A.U.G.E.

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Willkommen im A.U.G.E. Institut

Das A.U.G.E. Institut bearbeitet innovative Forschungsfragen aus den Themenfeldern Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Ethik.

Als In-Institut der Hochschule Niederrhein 2005 gegründet, arbeiten wir in der angewandten Forschung mit Ministerien, Forschungsinstituten, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Bildungsträgern und Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) am Niederrhein zusammen.

Ob F&E-Projekte mit regionalen Unternehmen, Forschungsvorhaben auf Bundes- und Landesebene oder grenzüberschreitende EU-Projekte – das interdisziplinäre Team verfügt über Kompetenzen, Know-How und den Weitblick, innovative praxisnahe Projekte zu konzipieren und erfolgreich im Verbund umzusetzen.

Würfelgrafik blau
Arbeitssicherheit

Arbeitssystemgestaltung, Belastungsminimierung, Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit sind die Bausteine für sichere und gesunde Arbeit. Qualität, Effizienz und Innovationspotenziale werden gefördert.

Würfelgrafik orange
Gesundheitsförderung

Lebensphasenorientierte Gesundheitsförderung und Prävention wirken sich positiv auf Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten aus - ein nachhaltiger Erfolgsfaktor im Unternehmen.

Würfelgrafik grün
Umweltschutz

Die chemische und instrumentelle Analytik wird mit Fokus auf Schadstoffanalyse, umweltfreundliche Lösungen und innovative Verfahren in öffentlich geförderten Projekten, F&E-Vorhaben von Unternehmen sowie Einzelstudien eingesetzt (z.B. Boden-, Luft-, Wasseranalysen und Produktuntersuchungen).

Würfelgrafik violett
Ethik

In der Unternehmensverantwortung steht der Mensch im Mittelpunkt. Knappe Ressourcen und effiziente Arbeitssysteme sind dabei die Herausforderung: Wertschätzung der Leistung der Mitarbeitenden, kulturelle Diversität und Schonung der Umwelt sind zentrale Größen der Unternehmensethik.

Neue Webseite MINT in Mind

Der Start der neuen Webseite ist ein erster Meilenstein im BMBF-Projekt MINT in Mind: https://www.mint-in-mind.de/

Auf der Webseite finden Schülerinnen und Schüler von 12-18 Jahren und ihre Eltern alles Wissenswerte zu den regionalen außerschulischen MINT-Angeboten.

Impressionen aus dem Kick-Off mit Überreichung der Förderurkunden durch Staatssekretär Thomas Rachel im MakerSpace am Campus Krefeld-Süd:

WZ Krefeld 20.01.2021   
Lokalklick Rhein-Ruhr/Krefeld 20.01.2021

Verbundprojekt MINT in MIND


Passgenaue MINT-Angebote für Kinder und Jugendliche in der Region Mittlerer Niederrhein

Eine früh ansetzende Nachwuchsförderung im Bereich MINT ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland von großer Bedeutung. Die Wahl eines MINT-Berufs eröffnet gerade jungen Menschen berufliche und soziale Chancen. Die MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen mit herkunftsbedingten, strukturellen Nachteilen wie Armut oder Migrationshintergrund ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Region Mittlerer Niederrhein.

Die Städte Mönchengladbach und Krefeld wollen mit der Regionalagentur, den bekannten, gut vernetzten zdi-Zentren (Zukunft durch Innovation.NRW) und der Hochschule Niederrhein die Förderstrukturen der außerschulischen MINT-Aktivitäten sinnvoll erweitern und optimieren, um das Interesse von Kindern und Jugendlichen für MINT-Berufe und Multiplikator*innen in den Quartieren zu gewinnen. Im ersten Schritt werden die vielfältigen bestehenden lokalen MINT-Angebote im Jugendbildungsbereich mit Blick auf den lokalen Arbeitsmarkt systematisiert und ein Qualitätssicherungskonzept entlang der Bildungskette entwickelt.

Bundesweite MINT-Cluster   22 regionale MINT-Cluster
Informationen zur BMBF-Ausschreibung   MINT-Bildung von Jugendlichen 

Mit den MINT-Orientierungsangeboten für Schülerinnen und Schüler der Gleichstellung, Studienberatung und MakerSpace ist die Hochschule selbst aktiv im Projekt beteiligt.

Neue Zugangswege zu den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern und Multiplikator*innen sollen die Sichtbarkeit und Attraktivität der Angebote erhöhen mit dem Ziel, kultursensible, gendergerechte Didaktiken zu integrieren, strukturelle Barrieren zu erkennen und abzubauen und Austausch und Synergien zu stärken.

Clusterpartner

- Stadt Mönchengladbach
- Stadt Krefeld
- KReMINTec e.V.
- WFMG, Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH
- Regionalagentur Mittlerer Niederrhein Standort Niederrhein GmbH
- Hochschule Niederrhein University of Applied Sciences

Projektkoordination A.U.G.E. Institut
Prof. Dr. Monika Eigenstetter und Meryem Bayrak, Wiss. Mitarbeiterin
mint-in-mind(at)hs-niederrhein.de

Förderkennzeichen   16MCJ1012A  
Projektlaufzeit   12.2020 - 11.2023 

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein und die Hochschule Niederrhein bringen seit 2019 Führungskräfte und weibliche Nachwuchskräfte verschiedener Fachgebiete jeweils für ein Jahr als Mentorinnen, Mentoren und Mentees zusammen.

Kleine und mittelständische Unternehmen erhöhen mit der Teilnahme ihre Arbeitgeberattraktivität, erhalten neue Impulse für die tägliche Arbeit und können Nachwuchskräfte gewinnen und binden.

Das Mentoring-Programm geht im Herbst 2021 bereits in die vierte Runde. Gerne informieren wir interessierte Unternehmen und Studentinnen aller Fachbereiche der HN.

Zur Webseite fachkraefte-im-fokus.de

Ansprechpartnerin für Studentinnen: Beate Brungs
Hochschule Niederrhein, Gleichstellung
Reinarzstraße 49, 47805 Krefeld
Telefon 02151  822 3642
E-Mai beate.brungs(at)hs-niederrhein.de
Webseite www.hs-niederrhein.de/gleichstellung

 

Ansprechpartnerin für Unternehmen: Sarah Kamphausen
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein
Willy-Brandt-Ring 13, 41747 Viersen
Telefon 02162  8179 120
E-Mail competentia(at)wfg-kreis-viersen.de
Webseite www.competentia.nrw.de/mittlerer-niederrhein

 

CSR: Herausforderungen für die Veredlung

Im Trendbook Technical Textiles erschien ein Fachbeitrag von Prof. Dr. Monika Eigenstetter, Dipl.-Ing. Evelyn Lempa und Prof. Dr. Rudolf Voller zum Thema Corporate Social Responsibility in der Textilveredlung.

Eigenstetter, M. / Lempa, E. / Voller, R.: Corporate Social Responsibility – Herausforderungen für die Veredlung in dfv Mediengruppe: Trendbook Technical Textiles 2020, Deutscher Fachverlag, S. 74-76

AOW-Psychologie in der Praxis

Welche Tätigkeiten führen AOW-PsychologInnen in der Praxis verschiedender Branchen aus, welche Kompetenzen benötigen sie und wie bewerten sie den zukünftigen Bedarf an AOW-PsychologInnen?

Prof. Dr. Monika Eigenstetter, A.U.G.E.-Institutsleiterin und arbeitswissenschaftliche Expertin am Fachbereich Textil, führte 2015 eine Befragung unter AOW-PsychologInnen durch: Hier können Sie die Präsentation der Studienergebnisse lesen.

Studie Smarte Instandhaltung

Die industrielle Instandhaltung wird durch Prozessassistenz und -automatisierung, digitale Steuerungen und Angleichung an smarte Produktionsformen zur smarten Dienstleistung 4.0. Prof. Dr. Katja Gutsche von der Hochschule Furtwangen und Prof. Dr. Monika Eigenstetter untersuchten die Auswirkungen auf die Menschen, Arbeitsbedingungen und das Verhältnis Mensch-Technik im arbeitswirtschaftlichen Kontext. Die Studie wurde peer reviewed bei VDI Fachmedien Düsseldorf veröffentlicht (Artikelbestellung und Abstract).

Gutsche, Katja; Eigenstetter, Monika (2019). Dienstleistungsproduktivität in der smarten Produktion, Mensch und Automation in der industriellen Instandhaltung; wt Werkstattstechnik online, 7/8 2019, S. 514-52.

Arbeitswissenschaftliche Fachartikel

Einen Überblick über die Arbeitsgestaltung im demografischen Wandel von 1999 bis 2019 gibt Prof. Dr. Thomal Langhoff, Arbeitswissenschaftler am FB09, im neuen Buch Arbeit und Alter(n) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Der Band stellt wissenschaftliche Erkenntnisse in den Feldern Personalarbeit, Arbeitsmarkt, Gender, soziale Ungleichheit und Gesundheit vor, sowie Gestaltungsmodelle für die Praxis, Lernen und Motivation, sowie betriebliche und tarifliche Regelungen.

Langhoff, Thomas (2021) in: Arbeit und Altern. Eine Bilanz nach 20 Jahren Forschung und Praxis, Götz Richter (Hrsg.), Nomos Verlag, Baden-Baden.
 

Für ein tarifrechtliches Gutachten zu Nachtarbeits-Zuschlagsregelungen brachte Prof. Dr. Thomas Langhoff seine Expertise über Belastungen und Beanspruchungen durch Schichtarbeit ein:

Kohte, Wolfhard; Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf (2020). Gutachten zu arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen zu Nachtarbeit und Nachtschichtarbeit, BUND-Verlag, Frankfurt a. M.

MINTcoach-Poster beim DGPs-Kongress

3er_App

Die MINTcoach-App: Mädchen für MINT interessieren

Beim 51. DGPs-Kongress (Deutsche Gesellschaft für Psychologie) in Frankfurt am Main präsentierte Dr. habil. Britta Oerke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im A.U.G.E., ein Poster zum Projekt MINTcoach. Im Fokus stand die Motivation und Selbsteinschätzung von Mädchen zu MINT-Themen und wie aus psychologischer Sicht die MINTcoach-App dabei förderlich ist.

Das Team um die Bildungsforscherin Dr. Britta Oerke und Prof. Dr. Monika Eigenstetter konzipiert spielerische MINT-Aufgaben mit einer spannenden Rahmenhandlung, um die Neugier zu wecken, zu selbstständigen Lösungswegen anzuregen und zu weiteren Herausforderungen anzuspornen.

Die theoretischen Grundlagen der  genderdidaktischen Interventionen wurden in einem Zwischenbericht zusammengefasst, der im Portal des bundesweiten Netzwerks "Komm mach MINT" veröffentlicht wurde.

Konferenzbeitrag zur 32. EnviroInfo MINTcoach

Konferenzbeitrag zur 32. EnviroInfo zum Projekt MINTcoach

Das MINTcoach-Team stellte auf der 32. EnviroInfo im Leibniz Supercomputing Centre Garching bei München technische und inhaltliche Aspekte der Entwicklung der MINTcoach-App vor, die genderdidaktische Interventionen für Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen umsetzt.

Der Beitrag "Sustainability through Digital Behavioral Interventions" wurde nun im Konferenzband "Techniques and Trends. Adjunct Proceedings of the 32nd EnviroInfo conference" veröffentlicht (Hrsg.  Bungartz,  Kranzlmüller, Weinberg, Weismüller, Wohlgemuth; Environmental Informatics, München, 2018, Seiten 11-16).  Die AutorInnen sind Simone Blank, Prof. Dr. Monika Eigenstetter, Andreas Filler, Achim Guldner, Yasmin Juncker, Prof. Dr. Stefan Naumann, Dr. Britta Oerke und Prof. Dr. Gisela Sparmann

Veröffentlichungen

Fachartikel BGW-Projekt HYGRE

Arbeits- und Gesundheitsschutz der Reinigungskräfte im Krankenhaus haben einen hohen Stellenwert bei den Reinigungsfirmen und -abteilungen, denn abgestimmte Reinigungs- und Hilfsmittel bzw. Schutzausstattung sind die Grundlage guter Arbeitsbedingungen vor Ort und der Patientensicherheit. Das Projekt HYGRE, gefördert von der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, analysierte weitere hygienerelevante Aspekte der Reinigungs- und Desinfektionstätigkeiten im Rahmen einer systematischen Erhebung im Vergleich von Dienstleistern bzw. Kliniken als interne Arbeitgeber.

Das Forschungsteam um Prof. Dr. Monika Eigenstetter mit Leon Galushko, Ekaterina Jäger, Stefanie Olesch und Adam Blaszk fand Bedarf an systematischer Schulung und gezielter Wissensvermittlung über Gefährdungen und die Bedeutung von Hinweisen und Etikettensymbolen, vermehrt bei Sprachbarrieren und Zeitdruck, sowie kollegialer bzw. fachlicher Anerkennung und Unterstützung durch die anderen Berufsgruppen im Krankenhaus.

Die Studie wurde in der Zeitschrift für medizinische Prävention ASU Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin Nr. 53, S. 256-263 peer reviewed veröffentlicht und ist auch online abrufbar. Wissenswertes zum Projekt und eine Zusammenfassung der Studienergebnisse sind unter "Abgeschlossene Projekte" zu lesen.

HYGRE-Fachartikel

Schichtarbeit: Prävention psych. Belastungen

Prof. Dr. Thomas Langhoff ist Experte für die Beurteilung von psychischen Belastungen und wirksame Prävention in den Arbeitsprozessen und Organisationsstrukturen. Auch bei der Schichtarbeit steht die Prävention im Vordergrund. 

Die von Unternehmen geforderte höhere Flexibilität bedeutet oft eine Ausweitung bestehender hochflexibler Schichtplansysteme mit zusätzlichen Spitzenbelastungen durch Mehrarbeit. Ergonomie und Gesundheitsförderung rücken in Hochkonjunkturphasen in den Hintergrund. Eine wissenschaftlich basierte Arbeitsgestaltung beugt Stress und Schäden vor. Betriebsräte können »anlassbezogene Beurteilungen körperlicher und psychischer Belastungen  nach § 5 Arbeitsschutzgesetz anstoßen (Gute Arbeit, Ausgabe 7-8/2018).

Mehr zum Thema Schichtarbeit und psychische Belastung:

Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf; Richter, Marius (2019). Gesundheitsbelastungen durch Schichtarbeit, Z.Arb.Wiss (73), 4/2019, S. 465-473, https://doi.org/10.1007/s41449-019-00153-2 (peer reviewed)

Langhoff, Thomas; Satzer, Rolf  (2018).
Integration der Schichtarbeit in die Gefährdungsbeurteilung
sicher ist sicher, 69. Jg, 4/18, S. 175-177, Erich Schmidt Verlag, Berlin

Langzeitstudie: Gesundheitsrisiko Nachtarbeit

Thomas Langhoff, Professor für Arbeitswissenschaft und Human Resources an der Hochschule Niederrhein, stellte gemeinsam mit dem baden-württembergischen IG Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger eine Studie zur Schichtarbeit vor, die mehr als 2.500 Beschäftigte einbezog:

Evolutionsbedingt sind die aktiven Phasen des Menschen an die hellen Tageszeiten angepasst. Daher ist die Schlafqualität bei Dunkelheit wesentlich höher, sodass sich der Körper nachts umfassender regenerieren kann als bei Tagesschlaf. Sind Nachtschichten organisatorisch nicht zu vermeiden, werden Blöcke von max. 2-3 Nachtschichten im Wechsel mit längeren Tages- und Freischichten empfohlen. Frühschichten sollten nicht vor 6 Uhr beginnen. Bei künstlicher Beleuchtung ist das Lichtspektrum für die gesundheitliche Wirkung entscheidend - nach Möglichkeit sollte eine dem Tageslicht entsprechende Beleuchtung eingesetzt werden. Um den auf Nachtruhe programmierten Stoffwechsel zur Nachtschicht nicht zu belasten, sollten die Beschäftigten im Betrieb gesunde und leichte warme Mahlzeiten als Energiezufuhr erhalten, da die Zubereitung nicht selbst leistbar ist.

Pressebericht

Psychische Belastungen messen/beurteilen

Langhoff, Thomas (2020). Burnout und psychische Belastungen, in: Gute Arbeit 2/2020, S. 29ff

Langhoff, Thomas (2020). Einige Anmerkungen zum Artikel „GBU Psyche – Welche Instrumente sind zulässig?“, in: Sicherheitsingenieur, 51. Jahrgang, Heft 11/20, S. 39

Langhoff, Thomas (2019). So werden psychische Belastungen beurteilt, in: Gute Arbeit 6/2019, S.20ff

Sichere Arbeit im ambulant Bereuten Wohnen

Arbeitssicherheitsexpert:innen aus Forschung und Praxis kamen zur Tagung in Salzburg, die der Fachverband Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (PASiG e.V.) mit der Gesetzlichen Unfallversicherung Österreich (AUVA) ausrichtete.

Judith Darteh vom A.U.G.E. Institut stellte ihre Studie zur Arbeitssicherheit im Ambulant Betreuten Wohnen bei Sucht oder psychischem Unterstützungsbedarf in NRW vor.

Die Workshop-Reihe "Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit" dokumentiert das weite Spektrum aktueller Forschung der Arbeits- und Organisationspsychologie. Sie richtet sich an Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Betriebsräte und Führungskräfte mit dem Ziel, ein unfallfreies, sicheres und gesundes Arbeiten zu fördern.

2014 richtete das A.U.G.E. den PASiG-Kongress aus, in Kooperation mit der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), Sachgebiet „Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt“ und dem Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Aus dem Fachaustausch universitärer Forschungsinstitute mit Trägern der Gesetzlichen Unfallversicherung ging der Fachverband Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (FV-PASiG e.V.) hervor.

Demografiegerechtes Wissensmanagement

Der Bedarf an praktikablen und sozialverträglichen Optionen für ältere ArbeitnehmerInnen in den sich technologisch wandelnden Unternehmen ist auch 10 Jahre nach der öffentlichen Förderphase für Demografieprojekte hochaktuell: Der Buchbeitrag "Demografie-Werkzeuge für Unternehmen" von Ulrike Weber und Prof. Dr. Thomas Langhoff zeigt Beispiele guter Praxis, wie die Anforderungen der Menschen und Betriebe in Einklang gebracht, Reibungspunkte gemildert und Ressourcen optimal genutzt werden können. Nachzulesen auf den Seiten 587-599 im Ende 2017 erschienenen Experten-Sammelband "Neue Entwicklungen in der Unternehmensorganisation" (VDI-Buch im Berliner Verlag Springer-Vieweg, Hrsg. D. Spath, E. Westkämper, H.-J. Bullinger, H.-J. Warnecke).

Kompetenzzentrum Frau & Beruf

Das Competentia-Netzwerk NRW steht für Familienfreundlichkeit und berufliche Gleichstellung von Frauen und berät kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am Mittleren Niederrhein.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf ist eine Kooperation von A.U.G.E. und WfG Kreis Viersen. Sie erhalten Informationen zu Fördermöglichkeiten, Beratung und Vernetzung mit Unternehmen und Institutionen in der Region.

Mit Blick auf den weiter steigenden Fachkräftebedarf werden Unternehmen für eine lebensphasenorientierte Personalpolitik sensibilisiert und individuell bei der Planung und Umsetzung von effektiven, innovativen Maßnahmen unterstützt.

Das Themenspektrum umfasst flexible Arbeitszeitmodelle, Mentoring, Frauen und Führung, Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, Wiedereinstieg, Personalgewinnung und Arbeitgeberattraktivität.

Laufzeit der 3. Förderphase: 01.09.2018 - 30.04.2022.
Förderlinie: NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung. Förderkennzeichen: EFRE-0400172

Webseite KomZ Frau und Beruf

Abgeschlossene Projekte

MINTcoach

MINT-Begabungen erkennen und gendergerecht fördern

Um MINT-Begabungen von Mädchen zu erkennen und zu fördern und eine MINT-affine Berufsorientierung gendergerecht zu unterstützen, wurden im Verbundprojekt MINTcoach individuelle Interventionen für digitale Medien zur Förderung entwickelt und evaluiert.

Mädchen wählen seltener als Jungen die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sie entwickeln früh ein geringeres MINT-Selbstkonzept, obwohl die Noten gleichwertige Fähigkeiten widerspiegeln. SchülerInnen der 6./7. Klassen nahmen über 1,5 Jahre an spielerischen MINT-Aufgaben, Workshops und spannenden Exkursionen teil, fortlaufend evaluiert und auf die Interessen insbesondere der Mädchen abgestimmt.

MINTcoach ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Komm, mach MINT“ im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen. Das genderdidaktische psychologische Konzept mit Aufgaben und Interventionen, Fragebögen, statistischer Auswertung und Evaluation wurde im A.U.G.E. erstellt, die Koordination, Technik und Schul-Workshops oblag dem Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier;

Projektlaufzeit (HN-Teilprojekt): Juli 2017 - Juni 2020
Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderlinie „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“, FKZ 01FP1610

Webseite MINT-Netzwerk: Komm mach MINT
Projekt-Webseite MINTcoach: www.mintcoach.net
Projektsteckbrief: MINTcoach
Zusammenfassung Ziele und Inhalte: MINTcoach kompakt

Weltbunt - wie Farbe die Welt veränderte

Weltbunt – Bedeutung historischer Farbstoffsammlungen für die Entwicklung der Textil- und Chemischen Industrie und der Alltagskultur

Das BMBF-geförderte Projekt Weltbunt erforschte die Entwicklung und Auswirkungen synthetischer Textilfarbstoffe seit ihrer Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts. Verbundpartner waren das CICS, Cologne Institute of Conservation Sciences der TH Köln (Projektseite), die TU Dresden mit eigener Sammlung sowieMuseum Schloss Rheydt und Textilmuseum Krefeld-Linn.

Die große Nachfrage in der Modewelt nach immer neuen Farben löste eine sprunghafte Entwicklung in der Textilfärbung, der Herstellung von chemischen Grundstoffen und Maschinentechnik aus und wurde damit zur  Basis der heutigen weitverzeigten Chemieindustrie und Großproduktion.

Ausgangspunkt der Projektidee ist die ca. 10.600 Exemplare umfassende historische Farbstoffsammlung der Hochschule Niederrhein und ihrer königlichen Vorgängereinrichtungen. Die kleinen Glasflaschen mit den wertvollen Farbpulvern werden im Textiltechnikum im Montfors Quartier Mönchengladbach-Rheydt und im Textilmuseum Krefeld-Linn ausgestellt.

Sie werden nach Herkunft, Zusammensetzung und technischen Eigenschaften im Färbeprozess und im Gebrauch untersucht. Die besondere Herausforderung besteht darin, die Einflüsse von fast 150 Jahren Lagerzeit mitzuerfassen, durch Abgleich mit historischen Musterbüchern und geschichtlicher Spurensuche. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank zusammengefasst und dann allgemein zugänglich sein.

Projektförderung: BMBF, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderkennzeichen 01UQ1704A

Projektlaufzeit: 01.02.2017 bis 31.01.2020

Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Schram, Instrumentelle Analytik am FB Chemie
schram@hs-niederrhein.de

BeFunt

Erhalt und Förderung psychischer Gesundheit besonders belasteter Berufs- und Funktionsgruppen
Im Projekt BeFunt steht die psychische Gesundheit in Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) im Mittelpunkt. Die psychischen Erkrankungen steigen auch im Handwerk an, unter Inhaber/innen wie auch Beschäftigten.
Aus der Analyse von Arbeitsabläufen der teilnehmenden Modellbetriebe wurden Präventionsbedarfe ermittelt und betrieblich abgestimmte Maßnahmen konzipiert, die direkt in der Praxis erprobt und angepasst werden konnten.
Um den nachhaltigen Einsatz in KKU zu ermöglichen und auszuweiten, wurden die entwickelten Unterstützungs-Tools in das Beratungsangebot der Projektpartner aufgenommen.
Gefördert vom Europäischen Sozialfonds ESF und dem NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS)
Kontakt: Frau Birgit Weber, A.U.G.E. Institut

Projektmaterialien / Praxishilfen

Evaluation IREQ Interne Rekrutierung

Das Projekt IREQ wurde abschließend evaluiert. Ziel des Projektes war eine Analyse bestehender Arbeitstätigkeiten und Kompetenzen von Mitarbeitenden in KMU, um daraus Qualifikationsprofile und Entwicklungspotenziale abzuleiten. Über eine interne Rekrutierung soll dem Fachkräftemangel in KMU vorgebeugt werden. Das Projekt wurde von den beteiligten KMU sehr positiv bewertet. 

Weitere Informationen

HYGRE BGW Reinigung im Krankenhaus

.....an der Schnittstelle zwischen Arbeitssicherheit und Hygiene

Die Arbeitsprozesse von Reinigungskräften in Kliniken standen im Blickpunkt des Projekts HYGRE, gefördert von der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege):
Der hygienisch einwandfreie und gründliche Reinigungsablauf vermindert das Risiko von Infektionsübertragungen in den Kliniken. Reinigungskräfte in Krankenhäusern sind im Allgemeinen eine wenig beachtete Gruppe, obwohl ihre Leistungen von hoher Bedeutung sind. Sie tragen mit ihrer Arbeit ganz wesentlich dazu bei, Gesundheit im Krankenhaus sicherzustellen.
Viele Mitarbeitende der Reinigungsdienste haben einen Migrationshintergrund, was zu Verständnisschwierigkeiten und Wissensdefiziten führen kann, die fehlerhafte Abläufe und somit eine Selbst- und Fremdgefährdung zur Folge haben können.
Es wurde eine umfangreiche mehrsprachige Befragung unter Reinigungskräften in NRW-Kliniken durchgeführt, sowie Tätigkeitsbeobachtungen unter Praxisbedingung. Verhaltensaspekte, Arbeitsanforderungen, (Schutz-) Ausstattung und verfügbares Wissen zu Sicherheit und Hygiene wurden als Einflussfaktoren auf mögliche Gefährdungen analysiert:
(1) Kennen die Reinigungskräfte die potenziellen Risiken bei ihrer Arbeit?
(2) Sind die Reinigungskräfte durch Schulung sensibilisiert und handlungsfähig, z. B. bei einer Kanülenverletzung?
(3) Wie werden Hygienestandards und Arbeitsschutz umgesetzt, insbesondere bei Zeit- oder Personalmangel?
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht hier zum Download bereit:

Zusammenfassung der Ergebnisse

REGENA Ressourceneffizienz im Gebäudebetrieb

....durch Nutzerintegration und Automation
Hochschulen haben hinsichtlich der Einsparung von Ressourcen Vorbildfunktion und die Aufgabe, als gesellschaftliche Multiplikatoren zu wirken und übertragbare Modelle zu entwickeln. Der Anteil des Gebäudesektors am EU-Gesamtenergiebedarf liegt bei 40%, die öffentlichen Gebäude bilden etwa ein Drittel davon. Das Einsparpotenzial baulicher Maßnahmen ist zum einen zwar beachtlich, aber meist kostenintensiv und nicht kurzfristig realisierbar, zum anderen oft gekoppelt an entsprechend optimiertes Nutzungsverhalten.
Der Fokus dieses Projekts liegt daher auf geringinvestiven Maßnahmen, basierend auf einer bewertenden Betrachtung der Gebäudetechnik und umweltpsychologischen Erhebungen und Interventionen, die spezifische Nutzungsweisen zahlreicher verschiedener Nutzergruppen und deren Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Evaluation MIGEMA

....Moderne Personalführung in Verkehrsbetrieben
Das Projekt MIGEMA der VDV-Akademie Köln zur Organisationsentwicklung von Verkehrsbetrieben wurde durch unser Institut intern begleitet und abschließend evaluiert. MIGEMA behandelte die Themen Führen auf Distanz, Führen in großen Leitungsspannen sowie Führen in Teilzeit unter den Aspekten Mitarbeitereinbindung, Unterstützung und Ressourcenorientierung im Fahrdienst. Das Projekt wurde von den beteiligten Unternehmen sehr positiv bewertet. Wertewandel und veränderte Erwartungen machen immer wieder eine reflektierte Anpassung von Führungsverhalten notwendig. 

Kompetenzzentrum

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein unterstützt Unternehmen und Institutionen in der Region bei der lebensphasenorientierten Personalpolitik, beispielsweise bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Pflege und Beruf.

Kompetenzzentrum
Bundesarbeitsgemeinschaft (Basi)

Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)
In der Basi arbeiten 75 Organisationen und Einrichtungen zusammen, um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu verbessern. Sie richtet den 2-jährlichen internationalen Kongresses Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (A+A) in Düsseldorf aus.

Bundesarbeitsgemeinschaft
DNBGF

Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)
Das DNBGF vernetzt, fördert und verbreitet die Wissensbasis zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland.

DNBGF
GfA

Gesellschaft für angewandte Arbeitswissenschaften (GfA)
Die GfA versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zur Förderung der Arbeitswissenschaften.

GfA
GWPs

Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs)
Die GWPs fördert die angewandte und problemlösungsorientierte Wirtschaftspsychologie an Fachhochschulen, mit Fokus auf den Faktor "Mensch" in und um Wirtschaftsorganisationen.

GWPs
FV PASiG e.V.

Fachverband Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit e.V.
Im Dialog mit erfahrenen PraktikerInnen, Verbandsakteuren und WissenschaftlerInnen generiert der Fachverband Expertenwissen für Praktiker und Anregungen in der Wissenschaft für innovative Problemlösungen. Wissenschaftlich gesicherte, praxiserprobte Methoden, Instrumente und Maßnahmen unterstützen die Arbeit in Großunternehmen, Kleinbetrieben und Behörden.

PASiG
DGPs
Deutsche Gesellschaft für Psychologie
DGPs
IKK classic

Als Krankenkasse des Handwerks ist die IKK classic langjähriger Kooperationspartner des A.U.G.E. Instituts.

IKK classic

Institutsleiterin & Stv. Leiter

Prof. Dr. Monika Eigenstetter
Arbeitspsychologie CSR Management Leitung A.U.G.E. Institut Leitung EthNa Kompetenzzentrum CSR
Prof. Dr. habil. Thomas Langhoff
Arbeitswissenschaft und Human Resources

Vita&Veröffentlichungen

Instrumentelle und Chemische Analytik
Prof. Dr. Lutz Packebusch
Human Factors Engineering, Arbeits- und Ingenieurpsychologie

Wiss. MA, Institutsmitglieder

Sarah Kamphausen, Dipl.-Kffr.(FH)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin A.U.G.E. Kompetenzzentrum Frau & Beruf
Judith Darteh, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin A.U.G.E. Kompetenzzentrum Frau & Beruf
Dipl. Sozialpädagogin Meryem Bayrak
Wissenschaftliche Mitarbeiterin A.U.G.E.

Promovenden

Ratri Atmoko Benedictus, M.Psych.
Doktorand A.U.G.E. Institut
  • Raum: U 119 (Rheydter Str. 188)
  • Webschulstr. 31

  • D-41065 Mönchengladbach

Stellenausschreibungen

Für unsere Forschungsprojekte suchen wir immer Verstärkung durch engagierte studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte. Bitte senden Sie eine aussagekräftige Interessenbekundung und Ihren Lebenslauf an die Institutsleiterin Frau Prof. Dr. Monika Eigenstetter.