Erkennt Ihr hier (noch) jemanden? Dieses Foto ist ca. 1980 gemacht worden und zeigt verschiedene Professoren aus dem Fachbereich Elektrotechnik.
Man mag es kaum glauben. Die vier ehemaligen Studentinnen, die Anfang Juli an ihre Hochschule nach Mönchengladbach zurückkehrten haben ihren Abschluss vor genau 50 Jahren gemacht. Sie feiern dieses Jahr ihr goldenes Jubiläum.
Die Besucherinnengruppe zusammenzubekommen war schon ein bisschen abenteuerlich und begann mit einer Anfrage, ob wir noch Adressen von Absolventinnen des Jahrgangs 1973 im Fach Oecotrophologie hätten, denn Adressunterlagen hatte eine Alumna zwar mal gehabt, aber diese sind mit einem Umzug verloren gegangen. So rührten wir die Werbetrommel und es meldete sich sogar eine Alumna aus Südfrankreich, die alles stehen und liegen ließ und kurzfristig einflog. So kam eine vierköpfige Gruppe zum Besuch an die HSNR nach Mönchengladbach.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es zuerst ins Blauhaus, ein Gebäude, dass es vor 50 Jahren natürlich noch nicht gegeben hatte. Die Dachterrasse des Blauhaus war dann aber der ideale Ausgangspunkt und Ausblickpunkt für den Start des Besuchs. Durch den Abriss, Umbau und Neubau von Gebäuden fällt es natürlich schwer die alte Wirkungsstätte wiederzuerkennen, zumal nach 50 Jahren. Wettgemacht wurden mangelnde Orientierungspunkte aber schnell durch den Austausch von Erinnerungen und Rückblicke auf damals. Im Fachbereich Oecotrophologie wartete Dekan Professor Wittich auf die Besucherinnengruppe und hieß sie herzlich willkommen. Bei einem Überblick wie sich der Fachbereich in den letzten 50 Jahren entwickelt hat entspann sich ein lebhafter Austausch. Interessant ist in welch unterschiedliche Richtungen sich die Oecotrophologinnen entwickelten und wohin das Studium oder auch mal die Zufälle des Lebens jede Einzelne führte. Als Lehrerin in Süddeutschland, beim Rezepte Entwickeln und beim Aufbau des Maggie-Kochstudios, als Ausbilderin/Lehrerin für angehende Oecotropholog:innen, bei der Landwirtschaftskammer, in der Obdachlosenhilfe, bei anderen nahmhaften Unternehmen wie Maggi und in der Verbandsaktivität. Auch internationale Jobs waren mit dabei. Eins haben dabei alle gemeinsam: Ein nach wie vor großes und lebhaftes Interesse am Thema Oecotrophologie. Dekan Wittich nahm sich dann die Zeit für eine ausführliche Fachbereichsführung. Die heutige Ausstattung unserer Labore hätten die Damen sicherlich gerne auch zu ihrer Zeit gehabt und zeigten sich sichtlich beeindruckt. Die Führung hätte noch viel länger dauern können, so viele Fragen wurden gestellt und so viel Austausch fand statt, aber– wie es sich für Oecotrophologinnen ja eigentlich gehören muss – es war ein Besuch der Mensa als Pflichtpunkt eingeplant. Und so mussten wir uns vom Fachbereich loseisen (man möge es mir verzeihen, das Wortspiel für die Insider), um nicht vor geschlossenen Mensatüren zu stehen. Auch zu später Mensazeit fand das Essen die Zustimmung der Fachfrauen und auch hier hätte wir noch viel länger bleiben können, wenn die Mensa nicht geschlossen hätte.
An dieser Stelle ist die Damengruppe dann alleine noch weiter über den Campus und auch durch die Stadt gezogen. Es war ein toller Besuch und selten war eine Besuchergruppe so lebhaft und interessiert wie diese Oecotrophologinnen. Ein großer Dank gilt Professor Wittich und dem Fachbereich! Vielen Dank an unsere Besucherinnen – ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!













































