KIRaPol.Next
KI-gestütztes Radarsystem zur Gefahrenerkennung

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Projektziel

Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen, ohne die Privatsphäre einzuschränken - das ist die Vision von KIRaPol.Next. Das Projekt knüpft an das Vorgängerprojekt KIRaPol.5G an und entwickelt ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das die polizeiliche Videobeobachtung unterstützt. Die Radartechnologie ist so konzipiert, dass keine Identifikation von Personen über das Radarsignal erfolgt. Stattdessen werden abstrakte Bewegungsmuster ausgewertet, um Hinweise auf potenzielle Gefahrensituationen zu geben.

 

Kernziele

  • Aufbau eines Beobachtungssystems im öffentlichen Raum, das Radar-und Videodaten kombiniert
  • Früherkennung potenzieller Gefahrensituationen durch KI-Analyse von Radarsignalen
  • Hoher Schutz der Privatsphäre
  • Alarmhinweise an die Leitstelle der Polizei mit geringer Latenz (Edge-Technologie)
  • Praxisintegration in die Systemumgebung der Polizei 
Projektlogo

WDR-Bericht: Polizei plant KI-Test

Im WDR-Beitrag ordnet Prof. Hans-Günter Hirsch die Forschung ein: Im Vorgängerprojekt KIRaPol.5G zeigte sich eine Erkennungsrate von über 90%. Für die nächste Stufe braucht die KI noch mehr Trainingsdaten.

Georg Lehnen, Projektleiter der Polizei betont die Vorteile der Technik, “weil die Radartechnologie im Verhältnis zu den herkömmlichen Videotechnologien in manchen Belangen überlegen ist.”

Link zum WDR-Online-Beitrag: https://www1.wdr.de/nrw/duesseldorf/duesseldorf-polizei-test-ki-ueberwachung-100.html 

WDR 5: KI-Assitenz durch Radar

Prof. Hans-Günter Hirsch erläutert im WDR5-Interview die Anwendungsszenarien, die Funktionsweise der Radartechnologie und warum umfangreiche Trainingsdaten für das KI-System entscheidend sind.

Link zum Audio-Beitrag WDR5 : https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-freiflaeche/audio-ki-gestuetzte-ueberwachung-nrw-100.html 

ZOAR
Ortstermine

Mitte und Ende März 2026 fanden öffentliche Vor-Ort-Besichtigungen in Düsseldorf und Mönchengladbach statt. Gemeinsam mit der Polizei prüfte das Projektkonsortium potenzielle Kamerastandorte, um geeignete Positionen für die Radarsensoren als Ergänzung der polizeilichen Videobeobachtung zu identifizieren.

start
Thomas Lammertz / HSNR
Projektstart

Mit dem Start von KIRaPol.Next bringt die Hochschule Niederrhein ihre Kompetenz in Mustererkennung und KI in die nächste Entwicklungsstufe eines radarbasierten Assistenzsystems ein. Beteiligt sind das Institut IPattern und die Kompetenzzentren EthNA CSR, ISA sowie FAST. Weitere Informationen zum Projektstart im ausführlichen Presseartikel.

prozess

Die KI analysiert die Radardaten in Echtzeit direkt am System vor Ort (Edge-Verarbeitung) und erkennt dabei auffällige Bewegungsmuster als Hinweise auf potenzielle Gefahrensituationen. Wird ein Schwellenwert überschritten, erzeugt das System eine Alarmmeldung und lenkt die Aufmerksamkeit des Personals in der Leitstelle gezielt auf die betreffende Szene.

Die Alarmhinweise werden ausschließlich durch geschultes Personal anhand des Videobildes gepüft, um die Situation zu bewerten. Erst auf Basis dieser menschlichen Bewertung wird entschieden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Die Analyse erfolgt ausschließlich während der rechtlich abgedeckten polizeilichen Kernbeobachtungszeiten. 

Informatik, Graphische Datenverarbeitung
Kommunikationstechnik und Grundlagen der Elektrotechnik
Prof. Dr. Monika Eigenstetter
Arbeitspsychologie CSR Management Leitung A.U.G.E. Institut Leitung EthNa Kompetenzzentrum CSR Studiengangsleitung
Prof. Dr.-Ing. habil. Edwin Naroska
Technische Informatik
Jan Reitz, M.Sc.
Projekt "KIRaPol.Next" im iPattern - Institut für Mustererkennung
Sinan Yavuz, M.Eng.
Beratung
Barrierefreiheit

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