Forschende
Fachbereich Oecotrophologie

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Ausgezeichnete Gemeinschaftsverpflegung

Zertifizierungskonzept

Die Anforderungen an die Qualität einer zu erbringenden Speisen‐ und Getränkeversorgung nehmen stetig zu. Für diese Entwicklung sind v.a. gestiegene Ansprüche der Gäste, verschärfte politischrechtliche Reglementierungen sowie wachsender Wettbewerbsdruck im Sektor der Außerhausverpflegung verantwortlich. Vor diesem Hintergrund kann eine Zertifizierung einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung in Verpflegungsbetrieben liefern und zusätzlich eine positive Abgrenzung des eigenen Leistungsangebots gegenüber Mitbewerbern ermöglichen.

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Projektleitung

Catering Management und Arbeitswissenschaft

Cocoa4health

Wirkung von Kakao vs. Kakaokomponenten auf kardiometabolische Biomarker – eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Interventionsstudie

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PleurO-Studie

Austernpilze (Pleurotus Ostreatus) – Ein Lebensmittel mit günstiger Wirkung auf Zucker- und Fettstoffwechsel sowie auf Hunger und Sättigung bei Erwachsenen mit gestörter Glukosetoleranz?

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SiLKe

„SiLKe - Sichere Lebensmittelkette durch die Anwendung der Blockchain-Technologie“ beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Blockchainlösung, die eine vollständige Transparenz für Lieferketten über alle Warengruppen hinweg ermöglichen kann.

Projektstatus: Aktiv I Bearbeitungszeitraum: 01.06.2019 – 31.05.2022

Projektleitung

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SUN-Projekt

Das von INTERREG geförderte deutsch-niederländische SUN-Projekt - SUstainable and Natural Sidestreams, hat das Ziel, die bestmögliche Nutzung der Nebenströme und ihren Erhalt als nachhaltige Lebensmittel. Dafür werden die Einsatzmöglichkeiten dieser Nebenströme erforscht. Der Fokus liegt dabei unter anderem auf der Entwicklung innovativer Getränke sowie der Fermentation der Nebenströme als solche.

Projektstatus: Aktiv I Bearbeitungszeitraum: 01.10.2019 – 30.09.2021

Projektleitung am Fachbereich

Industrielle Lebensmittelverarbeitung und Produktentwicklung
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Unsere Masterstudierenden können aktuell in den folgenden Themenbereichen forschen:

  • Rheologische Untersuchungen sowie deren Auswirkungen auf die Stäbilität von Schmelzkäse-Zubereitungen
    Prof. Dr. Klaus Berger
     
  • Lebensweltorientierte Ernährungsbildung und -beratung für Menschen mit geistiger Behinderung
  • Ernährungs- und Verbraucherbildung
    Prof. Dr. Stefanie Bödeker
     
  • ​​​​​​​Untersuchungen des Life Cycle Assessment (LCA) von Lebensmitteln
    Prof. Dr. Uwe Großmann, Prof. Dr. Christof Menzel
     
  • Digitalisierung in der Ernährungsberatung
    Prof. Dr. Peter Kronsbein
     
  • Strategien zur Reduktion von Zucker und Salz in verarbeiteten Lebensmitteln – Entwicklung reformulierter Lebensmittel
  • Speiseinsekten – Entwicklung und Akzeptanz proteinreicher Lebensmittel auf Basis von Insekten
    Prof. Dr. Sabine Kühn
     
  • Einfluss von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil sekundärer Pflanzenstoffe auf den Fettstoffwechsel
  • Einfluss einer kombinierten Ernährung- und Sporttherapie auf depressive Patienten
    Prof. Dr. Norbert Ludwig
     
  • Naturstoffe und anorganische Partikel: Wirkung auf pathogene und verderbniserregende Mikroorganismen
  • Schimmelpilze in Lebensmitteln: Abtötung durch Hitze, Mikrowellen u.a.
    Prof. Dr. Dr. Dr. Alexander Prange​​​​​​​
     
  • Entwicklung von Qualitätskriterien für die Ernährungskommunikation von Influencern
  • Ernährungskommunikation in Zeiten von Corona – Themen und Qualität
  • Kommunikation zu Nahrungsergänzungsmitteln auf Social-Media-Kanälen
  • Ernährung in den ersten 1000 Tagen  – Humane Milcholigosaccharide
  • Kommunikation auf Social-Media-Kanälen zu Themen der Ernährung in den ersten 1000 Tagen
    Prof. Dr. Christel Rademacher
     
  • Klinische- und Gesundheitspsychologie:
    Psychologie der Essstörungen: Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Disorder,
    Depression aus Sicht der Neuromikrobiotik
  • Gesundheitspsychologie - Psyche und Ernährung:
    Stress und Übergewicht,
    Psyche und Ernährung in der COVID-19-Pandemie
  • Arbeits- und Organisationspsychologie: 
    Occupational Health – Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz
  • Werbe- und Konsumentenpsychologie
    Prof. Dr. Dr. Annemarie Rettenwander
     
  • Prädiktive Überwachung von Lebensmittellieferketten
    Prof. Dr.-Ing. Maik Schürmeyer
     
  • Mess- und Automatisierungstechnik, Sensorenentwicklung und Verfahrenskonzeption
  • Faktorenanalyse zur Ausrichtung von Verfahrenstechnik auf spezifische Marktsegmentanforderungen, wie z.B. Produktionsskalierung oder Nachhaltigkeit
  • Wechselwirkung von Produkteigenschaften und Prozessdesign
  • Mikrostrukturdesignentwicklung zur Nutzung prozesstechnisch anfallender Stoffströme als funktionelle Produkte
    Prof. Dr. Felix Sedlmeyer
     
  • Mahlzeiten in Senioreneinrichtungen gestalten – Wirkung speisenexterner Faktoren erforschen
    Prof. Dr. Angelika Sennlaub
     
  • Gefährdungsanalyse bezüglich psychischer Belastungsfaktoren in der Betriebsverpflegung
    Prof. Dr. Jens Wetterau
     
  • Praktischer Nachweis von besonderen Inhaltsstoffen aus Lebensmitteln und deren Wirkung im menschlichen Körper
    Prof. Dr. Kerstin Williger
     
  • ​​​​​​​​​​​​​​Wechselwirkung von Prozessen und Inhaltsstoffen
  • Gewinnung funktionaler Stoffe aus Reststoffen in der Lebensmittelverarbeitung
  • Optimierung und Validierung von Prozessen
    ​​​​​​​Prof. Dr. Georg Wittich
     

CocoaProtect

Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiger Kakaokonsum einen Beitrag zur Prävention von Herzkreislauferkrankungen leisten kann. So wurde in einer Metaanalyse von zehn epidemiologischen Studien bei Personen, die regelmäßig Kakaoprodukte in höheren Mengen verzehren, eine Senkung des kardiovaskulären Risikos um 25 % festgestellt. In Metaanalysen von randomisierten, kontrollierten Interventionsstudien wurde nach Kakaokonsum eine Senkung des Blutdrucks, des Gesamt- und LDL-Cholesterols, eine Zunahme der Gefäßelastizität und eine Abnahme der Insulinresistenz nachgewiesen. Hierbei wurden unterschiedliche Kollektive untersucht, u. a. auch Typ-2-Diabetiker. Da die kardioprotektiven Wirkungen den Flavanolen im Kakao zugeschrieben werden, sind flavanolreiche Kakaoprodukte, die flavanolschonend verarbeitet werden, in präventiver Hinsicht von großem Interesse. Kakaoprodukte, die mindestens 200 mg Flavanole pro Tagesportion enthalten, dürfen mit dem von der “European Food Safety Authority” (EFSA) bewilligten Health Claim „cocoa flavanols help maintain the elasticity of blood vessels, which contributes to normal blood flow” beworben werden.

Ergebnisse publiziert

Dicks et al. Nutrients 2018
Originalarbeit

 

EpiProtect

Forschung EpiProtect, Epichatechin, Prof. Dr. habil. Sabine Ellinger

Regelmäßiger Kakaokonsum kann das Risiko für Bluthochdruck sowie Herz-Kreislauferkrankungen senken und damit einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Die Wirkungen von Kakao sind wahrscheinlich auf den hohen Anteil an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zurückzuführen und werden insbesondere den Flavanolen zugeschrieben. Dazu gehört Epicatechin, das vom Körper besser aufgenommen wird als andere Flavanole. Ob Epicatechin für die schützenden Wirkungen von Kakaoprodukten verantwortlich ist, ist bisher unbekannt. Mit dem Forschungsprojekt EpiProtect soll herausgefunden werden, ob die Einnahme von Epicatechin in nutritiven Mengen den Blutdruck senken, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel günstig beeinflussen und vor LDL-Oxidation schützen kann.

Ergebnisse publiziert

Kirch et al. Am J Clin Nutr 2018
Originalarbeit

Offen gesprochen über Geld

Offen gesprochen über Geld – im Familienzentrum, Forschung Prof. Dr. Stefanie Bödeker

Der kompetente Umgang mit Geld ist eine wichtige Schlüsselqualifikation für eine gelingende Lebensführung geworden. Präventive Angebote wenden sich bisher vorzugsweise an Kinder, Jugendliche und Berufsanfänger. Eltern und Familien werden selten direkt angesprochen und sind, wie bisherige Erfahrungen immer wieder zeigen, als neue Zielgruppe nur schwer zu erreichen.

Familienzentren schaffen hier mit ihrer neuen Struktur einen vielversprechenden niederschwelligen Zugang für Familien des Sozialraums. Sie bieten den Familien neben der Kinderbetreuung vielfältige Beratungs- und Bildungsangebote. Dazu kooperieren sie mit externen Partnern. Diesen Zugangsweg nutzt das Projekt, um die Möglichkeiten zur Beratung und Bildung rund um das Thema Finanzkompetenz in Familienzentren zu erkunden.

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Projektleitung

Beratungsmethodik und Verbraucherdienstleistungen

Cocoa2meal

In Deutschland leiden ca. 5 Mio. Menschen an der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus, davon ca. 90 % an Typ-2-Diabetes. Diese ernährungsbedingte, chronische Erkrankung geht mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einher. Eine Ernährungsumstellung ist eine wichtige Basis in der Behandlung des Diabetes und kann die Stoffwechseleinstellung verbessern. Bestimmten Lebensmittelinhaltsstoffen werden dabei positive Effekt zugeschrieben, beispielsweise den sekundären Pflanzenstoffen, insbesondre den Flavanolen, die unter anderem in Kakao und dunkler Schokolade vorkommen. Einige Studien deuten darauf hin, dass der Verzehr eines flavanolreichen Kakaos den Anstieg des Blutzuckerspiegels sowie der Blutfette nach einer Mahlzeit verringern könnte, was in Hinblick auf die diabetische Stoffwechsellage wünschenswert ist. Von besonderem Interesse ist das Kakaopulver ActicoaTM des Kakao- und Schokoladenherstellers Barry Callebaut, da eine Tagesportion (2,5 g) mehr als 200 mg Flavanole liefert – deutlich mehr als die meisten handelsüblichen Kakaos. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sah es als erwiesen an, dass diese Menge an Kakaoflavanolen hilft, die Elastizität der Blutgefäße aufrechtzuerhalten, und damit zu einem normalen Blutfluss beiträgt.

Ergebnisse publiziert

Rynarzewski et al. 2019
Originalarbeit

 

Ernährungswissenschaft

Laborverantwortung:
Prof. Dr. Klaus Berger
E-Mail: klaus.berger(at)hs-niederrhein.de

Raum: O E07
Rheydter Str. 277, 41065 Mönchengladbach

Kontakt: +49 (0)2161 186-5406

Lebensmitteltechnologie

Laborverantwortung:
Prof. Dr. habil. Reinhard Hambitzer
E-Mail: reinhard.hambitzer(at)hs-niederrhein.de

Raum: O E32 (Lebensmitteltechnologie)
Kontakt: +49 (0)2161 186-5326

Raum: O E25 (Getränkeentwicklung)

Raum: O E27 (Sensorik)
Kontakt: +49 (0)2161 186-5364

Rheydter Str. 277, 41065 Mönchengladbach

Molekular- und Mikrobiologie

Laborverantwortung:
Prof. Dr. Dr. habil. Alexander Prange (Leitung)
E-Mail: alexander.prange(at)hs-niederrhein.de

Ulrike Zanzen (Stellvertretung)
E-Mail: ulrike.zanzen(at)hs-niederrhein.de

Raum: O 227/O 231
Raum: O 233 (Labor L1 - L3**)

Rheydter Str. 277, 41065 Mönchengladbach

Kontakt: +49 (0)2161 186-5338

Sensorik

Laborverantwortung:
Dr. Sabine Kühn
E-Mail: sabine.kuehn(at)hs-niederrhein.de

Raum: O 128.b
Rheydter Str. 277, 41065 Mönchengladbach

Kontakt: +49 (0)2161 186-5320