Wir sind vertreten auf der BACHELOR AND MORE Messe!
Wo: Köln
Wann: 7.11.2026

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Technik verstehen, Wirtschaft bewegen und eigene Schwerpunkte setzen: Im neuen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen bei und in Krefeld verbindest du technische und wirtschaftliche Kompetenzen mit deinen persönlichen Interessen. Mit Major und Minor gestaltest du dein Studium aktiv und bereitest dich auf die Herausforderungen von morgen vor. Ob Industrie, Digitalisierung oder nachhaltige Innovation – du denkst über Grenzen hinaus und machst aus Ideen Lösungen.


Reinarzstr. 49

Reinarzstr. 49
“Die Herausforderungen von morgen lassen sich nicht mit den Denkweisen von gestern lösen. Wir denken den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen neu, damit unsere Studierenden die Zukunft von Technik und Wirtschaft aktiv gestalten können.”
(Prof. Dr. Ralph Pernice, Dekan Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, Hochschule Niederrhein)
Wirtschaftsingenieur:innen verbinden Technik und Wirtschaft – und mit deinem Major entscheidest du, wohin dein Weg genau führt. Mit der neuen Prüfungsordnung wählst du ab dem 3. Semester einen von 12 Majores. Die Wahl ist verpflichtend: Jeder Major besteht aus sechs aufeinander abgestimmten Modulen und gibt deinem Studium ein klares Profil.
Die Bandbreite reicht von technischen Themen wie Automatisierung und Robotik, Fertigung, Energie- und Prozesstechnik oder Fahrzeugtechnik über IT und Künstliche Intelligenz bis zu Management-Schwerpunkten wie Marketing, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung oder Gründung. So kannst du deinen Abschluss gezielt auf das Berufsfeld ausrichten, das dich interessiert – oder auf den Masterstudiengang, der dich danach reizt.
Der Studiengang befindet sich in der Akkreditierung. Alle Angaben stehen unter dem Vorbehalt von Änderungen im Laufe des Akkreditierungsverfahrens.
Wie wird aus einem Stück Metall ein passgenaues Bauteil – und wie läuft das automatisch und wirtschaftlich? Automatisierte Fertigungstechnik zeigt dir Gießen, Schweißen, Fräsen, 3D-Druck, CNC-Programmierung und Messtechnik und verbindet alles mit der Frage, was es kostet.
Roboterarme, die Pakete sortieren, und Anlagen, die ihre Temperatur von selbst halten: Im Major Automatisierung und Robotik lernst du, wie Maschinen weitgehend selbstständig arbeiten und wie du sie dazu bringst. Im Projekt Autonomous Driving Challenge bringst du ein Modellauto dazu, ohne Fernsteuerung seinen Weg zu finden.
Wie heizt ein Unternehmen ohne Erdgas, und was kostet sein Strom, wenn der Wind nachlässt? Der Major Nachhaltige Energiesysteme verbindet die Technik von Kraftwerk bis Wärmepumpe mit den Märkten und Gesetzen, die über Energiepreise mitentscheiden.
Vom E-Auto über Carsharing bis zum selbstfahrenden Modellauto: Hier verbindest du Fahrzeugtechnik mit der Frage, wie Mobilität wirtschaftlich und klimafreundlich funktioniert. Im Projekt Autonomous Driving Challenge bringst du im Team ein Modellauto dazu, ohne Fernsteuerung seinen Weg zu finden.
Du willst später ein Team leiten oder ein Unternehmen mit steuern? General Management verbindet Bilanzen, Steuern, SAP, Strategie, Energiemärkte und KI mit dem, was gute Führung ausmacht – von der eigenen Arbeitsorganisation bis zum Gespräch mit Mitarbeitenden.
Vom ersten eigenen Programm bis zum KI-Chatbot im Kundenservice: Hier lernst du, Software und künstliche Intelligenz so einzusetzen, dass Unternehmen wirklich davon profitieren. Du programmierst in Python, entwickelst eigene Apps und findest heraus, wo KI Abläufe in Produktion, Logistik und Verwaltung verbessert.
Wie gestaltet man Arbeitsplätze effizient und ergonomisch? Wie lassen sich Prozesse verbessern und Menschen und Maschinen optimal aufeinander abstimmen? Die Mensch-Technik-Interaktion verbindet Ingenieurwissenschaften, Psychologie und Wirtschaft. Du lernst, Arbeitssysteme zu gestalten, Produktionsprozesse zu optimieren und moderne Technologien wie Robotik und künstliche Intelligenz sinnvoll einzusetzen. Dabei stehen immer der Mensch, die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.
Tabletten, Lacke, Waschmittel und Kunststoffgranulat entstehen in Anlagen, in denen Stoffe gemischt, erhitzt, gekühlt und getrennt werden. Process Technology Management zeigt dir, wie du solche Anlagen planst, automatisierst und wirtschaftlich und energiesparend betreibst.
Wie verkauft man eine Industriepumpe nach Brasilien oder Ersatzteile über einen Onlineshop? In Sales & Marketing & E-Commerce lernst du, Märkte zu erforschen, Kunden und Kundinnen zu verstehen und Produkte, Services und Vertriebswege so zu planen, dass sie ankommen.
Wie wird aus einem alten Akku wieder Rohstoff, und wie bleibt ein Unternehmen erfolgreich, wenn der Klimawandel ganze Märkte umkrempelt? Nachhaltige Unternehmensentwicklung verbindet Technik wie Recycling und Ökobilanzen mit Strategie, Berichtspflichten und dem Blick auf neue klimafreundliche Märkte.
Du hast eine Idee und willst wissen, ob daraus ein Unternehmen werden kann? Technologieorientiertes Management zeigt dir den Weg von der Idee über den Prototyp aus dem 3D-Drucker bis zum Geschäftsmodell – und im Planspiel führst du mit deinem Team selbst eine Firma.
Vom Rohstoff bis ins Supermarktregal: In der Ernährungsindustrie laufen Produktion, Qualitätssicherung und Logistik immer stärker über Daten, Software, künstliche Intelligenz und digitale Services. Hier lernst du, Software zu entwickeln, Daten zu managen und Abläufe am digitalen Zwilling durchzuspielen, bevor sie in der echten Fabrik laufen.
Du kannst bei uns sehr flexibel studieren. Da wir derzeit dabei sind, den neuen Studiengang vorzubereiten, sind noch nicht alle Infos hier zu finden. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, zeitnah an dieser Stelle auf unserer Webseite die möglichen Studienverläufe darzustellen.

Studieninteressierte haben während des Semesters die Möglichkeit in verschiedene Vorlesungen des Bachelorstudiums hereinzuschnuppern und somit auch direkten Kontakt zu unseren Studenten aufzunehmen. Weitere Informationen dazu findest du auf den Seiten der zentralen Studienberatung.

Unser Orientierungssemester unterstützt Studieninteressierte dabei, den passenden Studiengang aus unserem Angebot an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu finden. Ein Semester lang besuchst du gemeinsam mit anderen technikinteressierten Studierenden Lehrveranstaltungen, die dir ein Einblick in unsere technischen Bachelorstudiengänge bieten.
Du hast bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen? Dann hast du unter Umständen die Möglichkeit Leistungen anrechnen zu lassen. In der Folge brauchst du in den anerkannten Modulen keine Lehrveranstaltungen mehr zu besuchen und auch keine Prüfungen abzulegen.
Anrechenbar sind Leistungen aus beruflichen Ausbildungen, Fortbildungen sowie hochschulischer Weiterbildung (z.B. Spezialisierungen), sofern Inhalt, Umfang und Niveau mit den Lernzielen vergleichbar sind. Zudem können einzelne Module auch aufgrund der Berufserfahrung angerechnet werden.
Wir werden hier in Kürze eine Übersicht pauschal anrechenbarer Module hinterlegen. Diese ist derzeit im Aufbau.
Hast du andere Leistungen, die nicht in der Übersicht enthalten sind? Wir prüfen gerne vorab, ob und in welchem Umfang wir deine Vorleistungen anrechnen können. Dafür benötigen wir dein Schul- und IHK-Prüfungszeugnis sowie den Ausbildungsrahmenplan. Bitte sende uns diese Dokumente per E-Mail zu. Anschließend beraten wir dich und geben dir wertvolle Tipps für deinen Antrag, den du nach erfolgreicher Einschreibung stellen kannst.
Bitte beachte, dass eine Ausbildung vor allem praktische und spezifische Fähigkeiten vermittelt, während ein Studium auf analytische und forschungsorientierte Kompetenzen abzielt. Dies erschwert die Vergleichbarkeit und Anrechnung, da unterschiedliche Lernziele verfolgt werden. Eine Anrechnung ist meist nur für Einführungs- und Grundlagenmodule möglich, wenn kein wesentlicher Unterschied zwischen den erworbenen Kompetenzen besteht.
Du bist bereits in einem Studiengang eingeschrieben und möchtest die Hochschule und/oder den Studiengang wechseln? Deshalb musst du dich nicht unbedingt für ein höheres Fachsemester bewerben. Unser Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist NC-frei. Das bedeutet, es werden alle Bewerberinnen und Bewerber angenommen, welche die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Nach erfolgreicher Einschreibung beraten wir dich gerne, wie du diese am besten anrechnen lassen kannst.
Du möchtest dich trotzdem für ein höheres Fachsemester bewerben? Dann muss zunächst geprüft werden, ob formell eine Zulassung für das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen möglich ist.
Bitte sende uns diese Dokumente per E-Mail zu:
Sind die formalen Kriterien erfüllt, stuft dich der Prüfungsausschuss in ein höheres Fachsemester ein und erstellt dir eine entsprechende Bescheinigung. Dafür müssen deine voraussichtlich anerkennbaren Module mindestens 15 ECTS-Punkte umfassen.
Falls das nicht der Fall ist, musst du dich für das erste Fachsemester bewerben. Die Anerkennung deiner Studienleistungen erfolgt erst nach der erfolgreichen Einschreibung. Danach kannst du einen Antrag auf Anerkennung von Prüfungsleistungen stellen.
Bitte beachte, dass die Lernziele trotz gleichnamiger Module in verschiedenen Studiengängen stark variieren können. Dies kann die Vergleichbarkeit und somit die Anerkennung der einzelnen Module erschweren. Eine Orientierungshilfe zur Einschätzung, ob die erworbenen Kompetenzen ausreichen, erhältst du durch den Abgleich der Modulbeschreibungen. Module können nur anerkannt werden, wenn kein wesentlicher Unterschied zwischen den erworbenen Kompetenzen besteht.

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Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur machen, können bereits während der Schulzeit einzelne Lehrveranstaltungen an unserer Hochschule besuchen. Voraussetzung ist das Einverständnis der Schule und der Erziehungsberechtigten.
Dabei können bereits 1–2 Module belegt und die zugehörigen Prüfungen abgelegt werden. Bestandene Leistungen können später im Studium anerkannt werden, so dass eine weitere Belegung dieser Module dann entfallen kann.
So erhalten die Teilnehmenden frühzeitig einen realistischen Einblick in den Studienalltag.

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Du möchtest Wirtschaftsingenieurwesen im Bachelor studieren und wünschst dir eine einzigartige Möglichkeit, deine Karrierechancen und dein Studium durch einen Doppelabschluss aufzuwerten, ohne dabei dein Studium zu verlängern?
Dann bewirb dich für einen Auslandsaufenthalt an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDAHW) an der Tongji University in Shanghai:
Dieses Auslandsstudium beinhaltet einen zweisemestrigen Aufenthalt in China, der unserem 5. und 6. Semester entspricht. Das Studium besteht aus einem Studiensemester mit Fächern in Deutsch und Englisch und einem Semester, in dem du die Praxisphase absolvierst und deine Bachelorarbeit typischerweise in einem deutschen Unternehmen in China schreibst. Da diese beiden Semester vollständig als das 5. und 6. Semester unseres Studiengangs anerkannt werden, erhältst du die Chance, ein Jahr im Ausland zu studieren und dein Studium trotzdem in Regelstudienzeit zu beenden.
Und das Beste: neben dem Abschluss an der Hochschule Niederrhein erwirbst Du zusätzlich einen Bachelorabschluss an unserer chinesichen Partnerhochschule.

Wie war es?
Mich für den chinesischen Doppelabschluss zu motivieren, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Zwar ist es nicht immer leicht aufgrund der fundamentalen kulturellen Unterschiede und der chinesischen Sprache, jedoch merkt man, wie man an seinen Herausforderungen wächst. Man lernt, sich trotz Hindernissen zu verständigen und vollkommen andere Denkweisen oder Angewohnheiten zu tolerieren. Gerade im interkulturellen Verständnis, beruflich wie auch gesellschaftlich, und im akademischen Bereich war das Auslandsjahr sehr lehrreich.
Wie muss man sich den Alltag vorstellen, wie ist das Studieren dort?
Der akademische Alltag im ersten Semester ist durch einen durchstrukturierten Studienplan mit offizieller Anwesenheitspflicht ziemlich voll. Lange Mittagspausen ziehen oft die Module bis in den späten Nachmittag oder Abend hinein und Blockkurse können auch zeitweise das Wochenende einnehmen. Durch einige Projekte, Case Studies und Präsentationen wird zudem auch Freizeit in Anspruch genommen.
Bis hierhin hört sich zwar alles sehr stressig an, jedoch verbringt man diese Zeit praktisch ausschließlich mit seinen Kommilitonen. Durch den Verbund als deutsche Klasse, mit welcher man auch im Wohnheim gemeinsam wohnt, verfliegt die Langeweile schnell und man lernt, alles gemeinsam und sehr viel einfacher zu überwinden. Viele haben auch an freiwilligen Sprachkursen oder Sportveranstaltungen teilgenommen. Durch das ausgewogene Programm gibt es genügend Variationen für jeden. Lediglich das Aufsuchen von Partys in der Innenstadt wirkt oft nervend durch den 90-minütigen Weg mit der Bahn.
Natürlich -wie es sich im Ausland gehört- mischt man sich unter das Volk. Leider ist das jedoch nicht immer ganz einfach, da sich nur wenige Chinesen trauen oder in der Lage sind Englisch zu sprechen. Dies gilt auf dem Campus sowie im Stadtzentrum. Meistens sind die Chinesen jedoch sehr zuvorkommend, wenn man etwas benötigt, und man kommt mit einer Übersetzungs-App trotzdem ans Ziel. Im Internationalen Wohnheim kommen auch viele Franzosen und Italiener dazu, wodurch Internationalität auch im Wohnheim wieder zu finden ist.
Wo und wie haben Sie gewohnt?
Die Tongji Universität bietet an, dass man entweder standardmäßig im internationalen Wohnheim oder im nahegelegenen externen Wohnblockhaus wohnt. Ersteres kostet um die 160€ mit 9 bis 16m² in einem Einzel- oder Zweierzimmer. Eine eigene möblierte 80m² Wohnung zu unterhalten liegt bei deutsche Preisen und erfordert den Kauf von einigen Sachen zusätzlich. Meiner Meinung nach knüpft man jedoch im Wohnheim besser deutsche wie auch internationale Kontakte und die vielen Freundschaften bereichern den Auslandsaufenthalt enorm.
Wie haben Sie die Menschen in China wahrgenommen?
Die Menschen in China sind prinzipiell sehr neugierig, gerade im Thema Ausländer. Denn durch die geringe Migration haben viele Leute nur selten, wenn überhaupt, Kontakt mit Ausländern. Dieses gilt gerade abseits der Großstädte. Leider muss man jedoch stets die Sprachbarriere überwinden, weil die Chinesen nur selten Englisch sprechen, in der Großstadt wie auch am Campus. Dementsprechend schüchtern verhalten sich die Meisten beim Aufeinandertreffen. Dennoch wenn die kulturellen Wiederstände erstmal überwunden sind, lernt man die Gastfreundlichkeit und das Zuvorkommen der Menschen zu schätzen. Dadurch öffnen sich relative schnell Türen zu großartigen Geschichten.
Ganz allgemein - was war Ihr persönliches Highlight?
Es ist sehr schwer nur ein persönliches Highlight aus dem Auslandsjahr herauszuziehen, aber die 1-monatige Reise durch den Norden Chinas zwischen den beiden Semestern war bis dahin mein erster Winterurlaub und ist definitiv unvergesslich für mich. Zusammen mit einer Kommilitonin sind wir durch verschneite Provinzen, unterschiedlichste Städte oder traumhafte Landschaften gereist, bis ins -35°C kalte Harbin zum internationalen Snow and Ice Festival. Neben den unzähligen, bis zu 40m hohen Schnee- und Eisfiguren, sind wir auch einer Einladung gefolgt, dem chinesischen Neujahr traditionell beizusitzen und mitzufeiern. Die tiefen, unterschiedlichen Eindrücke sind eine hervorragende Abwechslung gewesen zum sonstigen Eindruck und haben mein Bild von der Kultur sehr geprägt.
Gab es auch Schwierigkeiten?
Natürlich ist dieses neue Umfeld mit Schwierigkeiten verbunden. Außer der Kommunikation sind diese jedoch meistens eher imaginärer Natur. Gemeint ist, unser gewohnter bürokratischer Umgang weicht deutlich von dem chinesischen Alltag ab. Vorort macht man sich oft Panik, dass die Dokumente oder sonstigen Angelegenheiten nicht rechtzeitig eintreffen oder nur unzureichend geplant sind. Auch wenn dieses der Fall ist, werden wochenlange Prozesse auf einmal blitzschnell ausgeführt und man erkennt, dass die Angst umsonst war. Bei anderen Problemen findet man stets Beistand im Sekretariat oder bei spezifischen Ansprechpartnern, sodass man nie allein gelassen wird. Die einzige Schwierigkeit bei der niemand weiterhelfen kann, bleibt die Verbindung zum dringend benötigten VPN, welcher zwischendurch immer wieder von Ausfällen geplagt ist.
Konnten Sie reisen?
Durch den durchstrukturierten Studienplan mit einigen Blockkursen am Wochenende und einer offiziellen Anwesenheitspflicht fällt das Reisen im Semester meist schwer. Die Anwesenheit wird auch mehrmals im Semester überprüft. Man kann jedoch vereinzelt mit den Professoren offen sprechen und um eine Befreiung bitten um einen 3- oder 4-tägigen Trip einzuschieben. Sonst kann man die 6-wöchige Pause zwischen den Semestern von Mitte Januar bis März zum Reisen nutzen. Im Praxissemester kommt es auf die Konditionen vom Arbeitgeber an, aber eigentlich sind kleine 3-tägige Trips machbar und am Ende des Semesters ist sowieso genug Zeit vorhanden.
Ihr persönliches Fazit
Einer der ehemaligen Absolventen beschrieb seinen Aufenthalt wie folgt: „Shanghai ist wie ein Spiegel von einem selbst - wenn man Karriere machen möchte, findet man die Kontakte; wenn man in die Kultur eintauchen möchte, findet man Offenheit und Gastfreundlichkeit; wenn man einfach Spaß haben möchte, findet man jeden Tag Partys.“ Diesem schließe ich mich vollkommen an. Ich bereue es auf keinen Fall ein großartiges Jahr in China verbracht zu haben.
Wie war es?
In einem Wort? – Phänomenal.
Wie muss man sich den Alltag vorstellen, wie ist das Studieren dort?
Der Ablauf des Alltags ist stark abhängig von der Wohnlage. Ich habe auf dem Campus gewohnt und dort alles vorgefunden, was man im Alltag benötigt. Sei es die Food-Meile mit mehr als 15 Restaurants, eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten, einige Supermärkte oder mehrere hundert gleichgesinnte Studenten. Der Alltag begann für mich mit einem überschaubaren Frühstück bestehend aus ein wenig Obst, ehe nach den ersten beiden Vorlesungsblöcken das Mittagessen auf dem Programm stand. Nach einstündiger Pause ging es dann je nach Fülle des Semester- bzw. Tagesplans weiter mit den Vorlesungen, ehe man am späten Nachmittag ausreichend Zeit für Sport oder sonstige Aktivitäten hatte. Gegen Abend galt es, besonders in der Anfangszeit Kontakte zu knüpfen, ob beim gemeinsamen Abendessen oder bei dem ein oder anderem Kaltgetränk.
Wo und wie haben Sie gewohnt?
Ich habe im Studentenwohnheim für ausländische Studenten - Liúxuéshēng auf dem Campus der Tongji University gewohnt. Die gewohnte Sauberkeit meiner neuen Unterkunft war innerhalb weniger Zeit nach Bezug hergestellt und die Größe war für die Dauer des Aufenthaltes vollkommen ausreichend. Ich habe mich in meinem kleinen Eigenheim bereits nach kurzer Zeit sehr wohl gefühlt. Jedes Zimmer ist spartanisch eingerichtet, aber mit den nötigsten Dingen ausgestattet und verfügt über einen Balkon. Mein Zimmer befand sich im 6. Stock des Wohnheims, sodass ich morgens und abends einen wider erwartend schönen Ausblick hatte.
Wie haben Sie die Menschen in China wahrgenommen?
Der Gesamteindruck war und ist immer noch überwiegend positiv. Direkt am ersten Tag haben mir zwei chinesische Studenten bereitwillig geholfen, mich auf dem weitläufigen Campus zurecht zu finden und mir alles Wichtige gezeigt. Auch außerhalb des Campus´ sind mir die Menschen in China sehr hilfsbereit, zuvorkommend und freundlich in Erinnerung geblieben. Natürlich gab es auch einige negative Eindrücke. Diese waren in den meisten Fällen aber auf Sprachbarrieren oder je nach Alter und Herkunft der Personen auf zu große kulturelle Unterschiede zurück zu führen. Auch wenn die Kultur und Mentalität der chinesischen Bevölkerung eine vollkommen andere ist als die unsere, so habe ich mich dort stellenweise wohler und „willkommener“ gefühlt als in der Heimat.
Ganz allgemein - was war Ihr persönliches Highlight?
Mein persönliches Highlight? – Hier kann ich mich auf nichts Spezielles festlegen. Das einzige, was mir in den Sinn kommt: Der Moment, in dem mir aufgefallen ist, wie stark ich mich in kurzer Zeit in dieser fremden Kultur eingelebt hatte und wie gut es mir dort, so weit weg von meiner Familie, meinen Freunden und meiner Heimat gefallen hat.
Gab es auch Schwierigkeiten?
Natürlich hat jeder am Anfang seine Schwierigkeiten sich einzuleben, sich in einer ungewohnten Umgebung zurecht zu finden oder auch mit den kulturellen Gegebenheiten klar zu kommen. Missverständnisse aufgrund nicht ausreichender Sprachkenntnisse waren beispielsweise im Restaurant regelmäßig vorprogrammiert. Vor unüberwindbare Probleme wurde weder ich, noch jemand anderes, den ich im Laufe der Zeit kennen gelernt habe jedoch nicht gestellt.
Konnten Sie Reisen?
Als Teilnehmer des Non-Degree Programms hatte ich nach den Vorlesungen und Klausuren, Mitte Januar, logischerweise ausreichend Zeit zu reisen. Aber auch während der Vorlesungszeit ist aufgrund von landesweit stattfindenden Fest- und Feiertagen die Möglichkeit gegeben kurze Reisen oder Ausflüge in Angriff zu nehmen. Man muss nun wahrlich nicht weit reisen um das Land, die Leute und die Kultur kennen lernen zu können, allerdings empfiehlt es sich die Möglichkeiten, welche sich einem bieten zu nutzen und China mit all seinen Facetten zu erkunden.
Ihr persönliches Fazit:
Ich rate jedem, der sich mit dem Gedanken befasst ein Auslandssemester zu absolvieren, auf dieses Ziel hinzuarbeiten um es schnellstmöglich realisieren zu können. China war und ist in meinen Augen eine perfekte Wahl, denn unabhängig von der Dauer hat sich dieses Abenteuer zu keiner Zeit angefühlt, wie ein Urlaub oder ein Zwischenstopp, sondern von Beginn an wie ein neuer und erlebnisreicher Lebensabschnitt. Auch vom finanziellem Standpunkt her ist ein Auslandssemester in China verglichen mit einem in Europa oder in den USA einfacher zu stemmen.
Also: Voraussetzung erfüllen | Koffer packen | Abenteuer erleben
Bei Fragen/Interesse: maximilian.patalas@stud.hn.de
Wie war es ?
Super. Die Zeit ist leider so schnell vergangen, aber ich konnte sehr viel erleben und auch intensiv die chinesische Kultur kennen lernen.
Wie muss man sich den Alltag vorstellen, wie das Studieren?
Das varriert im Verlaufe des Studiums, aber generell ist der zeitliche Aufwand doch sehr hoch. Man ist eigentlich unter der Woche hauptsächlich auf dem Campus beschäfrtigt und hat auch zwischendurch sogar am Wochenende Vorlesungen. Dafür kann man danach direkt in einem Restaurant auf dem Campus mit seinen Freunden essen oder bei den zahlreichen Sportaktivitäten entspannen.
Wie und wo haben Sie gewohnt?
Im ersten halben Jahr habe ich im internationalen Wohnheim gewohnt in einem Einzelzimmer und im zweiten halben Jahr in einer Dreizimmer Wohnung mit einem Arbeitskollegen zusammen, die ich von meinem Unternehmen, wo ich meine Praxisphase absolviert habe, gestellt bekommen habe.
Wie haben Sie die Menschen in China wahrgenommen?
Die Chinesen sind unfassbar hilfsbereit und gastfreundlich, wie ich es noch nie vorher erlebt habe. Ausserdem sind Sie neugierig und man kommt leicht ins Gespräch.
Ganz allgemein - was war ihr persönliches Highlight?
Puh, das ist schwierig, denn davon gab es so viele, aber ich würde das Bergsteigen in Zhangjiajie als Nummer eins zählen wo wir auf wilde Affen, Bergdörfern und unfassbar schönen Aussichten gestossen sind.
Gab es auch Schwierigkeiten?
Natürlich gab es das ein oder andere Hinderniss durch die Sprachbarriere zum Beispiel in Retsaurants ohne Bildern oder wenn man sich mal verlaufen hat, aber mit einer offenen Art und guter Zeichensprache kommt man doch immer ans Ziel und man muss sich kaum Gedanken machen, weil die Chinesen immer Verständnis für einen haben.
Konnten Sie reisen?
Zum reisen war genug Zeit da. Ich habe mich hauptsächlich auf China konzentriert und viele kleine Trips gemacht um das wirkliche China kennen zu lernen. Ich habe aber auch ein paar Freunde, die auch viele Nachbarländer bereisst haben oder im Anschluss dieses Programmes noch eine Asienreise drangehangen haben.
Ihr persönliches Fazit:
Ich würde es immer wieder tun und es jedem raten der Lust hat eine komplett andere Kultur kennen zu lernen. Es hat mir persönlich sowie beruflich sehr viel gebracht und es war eine super Zeit.

Reinarzstr. 49

In der Praxisphase bearbeitest Du eine Aufgabenstellung mit Projektcharakter in einem Unternehmen. Es ist auch möglich, die Praxisphase im Ausland zu absolvieren. Die Praxisphase dauert 12 Wochen.
Typische Tätigkeiten für die Praxisphase sind beispielsweise:

Die Bachelorarbeit umfasst nach PO 2017 10 Wochen und schließt sich häufig direkt an die Praxisphase an. Es wird eine wissenschaftliche Fragestellung bearbeitet, die einen direkten Nutzen für das Unternehmen bringt. Im Kolloquium stellest Du Deine Abschlussarbeit vor und verteidigst sie.
Typische Themen für die Abschlussarbeiten sind beispielsweise:
Die Einschreibung ist ohne großen Aufwand online durchführbar. Der Zeitraum geht vom 01.05.2025 bis zum 15.09.2025. Schreibe dich jetzt ein (offiziell musst du dich „bewerben“, auch wenn wir keinen NC haben) und starte schon im Herbst dein Studium bei uns.

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