BHM Handwerksmanagement
Betriebswirtschaftslehre (B.A.)

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

BHM Handwerksmanagement - Betriebswirtschaftslehre

Veranstaltungen und allgemeine Informationen

Lehrveranstaltungen

Die aktuellen Veranstaltungstermine finden Sie im LSF.
Kurzfristige Änderungen werden via Twitter bekannnt gegeben. 
Information über den Social Media Kanal gibt es unter Facebook BBS

 

Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte

  • Samstag, 23. November 2019  -  14:00 Uhr - Raum W 307
  • Donnerstag, 5. März 2020 - 18:30 Uhr - Raum W E08
  • Samstag, 18. April 2020 - 14:00 Uhr
  • Samstag, 16. Mai 2020 - 14:00 Uhr
  • Donnerstag, 18. Juni 2020 - 18.30 Uhr - Raum W E08

 

Einführungsveranstaltung für Studienanfänger  (Einführungsveranstaltung) 

  • WiSe 2019/20 – Samstag, 21.09.2019 - 10.00 Uhr - Raum V2 (Audimax)
  • WiSe 2020/21 – Samstag, 26.09.2020 - 10.00 Uhr - Raum V2 (Audimax)

 

Informationsveranstaltung (Schwerpunkte / Schlüsselqualifikationen)

  • WiSe 2019/20 - Freitag, 13.09.2019 - 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr - Raum W112
  • SoSe 2020 - Freitag, 06.03.2020 - 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr - Raum W112
  • WiSe 2020/21 - Freitag, 18.09.2020 - 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr - Raum W112


Informationsveranstaltung (Bachelorarbeit)

  • WiSe 2019/20 - Freitag, 13.09.2019 - ab 18:30 Uhr - Raum W112
  • SoSe 2020 - Freitag, 06.03.2020 -  ab 18:30 Uhr - Raum W112
  • WiSe 2020/21 - Freitag, 18.09.2020 - ab 18:30 Uhr - Raum W112

 

Aktualisierung: 02.08.2019

Ziel und Inhalte des Studiums

Zielgruppe
Der triale Bachelorstudiengang richtet sich an Interessierte, die sich eine gleichzeitige Qualifizierung in einem Handwerksberuf und im betriebswirtschaftlichen Bereich wünschen. Der Studiengang beginnt mit Aufnahme der Ausbildung im Handwerk. 

Das Studium ist in erster Linie auf die Kombination mit einer Berufsausbildung zum Tischler/in, Elektroniker/in, KFZ-Mechatroniker/in und Anlagenmechaniker/in SHK ausgerichtet. Die Verbindung mit anderen Ausbildungsberufen ist ebenfalls möglich.

Wer bereits über eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung verfügt und derzeit in einem gültigen Beschäftigungsverhältnis steht, kann sich ebenfalls bewerben. In diesem Fall wird die Ausbildung angerechnet, und Interessierte absolvieren ausschließlich den Meister- sowie Bachelor-Abschluss.

 

Vorteile für Studierende
Die Studierenden erwerben drei Abschlüsse in nur einem Studiengang und entwickeln sich somit zum Spezialisten im Gewerk bei gleichzeitiger Beherrschung umfangreicher betriebswirtschaftlicher Kenntnisse:

  • Gesellenbrief
  • Meisterbrief und der
  • Bachelorgrad (B.A.)

 

Vorteile für Betriebe
Für Unternehmen bietet der triale Studiengang die Möglichkeit zur Qualifizierung und Sicherung des Fach- und Führungskräftenachwuchses im Handwerk. Die Studierenden erlernen während des Studiums handwerkliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse gleichermaßen. Zudem wird eine frühe Bindung an den auszubildenden Betrieb erreicht.

Studienverlauf
Das Studium beginnt jährlich zum Wintersemester und dauert insgesamt 5 Jahre.

Im ersten Studienjahr sieht der Studienverlauf neben drei praktischen Tagen im Ausbildungsbetrieb, einen zweitägigen Aufenthalt im Berufskolleg und einen eintägigen Hochschulaufenthalt vor. Ab dem dritten Semester reduziert sich der Besuch am Berufskolleg auf einen Tag, während der Hochschulaufenthalt sich auf zwei Tage verlängert. Nach dem fünften Semester legen die Studierenden ihre Gesellenprüfung in ihrem Gewerk vor der Handwerkskammer ab.

Mit der abgeschlossenen Ausbildung erhöht sich für ein Jahr die Anzahl der praktischen Tage im Handwerksbetrieb auf vier, während der Hochschulaufenthalt unverändert bei zwei Tagen verbleibt. Während des achten und neunten Semesters besuchen die Studierenden dann die Meisterschule sowie auch weiterhin die Hochschule. Im zehnten und somit letzten Semester befinden sich die Studierenden erneut vier praktische Tage im Handwerksbetrieb und zwei Tage an der Hochschule, bevor sie anschließend ihre Meisterprüfung ablegen und den Bachelorabschluss erlangen.

Über die gesamte Studiendauer setzt sich der Hochschulaufenthalt aus den Präsenzveranstaltungen und einem Zeitrahmen für das Selbststudium zusammen.

Der detaillierte Studienverlauf sowie die einzelnen Module sind in den nachfolgenden Grafiken dargestellt: 

Kooperationspartner

Ermöglicht wird der triale Studiengang durch eine enge Kooperation unterschiedlicher Einrichtungen aus der Region Niederrhein:

  • Berufskolleg für Technik und Medien Mönchengladbach
  • Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik
  • Handwerkskammer Düsseldorf,
  • Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach,
  • Kreishandwerkerschaft Niederrhein und der
  • Hochschule Niederrhein

Zulassungsvoraussetzungen

Für Handwerksbetriebe

  • Anerkannter Ausbildungsbetrieb der Handwerkskammer

 

Für Studieninteressierte

  • Allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife
  • ein Ausbildungsvertrag in einem Handwerksberuf, alternativ ein bestehendes Ausbildungsverhältnis in einem Handwerksberuf oder der Nachweis einer bereits abgeschlossenen handwerklichen Ausbildung und eine derzeitige berufliche Tätigkeit im erlernten Ausbildungsberuf
  • Teilnahme an einem Testverfahren der Handwerkskammer Düsseldorf. 
    Die Internetseite zum Online-Assessment finden Sie hier.
    Die Teilnahme am Testverfahren ist Voraussetzung, jedoch nicht an einen Leistungserfolg (Bestehen der Prüfung) gekoppelt. Hierbei sollen den Studieninteressierten wichtige Einblicke in die Lehrinhalte gegeben werden, damit diese besser entscheiden können, ob das Studium etwas für sie ist oder nicht.

Bewerbung und Einschreibung

Dieser Studiengang ist zulassungsbeschränkt (NC-Verfahren). Die Bewerbung erfolgt online.

Bewerbungszeitraum 

  • für das Sommersemester ist vom 01. Dezember - 15. Januar
  • für das Wintersemester vom 01. Mai - 15. Juli
     

eines jeden Jahres.   

 

Die Einschreibung erfolgt in folgenden Schritten:

  • HN unterbreitet Ihnen ein Zulassungsangebot im Online-Portal der HN oder ggf. durch Hochschulstart
  • Sie nehmen das Studienplatzangebot an, ggf. auf Hochschulstart
  • Bitte lesen Sie den Zulassungsbescheid im Online-Portal der HN – beachten Sie die darin angegebene Einschreibfrist!
  • Sie beantragen die Online-Einschreibung im Online-Portal der HN
  • Sie drucken den Antrag auf Einschreibung aus und reichen ihn mit den erforderlichen Unterlagen bis zur genannten Einschreibfrist ein.
  • Die Einschreibung erfolgt im Studierendenbüro Krefeld
  • Informationen zu den Kosten finden Sie in der linken Leiste unter Studieninteressierte
  • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Einschreibhinweisen weiter unten!
Einschreibung

Wie bewerbe ich mich?

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihren Studienabschluss in Deutschland oder in einem EU-Land erworben haben, bewerben sich online.

Direkt zur Online-Bewerbung

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ihren Studienabschluss in einem Nicht-EU-Land erworben haben, richten ihre Bewerbung direkt an uni-assist.

Direkt zu uni-assist

 

Alle Infos zur Bewerbung

Semesterbeitrag

Informationen zu der Zusammensetzung des aktuellen Semesterbeitrag und zum Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr finden Sie im nachfolgendem Link.

Studierendenservice

Akkreditierung

Der Studiengang ist bei der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) akkreditiert.

http://www.fibaa.org

   

News

Vom Azubi zum Manager

Niklas Roßbach
Der Arbeitsplatz von Niklas Roßbach: Hier kalkuliert er Angebote und berechnet sanitäre Anlagen.

Foto: Markus Rick. Foto: Markus Rick (rick)


Niklas Roßbach hat 2015 mit dem Studiengang „Handwerksmanagement“ begonnen. Der beinhaltet die Ausbildung, den Bachelor und den Meister.

Die Zunft der Handwerker hat es schwer, Nachwuchs ist rar. Besonders Abiturienten ziehen die Hochschule einer Arbeit vor, die nicht selten mit Händen und Füßen ausgeführt wird. Ein trialer Studiengang soll diese Lücke füllen. In Mönchengladbach startete 2015 der Studiengang Handwerksmanagement, der Ausbildung, Bachelorstudium und Meisterlehrgang vereint. Niklas Roßbach (23) ist einer der ersten, die damit begonnen haben. Roßbach hat im elterlichen Betrieb den Beruf des Anlagenmechanikers erlernt.

Eines wird schnell klar: Einfach ist das Studium nicht. „Wir waren zwölf Leute, als wir angefangen haben. Jetzt sind wir noch vier“, sagt Roßbach. Alle vier sind Abiturienten, obwohl auch eine abgeschlossene Ausbildung reicht. Die würde das Arbeitspensum vielleicht sogar reduzieren. Denn zusätzlich zur Zeit im Unternehmen kommen der Unterricht in der Berufsschule, die Vorlesungen im Hörsaal und die Prüfungen in der Meisterschule. Die Regelstudienzeit ist mit gerade einmal fünf Jahren veranschlagt, obwohl eine Vollzeitausbildung und ein Bachelorstudium jeweils schon mit drei Jahren zu Buche schlagen.

„Es ist schon so vorgesehen, dass wir freitags frei haben, sonst geht es nicht“, sagt der 23-Jährige. Die Vorlesungen gehen freitags von 17 bis 20.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 17 Uhr. Studierende, die dann eine Fünftage-Woche im Betrieb hinter ich haben, haben es entsprechend schwer. Das bestätigt auch René Steinwartz, Studiengangskoordinator an der Hochschule Niederrhein. „Die sind einfach platt“, sagt Steinwartz. „Das ist schon heftig, das muss man einfach sagen.“

Roßbach hat das Glück, dass sein Vater auch sein Ausbilder ist und ihm die nötige Zeit zum Lernen zugesteht. Frank Roßbach (53) sieht das pragmatisch: „Der Ausbildungsbetrieb muss sich mit vollem Herzen dafür entscheiden. Denn er möchte ja einen hochqualifizierten Mitarbeiter haben. Und für mich als Vater ist es schön zu wissen, da steigt einer mit ein.“

Während der Ausbildung hat Niklas Roßbach den normalen Alltag im Heizungs- und Sanitärbetrieb kennengelernt. „Wenn ich zusammen mit dem Monteur ein Badezimmer oder eine Heizung installiert habe, ist es ein schönes Gefühl gewesen, darauf zu blicken und zu wissen, was ich geschafft habe.“ Dieses Gefühl habe er in der Schule nie gehabt. Inzwischen hat er die fachbezogenen Prüfungen der Meisterschule absolviert, arbeitet überwiegend im Büro. Er plant, berechnet und nimmt Kundenanfragen auf. Er managt das Handwerk, ganz so wie es der Studiengang vorsieht.

Während der Vorbereitung auf die Meisterprüfungen musste er an der Hochschule aber kürzer treten. „Meisterschule und Klausuren zusammen gehen eigentlich nicht“, sagt er rückblickend. Dadurch muss er einige Vorlesungen nachholen, sein Studium verlängert sich dementsprechend. „Von uns wird es aber glaube ich keiner in der Regelstudienzeit schaffen.“

Der vergleichsweise junge Studiengang sei noch sehr im Wandel. „Die Hochschule fragt uns intensiv nach unserem Feedback und in den kleinen Gruppen klappt das auch gut“, berichtet Roßbach. Ihn störe allerdings, dass die betriebswirtschaftlichen Vorlesungen sehr allgemein gehalten seien. „Ich würde mir da mehr konkrete Beispiele aus dem Handwerk wünschen.“

Bis Niklas Roßbach seinen Vater ablöst, ist noch Zeit. Bis dahin will er auch mal ein paar Jahre in anderen Betrieben arbeiten. „Um der Betriebsblindheit vorzubeugen“, bestätigt Frank Roßbach.

Radiospot - BHM Studierende berichten

Foto

Zum Gesellen, Meister und Bachelor in nur fünf Jahren! 
Foto: ©Deutschlandfunk, Köln

Zum Podcast

 

Frau Escher startet durch

Header

Eine junge Frau, die weiß was sie möchte – ein Unternehmen, das frühzeitig Personalplanung beherzigt – die Grundlage für eine gemeinsame Karriereplanung dazu liefert das Triale Studium an der Hochschule Niederrhein.
 

Elisa Escher 

Kristy Kohlgraf studiert trial

Header

Kristy Kohlgraf studiert trial an der Hochschule. Neben dem Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitet sie in einem Friseursalon.

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link für einen Einblick in ihren Lern- und Arbeitsalltag.

Kristy Kohlgraf 

   

Ansprechpartner

René Steinwartz, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Studiengangkoordination BBS / BHM / BBFD / BBFT / BBWD Lehrbeauftragter Bankmanagement & Risikosteuerung, wissenschaftliches Arbeiten, Lernmethoden
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Marketing