Tutorenprogramm

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse am Tutorenprogramm!

Tutorinnen und Tutoren unterstützen an der Hochschule Niederrhein in allen Fachbereichen die Lehre und begleiten Studierende bei ihrem Einstieg in ihr Studium. Um dabei den „Sprung in das kalte Wasser“ zu vermeiden, werden sie im hochschulweiten Tutorenprogramm methodisch und didaktisch auf ihren Einsatz vorbereitet. Diese Qualifizierung bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das Zertifikat für Tutorinnen und Tutoren zu erwerben.

Die einzelnen Seminare im Tutorenprogramm sind auf die entsprechenden Zielgruppen abgestimmt. So werden z.B. die Erstsemestertutorinnen und Tutoren im Hinblick auf eine erfolgreiche Einführungswoche geschult; Fachtutorinnen und Tutoren erhalten wertvolle methodisch-didaktische Tipps hinsichtlich der Gestaltung ihrer Fachtutorien. Repetitorinnen und Repetitoren erwerben wichtiges Handwerkszeug zum Beraten und Begleiten von Lerngruppen.  Ein Erfahrungsaustausch untereinander ist in jedem Seminar gewährleistet.

Lernen Sie unser Angebot kennen und entdecken dabei Ihren persönlichen Mehrwert für Studium und Beruf.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team Tutorenprogramm

Qualität im Tutorenprogramm

Logos TP

 

Seit April 2016 ist das Tutorenprogramm als erstes seiner Art deutschlandweit durch die Akkreditierungskommission der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (akko dghd) und die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert.

Die Akkreditierungskommission attestiert dem Tutorenprogramm „ein bedeutender Baustein des Entwicklungsprozesses der Hochschule“ zu sein und den Prozess hin „zu einer lernerzentrierten Hochschule“ erheblich zu unterstützen.

TP Plakat

Für alle Seminare im Wintersemester 2019/20 können Sie sich über das LSF ab dem 02. September 2019 online anmelden. Eine Anleitung zum Anmeldeprozess finden Sie im Informationsbereich rechts. 

Bitte denken Sie daran, dass es sich bei allen Seminaren um Tagesveranstaltungen handelt, die von Ihnen in voller Länge absolviert werden müssen.

Zur Erlangung eines Zertifikats für Tutorinnen, Tutoren bzw. Repetitorinnen und Repetitoren finden Sie im Informationsbereich  eine Übersicht über die Schulungen, die Sie dafür benötigen.

Ihr Team Tutorenprogramm

Im Einsatz für Erstis auf dem Campus

Erstsemestertutorin Alvina

Die dringlichsten Fragen aller Erstsemester lauten etwa so: Wie mache ich mir meinen Stundenplan? Und: Wie leihe ich mir Bücher in der Bibliothek aus? Wo ist die Mensa? Wo geht man abends aus? Und vor allem: Wie lerne ich hier Leute kennen? Um die Neuankömmlinge im Uni-Betrieb, im Studentenjargon Erstis genannt, in der Anfangszeit in der neuen Umgebung zu unterstützen und ihnen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, gibt es an der Hochschule Niederrhein die sogenannten Erstsemester-Tutoren. Sie zeigen den Neuen den Campus und die Stadt, erstellen die Stundenpläne, gehen auf Kneipentour und sorgen insgesamt dafür, dass die Erstis sich gut einleben.

Alvina Hoppe hat als Tutorin schon einige Erstsemester-Jahrgänge betreut. Dabei hatte sie ihre eigene Ersti-Woche damals verpasst: „Ich bin durch das Nachrückverfahren ins Studium gekommen und deshalb später gestartet als die anderen. Aber durch den Fachschaftsrat habe ich dann bald von der Ersti-Woche erfahren und wollte mithelfen: Schließlich ist es doch eine tolle Sache, den Erstis den Einstieg zu erleichtern“, sagt die BWL-Studentin, die jetzt in den Master starten wird. Sie möchte den Erstsemestern vor allem auch vermitteln, im Studium die richtige Balance zwischen Lernen und Leben zu finden. „Die Erstsemester stellen vor allem studienbezogene Fragen, das hat mit der Zeit auch wirklich zugenommen“, sagt die 25-Jährige. „Alle wollen in der Regelstudienzeit fertig werden. Ich versuche auch, ihnen etwas Entspannung zu vermitteln. Denn natürlich soll man erfolgreich studieren – aber dies ist eben auch eine Zeit, in der man seine Freiheit genießen kann.“

Besonders mag Alvina Hoppe an ihrer Aufgabe, dass sie dabei ist, wenn sich Freundschaften fürs Leben gründen. „Ich habe es oft erlebt, dass die Gruppen, die bei der Stadtrallye zusammen durch die Straßen gezogen sind, gemeinsam lernen und befreundet bleiben.“

Dass sie im vergangenen Wintersemester das Abschluss-Event der Ersti-Woche erfolgreich organisiert hat, macht sie stolz: „Wir wollten eine coole Veranstaltung mit Bühne, Bands, Catering und so weiter auf die Beine stellen – ich habe dafür ein ganzes Team geleitet. Dass hat wirklich super geklappt und mich darin bestärkt, vielleicht nach dem Studium in die Richtung Veranstaltungsmanagement zu gehen.“

Neben diesen praktischen Erfahrungen profitieren die Erstsemestertutoren an der Hochschule Niederrhein aber auch von einer handfesten, praxisnahen Ausbildung. Das Tutorenprogramm hat eine lange Tradition an der Hochschule: Erstsemester- und Fachtutoren erhalten Workshops, etwa zum Thema Gruppendynamik, Präsentation und Rhetorik. „Thema war da beispielsweise auch, welche Kennenlernspiele man machen und wie man mit großen Gruppen umgehen kann“, sagt Alvina Hoppe. Und: Für alle geschulten Tutoren gibt es ein Zertifikat als Auszeichnung für ihr Engagement. „Und dieses Zertifikat stößt bei Personalern durchaus auf positives Interesse“, sagt Heike Kröpke, die das Tutorenprogramm an der Hochschule leitet. „Unsere Tutoren sind qualifiziert und zertifiziert und erwerben durch ihr Engagement wertvolle Schlüsselkompetenzen.“

Gerade die Erstsemestertutoren gibt es an der Hochschule Niederrhein schon über Jahrzehnte, so Kröpke. „Ihre Aufgabe ist sozial-integrativ: Sie bereiten die neuen Studierenden auf das Leben an der Hochschule und in der Stadt vor. Dafür besprechen wir vorher mit ihnen ihre Rolle: Bei allem Spiel und Spaß repräsentieren sie doch ganz offiziell die Hochschule.“ Auch wie man mit Besserwissern und Störenfrieden in der Gruppe umgeht, ist Teil der Schulungen, ebenso wie man einen Vortrag hält und sich gut präsentieren kann. „Der Charme der Erstsemestertutoren ist natürlich, dass sie den Studierenden auf Augenhöhe begegnen. So trauen sich die Neuen, die oft doch sehr unsicher sind in den ersten Tagen, ganz andere Fragen zu stellen, als sie es gegenüber Dozenten tun würden. Und sie erfahren eben auch ganz praktische Dinge: Wo man am besten einkaufen kann zum Beispiel, oder welche Klausuren besonders schwer werden.“

Für 2019 plant das Tutorenprogramm etwas ganz Neues für seine Erstsemestertutoren: Beim so genannten Ersti-Camp sollen die Tutoren aller Fachbereiche gemeinsam übergreifend geschult werden und sich zudem austauschen können. So können sie voneinander lernen und Synergieeffekte nutzen. „Ein Fachbereich hatte beispielsweise ein Ersti-Café eingerichtet“, sagt Heike Kröpke. „Vielleicht möchten andere diese Idee übernehmen. Und auch Partys könnte man ja zusammen organisieren.“

Text: Isabel De Bortoli
RP Online 05.06.2019

Von Glühwein und Werwölfen

Bild Xanten

Von mutigen Kletterern

Bild GP

"Geschafft, gelacht und diskutiert."

Ein bunt gemischter Haufen
musste sich zusammenraufen.
Wir haben viel geschafft
und noch viel mehr gelacht!
Statistik, Mathe oder Chemie -
langweilig wurd's uns nie!
Probleme wurden diskutiert,
damit nichts Schlimmes mehr passiert.
Wir nehmen sehr viel mit,
sind für die nächsten Tutorien fit!
Drei Tage hier zusammen,
schnell ist die Zeit vergangen.
Gestillt wurde die Wissbegier,
wir fanden's alle super hier.
Die Namen sind nun auch präsent,
das ist es, was man Fortschritt nennt.
Nun packen wir die Sachen ein
und fahren fröhlich Heim.

"Für Studierende eine gute Initiative."

Die Hochschule Niederrhein hat mit dem Tutorenprogramm eine Initiative gestartet, die ich aus studentischer Sicht immer als positiv und absolut fördernd empfunden habe. Die Auswahl an Seminaren ist passgenau auf die jeweiligen Aufgaben der Tutoren abgestimmt. Ich persönlich konnte mein Tutorium mit den Tipps und Tricks des Tutorenprogramms nun aus einer anderen Sicht, mit mehr Struktur und Übersicht aufbereiten sowie Aufgaben und auch Probleme mit einer größeren Sicherheit bewältigen. Es ist außerdem ein sehr beruhigendes Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden, sondern immer sehr nette und hilfsbereite Ansprechpartner zu haben, die einem in jeder Situation mit einem guten Ratschlag zur Seite stehen. Die Seminare habe ich mit großer Freude und Begeisterung besucht und ich glaube, dass ich als Lehrende aber auch über mich als Person sehr viel gelernt habe. Ich kann das Tutorenprogramm also jedem weiterempfehlen, der die eigenen Stärken ausbauen und Schwächen erkennen und verbessern möchte!

"Tutorenschulungen helfen gegen Nervosität."

Die Tutorenschulung hat mich sehr gut auf mein Tutorium vorbereitet. Besonders das erste Seminar Methodik und Didaktik hat mir sehr geholfen. Es fand vor meinem ersten Termin als Tutorin statt und hat mir die Nervosität genommen. So konnte ich gut vorbereitet das Tutorium starten und hatte eine Vorstellung, was auf mich zukommt!
Auch für andere Bereiche vom Studium konnte ich aus der Schulung etwas mitnehmen. Dinge wie beispielsweise das richtige Präsentieren und das Stehen vor einer Gruppe wurden besprochen und geübt. Die Seminare fanden alle in lockerer Atmosphäre statt und wir haben viel gelacht. Gut ist auch das offizielle Zertifikat, das in den Bewerbungsunterlagen sicherlich von Vorteil ist. Natürlich ist es ein recht großer Zeitaufwand, aber ich kann die Schulung auf jeden Fall weiterempfehlen!

"Auf Augenhöhe lernen - eine gute Sache."

Ich halte Tutorien für eine gute Sache, sowohl für die Teilnehmer als auch für die Tutoren.
Als Tutorin habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich durch das Halten meines Tutoriums sicherer, selbstbewusster und "lockerer" beim Vortragen geworden bin. Dies kommt mir nicht nur beim Tutorium selbst zu Gute, sondern auch im (Berufs-) Alltag. Durch das Tutorenprogramm wird man auf die Tätigkeit als Tutor gut vorbereitet. Ich habe so Methoden erlernt, die ich in meinem Tutorium anwenden kann. Des Weiteren denke ich, dass man sich durch ein Zertifikat, welches man seinen Bewerbungen beilegen kann, von anderen Bewerbern abhebt, wenn es darum geht einen passenden Job zu ergattern.

"Softskills in der Jugendherberge."

Ohne allzu große Erwartungen bin ich zum Kompaktseminar Jugendherberge gefahren. Mit jeder Menge netten Bekanntschaften und sogar Freundschaften wieder nach Hause gefahren!!! Man lernt viele nette Tutoren kennen und kann sich über verschiedene Vorgehensweisen austauschen. Darüber hinaus werden durch die Seminare die Soft Skills verbessert. War ein super interessantes, wenn auch anstrengendes Wochenende (und das lag nicht nur an den Seminaren ;-)).

"Be a Tutor - develop your personal growth."

Dear Students,
first of all I would like to say that it is a great opportunity to get active in University life and do something useful and with purpose.
To become a coach (Repetitor) you don't need special qualifications. Nevertheless, a sense of responsibility and reliability is required as you have to be prepared properly and in time. You should be ready to act independently and able to manage yourself and structure courses.
The University offers a wide range of seminars assisting you to deal with the basics. These seminars give you a very good start. In my opinion they are extremely helpful, especially the topic how to communicate in an appropriate way with your participants.
In conclusion I would like to point out that we students do not have to be perfect teachers from the beginning but there must be the good will and the passion to communicate course contents. Being coach (Repetitor) gave me a lot of satisfaction because I felt I was doing something positive by helping fellow students with their studies.
I would suggest you to take this great opportunity for developing your personal growth.

TP Plakat 2020

Der Tutorenpreis wurde im März 2011 zum ersten Mal an der Hochschule Niederrhein verliehen. Mit diesem Preis werden Tutorinnen/Tutoren sowie Repetitorinnen/Repetitoren für ihre Tätigkeit und ihr Engagement im Rahmen der Qualität der Lehre ausgezeichnet.

Der Preis wird jährlich jeweils in mehreren Kategorien vergeben:

  • Erstsemestertutorin/-tutor
  • Fachtutorin/-tutor
  • Repetitorin/Repetitor
  • Team-Tutorium bzw. Team-Repetitorium
  • Kombinationspreis z.B. Fachtutorin/Fachtutor und Repetitorin/Repetitor

 

Bei Bedarf kann noch ein Sonderpreis verliehen werden; darüber entscheidet die Jury. Der Preis wird nur einmal an eine Person vergeben.

Ansprechpartnerin: Dipl.-Päd. Heike Kröpke

heike.kroepke(at)hs-niederrhein.de 

Bewerbungsverfahren

Tutorinnen, Tutoren, Repetitorinnen und Repetitoren, die mindestens zwei Semester ein Tutorium/Repetitorium gegeben haben, können sich entweder selbst vorschlagen oder werden von Professorinnen/Professoren, Dozentinnen/Dozenten, Studienverlaufsberaterinnen/-beratern oder ihren Tutanden vorgeschlagen. Die Empfehlungen bitte bei Dipl.-Päd. Heike Kröpke mit entsprechender E-Mail-Adresse einreichen. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden dann angeschrieben und zur Bewerbung motiviert. Diese können sich nur für eine Kategorie bewerben. Die Angabe der gewählten Kategorie ist durchgänig im Motivationsschreiben zu verwenden.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Unterlagen ausführlich und vollständig schriftlich oder online einreichen: 

  • Motivationsschreiben
  • Empfehlungsschreiben des/der  Betreuungsprofessorin/-professors
  • 2-3 Bewertungsschreiben von Studierenden, die das Tutorium/ Repetitorium besucht haben (mit Original Unterschrift)
  • Evaluationsergebnisse aus dem Tutorium
  • "Zertifikat für Tutorinnen/Tutoren bzw. Repetitorinnen/Repetitoren"

Alle Unterlagen stehen als Download auf dieser Seite bereit!

Auswahlverfahren und Jury

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden durch eine Jury ausgewählt. Sie setzt sich aktuell zusammen aus:

  • Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Berthold Stegemerten
  • Leiterin des Tutorenprogramms der Hochschule Niederrhein, Dipl.-Päd. Heike Kröpke
  • 2 Professorinnen/Professoren: Prof. Dr. Kerstin Plüm (Fachbereich Design) und Prof. Dr. Siegfried Kirsch (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Studienverlaufsberatung: Dipl.-Päd. Nina Westerholt (Fachbereich Sozialwesen)
  • Tutorinnen/Tutoren/Repetitorinnen/Repetitoren: Tobias Oberdieck (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Marcel Enger (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik), Alexander Wilhelm (Fachbereich Oecotrophologie), André Maurice Bünning, Ersin Ilter, Julia Geisthövel, Julian Brand, Matthias Preuss und Lucas Norf (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen), Mayra Wiebers und Martin Petrasch (Fachbereich Gesundheitswesen) und Tabea Hofemeister (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)

Die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger werden automatisch im nächsten Jahr Mitglieder der Jury.

Zielgruppen

Ziel des Tutorenpreises
Würdigung und Aufwertung der Tutorien- und Repetitorientätigkeit an der Hochschule Niederrhein

Erstsemestertutorinnen und -tutoren, hierzu zählen auch: Globustutorinnen/-tutoren, Studienpatinnen/-paten, Vertrauenstutorinnen/-tutoren, Orientierungstutorinnen/-tutoren, Tutorinnen/Tutoren der Studierwerkstatt
Fachtutorinnen/-tutoren,

Repetitorinnen/Repetitoren

Fachtutorinnen/-tutoren, die gleichzeitig auch Repetitorinnen/Repetitoren sind (und umgekehrt)

Team-Tutorinnen und -Tutoren/Team-Repetitorinnen und -Repetitoren

eTutorinnen und eTutoren 

Preis und Vergabe

Die feierliche Vergabe der Tutorenpreise erfolgt im Rahmen eines Empfangs für Tutorinnen, Tutoren, Repetitorinnen und Repetitoren durch den Vizepräsidenten für Studium und Lehre zu Beginn des Sommersemesters. Neben einer Urkunde erhalten alle Preisträgerinnen und Preisträger einen Sachpreis.

Auch dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist der Tutorenpreis bekannt. Unter vielen anderen renommierten Universitäten wird hier die Hochschule Niederrhein mit ihrem Tutorenpreis gelistet.

 

Fachtutorinnen und -tutoren

Die Fachtutorinnen und -tutoren unterstützen flankierend zu den Vorlesungen in Tutorien die Vertiefung des Lernstoffes.

Erstsemestertutorinnen und -tutoren

Erstsemestertutorinnen und -tutoren sind überwiegend in der Studieneingangsphase aktiv. Sie begleiten die Erstsemesterstudierenden bei der Orientierung in der Hochschule, im Fachbereich und am Hochschulort. Darüber hinaus vermitteln sie in den Studierwerkstätten wertvolle Tipps zum Lernen und Studieren. 

GLOBUS/ Orientierungstutorinnen und -tutoren

GLOBUS-/ Orientierungstutorinnen und -tutoren betreuen internationale Studierende bzw. Geflüchtete bei allen Fragen rund um das Studium und Leben in Deutschland. 

Repetitorinnen und Repetitoren

Repetitorinnen und Repetitoren arbeiten in kleinen Lerngruppen mit Studierenden, die sich vor dem zweiten und dritten Versuch einer Prüfung oder Klausur befinden.

eTutorinnen und eTutoren

eTutorinnen und eTutoren unterstützen in den Fachbereichen die Lehrenden bei der Gestaltung, Umsetzung und Begleitung digitaler Lehr-Lernszenarien. 

Weitere Gruppen

Neben den oben benannten Tutorinnen und Tutoren gibt es auch Infotutorinnen und Tutoren, welche den Studienanfängern fachbereichsbzogene Unterstützung bieten. Darüber hinaus werden Hospitationstutorinnen und -tutoren gezielt für kollegiale Hospitationen qualifiziert und eingesetzt. Seit dem Frühjahr 2019 werden außerdem die Tutorinnen und Tutoren der zweimal jährlich stattfindenden Coding School geschult.

Seit 2015 besteht die Möglichkeit alternativ zum Zertifikat für Tutorinnen und Tutoren sowie Repetitorinnen und Repetitoren der Hochschule Niederrhein das Rheinländische Verbundzertifikat zu erlangen.

Die Hochschule Niederrhein ist offizieller Kooperationspartner im Verbundzertifikatsprogramm, in dem sich Universitäten und Hochschulen aus Nordrhein Westfalen (Technische Hochschule Köln, Fachhochschule Düsseldorf, Universität zu Köln, Deutsche Sporthochschule Köln, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) zusammengeschlossen haben, um Tutorinnen und Tutoren hochschulübergreifend zu qualifizieren und zertifizieren.

Das Verbundzertifikat richtet sich an Fachtutorinnen und -tutoren sowie Repetitorinnen und Repetitoren, die ein eigenes Tutorium bzw. Repetitorium halten bzw. halten werden.

Der Mehrwert des Verbundzertifikates besteht auf verschiedenen Ebenen:

  • Ortsungebundene und zeitlich flexible Teilnahme an den einzelnen Bausteine an jeder Verbundhochschule
  • Anerkennung der besuchten Seminare an allen Verbundhochschulen
  • Kurze Wege zwischen den Hochschulstandorten in NRW
  • Interdisziplinäres und hochschulübergreifendes Lernen
  • Vielfältige Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten
  • Vorbereitung auf die studentische Lehrtätigkeit
  • Erwerb wichtiger Kompetenzen für den späteren Berufseinstieg
  • Wertigkeit des Verbundzertifikates für Studium und Beruf

Für weitere Informationen zur Erlangung des Zertifikats klicken Sie bitte hier

Heike Kröpke, Dipl.-Päd.
Leiterin Tutorenprogramm, Schlüsselqualifikationen in der Sommerakademie und Winterakademie

Kontakt

Allgemeine Anfragen zum Tutorenprogramm richten Sie bitte an:

tutorenprogramm(at)hs-niederrhein.de 

 

Veröffentlichungen zur Tutorienarbeit 

Heike Kröpke, Dipl.-Päd.

Heidemarie Wittau, Dipl.-Päd.

Robina Geupel, M.A.
Tutorenbeauftragte im Projekt "Peertutoring"
Heidemarie Wittau, Dipl.-Päd.
Tutorenbeauftragte im Projekt "Peertutoring"

FAQ

Was heißt eigentlich Tutorenprogramm?

Das Tutorenprogramm ist ein Qualifizierungsprogramm für Tutorinnen und Tutoren aller Art. In jedem Semester werden verschiedene Seminare angeboten, an denen die Tutorinnen, Tutoren, Repetitorinnen und Repetitoren der Hochschule Niederrhein teilnehmen und das Zertifikat erwerben können.

Welchen Vorteil bietet das Programm?

In den Seminaren erhalten die Tutorinnen und Tutoren wertvolle methodisch-didaktische Hinweise, um die Qualität der Tutorien zu steigern. Sie setzen sich mit ihrer Rolle als Tutorin bzw. Tutor auseinander. Außerdem werden Kenntnisse zu Gruppenprozessen sowie zu Vortrags- und Präsentationstechniken vermittelt. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen wird geübt. Die Tutorinnen, Tutoren, Repetitorinnen und Repetitoren erlangen somit mehr Sicherheit für ihre Lehrtätigkeit. Ein Erfahrungsaustausch untereinander ist dabei immer gegeben.

Welche Zielgruppen werden angesprochen?

Erstsemester-, Fach-, Auslands- sowie Globustutorinnen und -tutoren, eTutorinnen und eTutoren, Repetitorinnen, Repetitoren, Hospitationstutorinnen und -tutoren, Tutorinnen und Tutoren der Studierwerkstatt.

Was sind ideale Kompetenzen eines Tutors?

  • Fachkompetenz - Die Inhalte müssen fachkundig beherrscht werden.
  • Methodenkompetenz - Der Lehrstoff muss methodisch und didaktisch aufbereitet werden, damit Lernerfolg und Motivation bei den Teilnehmenden erzielt wird.
  • Sozialkompetenz - Tutorinnen und Tutoren sollten ein offenes Ohr für die Studierenden haben, sollten hilfsbereit, sympathisch und freundlich sein.
  • Gruppenleitungskompetenz - Die Lerngruppe muss geleitet und moderiert werden. Gruppengesprächskompetenz - Schwierige Situationen sollten im Gespräch mit der Gruppe oder mit Einzelnen erörtert werden.
  • Beratung und Begleitung - Repetitorinnen und Repetitoren sollen Lerngruppen professionell beraten und begleiten können.

Was ist das Zertifikat?

Wenn Sie die benötigte Anzahl an Seminaren belegt haben, können Sie das Zertifikat für Tutorinnen und Tutoren bzw. Repetiroinnen und Repetitoren erlangen. Dies ist eine Bescheinigung Ihrer Qualifizierung als Tutorin oder Tutor. Die Voraussetzungen, die Sie zum Erlangen des Zertifikats benötigen, finden sie hier

Welche Vorteile bringt das Zertifikat?

Zum einen bietet es eine gute Qualifizierung für die Tutorienarbeit vor Ort. Zum anderen werden in den Schulungen sogenannte Schlüsselqualifikationen vermittelt, die im späteren Berufsleben Anerkennung finden. Ein Zertifikat ist zudem eine gute Bescheinigung für eine Bewerbung.

Wie erwerbe ich ein Zertifikat?

Um das Zertifikat zu erwerben, müssen drei Seminare besucht werden, welche auf die Tätigkeit der Tutorinnen und Tutoren zugeschnitten sind. Außerdem erfolgt eine (Peer-)Hospitation in einem Tutorium oder Repetitorium. Nach dieser Unterrichtsbeobachtung findet ein Feedback-Gespräch statt, in dem die Reflexion der Tutoriumsstunde im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus gibt es ein Abschlussgespräch, in dem das theoretisch Gelernte in Bezug auf das eigene Tutorium gesetzt wird.

Wie sieht der Ablauf der Seminare aus?

Sie bestehen aus einem Mix an Theorie, praktischen Übungen, Simulationen und Gesprächsrunden. Inhalte sollen nicht nur konsumiert, sondern auch erlebt werden. In manchen Seminaren wird ebenfalls Video-Feedback eingesetzt. Die Tutorinnen und Tutoren lernen in einer teilnehmerorientierten Atmosphäre das Lehren und machen zudem die Erfahrung, dass Lernen auch Spaß bringen kann.