Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Besondere Anforderungen an das Studium?

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen für Studieninteressierte mit besonderen Ansprüchen und Bedürfnissen an das Studium.

Die Hochschule Niederrhein ist offen für Bewerberinnen und Bewerber ohne Fachhochschulreife oder Abitur mit Berufserfahrung.

Auf folgenden Seiten möchten wir Sie über das Studium mit beruflicher Qualifikation informieren und Sie bei Ihrer Studienwahl und dem Einstieg in das Studium unterstützen.

Meisterinnen und Meister

Oder vergleichbar qualifiziert

Als Meisterinnen, Meister und vergleichbar Qualifizierte (z.B. Fachwirtinnen und Fachwirte, Fachkaufleute, Techniker) haben Sie eine Zugangsberechtigung zu allen Bachelorstudiengängen. Zusätzliche Voraussetzung ist, dass die studiengangspezifischen Voraussetzungen (z. B. Praktikum oder auch Eignungsfeststellungsprüfung) vorliegen.

Folgende Qualifikationen berechtigen zur Aufnahme des Studiums:

  • Meisterbrief im Handwerk nach §§ 45 oder 51a der Handwerksordnung
  • gleichwertiger Fortbildungsabschluss, für den Prüfungsregelungen nach §§ 53 oder 54 des Berufsbildungsgesetz oder nach §§ 42 oder 42a der Handwerksordnung bestehen
  • Abschluss einer Fachschulausbildung entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen, die auf der Internetseite kmk.org veröffentlicht ist
  • Abschluss einer gleichwertigen landesrechtlich geregelten Fortbildung für Berufe im Gesundheitswesen sowie im Bereich der sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Berufe
  • Abschluss einer sonstigen gleichwertigen bundes- oder landesrechtlich geregelten Aufstiegsfortbildung von mindestens 400 Stunden

Meister/innen und vergleichbar Qualifizierte sowie fachtreue Bewerber/innen finden in einer Vorabquote von 4% der festgesetzten Zulassungszahl pro Studiengang Berücksichtigung; bei Bewerberüberhang findet ein Auswahlverfahren statt.

Bewerbung

Im Online-Bewerbungsportal drucken Sie nach erfolgter Online-Bewerbung den Bewerbungsantrag/Einschreibungsantrag aus und senden ihn unterschrieben schnellstmöglich mit folgenden Unterlagen an die Hochschule Niederrhein:

  • einen kurzen tabellarischen Lebenslauf
  • das zuletzt erworbene Zeugnis einer allgemeinbildenden Schule
  • Abschlusszeugnis einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung
  • den Meisterbrief oder eine vergleichbare Qualifikation oder
  • den Fortbildungsabschluss nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung mit mind. 400 Unterrichtsstunden
  • ggf. Nachweise über Fortbildungen und berufliche Erfahrungen mit Bedeutung für das angestrebte Studium

 

Adresse

Hochschule Niederrhein

Reinarzstr. 49

47805 Krefeld

 

Bewerbungsfristen (Ausschlussfristen):

zum Sommersemester: 15. Januar eines Jahres
zum Wintersemester: 15. Juli eines Jahres

Fachtreue Bewerberinnen und Bewerber

Ohne Meisterprüfung

Fachtreue Bewerberinnen und Bewerber dürfen einen fachlich einschlägigen Studiengang aufnehmen, der ihrer beruflichen Ausbildung und Tätigkeit entspricht. Zusätzliche Voraussetzung ist, dass die studiengangspezifischen Voraussetzungen (z. B. Praktikum oder auch Eignungsfeststellungsprüfung) vorliegen.

Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums:

  • abgeschlossene, mindestens zweijährige anerkannte Berufsausbildung
  • mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit im erlernten Ausbildungsberuf oder in einem der Ausbildung fachlich entsprechenden Beruf in Vollzeit. Eine weitere fachlich verwandte Berufsausbildung kann als berufliche Tätigkeit anerkannt werden
  • für Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes sind zwei Jahre in Vollzeit ausreichend
  • bei einer mindestens hälftigen Teilzeitbeschäftigung wird die Berufstätigkeit mit dem entsprechenden Anteil angerechnet. Dadurch kann sich die nachzuweisende Berufstätigkeit auf bis zu sechs Jahre verlängern
  • der Zeitpunkt für die Feststellung der ausreichenden beruflichen Tätigkeiten ist der 30. September für das Wintersemester und der 31. März für das Sommersemester

Meister/innen und vergleichbar Qualifizierte sowie fachtreue Bewerber/innen finden in einer Vorabquote von 4% der festgesetzten Zulassungszahl pro Studiengang Berücksichtigung; bei Bewerberüberhang findet ein Auswahlverfahren statt.

Probestudium

Das Probestudium dauert zwei Semester. In der Zeit besuchen die Studierenden alle regulären Lehrveranstaltungen ihres gewählten Studiengangs. Das Probestudium gilt als erfolgreich abgeschlossen wenn mindestens 20 Leistungspunkte je absolviertem Probesemester nach dem Europäischen Credit-Transfer-System erworben wurden. In Ausnahmefällen kann sich das Probestudium verlängern, z.B. aufgrund familiärer Verpflichtungen. In Teilzeitstudiengängen verlängert sich das Probestudium entsprechend dem Verhältnis ihrer Regelstudienzeit zur Regelstudienzeit eines Vollzeitstudiums.

Bewerbung

Im Online-Bewerbungsportal drucken Sie nach erfolgter Online-Bewerbung den Bewerbungsantrag/Einschreibungsantrag aus und senden ihn unterschrieben schnellstmöglich mit folgenden Unterlagen an die Hochschule Niederrhein:

  • einen kurzen tabellarischen Lebenslauf
  • das zuletzt erworbene Zeugnis einer allgemeinbildenden Schule
  • Abschlusszeugnis einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung
  • Nachweise über die fachlich entsprechende berufliche Tätigkeit 
  • ggf. Nachweise über Fortbildungen und berufliche Erfahrungen mit Bedeutung für das angestrebte Studium

 

Adresse:

Hochschule Niederrhein

Reinarzstr. 49

47805 Krefeld

 

Bewerbungsfristen (Ausschlussfristen):

zum Sommersemester: 15. Januar eines Jahres
zum Wintersemester: 15. Juli eines Jahres

Fachfremde Bewerberinnen und Bewerber

Ohne Meisterprüfung

Als fachfremde Bewerberinnen und Bewerber wählen Sie einen Studiengang, der nicht ihrer beruflichen Ausbildung und Tätigkeit entspricht.
Voraussetzungen:

  • abgeschlossene, mindestens zweijährige anerkannte Berufsausbildung
  • mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit im erlernten Ausbildungsberuf oder in einem der Ausbildung fachlich entsprechenden Beruf in Vollzeit
  • eine weitere fachlich verwandte Berufsausbildung kann als berufliche Tätigkeit anerkannt werden
  • der beruflichen Tätigkeit gleichgestellt ist eine hauptverantwortliche und selbständige Führung eines Familienhaushaltes und die Erziehung eines minderjährigen Kindes im Sinne des § 25 Abs. 5 Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder die Pflege eines Angehörigen im Sinne des § 16 Abs. 5 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (Nachzuweisen durch Geburtsurkunde und Meldebescheinigung des Kindes bzw. Bescheid der Pflegeversicherung)

Als berufliche Tätigkeiten werden außerdem angerechnet:

  • der freiwillige Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. August 2011 (BGBl. I S. 1730) in der jeweils geltenden Fassung,
  • der Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz vom 28. April 2011 (BGBl. I S. 687) in der jeweils geltenden Fassung,
  • das freiwillige soziale Jahr,
  • das freiwillige ökologische Jahr,
  • die Tätigkeit als Entwicklungshelferin oder Entwicklungshelfer im Sinne des Entwicklungshelfergesetzes vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549) in der jeweils geltenden Fassung oder
  • für Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes sind zwei Jahre in Vollzeit ausreichend

Der Zeitpunkt für die Feststellung der ausreichenden beruflichen Tätigkeiten ist der 30. September für das Wintersemester und der 31. März für das Sommersemester


Zugangsprüfung:
In der Zugangsprüfung wird festgestellt, ob der/die Bewerber/in die fachlichen und methodischen Voraussetzungen für das Studium im angestrebten Studiengang erfüllt.
Im Rahmen eines zentralen schriftlichen Testverfahrens der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen werden die Kenntnisse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch geprüft. Das Englischmodul kann alternativ durch den Nachweis von Sprachtests (z.B.: TOEFL, TOEIC, Cambridge Certificate, telc) auf dem Niveau B des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachgewiesen werden. Der Prüfungsteil im Bereich Mathematik umfasst das Basismodul.
Nach erfolgreichem Bestehen der schriftlichen Prüfungsteile ist noch eine mündliche Prüfung zu absolvieren. In diesem letzten Teil der Zugangsprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er oder sie sich thematisch mit einem fachbezogenem Thema auseinandersetzen kann und sich über die eigene Motivation für den angestrebten Abschluss bewusst ist.
Über die bestandene Zugangsprüfung wird ein Zeugnis erstellt, über die nicht bestandene Zugangsprüfung wird ein Bescheid erteilt. Einzelne Module, die in der Zugangsprüfung nicht bestanden wurden, können mehrfach wiederholt werden.

Der Antrag auf Teilnahme an der Zugangsprüfung oder am Probestudium muss zusammen mit der Einwilligungserklärung

 

Prüfungsvorbereitung für die zentrale Zugangsprüfung


Probestudium
Das Probestudium dauert zwei Semester. In der Zeit besuchen die Studierenden alle regulären Lehrveranstaltungen ihres gewählten Studiengangs. Das Probestudium gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn mindestens 20 Leistungspunkte nach dem Europäischen Credit-Transfer-System erworben wurden. In Ausnahmefällen kann sich das Probestudium verlängern, z.B. aufgrund familiärer Verpflichtungen. In Teilzeitstudiengängen verlängert sich das Probestudium entsprechend dem Verhältnis ihrer Regelstudienzeit zur Regelstudienzeit eines Vollzeitstudiums.
Bewerbung
Im Online-Bewerbungsportal drucken Sie nach erfolgter Online-Bewerbung den Bewerbungsantrag/Einschreibungsantrag aus und senden ihn unterschrieben schnellstmöglich mit folgenden Unterlagen an die Hochschule Niederrhein:

  • einen kurzen tabellarischen Lebenslauf
  • das zuletzt erworbene Zeugnis einer allgemeinbildenden Schule
  • Abschlusszeugnis einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung
  • Nachweise über die fachlich entsprechende berufliche Tätigkeit
  • ggf. Nachweise über Fortbildungen und berufliche Erfahrungen mit Bedeutung für das angestrebte Studium


Adresse:
Hochschule Niederrhein
Reinarzstr. 49
47805 Krefeld

Zugangsordnung für fachfremde beruflich Qualifizierte

Kontakt

Ansprechpartnerin „Beruflich Qualifizierte – Zugang zum Studium an der HN"

Elisabetta Dimiccoli-Ratz
Oecotrophologie Wirtschaftsingenieurwesen Beruflich Qualifizierte
Dipl.-Finanzwirtin Gisela Blättermann

Die Hochschule Niederrhein möchte für Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in allen ihren Studienbereichen offenstehen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die besonderen Bedürfnisse behinderter Studierender zu berücksichtigen und wenn erforderlich nach individuellen Lösungen zu suchen.

Schon vor Aufnahme eines Studiums kann eine persönliche Beratung sinnvoll sein, um sich frühzeitig über Rahmenbedingungen und mögliche Hilfeleistungen zu informieren. Selbstverständlich erfolgen alle Beratungsgespräche vertraulich.

Auch Lehrende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich an uns wenden, wenn sie in ihrem Arbeitsalltag mit dem Thema Studium und Behinderung in Berührung kommen.

Beratung und Unterstützung leisten wir vor allem in folgenden Fragen:

Zugang und Zulassung zum Studium

Eventuell – je nach Schwere der Behinderung und den näheren Umständen – kann eine Beeinträchtigung bei der Bewerbung für einen NC-Studiengang geltend gemacht werden. Die folgenden Sonderanträge kommen zwecks Ausgleich bestehender Nachteile in Betracht:

  • Ein genehmigter Antrag aufgrund außergewöhnlicher Härte (kurz: Härtefallantrag) führt innerhalb einer Quote zur sofortigen Zulassung zum Studium, ohne dass die Durchschnittsnote und die Wartezeit noch Berücksichtigung finden.
  • Ein genehmigter Antrag auf Verbesserung der Durchschnittsnote führt dazu, dass die Studienbewerberin oder der Studienbewerber mit einer besseren Durchschnittsnote am NC-Verfahren teilnimmt.
  • Ein genehmigter Antrag auf Verbesserung der Wartezeit führt dazu, dass die Studienbewerberin oder der Studienbewerber mit einer längeren Wartezeit am NC-Verfahren teilnimmt.

Nähere Hinweise zu den formalen und inhaltlichen Anforderungen an den jeweiligen Antrag enthält dieses Merkblatt:

Merkblatt zu Sonderanträgen im NC-Verfahren.

Ein Nachteilsausgleich kommt zudem im Hinblick auf die Ableistung von Vorpraktika (Fristverlängerung) und im Rahmen von Eignungsfeststellungsverfahren in Betracht (z. B. für Design- und für Masterstudiengänge). Siehe hierzu auch weiter unten „Nachteilsausgleich bei Prüfungen".

 

Fragen zur Barrierefreiheit

baulich, räumlich, medial

  • Wie sind die baulichen Gegebenheiten im jeweiligen Fachbereich und den zentralen Serviceeinrichtungen (Bibliothek, Sprachenzentrum, Prüfungsbüro, Mensa etc.)?
  • Inwieweit sind Vorlesungs-/Seminarräume und Laboratorien barrierefrei ausgestattet?
  • Gibt es integrierte oder mobile Hilfssysteme für Studierende mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung?

In den Gebäudeplänen der drei Hochschulstandorte ist z. B. gekennzeichnet, wo sich Behindertenparkplätze, barrierefreie Zugänge, behindertengerechte Toiletten und Aufzüge genau befinden:

Gebäudeplan Campus Krefeld Süd

Standorte Behindertengerechte Toiletten

Standorte Erste-Hilfe-/Still- und Ruheräume

Standorte Wickelräume

 

Gebäudeplan Campus Krefeld West

Standorte Behindertengerechte Toiletten

Standorte Erste-Hilfe-/Still- und Ruheräume

Standorte Wickelräume

 

Gebäudeplan Campus Mönchengladbach

Standorte Behindertengerechte Toiletten

Standorte Erste-Hilfe-/Still- und Ruheräume

Standorte Wickelräume

Bei schweren körperlichen oder Sinnesbehinderungen ist es ratsam, sich schon vor Studienbeginn mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Gerne organisieren wir für Sie einen Ortstermin oder eine Begehung oder stellen einen Kontakt mit den Verantwortlichen im Fachbereich her.

Fragen zum Lehr- und Studienbetrieb

Oft ergeben sich aufgrund einer Behinderung Fragen, die die Art des Lehrangebots und die persönliche Studienplanung betreffen:

  • Sind zeitliche Anpassungen im Studienplan möglich?
  • Kann das Studium grundsätzlich auch in Teilzeit absolviert werden?
  • Wie steht es mit Anwesenheitspflichten?
  • Können bei eingeschränkter Teilnahme an Lehrveranstaltungen Lehrinhalte anderweitig vermittelt oder können Lehrmaterialien generell (z. B. für Sehbehinderte) in adaptierter Form bereitgestellt werden?

Nachteilsausgleich bei Prüfungen

Studierende mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung haben einen Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich, wenn sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, eine Prüfung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen. In diesem Fall können gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form erbracht werden. Alle Prüfungsordnungen der HN enthalten eine entsprechende Regelung. Sie findet ggf. auch bei Prüfungen im Rahmen von Eignungsfeststellungsverfahren Anwendung (z. B. für Design- oder für Masterstudiengänge).

Zuständig für die Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist der Prüfungsausschuss. Studierende, die Nachteilsausgleiche in Prüfungssituationen benötigen, sollten sich rechtzeitig vor der Prüfung – am besten schon zu Beginn des Studiums – mit dem Prüfungsausschuss in Verbindung setzen. In einem in der Regel formlosen Antrag müssen die Studierenden die gewünschten Prüfungsmodifikationen benennen und deren Erforderlichkeit begründen. Außerdem müssen sie die gesundheitliche Beeinträchtigung und deren konkrete prüfungsrelevante Auswirkungen durch ärztliche Bescheinigungen belegen und glaubhaft machen. Es ist nicht notwendig, die Diagnose zu offenbaren.

 

Nachteilsausgleichende Maßnahmen können beispielsweise sein:

  • die Gewährung einer Schreibverlängerung bei Klausurarbeiten
  • die Verlängerung der Bearbeitungszeit von Studien- oder Abschlussarbeiten
  • das Splitten von Prüfungsleistungen in mehrere Teilleistungen
  • die Unterbrechung von Prüfungen durch individuelle Erholungspausen
  • der Ersatz schriftlicher Prüfungsleistungen durch mündliche und umgekehrt
  • die Zulassung und ggf. auch Bereitstellung von technischen Hilfsmitteln, Assistenzleistungen, adaptierten Prüfungsunterlagen und gesonderten Prüfungsräumen

 

Wichtig: Es gibt keinen Anspruch auf eine bestimmte Form des Nachteilsausgleichs. Und es gibt generelle Grenzen: Nicht alle studienrelevanten Auswirkungen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung können durch Nachteilsausgleiche kompensiert werden. Studierende müssen grundsätzlich in der Lage sein, die in ihrem Studiengang geforderten Kompetenzen zu erwerben und diese Kenntnisse durch Prüfungen nachzuweisen. Das bedeutet: Form und Bedingungen des Kompetenzerwerbs sowie der Prüfungen können unter bestimmten Voraussetzungen modifiziert werden, die Leistungsziele selbst sind dagegen zu erfüllen. In manchen Fällen kann das bedeuten, dass eine Abänderung oder ein Ersatz einer Prüfungsleistung nicht in Frage kommt. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn die Prüfungsleistung wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil des Studiums ist und definitiv nicht gleichwertig ersetzt werden kann.

Fragen zur Studienfinanzierung

Behinderungsbedingter Mehrbedarf

Wir beraten und unterstützen Sie, wenn es um die Kostenübernahme für den sog. behinde-rungsbedingten Mehrbedarf im Studium geht, also insbesondere um die Beantragung von technischen Hilfsmitteln, Kommunikations- und Studienassistenzen oder Mobilitätshilfen.

Die Kosten einer solchen Ausstattung werden in der Regel vom Landschaftsverband Rhein-land (LVR) als Träger der überörtlichen Sozialhilfe übernommen. Häufig geht es bei der Be-antragung darum, den Bedarf mit Blick auf die Erfordernisse des Studiums zu spezifizieren. Falls nötig, geben wir eine schriftliche Stellungnahme ab oder nehmen persönlich mit der bearbeitenden Stelle Kontakt auf. Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Info-Seiten des LVR

 

Ausbildungsförderung

Das BAföG sieht für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in mancher Hinsicht Ausnahmen von bestimmten Vorgaben vor. Dies gilt z. B. für das Überschreiten der Altersgrenze bei Studienbeginn, für die Förderung außerhalb der Regelstudienzeit und für die Rückzahlungsmodalitäten. Detailliertere Informationen finden Sie hier:

Info-Seiten des Deutschen Studentenwerks

 

Stipendien

Stipendien speziell für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung gibt es nur wenige. Trotzdem sollten Sie die generelle Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben, nicht außer Acht lassen. Weitere Informationen, Tipps für die Recherche und eine Datenbank mit Stipendiengebern finden Sie hier:

Fördermöglichkeiten – Übersichtsseite der HN

Stipendien-Infoseite des Deutschen Studentenwerks

Kontakt

Dipl.-Verw.-Wirt Werner Janßen
Dezernent Dezernat Studierendenservice
Kirsten Möller-Mevißen, Dipl.-Ing.
Leiterin Zentrale Studienberatung, Hochschulsport

für Schülerinnen und Schüler

Die Hochschule Niederrhein versteht sich als frühzeitigen, gezielten Förderer leistungsstarker Schülerinnen und Schüler. Sie bietet neben anspruchsvollen Workshops im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zur Fachhochschulreife oder zur allgemeinen Hochschulreife, die Möglichkeit ein Studium aufzunehmen.

Kontakt

Kirsten Möller-Mevißen, Dipl.-Ing.
Leiterin Zentrale Studienberatung, Hochschulsport

Workshops

Die Workshops richten sich an Schüler/-innen der Klassen 8 bis 10 mit guten bis sehr guten Noten in den Hauptfächern. Die Teilnehmeranzahl richtet sich nach der Art des Workshops. In der Regel sind die Workshops kostenfrei.

Workshops

Durchführung nach vorheriger Absprache

Interessierte Lehrkräfte melden sich bitte bei Frau Paßmann.

Jana Paßmann, M.A.