Alumni
Geschichten und Erinnerungen

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Thomas Moers | HSNR 2012 - 2016

Spontan mal studieren

Normalerweise reift der Entschluss ein Studium aufzunehmen eine Weile, bevor er in die Tat umgesetzt wird. Schülerinnen und Schüler bereiten sich teils Jahre darauf vor und bei Thomas Moers war die Entscheidung zur Schülerzeit zunächst für eine Ausbildung gefallen.

Mitten im Arbeitsleben stehend hat er sich dann – zum Glück – spontan entschieden und die gebotene Chance ergriffen mit einem Studium mehr aus seinem Leben zu machen. 2012 kam er so an die Hochschule Niederrhein und nahm das Studium in Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt der allgemeinen Verfahrenstechnik auf. Um sich das Studium zu finanzieren arbeitete er viel nebenbei und typischerweise wurde die Freitagsvorlesung auch schon mal für diese Arbeit „sausen gelassen“. Trotz dieser Fehlstunden hat Thomas Moers sein Studium 2016 erfolgreich abgeschlossen und arbeitet heute als Projektingenieur bei einem Dienstleistungsunternehmen im Pharmaumfeld. In der Rückschau kann man ihm zu dieser Spontanität nur gratulieren, denn im Nachhinein war das genau die richtige Entscheidung. Auch das Studienfach war genau richtig gewählt, denn der Bereich Verfahrenstechnik gefällt ihm auch heute nach wie vor sehr gut und auch wenn Verfahrenstechnik als „kleiner Bruder“ des Maschinenbaus eher unbekannter als eigenes Studienfach ist, ist der Bereich der Verfahrenstechnik auf dem Arbeitsmarkt jedoch mindestens genauso gefragt. Durch die an der Hochschule Niederrhein im Rahmen des Studiums durchzuführenden Projektarbeiten werden Studierende gut auf die tatsächliche Arbeitswelt vorbereitet. „Die Projektarbeiten waren für mich die schönsten Arbeiten, da diese dem Berufsleben am nächsten kommen und es hier auf die eigene Leistung in Kombination mit sozialen Kompetenzen und Organisation ankommt“, erinnert sich Thomas Moers. Gut begleitet fühlte er sich dabei durch Prof. Dr. Habermann, der sein Studienprojekt und die Abschlussarbeit betreute. Prof. Habermann, der unmittelbar nach Thomas Moers Abschluss auf eine Professur an die Hochschule Emden-Leer gewechselt ist, bewegte ihn maßgeblich und nachhaltig dazu, sich in Projekten heimisch zu fühlen. Das zahlt sich für Thomas Moers heute beruflich aus, denn er leitet regelmäßig parallel und fachübergreifend mehrere Projekte inklusive einem Team an internen und externen Partnern für die Großkunden in der pharmazeutischen Industrie. Und so überrascht sein Rat an mögliche Studieninteressenten nicht: „Egal wie der Weg nach der Schule auch verläuft, ich würde es jedem, der die Möglichkeit besitzt, empfehlen, diese Chance zu ergreifen und mehr aus seinem Leben zu machen. Mein Studium erreichte ich auf Umwegen, doch dadurch bin dort gelandet, wo ich heute bin und kann mich nicht beklagen.“