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Am 13. März 2026 laden das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr und innovation2business.nrw zu einer Fachveranstaltung rund um Technologien von morgen ein. Foto: HSNR

Technologien von morgen erleben: Vorträge, Workshops und Ausstellung zu assistiven Systemen an der HSNR

Am Freitag, 13. März 2026, laden das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr und innovation2business.nrw zu einer kostenfreien Fachveranstaltung rund um Technologien von morgen ein. Von 10:00 bis 17:30 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher im J-Gebäude (Obergath 79) auf dem Campus Krefeld-Süd der Hochschule Niederrhein (HSNR) ein vielseitiges Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellung und individueller Beratung. 

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen aus der angewandten Forschung – insbesondere zur Mensch-Technik-Interaktion, zu kognitiven assistiven Technologien im Alltag sowie zu innovativen Lösungen für Pflege, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpublikum, Unternehmer:innen, Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über neue Ansätze informieren und mit Expert:innen ins Gespräch kommen möchten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis zum 9. März 2026 wird gebeten: https://mf.ide3.de/view.php?id=187261 

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Professor Dr. Bernhard Breil, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der HSNR. Zu den Fachvorträgen zählt unter anderem der Beitrag „Mehr Technik, weniger Pflegekräfte – Lösung oder Kapitulation?“ um 10:40 Uhr von Enrico Löhrke, Geschäftsführer der inHaus GmbH aus Duisburg. Um 14:15 Uhr spricht Professor Dr.-Ing. Christian Ressel von der Hochschule Rhein-Waal zum Thema „Von der Idee zur Akzeptanz – Entwicklung KI-basierter assistiver Systeme für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“.

Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch interaktive Workshops wie „Smarte Nachtwache – mehr Sicherheit, weniger Personal“, „Künstliche Intelligenz in der Pflege“ sowie „Wer trägt die Verantwortung? Ethik in der Entwicklung digitaler Assistenztechnik“. Eine begleitende Ausstellung präsentiert innovative Projekte und Technologien aus der angewandten Forschung und bietet Gelegenheit zum direkten Austausch mit Entwicklerinnen und Entwicklern. Unter anderem stellen Prof. Dr. Andrea Wanninger und Daria Giesbert ihre Haarpflegetechnologie HairProtectColour vor. Das auf multifunktionalen Ligninpartikeln basierende Haarfärbemittel ermöglicht eine temporäre Farbmodifikation bei gleichzeitiger Pflegewirkung. Vor Ort besteht zudem die Möglichkeit, Haarsträhnen demonstrativ zu färben.

Ebenfalls vertreten ist Prof. Dr.-Ing. Hubert Otten (Competence Center eHealth), der mit seinem Team das Projekt EPWUF-KI präsentiert. Dabei handelt es sich um eine innovative, KI-gestützte Systemlösung zur Unterstützung der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und zur Verbesserung von Diagnostik, Therapiebegleitung und Versorgungsprozessen.

Über das ZAT: Das Projekt Zentrum Assistive Technologien Rhein-Ruhr (ZAT) verfolgt das Ziel, ein nachhaltiges Ökosystem für assistive Technologien aufzubauen. Im Fokus stehen die Optimierung von Forschung, Lehre und Transfer sowie die Entwicklung KI-gestützter, pro-adaptiver Lösungen, die Hilfestellungen automatisch an individuelle Bedürfnisse und veränderte Lebenssituationen anpassen. Besonders Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen profitieren von diesen Ansätzen. Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen mit 2,7 Millionen Euro geförderte Projekt wird gemeinsam von der HSNR, der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen umgesetzt und läuft noch bis Ende Oktober 2026.

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