemeinsam mit acht engagierten Frauen unseren Workshop „Selbstsicher in den Beruf“ im BüMo (Büro von Morgen) der Stadt Mönchengladbach durchgeführt. 

Perfekt augestattet mit Kaffee und modernster Technik standen zum Auftakt “Soft Skills” im Mittelpunkt – mit praxisnahen Impulsen und  interaktiven Übungen. Denn nur wer die eigenen Stärken kennt, kann sich selbstbewusst in der Arbeitswelt präsentieren. Am zweiten Termin arbeiteten die Teilnehmerinnen an einer professionellen Selbstpräsentation, einschließlich der Optimierung von LinkedIn-Profil und Lebenslauf. Der Abschlusstag widmete sich typischen beruflichen Kommunikationssituationen, die gemeinsam reflektiert und eingeübt wurden. Ein Tag voller praktischer Tipps und Tricks. 

Wir bedanken uns herzlich bei der Integrationsplanung der Stadt Mönchengladbach für die freundliche Unterstützung sowie bei unseren Teilnehmerinnen für ihr großes Engagement.

Save the Date: Fachtag
09.06.2026

Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ 

Am 23. und 24. September 2026 findet an der Universität Bielefeld der dist[ex]-Fachtag „Zwischen Sicherheit und Unsicherheit. Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit“ statt. Die Veranstaltung bringt Fachkräfte aus Beratung, Wissenschaft, Sicherheitsbehörden und Sozialer Arbeit zusammen, um aktuelle Herausforderungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit zu diskutieren.

Zusammen mit Kolleg:innen gestaltet Denis van de Wetering (Wi-Rex, SO.CON) einen Workshop zu psychische Belastungen und Aggression im Distanzierungsverlauf von rechtsextremen Kontexten. Das abwechslungsreiche Programm bietet sowohl interaktive Workshopphasen als auch spannende Vorträge und Einblicke in die Wissenschaft und Praxis der (Rechts-) Extremismusprävention.

Anmeldung bis 28. August 2026.

neuer Sammelbandbeitrag
01.06.2026

Aus dem gemeinsam durchgeführten Projekt R³ heraus veröffentlichten Jacqueline Amend (ehem. NIERS) und Ann Marie Krewer (SO.CON) einen Beitrag mit dem Titel „„Es hängt halt doch immer am Einzelnen“ – Resonanz und Entfremdung als Momente zukunftsweisender Praxis in Sozialen Innovationen. Eindrücke aus Praxisbeispielen.“. Der frisch veröffentlichte Beitrag thematisiert Soziale Innovationen als eine Antwort auf die globalen Herausforderungen der Zeit. Im Fokus der Arbeit steht die Frage, ob das Resonanzkonzept nach Hartmut Rosa ein geeigneter Zugang ist, um Gelingensbedingungen sektorübergreifender Kooperationen in SI zu identifizieren. 

 

An der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis

Mit dem Laden des Videos, akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Youtube.
Mehr erfahren (google.com)

SO.CON: sozialraumorientiert, organisations- und zielgruppenbezogen

Das Institut setzt Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis um. Ziel unserer Aktivitäten ist es, zum Abbau sozialer Ungleichheit bzw. von strukturellen Barrieren beizutragen und soziale Teilhabe zu fördern. Wir setzen Impulse für soziale und sozioökonomische Innovationen und tragen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.

Im Fokus unserer Arbeit stehen die Bereiche Arbeit, Gesundheit, Soziales und Kompetenzentwicklung – mit den Querschnittsthemen Diversität und Digitales. Dabei kooperieren wir mit Kommunen, (sozialen) Einrichtungen und anderen Forschungsinstitutionen, um eine nachhaltige und auf Verstetigung zielende Projektarbeit zu fördern. Die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Instrumente/Handreichungen bringen wir sowohl in die wissenschaftliche Debatte als auch in die Praxis ein. 

Unser interdisziplinäres Team zeichnet sich durch eine offene, empathische und konstruktive Kommunikation aus. Die Zusammenarbeit von Professor:innen, Mitarbeitenden, wissenschaftlichen Hilfskräften und Praktiker:innen basiert auf einem respektvollen Umgang und Wertschätzung von Vielfalt. Mit unserer Führungskultur fördern wir aktive Beteiligung sowie die Vereinbarkeit von privater Sorge-Arbeit und Beruf. Gemeinsam gelingt uns so eine erfolgreiche Projektarbeit!

Was uns wichtig ist...

  • Soziale Verantwortung bei der Auswahl der Projektthemen und ihrer Umsetzung.
  • Die Verknüpfung von sozialwissenschaftlicher Erkenntnis und anwendungsorientierter Praxis.
  • Gelebte Diversität nach Innen und Außen in Kooperation und Kommunikation.
  • Die Ausbildung von Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Unser Selbstverständnis als lernende Organisation.

Worüber wir verfügen...

  • Vielfältige Methoden-Kompetenzen der qualitativen und quantitativen Forschung, in sozialraumorientierten bzw. Netzwerk-Analysen, Analyse von Organisationsstrukturen in Hinblick auf Gender-/Diversity-Aspekte, Knowhow in E-learning und Digitalisierung, Moderation oder Veranstaltungsplanung.
  • Langjährige Erfahrungen darin, aus den Erkenntnissen hilfreiche und anwendungsorientierte Instrumente und Handlungshilfen für Kommunen, Institutionen und Zielgruppen zu erarbeiten.
  • Fundierte Kenntnisse im Projektmanagement und der seriösen Abwicklung von durch Kommune, Land, Bund oder EU finanzierten Projekten

Unser Institut realisiert spannende und zukunftsweisende Projekte, die nicht nur Wissen erweitern, sondern auch gesellschaftliche Impulse setzen. Mit einem engagierten Team forschen wir in drei verschiedenen Bereichen und entwickeln Lösungen, die nachhaltigen Einfluss auf die Welt von morgen haben. Tauchen Sie ein in unsere vielfältigen Projekte und lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für Fortschritt und Kreativität inspirieren!

Entdecken Sie unser umfangreiches Angebot an Publikationen, welches praxisnahe Einblicke und interessante Forschungsergebnisse bietet. Ob Monografien, Artikel in renommierten Fachzeitschriften oder hilfreiche Instrumente – jede Veröffentlichung spiegelt die Expertise unseres Instituts wider. Wir laden Sie ein, etwas zu stöbern und die neuesten Erkenntnisse für Ihre Arbeit zu nutzen.

(Diese Seite befindet sich in Bearbeitung.)

Ob Sie Fragen zu unseren Projekten haben, Feedback geben möchten oder einfach nur einen persönlichen Austausch suchen – zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Sekretariat

Anna Kusuma

Postadresse

Hochschule Niederrhein

Institut SO.CON

Reinarzstraße 49

47805 Krefeld

Besuchsadresse

Hochschule Niederrhein

Cyber Management Campus (auf dem Monforts Quartier)

Schwalmstraße 301

41238 Mönchengladbach

Anfahrt

Bus: Mit den Buslinien 005, 006 oder SB81 kommen Sie zur Haltestelle “Monforts Quartier”. Betreten Sie das Gelände über Tor 2, gehen Sie geradeaus zu Eingang 23 und dann links die Treppe hinauf.

 

Auto / Navigationsadresse: Schwalmstraße 301 (Monforts Quartier), Mönchengladbach. Fahren Sie über Tor 2 auf das Gelände, auf der linken Seite finden Sie die Parkplätze. Nehmen Sie Eingang 23 und gehen Sie links die Treppe hinauf.

 

 

Institutsrat

Leitung und wiss. Geschäftsführung Institut SO.CON
Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen Stellvertretende Leitung des Institutes SO.CON ehemalige Mercator Fellow (2017)
Methoden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit / Quartiermanagement Studiengangskoordinator Bachelor Soziale Arbeit (vollzeit/teilzeit)
Soziale Dienste und Einrichtungen, Sozialverwaltung Mitglied des Prüfungsausschusses

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sarah Brechmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt RediStar
Bjarne Goldkuhle, M.A.
wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut SO.CON Projekt "Antisemitismus im Kontext Schule"
Saskia Griffig, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin SO.CON
Petra Habisch-Ryll
Institut SO.CON Finanzadministration
Angela Holtkamp, B.Sc. Language & Communication Science
Projektreferentin Institut SO.CON Projekt KLiQG+|HSNR
Alina Jugenheimer, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "Antisemitismus im Kontext Schule"
Diversity mit dem Schwerpunkt Gesundheit (Tandem-Niederrhein)
Anna Kusuma
Sekretariat SO.CON
Tina Leber, Dipl. Erziehungswissenschaften
Institut SO.CON
Sandra Mahros
Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Christine Manthei, M.A. Empirische Bildungsforschung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Fabian Mertens, M.A. Sozialwissenschaften
Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Dr.in Melanie Oeben, M. Sc. Psychologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut SO.CON, Projekt "BaNGe"
Julia Schatzschneider, M.A. Soziale Arbeit
Institut SO.CON Projekt "KoKoII"
Ariane Schulz, M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement
Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Stefanie Wolgast
Projektreferentin Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Denis van de Wetering
Institut SO.CON Projekt "WI-REX"
Beratung
Barrierefreiheit